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Philippinischer Öltanker gesunken: Umweltkatastrophe droht vor Manila

Ein philippinischer Öltanker ist am frühen Donnerstag in der Manilabucht gesunken. Die Küstenwache untersucht eine mögliche Ölverschmutzung. 16 der 17 Besatzungsmitglieder wurden bereits in der Nacht gerettet. Das Schiff kenterte, nachdem es von den gewaltigen Wellen des Taifuns Gaemi getroffen worden war.

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Die GEZ-Gebühren sind kein Skandal. Der Apparat dahinter schon.

Fast 9 Milliarden Euro Rundfunkbeitrag. Offiziell. Tatsächlich nehmen ARD, ZDF und Deutschlandradio über 10 Milliarden Euro ein – Werbung und Sponsoring mitgezählt. Für 2026 sind sogar 10,6 geplant. Oben verdienen Intendantinnen und Intendanten bis zu 428.000 Euro im Jahr. Unten warten freie Mitarbeiter seit Jahren auf eine Honorarerhöhung. Und mehr als jeder neunte Beitragseuro fließt in Betriebsrenten – nicht ins Programm. Der Blick nach Europa zeigt trotzdem: Wer die Gebühr abschafft, bekommt selten das bessere System. Die BBC verhandelt öffentlich über ihre eigene Zukunft, Frankreich hängt jetzt am Staatshaushalt, die Schweiz hat gerade klar Ja gesagt zu ihrem eigenen – noch teureren – Modell. Der Rundfunkbeitrag ist kein Skandal. Der Apparat dahinter schon.

Corona-Andenken für Ausstellung gesucht

Das Ruhr Museum auf Zollverein ruft alle dazu auf, persönliche Erinnerungsstücke aus der Corona-Zeit für eine neue Sonderausstellung vorbeizubringen. Wer noch etwas aus dieser Zeit aufgehoben hat, kann jetzt mitmachen. Das Museum sammelt zum Beispiel Fotos, selbstgenähte Masken oder auch besondere Dinge wie ein Dino-Kostüm. Die Ausstellung mit den gesammelten Stücken startet im Frühjahr 2027. Dietmar Osses vom Ruhr Museum erklärt, dass die Erinnerungsstücke Teil der Ausstellung sein werden, die sich mit der Corona-Zeit beschäftigt. Wer noch etwas aus der Pandemie übrig hat, kann es morgen zwischen 11 und 18 Uhr im Schaudepot des Ruhr Museums auf Zollverein abgeben und damit ein Stück Zeitgeschichte bewahren.

40 Stunden Woche ohne Aufschlag: Arbeitnehmer streiken vor Mercedes Werk

Mitarbeiter der Autoindustrie in Düsseldorf legen die Arbeit nieder und streiken direkt vor den Werkstoren. Sie wollen damit verhindern, dass sich ihre Arbeitsbedingungen verschlechtern. Der Streit dreht sich vor allem um die geplante Verlängerung der Wochenarbeitszeit von 35 auf 40 Stunden – und das ohne mehr Geld. Außerdem verschiebt Mercedes eine Sonderzahlung, um Kosten zu sparen. Die Beschäftigten protestieren gegen die geplante Verlängerung der Arbeitszeit und fordern bessere Arbeitsbedingungen. Mercedes plant, Kosten zu sparen, unter anderem durch die Verschiebung einer Sonderzahlung. Die Tarifverhandlungen laufen noch. Wie es weitergeht, entscheidet sich in den nächsten Gesprächen.

Ministerpräsident Wüst begrüßt Reformpaket der Bundesregierung

Die Bundesregierung will mit einem großen Reformpaket die Wirtschaftskrise in den Griff bekommen. Ein wichtiger Punkt dabei: Wer krank ist, soll sich künftig schon ab dem ersten Tag ein Attest holen müssen. NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst stellt sich in Düsseldorf klar hinter das Reformpaket. Er sagt im O-Ton, das Vorhaben bringe das Land voran und halte die politische Mitte handlungsfähig. Gleichzeitig macht Wüst deutlich, dass er die Krankschreibung ab Tag eins kritisch sieht und hier noch Gesprächsbedarf sieht. Wüst äußert Bedenken, dass die neue Regelung die Arztpraxen zusätzlich belasten könnte. Er schlägt vor, dass Beschäftigte auch erst am zweiten oder dritten Tag zum Arzt gehen und das Attest dann rückwirkend bekommen – so könnten Praxen entlastet werden. Ob die Bundesregierung auf Wüsts Vorschlag eingeht, ist noch unklar. Die Debatte über Entlastungen im Gesundheitssystem geht damit in die nächste Runde.

Mega-Hochzeit im Madison Square Garden

Fans von Taylor Swift sind seit Tagen in Aufregung: In New York wird heute ihre Hochzeit mit NFL-Star Travis Kelce gefeiert. US-Medien berichten jedoch, das Paar gebe sich nicht erst jetzt das Jawort, sondern sei längst verheiratet.

Nach massiven Hitzeschäden in Nürnberg: Ausgewählte Straßenbahnen fahren wieder

Nach den massiven Hitzeschäden am gesamten Nürnberger Straßenbahnnetz konnte jetzt ein erster Streckenabschnitt wieder freigegeben werden. Seit heute verkehren zwischen der Worzeldorfer Straße und dem Plärrer wieder Bahnen im Zehn-Minuten-Takt. Alle weiteren Verbindungen werden nach wie vor mit Ersatzbussen und Taxen bedient. Die VAG plant nach und nach weitere Strecken freizugeben, das wird aber wohl noch einige Tage in Anspruch nehmen. Nach der starken Hitze vergangene Woche ist das Fugenmaterial zwischen Straße und Schienen geschmolzen und hat das gesamte Nürnberger Straßenbahnnetz seit Sonntag lahmgelegt. Gleise und Bahnen müssen aufwändig von Hand und mit Spezialfahrzeugen gereinigt werden.

Konsumlust trotz hoher Preise

Wofür geben die Menschen in Deutschland im Alltag am meisten Geld aus, und wann drücken sie eher ein Auge zu? Eine neue Auswertung des Instituts der deutschen Wirtschaft zeigt: Geht es um persönliches Vergnügen, sitzt das Geld oft erstaunlich locker.

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