Der Genetiker Mariano Zalis, ein Spezialist der UFRJ, behauptet, dass nur 1 % der Krankheiten erblich bedingt sind, während der Rest stark von unserem Lebensstil beeinflusst wird. Studien haben gezeigt, dass wir unsere Gene auch nach dem 60. Lebensjahr durch unsere Gewohnheiten und unsere Umwelt beeinflussen können. Zalis erklärt, dass die Gene zwar eine Rolle für die Gesundheit spielen, dass aber auch äußere Faktoren wie Ernährung, Stress und Bewegung einen erheblichen Einfluss auf die genetische Regulierung haben. Das Gehirn ist der Hauptvermittler dieser Interaktion, es verarbeitet Informationen aus der Umwelt und sendet Signale an die Zellen, die entsprechend reagieren. Die Auswirkungen von Stress und schlechten Gewohnheiten wie falscher Ernährung und Rauchen können diese Regulierung gefährden, während gesunde Praktiken wie körperliche Betätigung positive Auswirkungen haben. Außerdem erwähnt er, dass die Epigenetik erklärt, warum Menschen mit demselben genetischen Material, wie etwa Zwillinge, unterschiedlich altern können. Zalis warnt auch vor den Auswirkungen traumatischer Ereignisse wie Kriege und Katastrophen, die epigenetische Spuren hinterlassen können, die bis in die nachfolgenden Generationen reichen. Studien, wie die an den Nachkommen von Holocaust-Überlebenden durchgeführten, haben gezeigt, dass diese Spuren die Gesundheit der nachfolgenden Generationen beeinflussen können. Kurz gesagt, die Epigenetik bietet eine neue Perspektive auf die Gesundheit und zeigt, dass die Art und Weise, wie wir leben, tatsächlich unsere genetische Gesundheit prägen und bestimmen kann, wie wir altern.
Tigerstatue lauert hinter Baum: Hund bricht Spaziergang ab
Eine unerwartete Wende nahm ein Hundespaziergang Ende Juni in einem Park der chinesischen Provinz Shandong. Der Vierbeiner witterte plötzlich eine Bedrohung hinter einem Baumstamm und verfiel in Panik. Der Grund: eine große Tigerstatue.
Pension und Rente klaffen auseinander
Die Unterschiede zwischen Renten und Beamtenpensionen in Deutschland bleiben groß. Laut einer Auswertung der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestags erhalten Altersrentnerinnen und Altersrentner im Schnitt 1.154 Euro pro Monat.
"Schau Dir das an"
Andy Borg und die 360 Grad Kamera bei der Schlagernacht in Weiß
Dank ("Hey) Jude": England beendet Norwegens WM-Märchen
England träumt weiter vom ersten WM-Titel seit 60 Jahren: Dank Doppelpacker Jude Bellingham bezwangen die Three Lions Superstar Erling Haaland und Norwegen. Im Halbfinale am Mittwoch trifft das Team von Kapitän Harry Kane auf Tiitelverteidiger Argentinien.
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J.K. Simmons: Das hält er wirklich vom 'Batgirl'-Aus
Der Schauspieler äußert sich zum unvermittelten Aus für den Film des Regie-Duos Adil El Arbi und Bilall Fallah.
Chinesische Pensionisten bringen Tai Chi in die Wiener Parks
Langsame Bewegungen, konzentrierte Gesichter, tiefe Ruhe: Was in den Parks von Peking oder Shanghai jeden Morgen zum Stadtbild gehört, findet man auch mitten in der Donaustadt. Im Kirschblütenpark treffen wir eine Gruppe chinesischer Pensionistinnen und Pensionisten, die sich regelmäßig zum Tai Chi verabredet – so wie sonst im Donaupark, wo sie bei schönem Wetter in den Morgenstunden üben. Tai Chi, das ist für sie mehr als Gymnastik: eine jahrhundertealte Bewegungskunst, die Atem, Gleichgewicht und Gelassenheit trainiert – und ein Stück Heimat, das sie nach Wien mitgebracht haben. Organisiert ist hier nichts, keine Anmeldung, kein Kursplan. Man kommt einfach – und wer mitmachen will, ist willkommen, auch ohne ein Wort Chinesisch.