Der Genetiker Mariano Zalis, ein Spezialist der UFRJ, behauptet, dass nur 1 % der Krankheiten erblich bedingt sind, während der Rest stark von unserem Lebensstil beeinflusst wird. Studien haben gezeigt, dass wir unsere Gene auch nach dem 60. Lebensjahr durch unsere Gewohnheiten und unsere Umwelt beeinflussen können. Zalis erklärt, dass die Gene zwar eine Rolle für die Gesundheit spielen, dass aber auch äußere Faktoren wie Ernährung, Stress und Bewegung einen erheblichen Einfluss auf die genetische Regulierung haben. Das Gehirn ist der Hauptvermittler dieser Interaktion, es verarbeitet Informationen aus der Umwelt und sendet Signale an die Zellen, die entsprechend reagieren. Die Auswirkungen von Stress und schlechten Gewohnheiten wie falscher Ernährung und Rauchen können diese Regulierung gefährden, während gesunde Praktiken wie körperliche Betätigung positive Auswirkungen haben. Außerdem erwähnt er, dass die Epigenetik erklärt, warum Menschen mit demselben genetischen Material, wie etwa Zwillinge, unterschiedlich altern können. Zalis warnt auch vor den Auswirkungen traumatischer Ereignisse wie Kriege und Katastrophen, die epigenetische Spuren hinterlassen können, die bis in die nachfolgenden Generationen reichen. Studien, wie die an den Nachkommen von Holocaust-Überlebenden durchgeführten, haben gezeigt, dass diese Spuren die Gesundheit der nachfolgenden Generationen beeinflussen können. Kurz gesagt, die Epigenetik bietet eine neue Perspektive auf die Gesundheit und zeigt, dass die Art und Weise, wie wir leben, tatsächlich unsere genetische Gesundheit prägen und bestimmen kann, wie wir altern.
US-Militär: 2.000 Ziele im Iran attackiert haben
Das US-Militär hat eine erste Bilanz des Krieges gegen den Iran gezogen. Demnach haben die US-Streitkräfte zusammen mit Israel fast 2.000 Ziele im Iran attackiert; sechs US-Soldaten wurden getötet. Die iranische Führung lehnte Verhandlungen dennoch ab.
WM-Quali: Berger warnt vor "sehr, sehr guten" Norwegerinnen
Nach dem überzeugenden 5:0 gegen Slowenien in der WM-Qualifikation dürfte die Frauen-Nationalmannschaft am Samstag gegen Norwegen vor einer schwierigeren Aufgabe stehen. Was den Gegner so gefährlich macht und warum der Kunstrasenplatz ein Faktor ist, erklärt Nationaltorhüterin Ann-Katrin Berger.
Ungarns Veto gegen Ukraine-Kredit: Niederlande stellt EU-Einstimmigkeit infrage
"Die Niederlande sind zurück", das erklärt der Ministerpräsident Rob Jetten auf seiner ersten Reise nach Brüssel seit seinem Amtsantritt. Und er macht Vorschläge zum Umgang mit dem Veto von Viktor Orbán gegen das EU-Darlehen für die Ukraine.
In sechs Metern Höhe: Arbeiter baumelt von brennendem Kran
Im US-Bundesstaat Louisiana ist ein Arbeiter in eine höchst brenzlige Situation geraten. An einem Seil hängt er vom brennenden Korb eines Kranwagens.
Neuanfang für Neu Schmellwitz: Wie Cottbus’ jüngster Stadtteil sein Image wandelt
Neu Schmellwitz, einst als Zukunftsviertel in Cottbus gefeiert, kämpft heute mit Klischees und Leerstand. Doch Stadtteilmanager und engagierte Bürger arbeiten an der Wende: Mit Investitionen, Nachbarschaftsinitiativen und neuen Projekten soll das Viertel wieder zum attraktiven Treffpunkt werden.
Lufthansa: Evakuierungsflug aus Oman für Donnerstag geplant
Ein voll besetzter Lufthansa-Jet bringt im Regierungsauftrag besonders schutzbedürftige Menschen aus dem Nahen Osten nach Frankfurt. Weitere Evakuierungsflüge sind geplant.
Neue Regeln für Balkonkraftwerke 2026
Egal ob ihr bereits ein Balkonkraftwerk habt oder mit dem Gedanken spielt euch eins zuzulegen. Das müsst ihr für 2026 wissen.