Der «Herbst der Entscheidungen» bringt den Bruch der Koalition. Die FDP zieht nach dem Rauswurf ihres Chefs alle Minister zurück.
Ahrtal-Flut: Warten auf den Neuanfang
Fünf Jahre nach der Flutkatastrophe gedenkt die Politik im Ahrtal der Opfer. Bei den Anwohner:innen herrscht jedoch Frust über Bürokratie und den schleppenden Wiederaufbau.
Experte warnt: Wer beim Heizungskauf wartet, zahlt drauf
Die Bundesregierung stellt die Förderung für Wärmepumpen um. Das hat am Markt das pure Chaos ausgelöst. Für Verbraucher könnte sich ein Wechsel trotzdem lohnen.
Tödlicher Angriff auf Tanker: US-Iran-Konflikt eskaliert in der Straße von Hormus
In der Straße von Hormus geraten wieder Handelsschiffe unter Beschuss. Der US-Iran-Konflikt schürt die Sorge vor einer Ausweitung auf weitere Golfstaaten.
Richter Kippt Trumps Vergleich Mit Der Steuerbehörde Über 1,8 Milliarden Dollar
Eine US-Richterin hat die Klage von Präsident Donald Trump gegen die US-Steuerbehörde (IRS) für ungültig erklärt und geurteilt, dass sie zu „unzulässigen Zwecken“ eingereicht worden sei. Die umstrittene Einigung gewährte Trump Immunität vor Steuerprüfungen und ermöglichte seiner Regierung die Einrichtung eines „Anti-Waffenfonds“ in Höhe von fast 1,8 Milliarden US-Dollar. In ihrer Urteilsbegründung erklärte die US-Bezirksrichterin Kathleen Williams, die Klage sei ein unzulässiger Versuch gewesen, den Gerichtsprozess zu manipulieren, und leitete ein Disziplinarverfahren gegen einen von Trumps Anwälten ein. Williams kritisierte zudem das Justizministerium (DOJ) für die Vernachlässigung seiner Pflicht, die Regierung zu verteidigen, und bezeichnete die Klage als Absprache und nicht als legitimes Rechtsmittel. Williams’ Entscheidung folgte Bedenken von 35 ehemaligen Bundesrichtern, die sie aufgefordert hatten, die im Mai dieses Jahres zwischen Trump und dem DOJ getroffene Vereinbarung zu überprüfen. Williams erklärte, Trumps Klage gegen die IRS, die im Januar von ihm, seinen beiden Söhnen und der Trump Organization eingereicht worden war, habe „niemals der gerichtlichen Klärung einer Rechtsfrage gedient“. Williams erklärte, die Einigung habe darauf abgezielt, Personen aus Trumps Umfeld, die sich als Opfer staatlicher Ermittlungen bezeichneten, Immunität zu gewähren und „im Gesetz nicht definierte Beschwerden“ zu beheben. Das Urteil untersagt den Beteiligten, sich in künftigen Gerichtsverfahren auf die Einigung zu berufen, und ebnet möglicherweise den Weg für weitere Steuerprüfungen Trumps durch die US-Steuerbehörde (IRS).
Ein altes Gebäude mit viel Zukunft: Der Rex Palast Memmingen feiert seine Wiedereröffnung
14 Jahre lang blieb es still im Rex-Palast in Memmingen – jetzt kehrt wieder Leben in den traditionsreichen Kinosaal ein. Mit einem Neuen Konzept soll das ehemalige Lichtspielhaus nicht nur Filmfans begeistern: Neben Arthouse-Filmen stehen künftig auch Krimilesungen, Mitsing-Abende und weitere Kulturveranstaltungen auf dem Programm. Das Ziel des Investorenteams: die Geschichte des Hauses bewahren und gleichzeitig eine neue Eventbühne für die Region schaffen.
Jon Stewart Kritisiert Trumps Reaktion Auf Lindsey Grahams Tod
Jon Stewart hat in der neuesten Folge der „Daily Show“ die Reaktion von US-Präsident Donald Trump auf den Tod von Senator Lindsey Graham parodiert. „Die wichtigste Nachricht vom Wochenende war der plötzliche Tod von Senator Lindsey Graham aus South Carolina“, sagte Stewart und merkte an, dass er Graham „ein bisschen“, aber „nicht besonders gut“ gekannt habe. Anschließend zeigte Stewart dem Publikum Trumps Würdigung aus der Sendung „Fox & Friends“, in der der Präsident sagte: „Er war ein toller Kerl und ein Freund.“ Trump fügte hinzu: „Er rief mich ständig an. Ich sagte dann immer: ‚Hör auf, mich anzurufen, Lindsey.‘“ Stewart parodierte die Bemerkung und antwortete: „Ich werde nie vergessen, wie ich ihn immer auf die Mailbox umgeleitet habe. Das war unsere Masche.“ Er fügte hinzu: „Ich bin sicher, die Tragik kommt von ganz allein.“ In einem anderen Ausschnitt sagte Trump, Graham sei „ein totaler Workaholic-Politiker gewesen. Wissen Sie, manche Leute nennen das nicht Arbeit. Manche Leute nennen das einfach nur viel Gerede.“ Stewart scherzte: „Ich glaube, der Präsident hat die ersten fünf Phasen der Trauer übersprungen und ist direkt bei Phase sechs gelandet: Scheiß auf den Kerl.“ Anschließend spielte Stewart einen weiteren Ausschnitt aus Trumps Telefonat mit „Fox & Friends“ ab, in dem der Präsident sagte, er habe Graham wegen seiner Reaktion auf die Unruhen vom 6. Januar eine Lebensnote von „99 von 100“ gegeben. Stewart antwortete: „Das Beste an jeder Trauerrede ist für mich, wenn die Lebensnote des Verstorbenen verkündet wird. Er hält eine Trauerrede, als würde Portnoy eine Pizza-Kritik abgeben.“
Bizarre „Tornado“-Wolke: Seltenes Wetterphänomen über Pennsylvania
Eine bedrohlich wirkende Wolkenformation hielt Anfang Juli Einwohner des US-Bundesstaates Pennsylvania in Atem. Am Horizont schien sich ein Tornado in Zeitlupe zusammenzubrauen. Hinter der Erscheinung steckte eine seltene Wolkenart.