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Nur 1 % der Krankheiten sind erblich bedingt, der Rest wird durch den Lebensstil beeinflusst

Der Genetiker Mariano Zalis, ein Spezialist der UFRJ, behauptet, dass nur 1 % der Krankheiten erblich bedingt sind, während der Rest stark von unserem Lebensstil beeinflusst wird.  Studien haben gezeigt, dass wir unsere Gene auch nach dem 60. Lebensjahr durch unsere Gewohnheiten und unsere Umwelt beeinflussen können. Zalis erklärt, dass die Gene zwar eine Rolle für die Gesundheit spielen, dass aber auch äußere Faktoren wie Ernährung, Stress und Bewegung einen erheblichen Einfluss auf die genetische Regulierung haben.  Das Gehirn ist der Hauptvermittler dieser Interaktion, es verarbeitet Informationen aus der Umwelt und sendet Signale an die Zellen, die entsprechend reagieren.  Die Auswirkungen von Stress und schlechten Gewohnheiten wie falscher Ernährung und Rauchen können diese Regulierung gefährden, während gesunde Praktiken wie körperliche Betätigung positive Auswirkungen haben. Außerdem erwähnt er, dass die Epigenetik erklärt, warum Menschen mit demselben genetischen Material, wie etwa Zwillinge, unterschiedlich altern können.  Zalis warnt auch vor den Auswirkungen traumatischer Ereignisse wie Kriege und Katastrophen, die epigenetische Spuren hinterlassen können, die bis in die nachfolgenden Generationen reichen.  Studien, wie die an den Nachkommen von Holocaust-Überlebenden durchgeführten, haben gezeigt, dass diese Spuren die Gesundheit der nachfolgenden Generationen beeinflussen können. Kurz gesagt, die Epigenetik bietet eine neue Perspektive auf die Gesundheit und zeigt, dass die Art und Weise, wie wir leben, tatsächlich unsere genetische Gesundheit prägen und bestimmen kann, wie wir altern.

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Wie Sie besser mit Stress im Familienleben umgehen

Kleine Aufmerksamkeiten, anerkennende Worte, zärtliche Gesten, ehrliches Interesse und ein offenes Ohr für den Partner stärken Ihre Beziehung. Je mehr Sie sich als gutes Team erleben, umso leichter können Sie Probleme bewältigen. Gönnen Sie sich als Paar schöne Momente nur zu zweit. Damit der Fokus auch mal wieder auf dem Paar-Sein liegen darf, können Sie sich Freiräume schaffen, indem Kinder auch mal bei anderen sein dürfen. Das tut auch den Kindern gut. Routinen und Rituale helfen allen Familienmitgliedern, da sie Struktur und Sicherheit geben und Ihnen vieles einfach viel leichter von der Hand geht. Schöne gemeinsame Momente entspannen und stärken zugleich die Beziehung untereinander. Wenn Eltern und Kinder miteinander kuscheln, ist das ein gutes Gefühl und Sie entspannen sich dabei körperlich. Ausreichend Bewegung an der frischen Luft, vielleicht ein Waldspaziergang oder gemeinsame sportliche Aktivitäten bauen Stress ab. Haben Sie Geduld mit Ihrem Kind und auch mit sich selbst. Kinder überschreiten Grenzen, sind trotzig, haben Gefühlsausbrüche und immer mal wieder geht etwas schief und sie machen das alles nicht, um dich zu ärgern! Nehmen Sie es nicht persönlich, denn all dies gehört einfach zu ihrer Entwicklung. Beobachten Sie ihr Kind und höre Sie ihm zu, dann verstehen Sie es besser. Kinder brauchen Orientierung und Halt. Wenn Sie sich selbst sicher sind, wo Sie Grenzen setzen möchten und wo Sie dem Kind Freiräume lassen können, dann wird ihr Kind die Sicherheit und Entschlossenheit spüren und die Grenzen viel leichter akzeptieren. Seien Sie als Eltern ein Team! Sprechen Sie miteinander über Familienregeln und mögliche Konsequenzen. Ihre eigene Ruhe oder auch Unruhe überträgt sich auf ihr Kind. Sie sind hier Vorbild für ihr Kind! Ausreichend Schlaf, gute Ernährung, genug Bewegung und soziale Kontakte sind Grundbedürfnisse jedes Menschen, auch ihre! Finden Sie heraus, was ihnen Entspannung bringt. Wenn Sie merken, dass die Situation in der Familie immer weiter eskaliert, holen Sie sich externe Hilfe, z.B. bei einem Familientherapeuten.

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