Sarkopenie ist der altersbedingte, fortschreitende Verlust an Muskelmasse, der sich negativ auf Muskelkraft und -funktion auswirkt. Dieser Zustand beeinträchtigt alltägliche Aktivitäten, wie z. B. das Gehen, und kann die Nährstoff- und Energiezufuhr gefährden. Sarkopenie wird seit 2016 von der Weltgesundheitsorganisation als Krankheit anerkannt und betrifft zwischen 8 und 13 % der Menschen über 60 Jahre. Die Bekämpfung der Sarkopenie erfordert einen integrierten Ansatz, bei dem die richtige Ernährung und körperliche Bewegung, insbesondere Krafttraining, kombiniert werden. In diesem Zusammenhang hat sich gezeigt, dass Kreatin, eines der am besten untersuchten Nahrungsergänzungsmittel, die Wirkung dieser Übungen verstärken und die Behandlung unterstützen kann. Kreatin schützt die Mitochondrien, reduziert den Muskelabbau und fördert den Aufbau von Muskelmasse, was besonders für Personen über 40 von Vorteil ist. Neben seinen Vorteilen bestätigen Studien die Sicherheit von Kreatin und widerlegen Mythen über Risiken für die Nieren, die Leber oder das Herz-Kreislauf-System, selbst bei älteren Menschen. Jüngste Forschungsergebnisse bestätigen, dass eine Supplementierung mit Sicherheit in die Strategien zur Vorbeugung und Behandlung von Sarkopenie integriert werden kann. Da Sarkopenie eine unvermeidliche Alterserscheinung ist, kann die frühzeitige Anwendung von Präventivmaßnahmen im Laufe der Zeit zu einer besseren Lebensqualität führen.
Caterer verlangt 8,90 Euro für eine Flasche Wasser auf einem Schulball - „Wir bauen praktisch ein vo
Fast neun Euro für eine Flasche Wasser: Die Preise auf einem Schulball in der Wiener Neustadt sorgt für hitzige Diskussionen. Der Caterer rechtfertigt sich.
Erleichterung im Vatikan: Krebs bei Papst hat nicht gestreut
Die Sorge um Leo war groß, die Ergebnisse der Gewebeproben wurden mit Spannung erwartet. Nun steht fest: Sein Lungenkrebs war lokal begrenzt. Eine weitere Therapie ist nicht nötig.
Trump verspottet Wahlkampf-Störer – Jubel für Prügel
Erneut werden bei einer Rede Donald Trumps etliche Störer abgeführt. Doch diesmal kommt es auch zu Übergriffen. Der Präsident fragt anerkennend: «Wer ist der Typ, der zugeschlagen hat?»
Sicherheitslücke bedroht Millionen Webseiten – Experte: Schnell Sicherheitsaktualisierungen installieren
Eine PHP-Schwachstelle kann Angreifern im Web die vollständige Kontrolle über Server geben. IT-Experten fordern Betreiber zu einem drastischen Schritt auf.
Nie wieder Nachtschicht? Dänemark testet Roboter im Supermarkt
Räumen Blechdosen bald Dosen in die Regale ein? Noch arbeiten die humanoiden Roboter langsamer als das menschliche Personal im Supermarkt. Aber mit Fortschritten bei KI sollen Tempo und Präzision steigen.
Wolodymyr Selenskyj: Das ist der Präsident der Ukraine
Wolodymyr Oleksandrowytsch Selenskyj ist der Präsident der Ukraine. Er ist am 25. Januar 1978 in Krywyj Rih (im Südosten der damaligen Sowjetrepublik) in einer russischsprachigen jüdischen Familie geboren. Er hat in Kiew Jura studiert, als Jurist war er im Anschluss jedoch nie tätig. Selenskyj hatte schon immer eine Leidenschaft für Comedy, deswegen entschied er sich als Comedian aufzutreten. 1997 gründete Selenskyj die nach seinem Stadtviertel benannte Kabarettgruppe „Kwartal 95“ („95. Wohnblock“) mit. Die Truppe tourte fünf Jahre von Moskau aus durch Staaten der ehemaligen Sowjetunion. Landesweit bekannt wurde er 2006 durch seine Teilnahme an der ukrainischen Version von „Dancing with the Stars“. In der Ukraine und in Russland erfreute er sich großer Popularität. Im Jahr 2019 wurde er mit 73 Prozent der Stimmen zum Präsidenten der Ukraine gewählt, der keinerlei politische Erfahrung hat. Sein Versprechen: weniger Korruption, mehr Demokratie, Ende des Konfliktes im Donbass. Für seine Haltung und sein Auftreten angesichts des russischen Überfalls auf die Ukraine im Februar 2022 wird ihm weltweit Hochachtung entgegengebracht. Wolodymyr Selenskyj ist seit 2003 mit Olena Selenska (geb. Kijaschko) verheiratet. Das Paar hat zwei Kinder, Oleksandra und Kyrylo.
Wer ist Giorgia Meloni von der rechtsradikalen Partei Fratelli d’Italia?
Italien, das unter Mario Draghi von einer großen Koalition regiert wurde, steht vor einem scharfen Rechtsruck – mit noch ungewissen Folgen für Europa: Der Block der radikalen Rechten um Giorgia Meloni hat die Wahl laut Hochrechnungen gewonnen. Mit 26 Prozent wurde Melonis rechtsradikale Partei „Fratelli d’Italia“ (FdI) (auf deutsch „Brüder Italiens“) die mit Abstand stärkste Partei. Zusammen mit der rechten „Lega“ von Ex-Innenminister Matteo Salvini (9 Prozent) und der „Forza Italia“ von Silvio Berlusconi (8 Prozent) hat die Rechts-Allianz eine ausreichende Mehrheit. Es ist ein politischer Erdrutsch, der in Rom vor sich geht. Giorgia Meloni wurde am 15. Januar 1977 in Rom geboren und ist eine italienische Politikerin und freie Journalistin. Melonis Vater verließ die Familie früh und Giorgia und ihre Schwester Arianna wurden im römischen Arbeiterviertel Garbatella von der Mutter und den Großeltern aufgezogen. Im Juli 1992 beschloss Giorgia Meloni, politisch aktiv zu werden. Sie klopfte im Alter von 15 Jahren in Rom an die Tür einer Jugendorganisation des „Movimento Sociale Italiano“ (MSI), jener Partei, die Faschisten nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet hatten. Meloni kandidierte früh für politische Ämter. 2006 wurde sie ins Parlament gewählt. Und mit nur 31 Jahren wurde sie 2008 jüngste Ressortchefin in der Geschichte der italienischen Republik – als Ministerin für Jugend und Sport unter Silvio Berlusconis neuem Mitte-rechts-Bündnis Popolo della Libertà (PdL). Diesen Posten hatte sie bis zum November 2011 inne. Aus Unzufriedenheit mit Berlusconis Führungsstil gründete Meloni im Dezember 2012 zusammen mit Ignazio La Russa und anderen die Partei Fratelli d’Italia, von der sie im März 2014 zur Vorsitzenden gewählt wurde. Und jetzt erlangte sie mit genau dieser Partei den ersten großen Wahlsieg – mit einer skeptischen Einstellung zur Europäischen Union, Sympathien für Viktor Orban und einer kritischen Haltung zu Russland und Wladimir Putin.