Wegen der Bedrohung durch Russland und der veränderten Nato-Planungen benötigt die Bundeswehr rund 80.000 zusätzliche Soldaten. Zudem soll es 200.000 Reservisten geben, deren Zahl vor allem durch den neuen Wehrdienst gesteigert werden soll. Das entsprechende Gesetz trat zum 1. Januar 2026 in Kraft und sieht eine Wehrerfassung über einen Fragebogen zur Motivation und Eignung vor. Dieser wird an alle 18-Jährigen verschickt. Für Männer ist die Beantwortung verpflichtend. Zudem ist die verpflichtende Musterung der ab dem 1. Januar 2008 geborenen Männer vorgesehen. Sie werde schrittweise entsprechend dem Aufbau der Musterungskapazitäten auf den gesamten Jahrgang ausgeweitet. Sollte der Bedarf die Zahl an Freiwilligen übersteigen, soll der Bundestag über eine Bedarfswehrpflicht entscheiden können. Was ist die Wehrpflicht? Staaten mit einer Wehrpflicht können ihre Bürger zum Dienst in den Streitkräften verpflichten. Dieser Wehrdienst ist meist zeitlich begrenzt. Die Wehrpflicht steht in Deutschland im Grundgesetz. Von 1956 bis 2011 wurden Männer ab 18 Jahren hauptsächlich zum Dienst in der Bundeswehr verpflichtet. Der Dienst war zeitlich begrenzt. Wer den Dienst aus Gewissensgründen verweigern wollte, musste dafür einen Antrag stellen. Wurde dieser genehmigt, musste stattdessen ein Ersatzdienst, z.B. in der Altenpflege, absolviert werden. Wer sich ehrenamtlich mindestens vier Jahre im Zivil- und Katastrophenschutz engagierte, konnte sich vom Dienst befreien lassen. Seit 2011 ist die allgemeine Wehrpflicht ausgesetzt, abgeschafft wurde sie jedoch nie. Zuvor wurde lange über eine Reform der Bundeswehr diskutiert. Letztendlich passte die allgemeine Wehrpflicht für die Politik nicht mehr zur Sicherheitslage und den Einsätzen der Bundeswehr. Damit sei der Eingriff in die Grundrechte der verpflichteten Männer nicht mehr gerechtfertigt. Nach der Aussetzung konnten sich Männer und Frauen für einen freiwilligen Wehrdienst verpflichten. Die Wehrpflicht kann mit einfacher Mehrheit im Bundestag wieder eingeführt werden und tritt auch im Spannungs- oder Verteidigungsfall in Kraft.
Den Ernstfall simuliert: 130 Retter im A66-Tunnel im Einsatz - Chaos im Ort
Vier völlig demolierte Schrottautos und eine große Anzahl an verletzten Insassen im Tunnel der Autobahn A66 bei Neuhof im südlichen Landkreis Fulda: Dieses Szenario soll möglichst niemals eintreffen. Wenn es doch zu einem solch schweren Unfall kommen sollte, müssen die Einsatzkräfte bestmöglich darauf vorbereitet sein.
Explosion in Manchester: Massive Rauchsäule am Himmel
In einem Industriegebiet in Manchester hat es eine Explosion gegeben. Eine riesige Rauchwolke war kilometerweit zu sehen.
Merz verspricht: „Keine Kürzungen der gesetzlichen Renten“
Bundeskanzler Friedrich Merz hat seine Forderung nach einer Stärkung der privaten Altersvorsorge bekräftigt, gleichzeitig aber Abstriche bei der gesetzlichen Rente ausgeschlossen. „Es wird mit uns keine Kürzungen der gesetzlichen Renten geben“, sagte der CDU-Politiker am Samstag bei der Bundestagung der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft im hessischen Marburg. Gleichzeitig fordert er eine stärkere private und betriebliche Vorsorge. Arbeitnehmer sollen laut Merz stärker von kapitalmarktgedeckten Systemen profitieren. CDU-Sozialflügel-Chef Dennis Radtke warnte zuvor vor einer Verunsicherung der Bürger.
Union bremst Miersch bei Schulden aus
Wegen der Iran-Krise fordert SPD-Chef Miersch ein mögliches Aussetzen der Schuldenbremse. Die Union lehnt neue Kredite strikt ab und fordert stattdessen Reformen im Haushalt.
Mobbing-Vorwürfe bei Polizei: Innenminister fordert Aufklärung
In Mönchengladbach stehen mehrere Polizeibeamte unter Verdacht – es geht um mögliches Fehlverhalten und Mobbing. NRW-Innenminister Herbert Reul verlangt eine lückenlose Untersuchung.
Spionage bei Signal-Messenger: Regierungsmitglieder betroffen
Angreifer verschaffen sich Zugang zu Chats von Politikern – nicht durch Hacking, sondern durch gezielte Nachrichten. Was hinter der aktuellen Signal-Attacke steckt und warum Spionageverdacht besteht.
Mobbing-Vorwürfe bei Polizei: Innenminister fordert Aufklärung
In Mönchengladbach stehen mehrere Polizeibeamte unter Verdacht – es geht um mögliches Fehlverhalten und Mobbing. NRW-Innenminister Herbert Reul verlangt eine lückenlose Untersuchung.