Ein archäologischer Fund im Indischen Ozean begeistert Forscher. Ein Schiffswrack könnte bedeutende Hinweise auf die Zivilisationsgeschichte bringen.
«Neurologische Dysfunktion»: Musiala erklärt Zusammenbrüche
Bayern-Ass Jamal Musiala sackt im Test gegen Heidenheim erneut zusammen. Nach dem Schockmoment äußert sich der 23-Jährige in den sozialen Medien.
Klimawandel in Deutschland und Europa: Entstehung und Auswirkung von Waldbränden
Zahlreiche Waldbrände prägen inzwischen jährlich den Sommer in Deutschland und ganz Europa. Die Auswirkung auf die Umwelt und die Waldbestände sind verheerend. Ausgelöst werden die Brände durch die Trockenheit und lange Dürre. Eine weitere Folge des Klimawandels.
Prosecco, Sekt und Champagner: Das ist der Unterschied
Prosecco kommt aus Nordostitalien und wird hauptsächlich aus der Rebsorte Glera hergestellt. Er ist meist ein Schaumwein (Spumante) oder ein leicht perlender Wein (Frizzante). Die Gärung erfolgt meist in Stahltanks. Sekt ist der beliebteste deutsche Schaumwein, oft aus mehreren Rebsorten gemischt. Günstiger Sekt gärt in Tanks, hochwertiger Sekt reift in Flaschen und ist als „traditionelle Flaschengärung“ gekennzeichnet. Champagner stammt aus der französischen Region Champagne und wird aus Chardonnay, Pinot Noir oder Pinot Meunier hergestellt. Er reift mindestens 15 Monate und gärt immer in der Flasche. Qualitätsschaumwein wird zweimal vergoren und hat mindestens 3,5 Bar Druck. Das Prickeln kommt von der Kohlensäure der Gärung. Der Name „Champagner“ ist geschützt und darf nur für Schaumweine aus der französischen Region Champagne verwendet werden. Trauben für Sekt können hingegen aus verschiedenen Regionen stammen. Beim Rebsortensekt müssen 85 % der Weine aus der angegebenen Rebsorte, z. B. Riesling, stammen. Wenn ein bestimmtes Anbaugebiet angegeben ist, kommen alle Trauben von dort. Rebsortensekt kostet oft so viel wie Champagner. Der Zuckergehalt entscheidet über die Bezeichnung „Brut“, „trocken“ oder „halbtrocken“ . Sekt, Prosecco oder Champagner mit der Bezeichnung „trocken“ enthält bis zu 32 Gramm Zucker pro Liter. „Extra trocken“ hat bis zu 17 Gramm, während „brut“ maximal 12 Gramm Zucker enthalten darf. Trockener Wein hat im Vergleich höchstens 9 Gramm. Die genauen Werte können je nach Hersteller und Art des Schaumweins leicht abweichen.
Inflation: Was ist das eigentlich?
Der Anstieg des Preisniveaus einer Ökonomie, der sich über einen bestimmten Zeitraum erstreckt wird Inflation genannt. Kronkret bedeutet der Anstieg des Preisniveaus, das man für die einzelne Geldeinheit, (den Einzelnen Euro, Rubel, Dollar) weniger Güter kaufen kann. Um die Inflation zu Messen nimmt man sich hierbei die Inflationsrate zur Hand. Sie beschreibt die prozentuale Veränderung des Verbraucherpreisindexes. Der Verbraucherpreisindex misst monatlich die durchschnittliche Preisentwicklung aller Waren und Dienstleistungen die private Haushalte in Deutschland für Konsumzwecke kaufen. Der Vergleich des Verbraucherpreisindex zum Vorjahresmonat wird dann als Inflationsrate bezeichnet.
Infos zu Masern, die Sie wissen sollten
Die Masern sind eine nicht zu unterschätzende Viruserkrankung, gegen die Kinder geimpft werden sollten. Als Masern wird eine hochansteckende, akute Viruserkrankung mit dem Masernvirus bezeichnet. Zunächst treten erkältungs- und grippeähnliche Symptome wie hohes Fieber, Husten und Schnupfen auf. Als nächstes kommt der rote Hautausschlag hinzu. Ein Mensch kann die Masern nur einmal in seinem Leben bekommen, danach ist er immun gegen diese Krankheit. Bei Kindern sind die Masern relativ harmlos. Erwachsene Patienten können jedoch unter schweren Folgeerkrankungen leiden wie u.a. einer Lungen- oder Mittelohrentzündung. Masern sind extrem ansteckend und erfolgt durch eine Tröpfcheninfektion. Die Inkubationszeit beträgt acht bis zehn Tage. Der Ausschlag tritt erst nach rund zwei Wochen nach der Ansteckung auf. Das Masernschutzgesetz ist am 1. März 2020 in Kraft getreten. Danach sollen Schul- und Kindergartenkinder wirksam vor Masern geschützt werden.
EFA – European Football Alliance: Geschichte, Ziele und Teams
Die European League of Football (ELF) wurde im Jahr 2020 gegründet. Die erste Saison startete 2021 mit acht Teams. Mehrere dieser Franchises kritisierten jedoch schon früh interne Strukturen der Liga, was schließlich zur Gründung der „ELF Franchise Association“ führte. Mehrere Teams gründeten im Frühjahr 2024 die sogenannte „ELF Franchise Association“, aus der später die Football Franchise Association (FFA) wurde. Sie setzten sich für Transparenz, Fairness und nachhaltige Strukturen innerhalb der ELF ein. Es entstand die Idee, eine alternative Organisationsform zu schaffen. Im Juli 2025 wurde schließlich die European Football Alliance (EFA) öffentlich angekündigt. Die EFA kritisierte ausdrücklich die Finanz-, Führungs- und Entscheidungsstrukturen der ELF und kündigte an, ab der Saison 2026 mit einer eigenständigen Liga anzutreten. Am 9. September 2025 erklärten elf Clubs ihren Austritt aus der ELF und bestätigten, ab 2026 nicht mehr an der ELF teilzunehmen. Die neue Liga der EFA soll von den Teams selbst kontrolliert werden („team-led league“). Aus diesen elf Teams besteht die EFA (Stand: Herbst 2025): 1. Berlin Thunder – Deutschland 2. Rhein Fire – Deutschland 3. Nordic Storm – Dänemark/Skandinavien 4. Frankfurt Galaxy – Deutschland 5. Paris Musketeers – Frankreich 6. Stuttgart Surge – Deutschland 7. Madrid Bravos – Spanien 8. Raiders Tirol – Österreich 9. Panthers Wrocław – Polen 10. Prague Lions – Tschechien 11. Vienna Vikings – Österreich Im November 2025 wurde zudem bekanntgegeben, dass die EFA in Zukunft Franchises in London und Mailand vergeben will. Ziele und Leitgedanken: Nach eigenen Angaben verfolgt die EFA das Ziel, den American Football in Europa auf ein einheitlich hohes Niveau zu bringen. Dafür will sie eine engere Kooperation zwischen nationalen Ligen ermöglichen, gemeinsame Turniere und europäische Meisterschaften fördern sowie die Nachwuchsförderung und Trainerentwicklung stärken. Zudem legt sie Wert auf nachhaltige Professionalisierung der Strukturen und eine bessere Sichtbarkeit des Sports.
Drohnenabwehr: So schützt die Polizei in NRW den Luftraum
NRW gilt bundesweit als Vorreiter in der Drohnenabwehr. „Wir waren das schon immer“, so Innenminister Herbert Reul (CDU). Seit 2014 beschäftigt sich die Polizei in NRW mit dem Thema. Das Drohnen-Kompetenzzentrum des Landesamtes für zentrale polizeiliche Dienste (LZPD) dient seit 2021 auch als Beratungsstelle für andere Bundesländer. Nach mehreren Drohnenüberflügen an europäischen Flughäfen wächst die Sorge vor weiteren Vorfällen. Reul räumte ein, dass Drohnen immer mehr zur Gefahr werden. „Wir brauchen bundesweit einheitliche Vorgaben“, betonte der Minister. „Es kann nicht sein, dass wir bei jeder Drohne erst überlegen müssen, wem sie gehört oder wer zuständig ist.“ Die Polizei in NRW richtet sich dabei nicht gegen militärische Drohnen. „Da stoßen wir an unsere Grenzen“, sagte Reul. Im zivilen Bereich verfügt die Polizei jedoch über mehrere Abwehrmittel: Störsender, die die Steuerung blockieren, Netze, die bis zu 50 Meter weit geschossen werden können, und Software, mit der sich Drohnen übernehmen lassen. Wenn das nicht reicht, kommt der „Drohnen-Hunter“ zum Einsatz – eine große Polizeidrohne, die feindliche Geräte in der Luft mit einem Netz einfängt. Schüsse aus dem Streifenwagen sind hingegen tabu: „Dafür sind die Drohnen zu klein, zu hoch und das Risiko wäre zu groß“, erklärte Reul. In den vergangenen Jahren hat die NRW-Polizei bereits mehrfach Drohnen unschädlich gemacht. Meist wird die Technik aber vorbeugend eingesetzt – etwa bei Großveranstaltungen wie der Fußball-EM oder beim Besuch des ukrainischen Präsidenten in Aachen. „Jede Polizeibehörde kann für ein solches Ereignis eine Drohnenabwehr beantragen“, sagte ein Sprecher des Innenministeriums. „Der Antrag wird dann geprüft.“