Nach Prognosen des Europäischen Klimadienstes ist es „so gut wie sicher“, dass 2024 das wärmste Jahr in der Geschichte der Welt sein wird. Die globalen Temperaturen werden 2024 voraussichtlich um mehr als 1,5 °C über dem vorindustriellen Niveau liegen und damit das erste Kalenderjahr sein, das diese Schwelle überschreitet. „Vorindustriell“ bezieht sich auf den Zeitraum von 1850 bis 1900, was in etwa der Zeit entspricht, bevor der Mensch begann, den Planeten durch Energieerzeugung und Produktion erheblich aufzuheizen. Die hohen Temperaturen sind in erster Linie auf den vom Menschen verursachten Klimawandel zurückzuführen, mit einem gewissen zusätzlichen Einfluss natürlicher Faktoren wie dem El-Niño-Muster. Wissenschaftler haben darauf hingewiesen, dass dies vor der UN-Klimakonferenz in Aserbaidschan, COP29, ein Alarmsignal sein sollte. „Dieser jüngste Rekord ist eine weitere deutliche Warnung an die Regierungen auf der COP29, dass dringend Maßnahmen ergriffen werden müssen, um eine weitere Erwärmung zu begrenzen“, erklärte Liz Bentley, Geschäftsführerin der Royal Meteorological Society. Die globalen Temperaturen waren in den ersten zehn Monaten des Jahres 2024 so hoch, dass nur ein unwahrscheinlicher Rückgang in den letzten beiden Monaten einen neuen Rekord verhindern könnte. Die Projektion bedeutet, dass 2024 den derzeitigen Rekord von 1,48 °C aus dem Jahr 2023 übertreffen könnte, was einen neuen Meilenstein in den globalen Temperaturaufzeichnungen darstellen würde. Im Jahr 2015 verpflichteten sich fast 200 Länder im Rahmen des Pariser Klimaabkommens, den langfristigen Temperaturanstieg auf dieses Niveau zu begrenzen. Obwohl das Abkommen noch nicht gebrochen wurde, warnten die Vereinten Nationen, dass sich die Welt in diesem Jahrhundert um mehr als 3 °C erwärmen könnte, wenn die derzeitigen Maßnahmen beibehalten werden. Wissenschaftler warnen, dass es wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit ist, bis neue Rekorde aufgestellt werden, da der Anteil der Treibhausgase in der Atmosphäre weiterhin schnell ansteigt. „Die wärmeren Temperaturen führen zu intensiveren Stürmen, heißeren Hitzewellen und extremeren Niederschlägen, mit deutlich sichtbaren Folgen für die Menschen auf der ganzen Welt“, erklärt Ed Hawkins, Professor für Klimawissenschaften an der University of Reading. Experten sagen, dass die einzige Möglichkeit, die Verschlimmerung von Katastrophen zu stoppen, darin besteht, die globalen Temperaturen zu stabilisieren, indem die Netto-Null-Emissionen erreicht werden.
Mammutprojekt unter der Ostsee
Das Mammutprojekt Fehmarnbelt-Tunnel soll Deutschland und Dänemark per Straße und Schiene besser verbinden. Doch die geplante Fertigstellung 2029 gilt wegen Verzögerungen auf deutscher Seite als unrealistisch.
WM-Aus: Amiri leidet mit "Schlotti"
Die Nachricht vom WM-Aus von Nico Schlotterbeck hat auch bei Teamkollege Nadiem Amiri für Bestürzung gesorgt. Amiri verrät, dass der verletzte Innenverteidiger nach der Diagnose neben ihm beim Physio gelegen habe und erzählt, welchen Eindruck er in diesem Moment von Schlotterbeck hatte.
IdeenExpo 2026 in Hannover: Naturwissenschaften und Technik hautnah
Am Wochenende ist in Hannover (Niedersachsen) wieder die IdeenExpo gestartet. Das Ziel der Veranstaltung ist es, junge Menschen für technische oder handwerkliche Berufe zu begeistern – und das meist intuitiv durch Erleben und Ausprobieren. Das Motto in diesem Jahr lautet: Mach doch einfach!. Schon zum zehnten Mal findet die IdeenExpo in Hannover statt. Noch bis Samstag präsentieren 330 Austeller:innen neben Berufen und Studienangeboten die neuesten Techniktrends.
Nachrichten des Tages | 22. Juni 2026 - Abendausgabe
Informieren Sie sich über das aktuelle Geschehen in Europa und der Welt an diesem 22. Juni 2026 - Politik, Wirtschaft, Unterhaltung, Kultur und Reisen.
Fans machen Stimmung beim Deutschland-Spiel in New York
Das WM-Spiel zwischen Deutschland und der Elfenbeinküste am Samstag (20. Juni) war für deutsche Fans nervenaufreibend: Rückstand bis zur 68. Minute, zwei Treffer in der ersten Halbzeit, die dann nicht zählten – bis dann in der 94. Spielminute der erlösende Treffer zum 2:1 von Deniz Undav kam. Gespielt wurde zwar in Toronto – die Stimmung war allerdings auch in New York super, berichtet unser WM-Korrespondent Sebastian Kalenberg, der dort am Samstag beim Public Viewing im „German House of Soccer“ war. Der DFB hat dieses zur diesjährigen WM als Begegnungsstätte für deutsche und internationale Fans und als Ort für gemeinsames Public Viewing mitten in Manhattan geschaffen.
Amiri: Schlotterbeck-Verletzung "schockierend"
Das WM-Aus von Nico Schlotterbeck steht nach der Diagnose fest. Nadiem Amiri spricht von einem schwierigen Moment für die deutsche Mannschaft, will daraus aber die Motivation ziehen, es "ganz weit" im Turnier zu bringen.
Die Wettervorhersage vom 22.06.2026
So wird das Wetter in Nordrhein-Westfalen: Die aktuelle Wettervorhersage für NRW mit Temperaturen, Niederschlag und Aussichten für die kommenden Tage.