Apple hat seine KI-gestützte Funktion für Nachrichtenzusammenfassungen eingestellt, nachdem diese wiederholt irreführende Schlagzeilen produzierte und damit Kritik von Nachrichtenorganisationen und Gruppen für Pressefreiheit auf sich zog. Die Funktion, Teil von Apple Intelligence, produzierte ungenaue Zusammenfassungen, die legitimen Push-Benachrichtigungen sehr ähnlich waren. Die Funktion behauptete fälschlicherweise, der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu sei verhaftet worden, und erzeugte falsche Schlagzeilen, wonach Luigi Mangione Selbstmord begangen habe. Diese Fehler führten zu Beschwerden der BBC und anderer Gruppen, die Apple aufforderten, das Problem zu beheben. Daraufhin veröffentlichte Apple eine Beta-Aktualisierung, mit der die Funktion für Entwickler deaktiviert wurde, und plant, das System vor der Wiedereinführung zu verfeinern. Künftige Updates werden klarere Hinweise enthalten, die darauf hinweisen, dass die Zusammenfassungen von KI generiert werden und Ungenauigkeiten enthalten können. Organisationen für Pressefreiheit, darunter Reporter ohne Grenzen und die National Union of Journalists, kritisierten die Funktion und warnten, sie untergrabe das Vertrauen in zuverlässige Nachrichten. „Dies ist meine regelmäßige Tirade darüber, dass die Apple-Intelligenz so schlecht ist, dass sie heute jede Tatsache falsch verstanden hat, dass ihre KI eine Zusammenfassung der Nachrichtenmeldungen der Washington Post erstellt... Es ist absolut unverantwortlich, dass Apple die Zusammenfassungen für Nachrichten-Apps nicht abschaltet, bis es diese KI-Sache ein bisschen besser beherrscht“, sagte Geoffrey Fowler, Tech-Kolumnist der Washington Post. Laut Experten wirft dies ein Schlaglicht auf das allgemeine Problem der „Illusionen “ in KI-Modellen, bei denen plausible, aber falsche Informationen erzeugt werden.
Von der Leihgabe zum Geschenk: Grausam-Gemälde nun im Besitz des Eisenbahnmuseums
Ein besonderer Tag für das Eisenbahnmuseum Deutsch-Wagram: Ein Stück lokaler Kunst- und Eisenbahngeschichte hat heute offiziell seinen endgültigen Platz gefunden. Das Gemälde zeigt einen historischen Moment – die erste Eisenbahn auf ihrer Fahrt von Floridsdorf nach Deutsch-Wagram. Geschaffen hat es der Künstler Leopold Grausam junior, der von 1972 bis zu seinem Tod im Jahr 2010 in Deutsch-Wagram lebte und wirkte. Grausam, gelernter Steinmetzmeister und langjähriger Technischer Leiter der Städtischen Steinmetzwerkstätte Wien, war weit über die Region hinaus bekannt – vor allem für seine Mahnmale und Gedenkstätten, darunter das Denkmal "Niemals Vergessen" am Wiener Morzinplatz. Doch auch seiner Wahlheimat Deutsch-Wagram hinterließ er zahlreiche Spuren: die Wandmalerei des Heiligen Florian am alten Feuerwehrturm, das Eisenbahndenkmal – und eben dieses Gemälde. Bisher war das Bild als Leihgabe im Eisenbahnmuseum zu sehen. Heute, am 5. Juli, übergaben seine Witwe Christa und sein Sohn Leo Grausam das Werk offiziell in den Besitz der Museumsgesellschaft. Damit bleibt das Gemälde dauerhaft dort, wo es hingehört – in Deutsch-Wagram, an jenem Ort, dessen Geschichte es erzählt. Ein Geschenk der Familie an die Gemeinde, und ein bleibendes Andenken an einen Künstler, der das kulturelle Leben der Stadt über Jahrzehnte geprägt hat.
Notaufnahme von Patienten bald digital?
Die Uniklinik Schleswig-Holstein in Kiel testet als erstes deutsches Krankenhaus digitale Messkabinen zur Erstaufnahme von Patient:innen. Das soll die Notaufnahme entlasten.
Neuauflage eines ikonischen Sportwagens - Der Alfa Romeo 33 Stradale kehrt zurück
Alfa Romeo enthüllt die Neuauflage eines legendären Sportwagens: Der neue Alfa Romeo 33 Stradale ist eine Hommage an das gleichnamige Coupé aus den 1960er Jahren. Der in nur 33 Exemplaren hochindividualisiert gefertigte Zweisitzer unterstreicht die einzigartige Kompetenz der italienischen Marke in Bezug auf Stil und Fahrerlebnis. Der in Handarbeit gefertigte neue Alfa Romeo 33 Stradale schlägt die Brücke zwischen Historie und Zukunft der Marke. Um einen Traum wahr werden zu lassen, sind eine große Portion Mut und eine Prise Verrücktheit oft unabdingbar. Auf dieser Grundlage entwarf Alfa Romeo 1967 das Modell 33 Stradale, ein straßenzugelassener Zweisitzer mit der Technologie des Rennwagens Tipo 33. Die aus Aluminium gefertigte ultraflache Karosserie mit Flügeltüren und der hochdrehende Achtzylinder-Motor vereinten sich zu einem Supersportwagen, der mit seinem ikonischen Design heute als eines der schönsten Coupés aller Zeiten gilt. Jetzt hat das Design- und Ingenieursteam der italienischen Traditionsmarke mit derselben Kühnheit und Vision den neuen Alfa Romeo 33 Stradale entwickelt. Das wiederum zweisitzige Coupé verkörpert das perfekte Zusammenspiel von Stil und Technologie. Ziel ist es, einer kleinen Gruppe von Enthusiasten, die das Projekt von Anfang an unterstützt haben, das einzigartige Fahrerlebnis und den unvergleichlichen Charme eines ikonischen Automobils zu bieten. Zur Realisierung hat Alfa Romeo eine neue Abteilung namens Bottega gegründet. Zur Strategie des Teams zählt es, zunächst die Ideen und Wünsche potenzieller Käufer zu sammeln, um anschließend möglichst viele davon in einem exklusiven Automobil zu realisieren. Die Abteilung Bottega arbeitet damit nach ähnlichen Prinzipien wie die berühmten italienischen Carrozzerias der 1960er Jahre.
Der Tanz in den Juli?
Ob Hip-Hop oder Country - am Sonntag wurde beim Bürgerfest richtig viel getanzt
Sorge wegen befristeter Arbeitsverträge
Die von der Bundesregierung geplante Neuregelung befristeter Arbeitsverträge soll Unternehmen mehr Flexibilität bieten. Arbeitnehmer:innen könnte sie mehr Unsicherheiten bringen.
Unwetter stören 250-Jahr-Feier der USA
Kampfjets am Himmel, pompöses Feuerwerk und eine explosive Rede von US-Präsident Trump: Die Vereinigten Staaten feierten 250 Jahre Unabhängigkeit, wobei nicht alles glatt lief.
CSD in Köln: Hunderttausende setzen Zeichen für Vielfalt
Mit einer der größten CSD-Paraden Europas wird Köln zur Regenbogen-Hauptstadt. Neben Musik und guter Stimmung stehen in diesem Jahr vor allem politische Botschaften gegen Hass und Ausgrenzung im Mittelpunkt.