Der Oktober wird unbeständig. Statt goldenem Oktober gibt es vor allem Regen. Wetterexperte Andy Neumaier mit dem Blick auf das Wochenende und darüber hinaus.
Hormus: Minenräumung könnte Monate dauern
Bis zu sechs Monate könnte die Minenräumung in der Straße von Hormus dauern. So die Einschätzung des US-Verteidigungsministeriums.
Giftiges Gas ausgetreten: Chemieunfall forderte Tote in West Virgina
In einem Werk in West Virginias „Chemical Valley“ westlich von Charleston ist es am Mittwoch zu einem Unfall gekommen. Bei Reinigungsarbeiten reagierte eine Säure zu giftigem Gas. Mindestens zwei Menschen starben. 30 weitere Personen wurden verletzt, darunter viele Rettungssanitäter. Behörden verhängten vorübergehend eine Schutzzone für die umliegende Bevölkerung.
Trump setzt Iran unter Druck: Neue Eskalation droht
Im Konflikt zwischen den USA und dem Iran läuft die Zeit: Während Washington auf schnelle Ergebnisse drängt, setzt Teheran auf seine strategische Stärke.
Finnland: Video zeigt, wie ein Kuckuck sein Ei in Wirtsnester legt
Finnland – 21. April 2026: Ein Video zeigt, wie ein Kuckuck sein Ei vom Eingang einer Nisthöhle aus in das Nest eines Gartenrotschwanzes in einem Nistkasten in Finnland legt. Die Aufnahmen sind Teil einer neuen wissenschaftlichen Studie, die direkt dokumentiert, wie Kuckucke ihre Eier in Wirtsnester legen, die sich in geschlossenen Höhlen befinden. Forschende erklären, die Ergebnisse widerlegten eine lange verbreitete Annahme der Naturgeschichte, wonach Kuckucke ihre Eier im Schnabel tragen. Geleitet wurde die Studie von dem außerordentlichen Professor Robert Thomson von der University of Cape Town und Professor Tomáš Grim von der University of Ostrava. Mithilfe von Videomonitoring zeichnete das Team über vier Brutsaisons in Finnland mehr als 60 Eiablageereignisse auf. Im Mittelpunkt standen Interaktionen zwischen Kuckucken und Gartenrotschwänzen, einer Art, die in geschlossenen Baumhöhlen nistet und nicht in offenen Nestern. Ein an der Studie beteiligter Wissenschaftler sagte, die Aufzeichnungen zeigten, was bei der Eiablage unter schwierigen Nistbedingungen tatsächlich geschehe; über Jahrhunderte habe an dieser Stelle Spekulation eine Wissenslücke gefüllt. Die Forschung identifizierte zwei unterschiedliche Eiablagestrategien, die Kuckucke in Höhlennestern anwenden. In einigen Fällen legen Weibchen ihre Eier von außerhalb des Nesteingangs und platzieren das Ei damit faktisch in der Höhle. Zwei Strategien in Höhlennestern In anderen Fällen betreten sie die Nistkammer, bevor sie das Ei ablegen. Beide Methoden bringen unterschiedliche Risiken und Vorteile mit sich, darunter die Möglichkeit, das Nest zu verfehlen oder im Inneren eingeschlossen zu werden. Forschende stellten fest, dass das Betreten der Höhle die Erfolgsquote beim Platzieren des Eis erhöht, zugleich aber die potenziellen Risiken für den Vogel steigert. Die Studie hebt außerdem eine evolutionäre Wechselwirkung zwischen Brutparasiten und ihren Wirten hervor und zeigt, wie sich beide Seiten im Laufe der Zeit anpassen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sagen, das Nisten in Höhlen könne Wirtsarten Schutz bieten, doch Kuckucke hätten flexibles Verhalten entwickelt, um diese Abwehrmechanismen zu überwinden. Videoaufnahmen widerlegen alten Naturforscher-Glauben Die Ergebnisse verwerfen zudem die lange vertretene Vorstellung, Kuckucke transportierten ihre Eier im Schnabel – eine Annahme, die auf frühe Naturforscher zurückgeht. Die Forschenden bestätigten, dass alle beobachteten Kuckucke ihre Eier direkt in die Nester legten, selbst in Situationen, in denen das Tragen der Eier scheinbar bequemer gewesen wäre. Entscheidend, um das Verhalten im Detail zu erfassen, war der Einsatz langfristiger Videoüberwachung in Hunderten von Nistkästen.
Spanien: Schwerer Hagelsturm begräbt katalanische Ortschaft, während Polizei und Anwohner eisbedeckte Straßen räumen
Katalonien, Spanien – 21. April 2026: Ein von dem X-Nutzer Ernest II*II aufgenommenes Video zeigt Polizeibeamte und lokale Anwohner, die in Ribes de Freser gemeinsam dicke Hagelschichten von einer Straße schaufeln. In der Bildunterschrift heißt es in Übersetzung: „Historischer Moment. Das sieht man selten … Polizisten arbeiten, statt bei Unabhängigkeitsdemonstrationen Schlagstöcke einzusetzen.“ Die kurze, verwackelte Handyaufnahme zeigt mehrere Beamte in dunklen Uniformen mit gelben Warnwesten sowie einen Zivilisten in einem hellen Hemd, die große Mengen weißen Hagels von Fahrbahn und Gehwegen räumen. Auf beiden Seiten der Straße stehen geparkte Autos, während Steinbauten und Bäume die Szene einrahmen. Weiter unten ist unter bedecktem Himmel ein Polizeifahrzeug mit blinkendem Blaulicht zu sehen. Die Aufnahmen entstanden am 21. April 2026, nachdem ein ungewöhnlich heftiger und plötzlicher Hagelsturm im April die Straßen mit einer dicken Hagelschicht überzogen hatte. Hagelschicht teils knietief, Straßen nahezu unpassierbar In einigen Bereichen erreichte die Ansammlung Knöchel- bis Kniehöhe, sodass Straßen nahezu unpassierbar wurden. Als der Hagel zu schmelzen begann, kam es in Teilen des Ortes zu lokalen Überflutungen. Die Behörden riefen die Bewohner auf, Reisen zu vermeiden und wegen der gefährlichen Bedingungen besonders vorsichtig zu sein. Rettungsdienste und freiwillige Helfer schlossen sich den Aufräumarbeiten an, während das Eis von Straßen und Gehwegen entfernt wurde. Die Bilder verdeutlichen sowohl das Ausmaß des Hagelsturms als auch die ungewöhnliche Szene, in der Polizeibeamte und Anwohner Seite an Seite arbeiten, um die Zugänglichkeit im betroffenen Gebiet wiederherzustellen.
Mönchengladbach: Polizei-Großeinsatz nach Auseinandersetzung
In der Innenstadt geraten mehrere Menschen aneinander. Was genau passierte, ist noch unklar. Eine Hauptverkehrsader ist aktuell gesperrt.
Alarmierende Studie: Immer mehr Grauwale sterben vor Kaliforniens Küste
Eine neue US-Studie zeigt, dass die Zahl der Grauwal-Todesfälle in der Bucht von San Francisco seit 2018 stark gestiegen ist. Hauptursache sind Kollisionen mit Schiffen.