Der Genetiker Mariano Zalis, ein Spezialist der UFRJ, behauptet, dass nur 1 % der Krankheiten erblich bedingt sind, während der Rest stark von unserem Lebensstil beeinflusst wird. Studien haben gezeigt, dass wir unsere Gene auch nach dem 60. Lebensjahr durch unsere Gewohnheiten und unsere Umwelt beeinflussen können. Zalis erklärt, dass die Gene zwar eine Rolle für die Gesundheit spielen, dass aber auch äußere Faktoren wie Ernährung, Stress und Bewegung einen erheblichen Einfluss auf die genetische Regulierung haben. Das Gehirn ist der Hauptvermittler dieser Interaktion, es verarbeitet Informationen aus der Umwelt und sendet Signale an die Zellen, die entsprechend reagieren. Die Auswirkungen von Stress und schlechten Gewohnheiten wie falscher Ernährung und Rauchen können diese Regulierung gefährden, während gesunde Praktiken wie körperliche Betätigung positive Auswirkungen haben. Außerdem erwähnt er, dass die Epigenetik erklärt, warum Menschen mit demselben genetischen Material, wie etwa Zwillinge, unterschiedlich altern können. Zalis warnt auch vor den Auswirkungen traumatischer Ereignisse wie Kriege und Katastrophen, die epigenetische Spuren hinterlassen können, die bis in die nachfolgenden Generationen reichen. Studien, wie die an den Nachkommen von Holocaust-Überlebenden durchgeführten, haben gezeigt, dass diese Spuren die Gesundheit der nachfolgenden Generationen beeinflussen können. Kurz gesagt, die Epigenetik bietet eine neue Perspektive auf die Gesundheit und zeigt, dass die Art und Weise, wie wir leben, tatsächlich unsere genetische Gesundheit prägen und bestimmen kann, wie wir altern.
DTM: Ayhancan Güven vom DTM-Champion zu neuen Herausforderungen.
Nach seinem Triumph in der DTM 2025 schlägt Ayhancan Güven ein neues Kapitel auf: Statt seinen Titel zu verteidigen, wechselt er in die Welt der Formel E und in die Langstreckenserie WEC.
Hollywood-Deal rückt näher: Warner-Aktionäre billigen Kauf durch Paramount
Der Hollywood-Konzern Paramount ist der Übernahme des größeren Rivalen Warner ein großes Stück näher gerückt. Die Anteilseigner billigen den Deal.
Omas backen in Innsbruck groß auf
Ursprünglich als Projekt gegen Einsamkeit gestartet, ist die "Vollpension" in Wien mittlerweile Kult. Senioren und Seniorinnen backen Kuchen und servieren diesen auch. Von 23. bis 26. April wird in der Innsbrucker Altstadt gebacken
Das Bayern-Wetter vom 23.04.2026: Strahlender Sonnenschein
Strahlender Sonnenschein im Freistaat – bleibt das sonnige Wetter? Das sind die Aussichten für die kommenden Tage.
Zwischen Spielen und Hausaufgaben: Ganztagsbetreuung im Ostallgäu wird ausgebaut
Nach dem Unterricht weiter in der Schule bleiben, dort die Hausaufgaben erledigen oder mit anderen Kindern spielen. Für viele Schülerinnen und Schüler bereits gängige Praxis. Rund 30 Prozent der Kinder im Ostallgäu nehmen im aktuellen Schuljahr bereits ein Angebot zur Nachmittagsbetreuung wahr. Diese Zahl könnte allerdings steigen, denn ab dem kommenden Schuljahr besteht ein Rechtsanspruch auf eine Ganztagsbetreuung. Zunächst gilt dieser nur für die erste Klasse. Der Rechtsanspruch wirft die Frage auf, wie gut die Schulen darauf bereits vorbereitet sind. Wir haben an der Grundschule in Biessenhofen nachgefragt.
Der Streit um den Löwen: historisches Gasthaus in Lauben wird abgerissen
Im Allgäu gibt es einige historische Gebäude mit uralter Geschichte. So auch das Gasthaus zum Löwen in der Gemeinde Lauben. Für viele Bürgerinnen und Bürger ein Herzstück des Ortes. Doch der Löwen wird nun abgerissen und das sorgt für Aufregung und viel Diskussionen. Wir sprechen einerseits mit den Einwohnern, wieso ihnen das Gebäude so wichtig ist und andererseits mit Bürgermeister Mathias Pfuhl weshalb der Abriss unerlässlich ist.
Fachkräftemangel in Bayern: Warum Berufswahl oft geschlechtstypisch bleibt
Trotz Fachkräftemangel: Viele junge Frauen und Männer wählen weiterhin geschlechtstypisch Berufe. Woran das liegt und welche Lösungen es geben könnte, weiß Professorin Silke Anger vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Nürnberg.