Sarkopenie ist der altersbedingte, fortschreitende Verlust an Muskelmasse, der sich negativ auf Muskelkraft und -funktion auswirkt. Dieser Zustand beeinträchtigt alltägliche Aktivitäten, wie z. B. das Gehen, und kann die Nährstoff- und Energiezufuhr gefährden. Sarkopenie wird seit 2016 von der Weltgesundheitsorganisation als Krankheit anerkannt und betrifft zwischen 8 und 13 % der Menschen über 60 Jahre. Die Bekämpfung der Sarkopenie erfordert einen integrierten Ansatz, bei dem die richtige Ernährung und körperliche Bewegung, insbesondere Krafttraining, kombiniert werden. In diesem Zusammenhang hat sich gezeigt, dass Kreatin, eines der am besten untersuchten Nahrungsergänzungsmittel, die Wirkung dieser Übungen verstärken und die Behandlung unterstützen kann. Kreatin schützt die Mitochondrien, reduziert den Muskelabbau und fördert den Aufbau von Muskelmasse, was besonders für Personen über 40 von Vorteil ist. Neben seinen Vorteilen bestätigen Studien die Sicherheit von Kreatin und widerlegen Mythen über Risiken für die Nieren, die Leber oder das Herz-Kreislauf-System, selbst bei älteren Menschen. Jüngste Forschungsergebnisse bestätigen, dass eine Supplementierung mit Sicherheit in die Strategien zur Vorbeugung und Behandlung von Sarkopenie integriert werden kann. Da Sarkopenie eine unvermeidliche Alterserscheinung ist, kann die frühzeitige Anwendung von Präventivmaßnahmen im Laufe der Zeit zu einer besseren Lebensqualität führen.
Zwei Bäume neu gepflanzt – Anwohner klagt gegen Uli Hoeneß
Der Streit um zwei Bäume auf dem Grundstück von Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß in Bad Wiessee am Tegernsee beschäftigt die Justiz.
Raketenabwehrsystem im Allgäu: Kritik an Plänen für Arrow 3
Es ist ein wichtiger Baustein für die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands: Das Raketenabwehrsystem Arrow 3. Ende Juni gaben die Bundeswehr und Ministerpräsident Markus Söder bekannt, dass das System nach Friesenried bei Kaufbeuren kommen soll. Allerdings befindet sich dort mit dem Königsberger Forst ein Naherholungsgebiet, das aufgrund einer Quelle auch für die Trinkwasserversorgung in Friesenried wichtig ist. Eine Bürgerinitiative stellt die Standortauswahl deshalb in Frage.
Erschwerte Anreise: So blicken Kultur und Wirtschaft auf den ÖPNV-Ausbau im Oberallgäu
Am heutigen Donnerstag startet das Sommer Festival auf der Allgäuer Freilichtbühne in Altusried. Wie jedes Jahr werden die Parkplätze wohl komplett gefüllt sein. Ein Wunschszenario ist das aber nicht. Viel lieber würde man mehr Möglichkeiten bieten, um mit dem ÖPNV anzureisen. Doch hier ist die aktuelle Anbindung noch nicht ausreichend. Gleiches gilt für den Arbeitsweg der Angestellten des Bosch-Werks im Immenstädter Stadtteil Seifen. Zumindest bis jetzt, denn sowohl die Altusrieder Busanbindung als auch die in Seifen soll durch den anstehenden ÖPNV-Ausbau verbessert werden. Doch in beiden Fällen glaubt man nicht an die uneingeschränkte Lösung des Problems.
Brautpaar verklagt Hotel nach Norovirus-Desaster
Eine Hochzeitsfeier endete im Elend, nachdem mehr als 30 Gäste – darunter auch das frisch verheiratete Paar – nach dem Verzehr von Speisen in einem angesagten Hotel in Brooklyn mutmaßlich an Norovirus erkrankten.
So lief der RP-Fußballgipfel
⚽ Wie gut ist der deutsche Fußball noch? Wie stressig ist die Transferperiode? Und was bringen Rückholaktionen von Ex-Spielern? Um diese und weitere Fragen ging es am Mittwochabend (26. August) beim Rheinischen Fußballgipfel der RP. Zu Gast waren die vier Sportchefs von Bayer Leverkusen, Borussia Mönchengladbach, Fortuna Düsseldorf und dem 1. FC Köln sowie 150 Leser:innen der Rheinischen Post, moderiert wurde das Event von Stefan Klüttermann und Karsten Kellermann.
Heiße Sommerflirts, Rockoper & Gerüchte um Tara
Tara Tabitha über Beziehungsgerüchte, Zoe Straubs neue Rockoper „EPOS“ und dazu die spannendsten Flirts der heimischen Promiszene. Wer liebt, wer leidet und worüber diese Woche noch gesprochen wird – Sasa Schwarzjirg zeigt es diese Woche in Adabei Prime.
Augsburg auf Schienen – Kommt der Fünf-Minuten-Takt?
Augsburgs Straßenbahnen fahren derzeit im Siebeneinhalb-Minuten-Takt, doch Oberbürgermeister Florian Freund will künftig zum früheren Fünf-Minuten-Takt zurückkehren. Die Stadtwerke sehen dabei finanzielle und logistische Herausforderungen und warnen davor, dass ein dichterer Takt die Zuverlässigkeit beeinträchtigen könnte. Eine Arbeitsgruppe prüft nun gemeinsam mit der swa, wie eine Verbesserung des Angebots umgesetzt werden kann. Wann die Straßenbahnen tatsächlich wieder alle fünf Minuten fahren können, ist noch offen.