Borussia Dortmund bleibt der Super-GAU erspart: Nico Schlotterbecks Verletzung ist weniger schlimm als befürchtet. Der Innenverteidiger war beim Champions-League-Spiel gegen den FC Barcelona auf einer Bahre vom Feld getragen worden. BVB-Coach Nuri Sahin hatte einen langfristigen Ausfall befürchtet.
Ausstellung über Sinti und Roma im Nördlinger Stadtmuseum
Im Nördlinger Stadtmuseum können die Besucher noch bis 8. November eine Ausstellung des Bezirks Schwaben über die Sinti und Roma besichtigen. Darin ist die Geschichte dieser kulturellen Ethnie vom 14. Jahrhundert bis in die Neuzeit beschrieben.
Papst Leo XIV.: Das Oberhaupt der katholischen Kirche im Porträt
Papst Leo XIV. - mit bürgerlichem Namen Robert Francis Prevost - ist der 267. Pontifex. Er ist der erste US-amerikanische Papst. 1955 wird Prevost in Chicago geboren. Seine Eltern haben französisch-spanisch-italienische Wurzeln. Prevost studiert zunächst Mathematik und tritt 1977 dem Augustinerorden bei. 1982 wird er in Rom zum Priester geweiht. Später promoviert er dort auch in Kirchenrecht. Ab Mitte der 80er-Jahre ist Prevost als Missionar in Peru tätig: Er gründet Pfarreien, leitet ein Priesterseminar und ist in der Bischofsausbildung aktiv. 2015 ernennt ihn Papst Franziskus zum Bischof von Chiclayo, einer Diözese im Norden Perus. 2023 wird Prevost Leiter des Dikasteriums für Bischöfe. Die Vatikanbehörde wählt weltweit Bischöfe aus. Im selben Jahr ernennt ihn Papst Franziskus zum Kardinal. Nach dem Tod von Franziskus wird Prevost im Mai 2025 sein Nachfolger. Im vierten Wahlgang, nach nur 24 Stunden Konklave, wird er gewählt. Prevost gibt sich den Papstnamen Leo XIV. Er gilt als einer, der zuhört, vermittelt und Wandel will, ohne zu polarisieren - ein pragmatischer Diplomat laut kirchlichen Kreisen. Er soll ein gemäßigter Reformer sein, ohne Glaubenssätze aufzugeben. So spricht er sich z.B. für mehr Transparenz in der Kirche aus. Die Weihung von Frauen für kirchliche Ämter lehnt er ab. Ihm wird vorgeworfen, in seiner Zeit in Chicago und als Bischof in Chiclayo Missbrauchsfälle nicht konsequent verfolgt zu haben. Prevost bestreitet die Vorwürfe, die Diözese weist die Anschuldigungen zurück.
Iran-Angriff: Die Vorgeschichte zwischen den USA und dem Iran
Am 28. Februar 2026 haben Israel und die USA einen groß angelegten Angriff gegen den Iran begonnen. US-Präsident Donald Trump begründet ihn u.a. mit einer angeblich unmittelbaren Bedrohung. Ein Überblick über die Vorgeschichte 2018: Trump kündigte das Wiener Abkommen über das iranische Atomprogramm (JCPOA) auf. Er kritisierte, dass es sich rein auf die nukleare Anreicherung fokussiert habe. Nach dem Ausstieg verhängte er neue Sanktionen. Der Iran begann daraufhin wieder, Uran massiv anzureichern und schränkte die Überwachung durch die Internationale Atomenergiebehörde ein. 2020: Die USA töteten den iranischen Kommandeur der Auslandseinheit der Revolutionsgarden, Ghassem Soleimani. Er galt als Architekt der sogenannten Widerstandsachse, eines Netzwerks militanter Gruppen im Kampf gegen Israel. In der Folge griff der Iran einen US-Stützpunkt im Irak an. Langfristig verankerte sich ein tiefer Rachegedanke innerhalb der Revolutionsgarden, der direkte diplomatische Gespräche lange unmöglich machte. 2024: Die USA warfen dem Iran vor, die Ermordung Trumps geplant zu haben, der Iran wies dies vehement zurück. 2025: Einen Tag vor geplanten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran über das Atomprogramm griff Israel den Iran an. Dieser reagierte mit Gegenangriffen. Die USA stiegen in den Krieg ein und bombardierten wichtige Nuklearanlagen. 2019 – 2026: Jegliche Bemühungen um eine nachhaltige Deeskalation blieben erfolglos – etwa die Wiederaufnahme indirekter Gespräche für ein neues Abkommen. U.a. wegen der iranischen Unterstützung Russlands im Ukraine-Krieg kamen die Verhandlungen ins Stocken. Zuletzt lag die Hoffnung auf den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran über das Atomprogramm. Die USA wollten verhindern, dass der Iran Atomwaffen entwickelt. Teheran bestritt solche Absichten, zeigte sich aber bereit, das Nuklearprogramm zu begrenzen. Im Gegenzug wurde die Aufhebung harter Wirtschaftssanktionen gefordert.
ZDF-Fernsehgarten: Ein Rückblick auf die Moderationen der Show
Am 29. Juni 1986 ging der ZDF-Fernsehgarten erstmals auf Sendung. Seitdem haben vier Personen die Moderation der Show übernommen. Ilona Christen: 29.06.1986 – 30.08.1992 Christen absolvierte u.a. eine Moderation auf dem Hochseil der Artistenfamilie Traber. Ramona Leiß: 06.06.1993 – 05.09.1999 Andrea Kiewel: 04.06.2000 – 02.10.2007 2008 verordnete der Sender jedoch eine Zwangspause für Kiewel. Ernst-Marcus Thomas: 04.05.2008 – 21.09.2008 Seine Zeit als Moderator war die kürzeste in der Geschichte des Fernsehgartens. Andrea Kiewel: 10.05.2009 – heute Sie ist das Aushängeschild des Fernsehgartens.
"Museum to go" in Baden-Baden
Derzeit wird eine ungewöhnliche Ausstellung in einem Bus der Baden-Badener Stadtwerke aufgebaut.
Tatort: Alle Infos zur erfolgreichen Krimiserie
Für viele Millionen Deutsche gehört die Krimiserie „Tatort“ auf ARD zum Sonntagabendprogramm. Im Mittelpunkt stehen Ermittler und Ermittlerinnen, die von Folge zu Folge wechseln, aber immer wieder auftauchen. Die allererste Folge „Tatort“ wurde am 29. November 1970 ausgestrahlt. Die Folge hieß „Taxi nach Leipzig“ mit Kommissar Paul Trimmel und wurde vom NDR produziert und in der ARD ausgestrahlt. Es gibt mehr als 1.300 Folgen der Kult-Krimireihe. Folge 1.200 mit dem Ermittlerteam aus Ludwigshafen wurde am 8. Mai 2022 ausgestrahlt. 2013 wurde der dritte Kinofilm von „Tatort“ mit Til Schweiger und Fahri Yardım veröffentlicht. Die Einschaltquoten sanken mit der Einführung des Privatfernsehens ab 1984 doch „Tatort“ ist immer noch ein Publikumsliebling. Die erfolgreichste „Tatort“-Folge wurde am 1. Januar 1978 ausgestrahlt. 26,57 Millionen Zuschauer sahen die Folge „Rot - Rot - tot“ bei ihrer Erstausstrahlung. Im Jahr 2021 schalteten laut der AGF Videoforschung und dem Marktforschungsinstitut GfK im Durchschnitt 8,5 Millionen Zuschauer ein. Die Titelmelodie wurde von Klaus Doldinger komponiert und hat sich seit der ersten Folge kaum verändert. Doldinger komponierte auch die Titelmusik zu „Das Boot“ (1981). Hier erfahren Sie interessante Fakten zur Kult-Krimiserie.
Wie viel Trinkgeld ist im Urlaub angemessen?
Wenn der Service in Ordnung war, dann gibt es ein kleines Trinkgeld. Und das für Kellner, Taxifahrer, Friseur oder andere Dienstleister. In meisten Ländern der Welt sind Trinkgelder ein Thema. Einige freuen sich darüber, die anderen nehmen es überhaupt nicht. So können Sie die Menschen in Japan mit ihrem Trinkgeld sogar verärgern. Etwa zehn bis 15 Prozent Trinkgeld sind üblich in Spanien. Im Schweizer Gastgewerbe gilt seit 1974 die Regel „Service inbegriffen“, die 15 Prozent Trinkgeld in die Rechnung einkalkuliert. Das Trinkgeld fließt automatisch in die Gehälter der Servicekräfte ein. In Frankreich wird erst die Rechnung abkassiert. Anschließend verschwindet der Kellner und das Trinkgeld wird einfach auf dem Tisch liegen gelassen. Finnland ist eines der wenigen europäischen Länder, in dem ein Trinkgeld eher ungewöhnlich ist. In Südafrika werden üblicherweise Trinkgelder zwischen zehn und fünfzehn Prozent bezahlt. In Japan ist es völlig untypisch das Trinkgeld zu bezahlen. Die Chinesen werten das Trinkgeld nicht nur als Beleidigung, vielen Service-Mitarbeitern wird es sogar offiziell verboten, ein Trinkgeld anzunehmen. In den USA ist es allerdings völlig üblich, auch gelegentlich mehr als 25 Prozent zu bezahlen. Und das ist auch verständlich, denn das Service-Personal verdient häufig nur einen geringen Dollar-Betrag pro Stunde und kalkuliert den Tip fix ins Gehalt mit ein.