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Stefan Raab sucht als Juror deutschen ESC-Song

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Brandserie in Mannheim und Umgebung: Sechs Tatverdächtige in Haft

Mannheim - Nach monatelangen Ermittlungen melden die Staatsanwaltschaft Mannheim und das Polizeipräsidium Mannheim Ermittlungserfolge im Zusammenhang mit einer Serie von Brandstiftungen, Schussabgaben und Schutzgelderpressungen in Mannheim und Umgebung. Nach bisherigem Ermittlungsstand sollen die Taten mit einer international agierenden kriminellen Organisation in Verbindung stehen, die unter dem Namen „Daltons“ beziehungsweise „Daltonlar“ bekannt ist. Seit März 2026 soll es zahlreiche Schutzgeldforderungen gegen Geschäftsleute aus Mannheim und Umgebung gegeben haben. Dabei sollen teilweise Summen im fünf- bis siebenstelligen Bereich gefordert worden sein. Insgesamt wurden bislang sechs Tatverdächtige im Alter zwischen 18 und 29 Jahren festgenommen. Gegen alle wurden Haftbefehle erlassen. Bei neun bundesweiten Durchsuchungen stellten die Ermittler unter anderem scharfe Schusswaffen und Munition sicher. Auch mehrere Brandstiftungen in Mannheim und der Region werden den Beschuldigten zugerechnet. Darunter der Brand an einem Gaststättengebäude im Mannheimer Quadrat R1 am 21. April, der Brand bei einem Autohandel in der Casterfeldstraße am 16. Mai sowie die Brandlegung an einem Firmen- und Wohnkomplex im Hockenheimer Gewerbegebiet Talhaus am 21. Juni. Die Ermittlungen reichen inzwischen über Baden-Württemberg hinaus. Auch in Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen werden den Beschuldigten weitere Taten zugeordnet. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Mannheim und der Kriminalpolizei dauern an. Weitere Tatverdächtige und bislang nicht bekannte Taten können derzeit nicht ausgeschlossen werden.

Stadtwerke-Verband: Mehr Schutz für Stromnetze

Der Stadtwerkeverband VKU fordert mehr Möglichkeiten für einen besseren Schutz kritischer Infrastruktur vor Sabotage. Hauptgeschäftsführer Ingbert Liebing sagte beim VKU-Kongress in Berlin laut der Deutschen Presse-Agentur, man könnte auch mehr tun, wenn man denn dürfte. Datenschutz und andere Restriktionen hinderten Stadtwerke zum Beispiel an der Videoüberwachung von Einrichtungen. Die Resilienz müsse erhöht werden, um nach erfolgreichen Attacken schneller wieder in den Normalbetrieb zu kommen. Es müsse mehr Vorsorge betrieben werden. Auch RWE-Chef Markus Krebber hatte nach einer Serie von Sabotage-Angriffen auf das Stromnetz in mehreren Bundesländern einen besseren Schutz kritischer Infrastruktur gefordert. Krebber kritisierte zum Beispiel Transparenzgesetze, die die kritische Infrastruktur öffentlich machten.

«Immer schon mein Traum»: DFB-Neulinge zwischen Gänsehaut und Gasgeben

Im riesigen Kader von Jürgen Klopp werden selbst große Fußballfans auf Spieler stoßen, die sie noch nicht oft gesehen haben. Sie wollen sich im XXL-Kader direkt beweisen.

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Oktoberfest-Unfall, Öffi-Frust und Komiker Harry G

Das Oktoberfest in München wird von einem schweren Unfall überschattet. Ein 52-Jähriger Mitarbeiter erlitt am Montagabend schwere Verletzungen an einem Free-Fall-Turm und starb später im Krankenhaus. Und: Eine Zugfahrt von Wien nach Bratislava wurde am vergangenen Samstag für zahlreiche Fahrgäste zur Geduldsprobe. Außerdem: Harry G nimmt die Absurditäten des Alltags auseinander, grantig, direkt und ohne viel Rücksicht auf Verluste. Das und mehr sehen Sie bei „Krone zu Mittag“, mit Stefana Madjarov.

Gehen Sie Schneller, Nicht Länger, Um Ihre Gesundheit Zu Fördern

Entgegen der weitverbreiteten Ansicht, man müsse täglich 10.000 Schritte zurücklegen, um gesund zu bleiben, haben Studien gezeigt, dass auch die Intensität des Gehens eine entscheidende Rolle spielt. In einer im British Journal of Sports Medicine veröffentlichten Studie stellten Forscher fest, dass Menschen, die ihre Gesundheit verbessern wollen, ohne ihr tägliches Schrittpensum zu erhöhen, schneller gehen sollten. Die Studie untersuchte den Gesundheitszustand von einer halben Million Menschen im Vereinigten Königreich, um die Ursachen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und deren Zusammenhang mit körperlicher Aktivität zu erforschen. Den Ergebnissen zufolge verringerte sich das Sterberisiko bei Personen, die täglich weniger als 5.000 Schritte in zügigem Tempo zurücklegten, im Vergleich zu jenen, die langsamer gingen. Gleichzeitig zeigte sich auch bei Menschen, die langsamer, dafür aber über längere Zeiträume hinweg gingen, eine vergleichbare Senkung des Sterberisikos durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Studie legt nahe, dass es sich für Personen, die weniger als 5.000 Schritte am Tag machen, lohnt, die Intensität ihrer Spaziergänge zu steigern – etwa durch ein Tempo von 100 Schritten pro Minute. Eine Möglichkeit, die Intensität des Gehens zu bestimmen, ist die Beobachtung der eigenen Atmung. Wenn man versucht, ein Lied zu singen, und dies schwerfällt, liegt das Gehtempo wahrscheinlich bei etwa 90 bis 100 Schritten pro Minute.

Der Mythos, Dass Das Knacken Der Fingergelenke Den Gelenken Schadet

Über Generationen hinweg wurde davor gewarnt, dass das Knacken der Fingergelenke zu Arthritis führen könne. Selbst Mediziner glaubten mehr als fünfzig Jahre lang an diesen Mythos – vor allem aufgrund früher Annahmen über Gelenkreibung und -verschleiß. Ärzte vermuteten, dass die wiederholte, kraftvolle Dehnung der Gelenke den schützenden Knorpel auf Dauer schädigen würde. Moderne Forschungsergebnisse, etwa von Harvard Health, haben diesen weitverbreiteten Glauben jedoch gründlich widerlegt. Wissenschaftler fanden heraus, dass das Knackgeräusch tatsächlich durch das Platzen von Gasblasen in der Gelenkflüssigkeit entsteht. Beim Ziehen oder Biegen der Finger sinkt der Druck im Gelenk, wodurch gelöste Gase rasch entweichen. Der bekannteste Beleg hierfür stammt von Dr. Donald Unger, einem Arzt, der ein lebenslanges Selbstexperiment durchführte. Er ließ fünfzig Jahre lang täglich zweimal die Gelenke seiner linken Hand knacken, während er seine rechte Hand in Ruhe ließ. Spätere Röntgenaufnahmen zeigten keinerlei Unterschiede im Gesundheitszustand der Gelenke und keinerlei Anzeichen von Arthritis an beiden Händen. Umfangreiche medizinische Studien haben seine Ergebnisse inzwischen bestätigt und belegt, dass diese Gewohnheit zwar Geräusche verursacht, für die Gelenke jedoch im Grunde harmlos ist.

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