Sarkopenie ist der altersbedingte, fortschreitende Verlust an Muskelmasse, der sich negativ auf Muskelkraft und -funktion auswirkt. Dieser Zustand beeinträchtigt alltägliche Aktivitäten, wie z. B. das Gehen, und kann die Nährstoff- und Energiezufuhr gefährden. Sarkopenie wird seit 2016 von der Weltgesundheitsorganisation als Krankheit anerkannt und betrifft zwischen 8 und 13 % der Menschen über 60 Jahre. Die Bekämpfung der Sarkopenie erfordert einen integrierten Ansatz, bei dem die richtige Ernährung und körperliche Bewegung, insbesondere Krafttraining, kombiniert werden. In diesem Zusammenhang hat sich gezeigt, dass Kreatin, eines der am besten untersuchten Nahrungsergänzungsmittel, die Wirkung dieser Übungen verstärken und die Behandlung unterstützen kann. Kreatin schützt die Mitochondrien, reduziert den Muskelabbau und fördert den Aufbau von Muskelmasse, was besonders für Personen über 40 von Vorteil ist. Neben seinen Vorteilen bestätigen Studien die Sicherheit von Kreatin und widerlegen Mythen über Risiken für die Nieren, die Leber oder das Herz-Kreislauf-System, selbst bei älteren Menschen. Jüngste Forschungsergebnisse bestätigen, dass eine Supplementierung mit Sicherheit in die Strategien zur Vorbeugung und Behandlung von Sarkopenie integriert werden kann. Da Sarkopenie eine unvermeidliche Alterserscheinung ist, kann die frühzeitige Anwendung von Präventivmaßnahmen im Laufe der Zeit zu einer besseren Lebensqualität führen.
Leseschwäche und KI-Gefahr - Was die Frankfurter Buchmesse prägt
Lassen wir es zu, dass Maschinen für uns denken? Und welche Folgen hat Pisa für die Demokratie? Zum Auftakt der weltgrößten Bücherschau stehen große Fragen im Fokus.
450.000 bei Schülerprotesten in ganz Frankreich - Sexueller Übergriff bei Festnahme?
In Frankreichs Städten haben am Dienstag Schüler gemeinsam mit Lehrern für mehr Mittel für die Bildung protestiert. Nachdem am Vortag einem 15-Jährigen die Hand abgerissen wurde, unterstrichen viele, der Protest solle friedlich bleiben.
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Doppelpack Pejcinovic: U21 löst das EM-Ticket
Der letzte Schritt ist vollbracht: Die deutsche U21-Nationalmannschaft ist für die Fußball-Europameisterschaft 2027 qualifziert. Vor 20.049 Zuschauern in Bielefeld war ein Doppelpack von Dzenan Pejcinovic entscheidend.
Erneut kein Bundesgeld für Marschbahn-Ausbau
Im Entwurf des Bundeshaushalts für das kommende Jahr sind erneut keine Mittel für den Ausbau der Marschbahn vorgesehen. Schleswig-Holstein muss die Planungen für den zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke nach Sylt deshalb weiter selbst vorfinanzieren. Das Projekt soll insgesamt rund 420 Millionen Euro kosten. Ob der Ausbau wie geplant Ende des Jahrzehnts beginnen kann, hängt davon ab, ob der Bund die weiteren Kosten im Haushalt 2028 übernimmt.
Schulabbrecherquote in Bremen erreicht Rekordhoch
Die Zahl der Schulabbrecher im Land Bremen ist 2025 auf einen neuen Höchststand gestiegen. Rund 750 Jugendliche verließen die Schule ohne Abschluss, das entspricht einer Quote von 11,3 Prozent. Bildungssenator Mark Rackles will die Schulabbrecherquote innerhalb der kommenden fünf Jahre um 30 Prozent senken. Helfen soll dabei unter anderem eine Kita-Pflicht für Kinder mit Sprachförderbedarf.
Überlastete Notaufnahmen: Angespannte Lage auch in Schleswig-Holstein
Eine Blitzumfrage der Deutschen Gesellschaft für Notfallmedizin (DGINA) hat ergeben: Fast jede zweite Klinik-Notaufnahme ist überlastet. Die Ärzt:innen schlagen Alarm, denn die Ursachen für die stetig wachsende Patientenzahl ist vielschichtig. Das zeigt auch die Notaufnahme am UKSH in Kiel (Schleswig-Holstein).