Wie dramatisch das Ausmaß des geplanten Stellenabbaus des Autozulieferers ZF am Standort in Brandenburg an der Havel tatsächlich ist, wird jetzt konkreter. Nach Unternehmensangaben droht ein Wegfall von bis zu 850 Vollzeitstellen bis zum Jahr 2028. Das Getriebewerk beschäftigt nach Unternehmensangaben rund 1.600 Mitarbeiter.
Polizei in NRW: So arbeitet sie und solche Waffen hat sie
In Nordrhein-Westfalen arbeiten mehr als 40.500 Polizeibeamte in 47 Kreispolizeibehörden und drei Landesoberbehörden. Die Polizei untersteht dem Innenminister. Er ist gegenüber dem Parlament politisch verantwortlich. Teil der Polizei sind die Spezialeinheiten (SE). Sie werden zur Bewältigung besonders schwieriger Konfliktlagen und zur Festnahme bewaffneter Straftäter eingesetzt. Zu den SE der NRW-Polizei zählen die Spezialeinsatzkommandos (SEK), die Mobilen Einsatzkommandos (MEK), die Verhandlungsgruppen (VG) und die Technischen Einsatzgruppen (TEG). Bei den Spezialeinheiten arbeiten etwa Sprengtechniker und Polizisten, die sich mit Giftgasen auskennen. Durch NRW ziehen sich circa 2.200 km Autobahn und über 900 km Wasserstraßen, die alle von der Polizei überwacht werden. Für die Wasserstraßen ist das Polizeipräsidium Duisburg zuständig. Fahnden kann die Polizei auch mit Hubschraubern. Seit 2017 setzt sie sechs Hubschrauber des Typs AIRBUS H145 ein. Als Dienstwaffe tragen Polizisten in NRW die Pistole vom Typ Walther P 99. Laut Polizeigesetz sind bei der Polizei in NRW auch Distanzelektroimpulsgeräte (Taser), Schlagstöcke und Maschinenpistolen zugelassen. Schusswaffen dürfen gegen Personen nur eingesetzt werden, um u.a. eine akute Lebensgefahr abzuwehren. In den Polizeibehörden sind auch etwa 300 Hunde im Einsatz. Die Hunde leben normalerweise bei ihren Diensthundeführern. Auch Pferde spielen eine wichtige Rolle bei der Polizei. Die Landesreiterstaffel wird bei Fußballspielen und einigen Demonstrationen angefordert. Eine Drohne fliegt an einem Unfallort. Die unbemannten Luftfahrzeuge können aus der Luft filmen. Sind Bodycams eingeschaltet, können sie Einsätze der Polizei filmen. Eine Bodycam macht nicht nur Videoaufnahmen in HD-Qualität, sondern ist auch mit einem Mikrofon ausgestattet. Auch Roboter-Hunde gehören zur Ausrüstung der Polizei in NRW. Mit ihren Kameras können sie etwa einsturzgefährdete Gebäude erkunden, wie bei diesem Einsatz nach einem Großbrand in Essen.
Im neuen Job positiv auffallen
Sich gut ins Team integrieren, netzwerken, die eigenen Kompetenzen unter Beweis stellen: Die Probezeit kann für viele anstrengend sein. Alles perfekt zu machen – das wird aber kaum jemand schaffen. In der Probezeit sollte man sich nicht am Ziel fühlen, sondern sich bewusst machen, dass man als Neuzugang unter Beobachtung steht. „Das ist sozusagen ein Live-Assessment-Center“ sagt Christine Kentzler von der Personal- und Managementberatung Kienbaum. Nun gehe es darum, das, was man als Bewerber im Auswahlverfahren versprochen hat, im täglichen Geschäft zu zeigen und umzusetzen. Nicht alle werden in Details eingearbeitet. Oft genug würden neue Mitarbeiter ins kalte Wasser geworfen. Da zeige sich dann, wer damit gut klarkommt, proaktiv ist und Verantwortung übernimmt.
Mein Lokal, Dein Lokal: Alle Infos zu der Show auf Kabel Eins
Bei der Kabel-Eins-Show „Mein Lokal, Dein Lokal“ treten fünf Restaurant-Chefs gegeneinander an. An fünf aufeinanderfolgenden Tagen ist jeweils einer der Profis an der Reihe, seine Berufskollegen zu bekochen. Vorspeise, Hauptspeise und Nachgang sind gefragt. Anschließend ist es an den Kollegen, die kulinarischen Leistungen zu bewerten. An jedem Werktag lädt ein anderer Restaurantbesitzer zu sich ein. Dazu gibt es exklusive Einblicke in die Küchen. Dabei geht es nicht nur um das kulinarische Know-how. Mit in die Bewertung fließen auch verschiedene andere Kriterien wie die Atmosphäre und der Service ein. Begleitet wird die Woche von einem prominenten Spitzenkoch, der jedes Lokal besucht, Tipps gibt und am Ende ebenfalls bis zu zehn Punkte vergibt – seine Bewertung kann das Ergebnis entscheidend beeinflussen. Nach dem Ausstieg von Mike Süsser Ende 2024 wird die Rolle des Profikochs nun im Wechsel von Christian Henze, Ali Güngörmüş und Robin Pietsch übernommen. Am Freitag gibt es die letzte Punktevergabe und der Gewinner wird bekanntgegeben. Wer am Ende die meisten Punkte bekommen hat, erhält 3.000 Euro Preisgeld sowie den goldenen Teller.
Diese Jobs sind krisensicher
Niemand kann wirklich voraussagen, wohin die wirtschaftliche Entwicklung gehen wird. Allerdings gibt es einige Jobs, die nach Expertenmeinung als krisensicher gelten: Dank der Vielzahl von gesetzlichen Regelungen bleibt Buchhaltung ein kompliziertes Geschäft - und gesucht werden auch weiterhin Fachkräfte. Auch gut ausgebildete IT-Fachkräfte müssen sich in Zukunft wohl weniger Sorgen um ihren Arbeitsplatz machen als andere. Die deutsche Elektrobranche blickt trotz der schwächelnden Konjunktur vorsichtig optimistisch in die Zukunft. Die Mehrheit der im Verband Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE) organisierten Unternehmen wollen ihren Anteil an Ingenieuren weiter erhöhen. Berufsanfängern stehen heute immer mehr Jobmöglichkeiten zur Verfügung, da fällt die Auswahl schwer. Immer mehr Leute werden sich in Zukunft persönliche Hilfe holen, um die Anforderungen des Alltags zu bewältigen: Der persönliche Wellnesscoach, Preisberater oder die Haushaltshilfe sind im Kommen.
„Flughafen Köln/Bonn – Konrad Adenauer“: Das ist der zweitgrößte Flughafen in NRW
Der Flughafen Köln/Bonn liegt zwischen Köln und Bonn und trägt seit 1994 den offiziellen Namen „Flughafen Köln/Bonn – Konrad Adenauer“. Er ist der zweitgrößte Flughafen in Nordrhein-Westfalen und deckt einen Großteil des Billigflugverkehrs im Land ab. Seine Fläche erstreckt sich über 1.000 Hektar und zählt drei Start- und Landebahnen. Eine davon ist mit 3.800 Metern eine der längsten Start- und Landebahnen Deutschlands. Zur Zeit der Space-Shuttle-Flüge war der Flughafen u.a. deshalb einer der weltweit 60 Notlandeplätze der Raumfähre. Der Flughafen hat einen 24-Stunden-Betrieb und ist damit einer der wenigen in Deutschland ohne Nachtflugverbot. Mehr als zehn Millionen Passagiere sind 2024 am Flughafen Köln/Bonn gestartet und gelandet. Im Zweiten Weltkrieg war der Flughafen ein Militärflugplatz der deutschen Luftwaffe. Die britische Luftwaffe besetzte ihn nach dem Sieg der Alliierten. Die zivile Nutzung wurde ab 1957 erlaubt. Die Frachtsparte des Flughafens gewann ab Mitte der 80er an Bedeutung: Unternehmen wie DHL, UPS und Fedex nutzen den Standort für ihre Flieger. Rund 840.000 Tonnen Fracht wurden 2024 umgeschlagen. Köln/Bonn ist der drittgrößte Frachtflughafen in Deutschland. Auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die European Space Agency (ESA) nutzen den Flughafen: Sie bilden hier Astronauten für Raumflüge aus. Die Luftwaffenkaserne Wahn und die Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung sind an den Flughafen angebunden. Letztere ist für den Staatsverkehr der Bundesrepublik verantwortlich.
Feiern bis in die Nacht: Parkplatz an Supermarkt im Vogtland wird zur sommerlichen Partymeile
Eine Ü30-Party unter freien Himmel fand am Freitagabend auf dem Edeka-Parkplatz in Markneukirchen statt. Warum die Partyreihe der Musikhalle erstmals als Open-Air organisiert wurde.
Tatort: Alle Infos zur erfolgreichen Krimiserie
Für viele Millionen Deutsche gehört die Krimiserie „Tatort“ auf ARD zum Sonntagabendprogramm. Im Mittelpunkt stehen Ermittler und Ermittlerinnen, die von Folge zu Folge wechseln, aber immer wieder auftauchen. Die allererste Folge „Tatort“ wurde am 29. November 1970 ausgestrahlt. Die Folge hieß „Taxi nach Leipzig“ mit Kommissar Paul Trimmel und wurde vom NDR produziert und in der ARD ausgestrahlt. Es gibt mehr als 1.300 Folgen der Kult-Krimireihe. Folge 1.200 mit dem Ermittlerteam aus Ludwigshafen wurde am 8. Mai 2022 ausgestrahlt. 2013 wurde der dritte Kinofilm von „Tatort“ mit Til Schweiger und Fahri Yardım veröffentlicht. Die Einschaltquoten sanken mit der Einführung des Privatfernsehens ab 1984 doch „Tatort“ ist immer noch ein Publikumsliebling. Die erfolgreichste „Tatort“-Folge wurde am 1. Januar 1978 ausgestrahlt. 26,57 Millionen Zuschauer sahen die Folge „Rot - Rot - tot“ bei ihrer Erstausstrahlung. Im Jahr 2021 schalteten laut der AGF Videoforschung und dem Marktforschungsinstitut GfK im Durchschnitt 8,5 Millionen Zuschauer ein. Die Titelmelodie wurde von Klaus Doldinger komponiert und hat sich seit der ersten Folge kaum verändert. Doldinger komponierte auch die Titelmusik zu „Das Boot“ (1981). Hier erfahren Sie interessante Fakten zur Kult-Krimiserie.