Eskalation in Nahost / Paris sagt SUVs den Kampf an / Tropensturm Helene verwüstet die USA / erste Frau wird Präsidentin in Mexiko
Trumps Lieblings-Kandidaten verlieren besonders heftig
Donald Trumps bevorzugte Kandidaten haben bei den US-Zwischenwahlen schwere Niederlagen hinnehmen müssen. Selbst in traditionell republikanischen Hochburgen wie Texas und South Carolina konnten die Demokraten wichtige Sitze erobern. In South Carolina setzte Trump durch, dass Darline Graham, die Schwester des verstorbenen Senators Lindsey Graham, ins Amt gehoben wurde. Die 62-Jährige hatte bis dahin noch nie ein politisches Amt bekleidet. Im Juli schrieb Trump auf Truth Social: „Tritt an, Darline, tritt an!“ Doch sie verlor die Wahl gegen die Demokratin Annie Andrews. In Texas stellte sich der Präsident hinter Generalstaatsanwalt Ken Paxton und verdrängte den langjährigen Senator John Cornyn. Dieser hatte Trump in der Vergangenheit dafür kritisiert, nach der verlorenen Präsidentschaftswahl 2020 den Sturm auf das Kapitol angezettelt zu haben. Für Trump ein unverzeihliches Vergehen. In seiner eigenen Partei war Paxton allerdings mittlerweile so unbeliebt, dass selbst Parteikollegen in Texas für seine Amtsenthebung stimmten. Am Dienstag verlor der umstrittene Paxton jedoch klar gegen seinen demokratischen Kontrahenten James Talarico. Trump weist die Verantwortung für die Pleitenserie von sich und schrieb auf Truth Social: „Wenn ich dort gestanden hätte, dann hätten wir einen Erdrutschsieg errungen!“
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