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Freestyle-Kitesurfer kämpfen beim Saisonfinale der GKA in Fuwairit Kite um den Weltmeistertitel

Das große Finale der Qatar Airways GKA Kite World Tour Freestyle-Saison findet vom 10.-14. Dezember am Fuwairit Kite Beach in Katar statt. Dort werden die Weltmeisterinnen und Weltmeister gekürt. Das Event bildet den dritten und letzten Stopp der Freestyle-Disziplin, nach den vorherigen Wettkämpfen in Dunkerque (FRA) und Cauipe (BRA). Bei den Frauen führt die vierfache Weltmeisterin Bruna Kajiya (BRA), die Rangliste an. Nach Siegen in Dunkerque und in Cauipe ist sie die Favoritin. Dennoch bleibt die Spanierin Rita Arnaus, die nach einer langen Verletzungspause zurückkehrte und bei beiden Events den zweiten Platz belegte, eine ernstzunehmende Kontrahentin. Im Wettbewerb der Männer liegen der Schweizer Maxime Chabloz und der Franzose Arthur Guillebert mit jeweils einem Sieg und einem zweiten Platz eng beieinander. Chabloz führt knapp dank besserer Wertung im direkten Punktvergleich. Der Fuwairit Kite Beach, bekannt für seine idealen Bedingungen, wird erneut die Bühne für die Entscheidung bieten und seinen Ruf als erstklassige Kiteboarding-Destination weiter stärken. Das Finale verspricht spannende Action und bildet den Höhepunkt einer Saison mit insgesamt 14 Stopps, verteilt auf vier Disziplinen in acht Ländern.

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Gelsenkirchener Rat wählt AFD-Bürgermeister Emmerich ab

Gelsenkirchens 2. Bürgermeister Norbert Emmerich (AfD) muss nach einem umstrittenen Video seinen Posten räumen. In dem Video fordert er Anwohner aus der Sinti- und Roma-Community auf, die Straße zu putzen. Das Video führte zu Kritik und politischen Konsequenzen. Im Stadtrat stimmen SPD, CDU, FDP und Grüne gemeinsam für Emmerichs Abberufung. 47 Ratsmitglieder sind gegen ihn – das reicht locker für die nötige Zweidrittelmehrheit. Mehrere Parteien finden: Emmerichs Verhalten und die Aktion im Video gehen gar nicht. Silvia Bouraada sagt im O-Ton, das Vorgehen im Video sei "unterste Schublade" und kritisiert, dass die Anwohner bloßgestellt werden. Martin Vincentz, Chef der AfD in NRW, verteidigt das Video und meint, es mache auf Probleme mit Migration aus Südosteuropa aufmerksam. Emmerich selbst sagt, er sei über seine Abwahl nicht enttäuscht. Mit dem Beschluss des Stadtrats ist Emmerich nicht mehr 2. Bürgermeister. Wie es politisch in Gelsenkirchen weitergeht, ist noch unklar.

Diebstahlserie auf Dorstener Friedhof

Seit sieben Jahren verschwinden auf dem Friedhof in Dorsten immer wieder elektrische Kerzenlichter. Besonders hart trifft es Angehörige wie Rolf, der regelmäßig Kerzen für seine verstorbene Frau Gitti Klein aufstellt. Jede Woche sollen die Diebe zuschlagen. Sie nehmen vor allem Batterien und Akkus aus den Lichtern und werfen die leeren Hüllen einfach vor das Grab. Obwohl Wildkameras aufgestellt wurden und Flyer um Hinweise bitten, bleibt der Täter weiter unbekannt. Rolf sagt, dass ihn die ständigen Diebstähle belasten und er den Respekt für die Verstorbenen vermisst. Bürgermeister Tobias Stockhoff erklärt, dass ein abgeschlossenes Friedhofstor nichts bringen würde – Diebe lassen sich davon nicht abhalten und die Friedhöfe sollen für alle offen bleiben. Polizisten und Mitarbeiter vom Ordnungsamt kontrollieren inzwischen öfter, aber sie haben den Täter bisher nicht erwischt. Die Angehörigen müssen weiter mit der Unsicherheit und den Diebstählen leben.

Per Mertesacker: Die perfekte Ergänzung beim DFB?

Rudi Völler bleibt Sportdirektor. Das ist sicher. Jürgen Klopp kommt als Bundestrainer. Das ist so gut wie sicher. Und wenn es um die perfekte Ergänzung geht, fällt immer häufiger der Name Per Mertesacker. Der Rio-Weltmeister hatte sich bereits angeboten und wird nun als erste Lösung für den vakanten Geschäftsführer-Posten beim DFB gehandelt.

Bundespräsident Steinmeier übergibt letztes Stück Kohle an Museum

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier übergibt das letzte Stück Steinkohle aus dem Bottroper Bergwerk Prosper-Haniel feierlich an das Haus der Geschichte in Bonn. Damit hält er sein Versprechen, das Kohle-Stück nach der ersten Übergabe im Dezember 2018 sicher aufzubewahren. Nach mehr als 200 Jahren Steinkohlebergbau in Nordrhein-Westfalen steht dieses Stück Kohle jetzt als Symbol für eine ganze Epoche. Frank-Walter Steinmeier berichtet, dass bei der Übergabe Bergleute und Mitarbeiter der Grubenwehr anwesend waren. Jürgen Jakubeit, der das Kohle-Stück 2018 überreichte, freut sich, dass die Kohle jetzt für alle sichtbar wird und die Verbindung des Ruhrgebiets zu Kohle und Stahl bestehen bleibt. Museumsmitarbeiter Björn-Ole Gläsker merkt an, dass das Interesse am Bergbau über Generationen hinweg anhält und es wichtig ist, Erinnerungsorte zu bewahren. Die Bergbaukultur bleibt im Ruhrgebiet lebendig – in Museen wie der Zeche Nachtigall in Witten, in Fußballstadien und im Alltag der Menschen. Jürgen Jakubeit sagt, dass der Bergbau für viele immer noch zum täglichen Leben gehört. Björn-Ole Gläsker beobachtet, dass sowohl Ältere als auch Jüngere den Bergbau spannend finden. "Glückauf"-Sticker und Ruhrpott-T-Shirts zeigen, dass die Tradition weiterlebt.

Bettelverbot rund um Außengastronomie in Dortmund

Heute Abend stimmt der Dortmunder Stadtrat darüber ab, ob es in der Innenstadt Zonen geben soll, in denen Betteln verboten ist. Damit will die Stadt vor allem die Außengastronomie schützen und auf Beschwerden von Gastronomen reagieren. Das Verbot soll überall dort gelten, wo weniger als fünf Meter Abstand zu einem Restaurant mit Außenbereich sind. Viele Wirte und Gäste haben sich immer wieder über Bettler beschwert, die sie als aufdringlich oder sogar aggressiv erleben – und die Wirte verlieren dadurch Geld. Julia Eckhart, die ein Lokal in der Innenstadt betreibt, findet das Verbot richtig, weil ihre Gäste das Betteln am Tisch nicht mögen. Für den Obdachlosen Roman ist das Verbot ein großes Problem: Er sagt, dass er dann nur noch halb so viel Geld bekommt. Ali Mohaddes, der ein Geschäft führt, erzählt, dass Bettler bei ihm sogar schon mit Stühlen geworfen haben. In Dortmund wird heftig über das geplante Verbot gestritten.

60 Millionen: Manzambi soll Freiburger Rekordtransfer werden

Nach spektakulären Auftritte bei der WM: Der Schweizer Johan Manzambi wechselt offenbar in die Premier League zu Newcastle United, wo der 20-Jährige gemeinsam mit Deutschlands Fußball-Nationalspieler Nick Woltemade bereits auf Torejagd gehen könnte. Dem SC Freiburg winkt mehr als das Doppelte des bisherigen Rekordtransfers.

Nordirland: Moschee-Nachbau und fremdenfeindliche Transparente auf Scheiterhaufen

Nordirland: Loyalistisches Feuer in Moygashel zeigt Moschee-Nachbau und Schilder gegen Einwanderung vor Orange-Order-Feiern.

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