Der Genetiker Mariano Zalis, ein Spezialist der UFRJ, behauptet, dass nur 1 % der Krankheiten erblich bedingt sind, während der Rest stark von unserem Lebensstil beeinflusst wird. Studien haben gezeigt, dass wir unsere Gene auch nach dem 60. Lebensjahr durch unsere Gewohnheiten und unsere Umwelt beeinflussen können. Zalis erklärt, dass die Gene zwar eine Rolle für die Gesundheit spielen, dass aber auch äußere Faktoren wie Ernährung, Stress und Bewegung einen erheblichen Einfluss auf die genetische Regulierung haben. Das Gehirn ist der Hauptvermittler dieser Interaktion, es verarbeitet Informationen aus der Umwelt und sendet Signale an die Zellen, die entsprechend reagieren. Die Auswirkungen von Stress und schlechten Gewohnheiten wie falscher Ernährung und Rauchen können diese Regulierung gefährden, während gesunde Praktiken wie körperliche Betätigung positive Auswirkungen haben. Außerdem erwähnt er, dass die Epigenetik erklärt, warum Menschen mit demselben genetischen Material, wie etwa Zwillinge, unterschiedlich altern können. Zalis warnt auch vor den Auswirkungen traumatischer Ereignisse wie Kriege und Katastrophen, die epigenetische Spuren hinterlassen können, die bis in die nachfolgenden Generationen reichen. Studien, wie die an den Nachkommen von Holocaust-Überlebenden durchgeführten, haben gezeigt, dass diese Spuren die Gesundheit der nachfolgenden Generationen beeinflussen können. Kurz gesagt, die Epigenetik bietet eine neue Perspektive auf die Gesundheit und zeigt, dass die Art und Weise, wie wir leben, tatsächlich unsere genetische Gesundheit prägen und bestimmen kann, wie wir altern.
Tarifstreit in Coburg: 3.200 Beschäftigte demonstrieren für mehr Lohn
Protest in Coburg: Rund 3.200 Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie sind auf die Straße gegangen. Die IG Metall fordert fünf Prozent mehr Lohn. Das neue Angebot der Arbeitgeber reicht der Gewerkschaft nicht aus. Ab Sonntag sind Warnstreiks möglich.
Explosion im Seniorenheim: 73-Jähriger bei Verpuffung schwer verletzt
Zigarette löste offenbar Explosion aus: Ein 73-Jähriger wurde gestern Abend in einem Seniorenheim in Oberfranken schwer verletzt. Der auf Sauerstoff angewiesene Mann hatte sich offenbar eine Zigarette angezündet. Sein Zimmer ist nicht mehr bewohnbar.
Aiwanger verteidigt Audi-Chef: US-Werk wegen Zöllen alternativlos
Rückendeckung für Audi-Chef Gernot Döllner: Wirtschaftsminister Aiwanger verteidigte dessen Auftritt bei einer Trump-Kundgebung. Dort hatte Döllner ein US-Werk angekündigt. Die Produktion in den USA sei wegen der Zölle alternativlos.
Beate Zschäpe bleibt in Haft: Entlassung frühestens 2035
Keine vorzeitige Entlassung für Beate Zschäpe: Das Oberlandesgericht München legte die sogenannte Mindestverbüßungsdauer der Rechtsterroristin auf 24 Jahre fest. Damit bleibt sie mindestens bis 2035 in Haft. Der Beschluss ist noch nicht rechtskräftig.
LKW kracht in Autohaus in Garmisch-Partenkirchen: 500.000 Euro Schaden
Schulterblick vergessen: Ein Autofahrer übersah beim Wenden einen LKW und stieß mit ihm zusammen. Der LKW krachte daraufhin in ein Autohaus und beschädigte zehn Neuwagen schwer. Verletzt wurde niemand.
Atommüll-Endlager in Bayern? Ostbayern weiter im Rennen
Wohin mit Deutschlands Atommüll? Fünf Bundesländer sind bei der Suche nach einem Endlager ausgeschieden. Regionen in Niederbayern und der Oberpfalz gelten weiterhin als geeignet. Ende 2027 sollen konkrete Standortregionen vorgeschlagen werden.
Sorge vor Randalen wie in Frankreich: Polizei bereitet sich auf Demos vor
Angst vor Randalen wie in Frankreich: An Halloween sind in mehreren bayerischen Städten Demos für bessere Bildung geplant. Die Polizei erwartet Tausende Teilnehmende und kündigt starke Präsenz an.