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Standortkosten lähmen deutschen Luftverkehr

Nach dem Corona-Schock kommt der Luftverkehr in Deutschland nur langsam voran. Im europäischen Vergleich drohe das Flugangebot von deutschen Flughäfen im laufenden Jahr weiter zurückzufallen, berichtet laut der Deutschen Presse-Agentur der Branchenverband BDL. Laut einer aktuellen Prognose werden zum Winterflugplan von deutschen Flughäfen nur 85 Prozent der Sitzplätze angeboten wie vor der Corona-Krise im Winter 2018/19. In den übrigen europäischen Ländern liege das Angebot bereits bei 109 Prozent des Vorkrisenwertes. Als wesentlichen Grund für den Rückstand sehen die Unternehmen die hohe Kostenbelastung durch staatlich gelenkte Gebühren und Steuern. Diese Belastungen hätten sich seit 2020 annähernd verdoppelt. Zuletzt wurde die deutsche Luftverkehrsteuer zum 1. Mai um rund 25 Prozent erhöht. Deshalb machen, laut BDLm vor allem die europäischen Punkt-zu-Punkt-Airlines einen Bogen um deutsche Flughäfen.

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Schutz für Hambacher Wald: Vertrag soll bis Ende 2026 stehen

Land, Kommunen, Naturschützer und RWE unterschreiben eine gemeinsame Erklärung – damit bekommt der Hambacher Wald endlich dauerhaften Schutz. Spätestens 2035 soll das Gebiet in öffentliche Hand übergehen. Der Vertrag legt fest: Aus dem Hambacher Wald wird ein Wildnisentwicklungsgebiet. Neue Waldkorridore verbinden die einzelnen Abschnitte miteinander. Bis Ende 2026 wollen alle Beteiligten einen verbindlichen Vertrag unterschreiben, der den Schutz des Waldes garantiert. RWE betont, wie wichtig der Schutz des Waldes für die Region ist. Der Konzern will sich jetzt vor allem um die Rekultivierung der Tagebauflächen kümmern und den Hambacher See entwickeln. Naturschützer, das Land NRW und die beteiligten Kommunen freuen sich über die Einigung.

„Fiasko für Stuttgart!“: Nopper schießt gegen Deutsche Bahn

S 21 soll nun erst frühestens Ende 2031 in Betrieb gehen. Stuttgarts Oberbürgermeister Frank Nopper findet für die erneute Verzögerung deutliche Worte. Sollten sich die nun kursierenden Termine bestätigen, so sei „dies eine Hiobsbotschaft für Stuttgart und für das Projekt Stuttgart 21“.

Wolfswelpen mit Fläschchen aufgezogen

Im Panorama-Park in NRW ziehen Pfleger sieben Wolfswelpen mit der Flasche groß, nachdem ihre Mutter Finja plötzlich gestorben ist. Direkt nach der Geburt haben sie die Kleinen vom Rudel getrennt, damit sie überleben. Vier der Welpen bleiben im Park, drei sind nach Österreich umgezogen. Die Pfleger achten darauf, dass die Jungtiere trotz Handaufzucht wild bleiben und ihre natürlichen Instinkte behalten. Daniela und Ingo Hamm erzählen, wie anstrengend die Versorgung der kleinen Wölfe ist. Alle zwei bis vier Stunden müssen sie füttern – das kostet Kraft, aber die Bindung zu den Tieren wird jeden Tag stärker. Die jungen Wölfe wachsen gut heran und zeigen schon jetzt ihren eigenen Kopf. Später sollen sie als echte Wildtiere im Park leben und nicht zu zahmen Haustieren werden.

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Alphabet, der Mutterkonzern von Google, plant in den USA die Freisetzung von Millionen mit dem Bakterium Wolbachia infizierter Mücken. Das Ziel: Krankheitsübertragende Mückenarten gezielt eindämmen.

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