Nach Sparkassen-Coup: Erste Kunden erhalten Wertsachen zurück
Nach dem Einbruch in die Sparkasse Gelsenkirchen erhalten Betroffene ab heute ihre persönlichen Dokumente zurück. Die Rückgabe findet in einer eigens eingerichteten Servicestelle am Hauptbahnhof statt. Über 50.000 Gegenstände waren bei dem Einbruch sichergestellt worden. Zunächst werden Urkunden und Fahrzeugbriefe ausgegeben, da diese leichter zuzuordnen sind. Schmuck und andere Wertgegenstände werden nur gegen Nachweise wie Inventarlisten, Fotos oder Zertifikate herausgegeben. Am ersten Tag sind vier Termine für die Rückgabe geplant. Die Sparkasse organisiert die Ausgabe, um die Gegenstände geordnet an die Eigentümer zurückzugeben.
Schüler protestieren gegen Wehrpflicht
Bundesweit protestieren heute Schüler mit Schildern und Bannern gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht. In Bochum ziehen sie mit Sprechchören durch die Innenstadt und verpassen dafür bewusst den Unterricht. Ihr Motto lautet „Ich will nicht schießen lernen“. Die Diskussion um Wehrpflicht und Aufrüstung sorgt für eine deutliche Spaltung unter jungen Menschen. Aktuell haben rund 194.000 junge Männer den neuen Wehrdienst-Fragebogen erhalten, doch mehr als ein Viertel hat ihn laut Bundeswehr bislang nicht zurückgeschickt. Um die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands sicherzustellen, plant die Bundeswehr, neben den bestehenden Zentren in Bonn, Bielefeld und Dortmund zwei weitere Musterungszentren in Nordrhein-Westfalen einzurichten. Diese sollen ab 2027 in Betrieb gehen.
Update zur Hantavirus-Kontaktperson in Düsseldorf
Eine 65-jährige deutsche Kontaktperson wird seit Mittwochabend an der Uniklinik Düsseldorf behandelt. Anlass ist ein Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff MS Hondius. Erste Testergebnisse zeigen, dass die Kontaktperson nicht infiziert ist. Trotz dieser Entwarnung bleiben die Schutzmaßnahmen an der Uniklinik weiterhin bestehen, um eine mögliche Ansteckung auszuschließen. Die Behandlung und Überwachung erfolgen unter strengen Sicherheitsvorkehrungen, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern.
Entwicklungsministerin zum Iran-Krieg
Der Krieg im Iran wirkt weit weg, doch die Folgen spüren wir längst auch in Deutschland. Steigende Spritpreise, wirtschaftlicher Druck und globale Unsicherheit hängen eng mit der Lage rund um die Straße von Hormus zusammen – eine der wichtigsten Öl-Routen der Welt. Wird sie blockiert, hat das direkte Auswirkungen auf unseren Alltag. Gleichzeitig verschärft sich die humanitäre Krise im Nahen Osten: Im Libanon sind über 1 Million Menschen innerhalb des Landes auf der Flucht. In Gaza fehlt es weiterhin an Zugang zu Hilfsgütern und Perspektiven für den Wiederaufbau. Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) betont: Diplomatie und internationale Zusammenarbeit sind jetzt entscheidend.
Wir vermissen dich, Björn
Unser Kollege Björn Reichert ist tot. Wenn Sie unsere Sendung schon länger schauen, dann werden Sie keinen Redakteursnamen häufiger gehört haben. Der Satz "und jetzt die Nachrichten von Björn Reichert" haben wir tausende Male anmoderiert. Björn war ein wahnsinnig toller Nachrichtenmann - er liebte News: auf den Punkt, verständlich und vor allem wahr. So hat er die Nachrichten über 16 Jahre für Sie gemacht. Für uns war er viel mehr: ein Kollege, ein Freund - einer, der uns weitergeholfen hat, wenn wir nicht mehr weiter wussten. Als Björn erfahren hat, dass er an einer tödlichen Krankheit litt, war er unglaublich tapfer und er wollte, dass auch wir - seine SAT.1 NRW-Familie - klar und offen damit umgehen. Er hatte die ganze Redaktion vor einem Monat noch einmal zu einem gemeinsamen Grillen eingeladen - da hatten wir noch über einen seiner letzten Wünsche gesprochen. Er wollte unbedingt für Sie noch einmal einen Nachrichtenfilm schneiden. Das hat er leider nicht mehr geschafft. Sollte er uns jetzt irgendwo hören, wissen wir, dass es dort ab jetzt gute Nachrichten gibt. Wir vermissen dich, Björn.
Dachgeschoss-Brand in Euskirchen
In Euskirchen brach gestern Abend ein Feuer in einer Dachgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses aus. Eine Person starb in der Brandwohnung, ihre Leiche wurde vor Ort gefunden. 20 weitere Bewohner konnten sich selbst retten und kehrten in ihre Wohnungen zurück. Die Ursache des Feuers in der Küche ist noch unklar. Die Polizei prüft die Identität der verstorbenen Person, bei der es sich vermutlich um die 64-jährige Bewohnerin handelt. Die Straße vor dem Haus ist gesperrt, Kirmesbuden sind aufgebaut, der Rettungseinsatz wurde dadurch nicht behindert. Brandermittler sind vor Ort, um die Brandursache zu klären.
Trainerposten beim 1. FC Köln: Wagner in "engem Austausch"
Wird René Wagner für die nächste Saison vom Interimscoach zum Trainer des 1. FC Köln befördert? Der 53-Jährige befindet sich in einem "engem Austausch" mit Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler, der ihn zuletzt gelobt hatte. Sollte er weitermachen dürfen, werde Wagner seinen "Ansatz nicht verändern".