Der Genetiker Mariano Zalis, ein Spezialist der UFRJ, behauptet, dass nur 1 % der Krankheiten erblich bedingt sind, während der Rest stark von unserem Lebensstil beeinflusst wird. Studien haben gezeigt, dass wir unsere Gene auch nach dem 60. Lebensjahr durch unsere Gewohnheiten und unsere Umwelt beeinflussen können. Zalis erklärt, dass die Gene zwar eine Rolle für die Gesundheit spielen, dass aber auch äußere Faktoren wie Ernährung, Stress und Bewegung einen erheblichen Einfluss auf die genetische Regulierung haben. Das Gehirn ist der Hauptvermittler dieser Interaktion, es verarbeitet Informationen aus der Umwelt und sendet Signale an die Zellen, die entsprechend reagieren. Die Auswirkungen von Stress und schlechten Gewohnheiten wie falscher Ernährung und Rauchen können diese Regulierung gefährden, während gesunde Praktiken wie körperliche Betätigung positive Auswirkungen haben. Außerdem erwähnt er, dass die Epigenetik erklärt, warum Menschen mit demselben genetischen Material, wie etwa Zwillinge, unterschiedlich altern können. Zalis warnt auch vor den Auswirkungen traumatischer Ereignisse wie Kriege und Katastrophen, die epigenetische Spuren hinterlassen können, die bis in die nachfolgenden Generationen reichen. Studien, wie die an den Nachkommen von Holocaust-Überlebenden durchgeführten, haben gezeigt, dass diese Spuren die Gesundheit der nachfolgenden Generationen beeinflussen können. Kurz gesagt, die Epigenetik bietet eine neue Perspektive auf die Gesundheit und zeigt, dass die Art und Weise, wie wir leben, tatsächlich unsere genetische Gesundheit prägen und bestimmen kann, wie wir altern.
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Victor Wembanyama ist überzeugt, den 0:2-Rückstand in den Finals zwischen den New York Knicks und seinem Team, San Antonio Spurs, noch drehen zu können. Man dürfe sich nicht den Kopf darüber zerbrechen, so der NBA-Star.
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Solbakken enttäuscht von "unprofessionellen" Schotten
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Kai Havertz schwärmt vor WM von Manuel Neuer: "Kommt auch mit 70 noch unter"
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„Everesting“: Aline Schäfer schaffte 9100 Höhenmeter an einem Tag
Wie hoch kann man an einem Tag wandern und dazwischen mit dem Paragleitschirm wieder ins Tal fliegen? Aline Schäfer hat die ultraharte Herausforderung gemeistert und ist dabei höher gewandert, als der Mount Everest hoch ist.
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