Kurz vor der Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Donald Trump zeigte sich der russische Staatschef Wladimir Putin bereit, über den Ukraine-Konflikt mit der neuen amerikanischen Regierung zu sprechen. In einer im Fernsehen übertragenen Ansprache an seine Regierungsmitglieder betonte Putin, dass das Ziel eines Dialogs nicht nur eine kurzfristige Waffenruhe sei, sondern ein dauerhafter Frieden, der den Krieg in der Ukraine beenden solle. Diese Haltung unterstreiche seine Bereitschaft, eine Lösung zu finden, die nicht nur in seinem, sondern auch im Interesse der internationalen Gemeinschaft läge. Donald Trump äußerte sich auch zu einem möglichen Gespräch mit Putin und erklärte, dass dieser, wenn er sich weiterhin gegen ein Abkommen zur Beendigung des Krieges stelle, „sein eigenes Land zerstören“ und „große Probleme bekommen werde“. Der US-Präsident betonte jedoch, dass er sich bereits während seiner ersten Amtszeit mit Putin getroffen und einen guten Draht zu ihm gehabt habe und er deswegen einem Treffen mit ihm zustimmen würde. Auch habe ihm der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj versichert, dass er bereit sei, ein Friedensabkommen zu unterzeichnen, um den Krieg zu beenden, der mit der russischen Invasion im Februar 2022 begonnen hatte. Inmitten der derzeitigen politischen Lage bleibt die Frage offen, ob ein Dialog zwischen diesen beiden Staatsoberhäuptern zu einer tatsächlichen Lösung des Konflikts führen kann.
Urteil im Mordprozess Nina H. - Lebenslange Freiheitsstrafe für Angeklagten
Im Fall der getöteten Nina H. aus Augsburg-Haunstetten ist heute am Landgericht Augsburg das Urteil gefallen. Die dreifache Mutter war im Mai vergangenen Jahres in ihrer Wohnung erschossen worden. Angeklagt war Gino F., ein Mann aus dem Umfeld ihres früheren Partners. Juristisch ist der Fall damit aber noch nicht vollständig abgeschlossen: Das Urteil kann noch angefochten werden, außerdem sitzt der Ex-Partner von Nina H. weiterhin in Untersuchungshaft. Dazu im Talk: Michael Rauh, Sprecher des Landgerichts Augsburg
a.tv kompakt: Augsburger Fraktionsgemeinschaften fordern Konzept für bezahlbaren Wohnraum
Weitere Themen vom 16.06.2026: Windräder unbedenklich für die Gesundheit, Neue "SonntagsZeitung" erscheint.
Der Hüter der Burgruinen: Über 30 Jahre Kampf gegen den Zerfall
Die Gemeinde Eisenberg im Ostallgäu ist bekannt für die Burgruinen Eisenberg und Hohenfreyberg. Viele Menschen kommen auch auf den beliebten Wanderwegen entlang der Burgen an den jahrhundertealten Mauern vorbei oder gehen hindurch. Dass die Burgen heute noch so gut erhalten sind und es überhaupt möglich ist, gefahrlos hindurchzugehen, liegt vor allem an Burgerforscher Joachim Zeune. Seit 1995 kümmert er sich um den Erhalt der Allgäuer Burgen. Mein Kollege Felix Beschta hat ihn getroffen und mit ihm über seine Arbeit und seine Faszination für Burgen gesprochen.
Straße von Hormus: Ende der Blockade in Sicht
Die Straße von Hormus soll nach monatelanger Blockade wieder für den Schiffsverkehr geöffnet werden. Grundlage ist ein geplantes Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran.
Die BAföG Debatte: ist Bildung wirklich für Alle erreichbar?
Über ein Jahr ist die amtierende Bundesregierung bereits im Amt und die Arbeit im Bundestag ist nicht selten von Differenzen und Streitereien geprägt. In den letzten Wochen ist besonders ein Thema im Fokus der Regierung und Bevölkerung: der Koalitionsvertrag und mit dabei die BAföG Reform. Sie soll Studierende zukünftig besser finanziell entlasten, doch steht die Reform momentan in der Schwebe. Auch die Stundeten des Hochschulcampus Kempten sind von den Entwicklungen betroffen.
Erdbeben der Stärke 6,7 erschüttert weite Teile Indonesiens
Ein Erdbeben der Stärke 6,7 hat Indonesiens Insel Sulawesi erschüttert. Krankenhäuser brachten Patienten ins Freie, während mehrere starke Nachbeben die Region trafen.
Heimlich Kinder fotografiert: Ex-Narkosearzt zu drei Jahren Haft verurteilt
Ein ehemaliger Narkosearzt, der Kinder über Jahre sexuell missbraucht und heimlich fotografiert haben soll – unter anderem am Klinikum in Neustadt am Rübenberge – wurde am Dienstag vor dem Landgericht Hannover verurteilt.