Die Festung ist nach drei Jahren gefallen - Borussia Dortmund hat gegen die Ballkünstler des FC Barcelona trotz eines großen Kampfes die erste Champions-League-Heimniederlage seit November 2021 kassiert.
Münsterland: Messerangriff im Seniorenheim - Bewohnerin stirbt
Eine 86-jährige Bewohnerin stirbt, zwei weitere werden schwer verletzt, die Beweggründe sind nicht bekannt: Auch am Morgen nach dem Messerangriff in Olfen ist vieles unklar.
Münsterland: Messerangriff im Seniorenheim - Bewohnerin stirbt
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Fontaines D.C. ließ Rosalía aus vier Songs auswählen
Fontaines D.C. ließ Rosalía zwischen vier Songs wählen.
Habeck gibt Prognose ab: "Dieses erinnernde Datum ist so schrecklich, da passiert dann was mit uns als Gesellschaft"
Im "Kölner Treff" wagte der ehemalige Wirtschaftsminister und Vizekanzler Robert Habeck von den Grünen eine Prognose über das mögliche Ende der tiefen Krise der Parteien-Demokratie - und machte sie an einem einschneidenden Datum fest.
Mord nach 75.000 Jahren gelöst? Neandertaler starb durch Speerstoß
Ein 15 Millimeter großes Loch im Schulterblatt eines Neandertalers aus dem irakischen Kurdistan könnte der früheste Beleg für tödliche Gewalt mit einer Waffe sein. Der Fund ist rund 75.000 Jahre alt. Forscher der Universität Cambridge analysierten, wie es zu der Verletzung kam.
Mord nach 75.000 Jahren gelöst? Neandertaler starb durch Speerstoß
Ein 15 Millimeter großes Loch im Schulterblatt eines Neandertalers aus dem irakischen Kurdistan könnte der früheste Beleg für tödliche Gewalt mit einer Waffe sein. Der Fund ist rund 75.000 Jahre alt. Forscher der Universität Cambridge analysierten, wie es zu der Verletzung kam.
China: Seltener Fall einer Revierübergabe von einer Amurtigerin an ihre Jungen in chinesischem Nationalpark dokumentiert
Bildliste. Archivmaterial: Stadt Hunchun, Autonomer Bezirk Yanbian der Koreaner, Provinz Jilin, Nordostchina – November 2025 ( CCTV – keine Nutzung auf dem chinesischen Festland). 1. Amurtigerin mit fünf Jungen auf Streifzug durch den Nationalpark für Tiger und Leoparden in Nordostchina. Archivmaterial: Stadt Hunchun, Autonomer Bezirk Yanbian der Koreaner, Provinz Jilin, Nordostchina – Februar 2026 ( CCTV – keine Nutzung auf dem chinesischen Festland). 2. Verschiedene Aufnahmen einer Infrarotkamera, die eine Amurtigerfamilie zeigen. Stadt Hunchun, Autonomer Bezirk Yanbian der Koreaner, Provinz Jilin, Nordostchina – kürzlich ( CCTV – keine Nutzung auf dem chinesischen Festland). 3. Luftaufnahme des Waldes. 4. Verschiedene Aufnahmen von Amurtigerspuren im Schlamm. 5. O-Ton (Chinesisch), Gu Baochen, Ausbilder im Nationalpark für Tiger und Leoparden in Nordostchina (endet mit Einstellung 6): „Sie ist diese Strecke mindestens sieben- oder achtmal gelaufen, jedes Mal ganz allein. Früher war hier eine Mutter mit fünf Jungen unterwegs, doch inzwischen läuft das weibliche Jungtier diese Strecke allein. Fachleute sagen, ihre Mutter habe ihr diesen Weg überlassen. Die Tigerin benutzt ihn nicht mehr und überlässt es dem Jungtier, diese Strecke allein zu patrouillieren.“ Archivmaterial: Stadt Hunchun, Autonomer Bezirk Yanbian der Koreaner, Provinz Jilin, Nordostchina – Datum unbekannt ( CCTV – keine Nutzung auf dem chinesischen Festland). 6. Verschiedene Aufnahmen eines Amurtigers auf Streifzug durch den Wald. Stadt Hunchun, Autonomer Bezirk Yanbian der Koreaner, Provinz Jilin, Nordostchina – kürzlich ( CCTV – keine Nutzung auf dem chinesischen Festland). 7. O-Ton (Chinesisch), Gu Baochen, Ausbilder im Nationalpark für Tiger und Leoparden in Nordostchina (endet mit Einstellung 8): „Sie begann im August, hier umherzustreifen, und war im August und September mehrfach allein hier unterwegs.“ 8. Kameraaufnahmen eines einzelnen Amurtigers in freier Wildbahn. Die Mutter sucht sich ein neues Revier Archivmaterial: Stadt Hunchun, Autonomer Bezirk Yanbian der Koreaner, Provinz Jilin, Nordostchina – Datum unbekannt ( CCTV – keine Nutzung auf dem chinesischen Festland). 9. Verschiedene Aufnahmen eines Amurtigers. Stadt Hunchun, Autonomer Bezirk Yanbian der Koreaner, Provinz Jilin, Nordostchina – kürzlich ( CCTV – keine Nutzung auf dem chinesischen Festland). 10. O-Ton (Chinesisch), Liu Guoqing, Mitarbeiter des Verwaltungs- und Schutzzentrums Hunchun des Nationalparks für Tiger und Leoparden in Nordostchina (endet mit Einstellung 11): „Eine erwachsene Tigerin gibt ihr Revier an ihre Jungen weiter und macht sich anschließend auf die Suche nach einem neuen Revier.“ Archivmaterial: Stadt Hunchun, Autonomer Bezirk Yanbian der Koreaner, Provinz Jilin, Nordostchina – Datum unbekannt ( CCTV – keine Nutzung auf dem chinesischen Festland). 11. Verschiedene Aufnahmen von Amurtigern. Stadt Hunchun, Autonomer Bezirk Yanbian der Koreaner, Provinz Jilin, Nordostchina – kürzlich ( CCTV – keine Nutzung auf dem chinesischen Festland). 12. Luftaufnahme des Waldes. Seltene Aufnahmen einer sechsköpfigen Amurtigerfamilie Bericht. Einige Monate nachdem Infrarotkameras im chinesischen Nationalpark für Tiger und Leoparden in Nordostchina eine seltene sechsköpfige Amurtigerfamilie aufgenommen hatten, haben Forschende Hinweise auf ein ungewöhnliches mütterliches Verhalten gefunden: Eine Mutter scheint einen Teil ihres Reviers an ihre Töchter abzugeben. Dokumentiert wurde dieses Verhalten im Gebiet Hunchun des Parks, der sich über die Provinz Jilin und die benachbarte Provinz Heilongjiang im Nordosten Chinas erstreckt. Die Familie sorgte erstmals im vergangenen November für Schlagzeilen, als Infrarotkameras alle sechs Tiger – eine erwachsene Tigerin und ihre fünf Jungen – auf einem einzigen Bild festhielten. Für den Schutz der Amurtiger in der Region war dies ein außergewöhnlicher Moment. Das Alter der Jungen wurde damals auf jeweils etwa sechs bis acht Monate geschätzt. Frei lebende Amurtiger bringen üblicherweise ein bis vier Junge zur Welt. Ein Wurf mit fünf Jungen ist daher selbst in Gebieten mit reichlich Beute außergewöhnlich selten. Die Aufnahmen lieferten den Forschenden unschätzbare Einblicke in die Fortpflanzung der Amurtiger im Nordosten Chinas. Im Februar dieses Jahres wurde die Familie erneut gefilmt; die Jungen waren sichtbar gewachsen. Die Ranger gaben jedem der fünf einen eigenen Namen und nannten sie gemeinsam die „Fünf kleinen Glücksbringer“. Durch den Vergleich der Aufnahmen vom November und Februar sowie die Auswertung von Spuren am Boden identifizierten Forschende kürzlich eine junge Tigerin, die allein einen Waldweg patrouillierte, als höchstwahrscheinlich eines der fünf Jungen. „Sie ist diese Strecke mindestens sieben- oder achtmal gelaufen, jedes Mal ganz allein. Früher war hier eine Mutter mit fünf Jungen unterwegs, doch inzwischen läuft das weibliche Jungtier diese Strecke allein. Fachleute sagen, ihre Mutter habe ihr diesen Weg überlassen. Die Tigerin benutzt ihn nicht mehr und überlässt es dem Jungtier, diese Strecke allein zu patrouillieren“, sagte Gu Baochen, Ausbilder im Nationalpark für Tiger und Leoparden in Nordostchina. Wie junge Tigerinnen eigene Reviere bekommen Langzeitbeobachtungen eines Forschungsteams der Pädagogischen Universität Peking ergaben, dass die Abwanderung weiblicher Amurtiger im Allgemeinen einem von drei Mustern folgt: Sie etablieren ein neues Streifgebiet in der Nähe des mütterlichen Reviers; ihre Mutter überlässt ihnen einen Teil ihres angestammten Reviers; oder ihre Mutter zieht vollständig an einen anderen Ort und überlässt den Jungtieren ihr bisheriges Revier. Die fünf inzwischen etwa einjährigen Jungen nähern sich dem, was Forschende als Schwelle zum subadulten Stadium bezeichnen. Tigerinnen ziehen ihren Nachwuchs üblicherweise auf, bis er eineinhalb bis zwei Jahre alt ist. Danach verlassen die Jungtiere ihre Mutter nach und nach und versorgen sich in freier Wildbahn selbst. Nach Angaben der Forschenden übernimmt das junge Weibchen, das allein durch den Wald streift, noch nicht im eigentlichen Sinne das Revier eines erwachsenen Tieres. Wahrscheinlicher sei, dass es vertrauten Duftmarkierungen an den Reviergrenzen folgt, bevor es bereit für ein eigenständiges Leben ist. „Sie begann im August, hier umherzustreifen, und war im August und September mehrfach allein hier unterwegs“, sagte Gu. Im selben Zeitraum nahmen andere Kameras die Mutter mit zwei weiteren Jungen auf einer anderen Strecke auf. Dies führte die Forschenden zu der vorläufigen Schlussfolgerung, dass sich die Tigerin darauf vorbereitet, ihr Revier an ihren weiblichen Nachwuchs weiterzugeben. Revierübergabe verbessert die Überlebenschancen des Nachwuchses „Eine erwachsene Tigerin gibt ihr Revier an ihre Jungen weiter und macht sich anschließend auf die Suche nach einem neuen Revier“, sagte Liu Guoqing, Mitarbeiter des Verwaltungs- und Schutzzentrums Hunchun des Parks. Die Weitergabe von Streifgebieten an weibliche Nachkommen ist eine besondere Fortpflanzungsstrategie der Amurtiger: Die Mutter überlässt das Gebiet, auf das sie selbst angewiesen ist, ihren Jungen, deren Fähigkeit zum eigenständigen Überleben noch begrenzt ist, und zieht los, um ein neues Revier zu etablieren. Dies erhöht den Fortpflanzungserfolg ihres Nachwuchses und verringert zugleich die Konkurrenz um dieselben Ressourcen. China richtete den Nationalpark für Tiger und Leoparden in Nordostchina 2021 offiziell ein. Nach Angaben der Nationalen Forst- und Graslandverwaltung ist die Zahl der frei lebenden Amurtiger im Park in den vergangenen Jahren von 27 auf 72 gestiegen, die der frei lebenden Amurleoparden von 42 auf 115.