Stefan Raab wird am 20. Oktober 1966 in Köln geboren. 1986 legt er am jesuitischen Aloisiuskolleg in Bonn-Bad Godesberg sein Abitur ab. Nach seinem Grundwehrdienst in der Flugbereitschaft BMVg in Köln-Wahn studiert er Rechtswissenschaft in Köln und Bielefeld. Parallel absolviert er eine Lehre zum Metzger im Betrieb seiner Eltern. Von 1993 bis 1998 moderiert Raab beim Musiksender Viva seine erste eigene TV-Show mit dem Titel „Vivasion“. 1999 wechselt Raab zu ProSieben, wo er abends die TV-Show „TV Total“ moderiert. Raab trifft sich für seine Show sogar mit Kylie Minogue und Will Smith. Mit acht Liedern landet der Musiker Raab in den Top 10 der deutschen Charts: „Böörti Böörti Vogts“ (1994), „Hier kommt die Maus“ (1996), „Maschen-Draht-Zaun“ (1999), „Wadde hadde dudde da?“ (2000), „Hol mir ma ne Flasche Bier (Schluck, Schluck, Schluck)“ (2000), „Wir kiffen!“ (2001), „Gebt das Hanf frei“ (2002), „Space-Taxi“ (2002). 2000 nimmt er erstmals selbst als Sänger am Eurovision Song Contest teil. Mit „Wadde hadde dudda da?“ wird er Fünfter. 2010 sucht Raab in seiner Show „TV Total“ eine Teilnehmerin für den ESC in Oslo. Er findet sie in Lena Meyer-Landrut. Wenige Wochen später gewinnt sie als erst zweite Deutsche – nach Nicole 1982 – den Wettbewerb. 2001 tritt er in einem Box-Kampf gegen Weltmeisterin Regina Halmich an. 7,35 Millionen Zuschauer verfolgen den Kampf, den Raab klar verliert. 2004 organisiert er zum ersten Mal das „TV Total“-Turmspringen, bei dem Promis sich im Turmspringen probieren. Seit 2006 tritt der Moderator in „Schlag den Raab“ neun Jahre lang in einer der beliebtesten deutschen Samstagabend-Shows gegen Kandidaten an, die mindestens 500.000 Euro gewinnen konnten. 2008 initiiert er die TV Total Stock Car Crash Challenge, in der mehrere Prominente in Stockcar-Rennen gegeneinander antraten. Weitere von Raab erdachte Formate: das Promi-Springreiten, Quizboxen sowie die TV Total PokerStars.de Nacht, in der Promis gegeneinander pokern. 2013 gehört er zusammen mit Anne Will zu den Moderatoren des TV-Duells der Kanzlerkandidaten Angela Merkel und Peer Steinbrück. Am 17. Juni 2015 erklärt er, dass er seine TV-Karriere zum Ende des Jahres beenden würde. Längere Zeit hatte er sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. 2024 kündigt der Entertainer seine Rückkehr an. Im Fernsehen ist er wieder ab dem 14. September 2024 zu sehen. Auszeichnungen: 1997: Echo als „Nationaler Produzent“ 2000: Echo als „Nationaler Produzent“ 2000,2001,2002,2003: Bravo Otto als "Comedystar" 2004: Die Goldene Kamera als "Bester TV-Entertainer" 2005: Bester „Nationaler Produzent“ 2005: Bester „Medienpartner des Jahres“ 1991: Deutscher Fernsehpreis für "TV Total" 2007: Deutscher Fernsehpreis für "Schlag den Raab" 2008: Bambi in der Kategorie "Entertainment" 2010: Deutscher Fernsehpreis für "Unser Star für Oslo" 2011: Publikumspreis als bester Entertainer des Jahres Raab, der sein Privatleben so gut es geht geheim hält, hat mit seiner Lebensgefährtin Nike drei Kinder.
Das ist Friedrich Merz: Der Bundeskanzler im Porträt
Friedrich Merz wird am 11. November 1955 in Brilon im Sauerland geboren und ist Enkel des ehemaligen Briloner Bürgermeisters Josef Paul Sauvigny. Friedrich Merz ist Vater von drei Kindern und lebt zusammen mit seiner Frau, einer Richterin, in Arnsberg im Sauerland. In den Jahren 1998 bis 2000 sowie von 2002 bis 2004 war er stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, der er von 1994 bis 2009 angehörte. Von 2000 bis 2002 war er Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Nach einer längeren Phase abseits der Politik gelingt Merz die Rückkehr. Seit dem 31. Januar 2022 ist Friedrich Merz offiziell als CDU-Parteivorsitzender im Amt. Seit 2022 ist er Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Für die Bundestagswahl 2025 ist Merz Kanzlerkandidat der Union. Die CDU/CSU erhält bei der Wahl die meisten Stimmen und kommt auf 28,6 %. Im Mai 2025 wird Friedrich Merz im zweiten Wahlgang mit 325 Stimmen zum Bundeskanzler gewählt. Für die Mehrheit im Bundestag sind 316 Stimmen nötig. Im ersten Wahlgang erhält Merz nur 310. Damit ist er der erste Kanzler, der in mehr als einem Wahlgang gewählt wurde.
Leko lobt Tresoldi: "Wird bei einem Topverein landen"
Nicolò Tresoldi war mit seinem Dreierpack bei Brügges 4:3-Spektakel gegen Inter natürlich Man of the Match. Trainer Ivan Leko sprach im Anschluss über die rasante Entwicklung seines "kompletten Stürmers".
"Teil der Vergiftung": Lanz attackiert Klingbeil
Bei "Markus Lanz" sorgt der Rücktritt von Bärbel Bas weiter für heftige Diskussionen. Im Fokus steht vor allem die Frage, ob die SPD den Rückzug ihrer ehemaligen Parteichefin für eine politische Strategie gegen die Union nutzt.
Eurojackpot: 120 Millionen Euro gehen nach NRW
Um 120 Millionen Euro ging es bei der Lotterie Eurojackpot - die größtmögliche Gewinnsumme für Lotteriespieler in Deutschland. Tatsächlich wurde der richtige Tipp in Deutschland abgegeben.
Prozess um Nord-Stream-Anschlag beginnt in Hamburg
2022 reißen Explosionen vier Lecks in die Nord-Stream-Pipelines am Ostseegrund. Der Anschlag sorgt weltweit für Schlagzeilen. Nun steht erstmals ein mutmaßlicher Täter vor Gericht.
Papst Leo XIV.: Das Oberhaupt der katholischen Kirche im Porträt
Papst Leo XIV. - mit bürgerlichem Namen Robert Francis Prevost - ist der 267. Pontifex. Er ist der erste US-amerikanische Papst. 1955 wird Prevost in Chicago geboren. Seine Eltern haben französisch-spanisch-italienische Wurzeln. Prevost studiert zunächst Mathematik und tritt 1977 dem Augustinerorden bei. 1982 wird er in Rom zum Priester geweiht. Später promoviert er dort auch in Kirchenrecht. Ab Mitte der 80er-Jahre ist Prevost als Missionar in Peru tätig: Er gründet Pfarreien, leitet ein Priesterseminar und ist in der Bischofsausbildung aktiv. 2015 ernennt ihn Papst Franziskus zum Bischof von Chiclayo, einer Diözese im Norden Perus. 2023 wird Prevost Leiter des Dikasteriums für Bischöfe. Die Vatikanbehörde wählt weltweit Bischöfe aus. Im selben Jahr ernennt ihn Papst Franziskus zum Kardinal. Nach dem Tod von Franziskus wird Prevost im Mai 2025 sein Nachfolger. Im vierten Wahlgang, nach nur 24 Stunden Konklave, wird er gewählt. Prevost gibt sich den Papstnamen Leo XIV. Er gilt als einer, der zuhört, vermittelt und Wandel will, ohne zu polarisieren - ein pragmatischer Diplomat laut kirchlichen Kreisen. Er soll ein gemäßigter Reformer sein, ohne Glaubenssätze aufzugeben. So spricht er sich z.B. für mehr Transparenz in der Kirche aus. Die Weihung von Frauen für kirchliche Ämter lehnt er ab. Ihm wird vorgeworfen, in seiner Zeit in Chicago und als Bischof in Chiclayo Missbrauchsfälle nicht konsequent verfolgt zu haben. Prevost bestreitet die Vorwürfe, die Diözese weist die Anschuldigungen zurück. Im Oktober 2026 teilt der Vatikan mit, dass Papst Leo XIV. an Lungenkrebs erkrankt ist.
Flick huldigt Yamal-Gala: "Unglaublich, was er leistet"
Hansi Flick schwärmt von Lamine Yamals Leistungen, wie zuletzt mit einem irren Assist gegen Galatasaray. Es sei bemerkenswert, was er im Training mache und dann auch genauso im Spiel einbringt.