Eine Firma in Göttingen (Niedersachen) gehört jetzt ganz offiziell den Mitarbeitenden. In der IT-Branche kommt es häufiger vor, dass Unternehmen mehrfach verkauft werden, das soll in der Arineo GmbH nicht mehr passieren. Das Konzept sieht jetzt so aus, dass es einmal die Firma gibt und zusätzlich eine Stiftung und einen Verein. Die Firma gehört nun der Stiftung. Und die Stiftung wird von dem Verein geführt. In diesem Verein können die Mitarbeitenden Mitglied werden und sich auch für den Vorstand aufstellen lassen.
Wetter in Bayern: Der Freitag wird wolkig bis trüb
Der Samstag könnte dann allerdings etwas Schnee bringen. Wo es kalt wird.
Toter bei Brand in Hamburger Pflegeheim
In einem Hamburger Pflegeheim hat es am Donnerstagabend gebrannt. Ein Bewohner ist dabei ums Leben gekommen.
Wehrdienst: Landesbischof der evangelischen Kirche in Bayern spricht mit Schüler:innen eines Münchner Gymnasium über die Gewissensfrage
Wehrdienst? Verantwortung? Gewissen? Darüber spricht Landesbischof Christian Kopp mit Schülerinnen und Schülern des Lukas-Gymnasiums in München. Offen, ehrlich und auf Augenhöhe geht es um eine der große Fragen unserer Zeit. Klar ist: Niemand muss seine Entscheidung alleine treffen. Kirche begleitet.
Das ist Jan Böhmermann
Jan Böhmermann - nicht zuletzt bekannt durch die „Böhmermann-Affäre“ und seine Klage vom türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan - hat eine erstaunliche Karriere hinter sich. Er ist heute vielfältig in der Medienwelt und beim Fernsehen tätig. Dort moderiert er unter anderem die Sendung „ZDF Magazin Royale“ sowie den Podcast „Fest & Flauschig“. Dabei fing alles einmal mit einer erfolglosen Schauspielkarriere, einem abgebrochenen Studium und einem Nebenjob bei einer Lokalzeitung in Bremen an.
Günter Netzer: Die Fußball-Legende im Portrait
Am 14. September 1944 wird Günter Netzer in Mönchengladbach geboren. Seine fußballerische Karriere beginnt er als Kind beim 1. FC Mönchengladbach. Bis 1963 spielt er dort, bevor er zum damaligen zweitklassigen Regionalligisten Borussia Mönchengladbach wechselt. 1965 steigt der Verein mit Netzer in die Bundesliga auf. Unter Trainer Hennes Weisweiler und Spielern wie Berti Vogts, Jupp Heynckes, Herbert Laumen, Wolfgang Kleff und Netzer dominiert der Verein die Liga. 1970 und 1971 wird Netzer deutscher Meister, 1973 DFB-Pokalsieger sowie 1972 und 1973 Deutschlands Fußballer des Jahres. Sein letztes Spiel für die Fohlen erlangt Berühmtheit: Im DFB-Pokalfinale 1973 lässt Trainer Weisweiler ihn auf der Bank sitzen. Als es nach 90 Minuten 1:1 im Duell mit dem 1. FC Köln steht, wechselt sich Netzer selber ein. Wenige Minuten später schießt der Kapitän das Siegtor und damit die Borussia zum Pokalsieg. Danach verlässt Netzer Deutschland in Richtung Real Madrid. Er ist der erste Deutsche im Dress der Königlichen. Mit dem Klub aus der spanischen Hauptstadt gewinnt Günter Netzer 1975 und 1976 die Meisterschaft. 1974 und 1975 wird er außerdem spanischer Pokalsieger. Die Karriere lässt er nach drei Jahren in Spanien mit einer Saison beim schweizerischen Klub Grasshopper Zürich 1976/1977 ausklingen. Mit der Nationalmannschaft wird er 1972 Europameister und 1974 bei der Heim-WM Weltmeister. Er gilt als einer der besten Spielmacher seiner Zeit. Nach seiner Karriere arbeitet er von 1978 bis 1986 als Manager beim Hamburger SV. Diese Zeit gilt als die erfolgreichste in der Geschichte des HSV: dreimal Deutscher Meister (1979, 1982, 1983) und ein Europapokal der Landesmeister (1983). Einer jüngeren Generation wird Netzer als Fußballexperte im Fernsehen mit Gerhard Delling bekannt. Nach der WM 2010 endet diese Tätigkeit. Danach widmet er sich dem Job als Medienunternehmer in der Schweiz, wo er seit den 1980er Jahren lebt. Netzer ist seit 1987 mit dem Fotomodell Elvira Lang Netzer verheiratet. Das Paar hat eine Tochter.
Lehren aus der Grönland-Krise: EU will Trump Paroli bieten
Wie findet sich Europa in der «neuen Welt der großen Mächte» zurecht? Die europäischen Staats- und Regierungschefs zeigen sich bei einem Gipfel in Brüssel entschlossen.
Ampel-Aus: Wie es bis zur Neuwahl weitergeht
Bundeskanzler Olaf Scholz hat die Vertrauensfrage verloren. Er hatte sie am 11. Dezember gestellt, am 16. Dezember hat der Bundestag darüber abgestimmt. Nachdem Scholz dem Bundespräsidenten vorschlägt, den Bundestag aufzulösen, hat Steinmeier drei Wochen Zeit dazu, bis zum 6. Januar. Es gilt als sicher, dass er das Parlament auflöst. Innerhalb von 60 Tagen muss dann eine Neuwahl stattfinden. SPD, Grüne und die Union haben sich auf den 23. Februar als Wahltermin verständigt. Bisher gibt es von Steinmeier keine Einwände dagegen. Das passiert nach Auflösung des Bundestages Laut einer Ausarbeitung der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages bleibt der „alte“ Bundestag „bis zum Zusammentritt des neuen Bundestages mit all seinen Rechten und Pflichten bestehen.“ So kann das Parlament bis zum Ende der Wahlperiode weiter Gesetze beschließen. Das erste Zusammentreten des neu gewählten Bundestages bildet das Ende. Der Kanzler und sein Kabinett - mit Ausnahme der FDP-Vertreter – bleiben nach der Auflösung des Bundestages im Amt. Das gilt auch, wenn nach den Neuwahlen die Koalitionsbildung schwierig ist. Scholz möchte noch Gesetze im Bundestag zur Abstimmung stellen, die keinen Aufschub dulden würden. Er ruft dafür zur parteiübergreifenden Zusammenarbeit auf. Eine Regierungsmehrheit gibt es nicht mehr. Auch für den Bundeshaushalt 2025 fehlt die Ampel-Mehrheit. Laut Finanzminister Kukies wird es ab Jahresbeginn eine vorläufige Haushaltsführung geben. Dabei bestehe das Risiko, dass sich Projekte verzögern könnten. Was ist mit den Posten der entlassenen FDP-Minister? Die Ampel in Deutschland ist gescheitert: Bundekanzler Olaf Scholz hat Finanzminister Christian Lindner entlassen. Neuer Finanzminister ist Jörg Kukies. Die Minister der FDP haben sich aus der Regierung zurückgezogen. Nur Bundesverkehrsminister Volker Wissing bleibt im Amt, er ist aus der FDP ausgetreten. Er übernimmt zusätzlich das Justizministerium. Das Bildungs- und Forschungsministerium liegt nun auch bei Cem Özdemir, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft.