Apple hat seine KI-gestützte Funktion für Nachrichtenzusammenfassungen eingestellt, nachdem diese wiederholt irreführende Schlagzeilen produzierte und damit Kritik von Nachrichtenorganisationen und Gruppen für Pressefreiheit auf sich zog. Die Funktion, Teil von Apple Intelligence, produzierte ungenaue Zusammenfassungen, die legitimen Push-Benachrichtigungen sehr ähnlich waren. Die Funktion behauptete fälschlicherweise, der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu sei verhaftet worden, und erzeugte falsche Schlagzeilen, wonach Luigi Mangione Selbstmord begangen habe. Diese Fehler führten zu Beschwerden der BBC und anderer Gruppen, die Apple aufforderten, das Problem zu beheben. Daraufhin veröffentlichte Apple eine Beta-Aktualisierung, mit der die Funktion für Entwickler deaktiviert wurde, und plant, das System vor der Wiedereinführung zu verfeinern. Künftige Updates werden klarere Hinweise enthalten, die darauf hinweisen, dass die Zusammenfassungen von KI generiert werden und Ungenauigkeiten enthalten können. Organisationen für Pressefreiheit, darunter Reporter ohne Grenzen und die National Union of Journalists, kritisierten die Funktion und warnten, sie untergrabe das Vertrauen in zuverlässige Nachrichten. „Dies ist meine regelmäßige Tirade darüber, dass die Apple-Intelligenz so schlecht ist, dass sie heute jede Tatsache falsch verstanden hat, dass ihre KI eine Zusammenfassung der Nachrichtenmeldungen der Washington Post erstellt... Es ist absolut unverantwortlich, dass Apple die Zusammenfassungen für Nachrichten-Apps nicht abschaltet, bis es diese KI-Sache ein bisschen besser beherrscht“, sagte Geoffrey Fowler, Tech-Kolumnist der Washington Post. Laut Experten wirft dies ein Schlaglicht auf das allgemeine Problem der „Illusionen “ in KI-Modellen, bei denen plausible, aber falsche Informationen erzeugt werden.
Anti-WAAhnsinns-Festival 1986: Wolfgang Niedecken und Zeitzeugen erinnern sich
Es ging als das deutsche Woodstock in die Geschichte ein. Auf dem Lanzenanger in Burglengenfeld im Landkreis Schwandorf versammelten sich vor 40 Jahren rund 120.000 Musikfans. Und auf der Bühne: Herbert Grönemeyer, Udo Lindenberg, Wolfgang Niedecken mit BAP, Rio Reiser, die Toten Hosen – sie alle waren am Start und setzten ein musikalisches Zeichen. 40 Jahre später erinnern sich Zeitzeugen wie Wolfgang Niedecken vor Ort.
Lost Place Ko Samui
Die thailändische Insel Ko Samui platzt beinahe vor lauter Touristen und Hotels. Doch nicht jedes luxuriöse Bau-Projekt ist erfolgreich. Reporter Nick und Tobi haben einen solchen Lost Place in bester Lage aufgespürt. Nicht ganz ohne Grusel-Faktor.
Protein-Wahn: Markus Rühl klärt auf
Egal wohin man blickt, plötzlich sind alle Lebensmittel voll mit Proteinen. Und die Leute springen auf den Trend auf. Aber ist das gesund oder nur ein Hype? Was macht Sinn, was ist Schwachsinn? Markus Rühl klärt auf!
Mia reist 1100 Kilometer per Skateboard
Mia aus Ennepetal startet im Sommer eine ganz besondere Skateboard-Tour: Sie will von Oslo bis nach Friedrichskoog in Schleswig-Holstein rollen – über 1100 Kilometer in 31 Tagen. Los geht’s am 4. August.
NRW-Ärzte helfen in Venezuela
Ein schweres Erdbeben erschüttert Venezuela: Mit einer Stärke von 7,2 und 7,5 sterben über 5.000 Menschen. Auf einer Strecke von 20 bis 40 Kilometern stürzen Häuser ein, viele Menschen liegen unter den Trümmern.
16 Jahre Loveparade Tragödie
Am Karl-Lehr-Tunnel in Duisburg treffen sich heute viele Menschen, um gemeinsam an die Opfer der Loveparade-Katastrophe zu erinnern. Sie kommen direkt an den Ort, an dem am 24. Juli 2010 bei einem Gedränge 21 Menschen ihr Leben verloren. Dieses Jahr kümmert sich die Stadt Duisburg zum ersten Mal selbst um die Gedenkfeier, weil es die bisherige Stiftung nicht mehr gibt. Die bekannte 'Nacht der 1000 Lichter' fällt diesmal aus.
Rheinkirmes-Feuerwerk soll sicherer sein
Heute Abend zieht die Rheinkirmes in Düsseldorf die Sicherheitsvorkehrungen beim Feuerwerk deutlich an. Der Grund: Im vergangenen Jahr verletzte ein schwerer Feuerwerksunfall 19 Menschen – das zwingt die Organisatoren jetzt zum Umdenken. Die Pyrotechniker bauen die Abschussrampen diesmal in spezielle Container mit hohen Seitenwänden und sichern sie zusätzlich mit Sand, damit die Besucher besser geschützt sind.