Kurz vor der Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Donald Trump zeigte sich der russische Staatschef Wladimir Putin bereit, über den Ukraine-Konflikt mit der neuen amerikanischen Regierung zu sprechen. In einer im Fernsehen übertragenen Ansprache an seine Regierungsmitglieder betonte Putin, dass das Ziel eines Dialogs nicht nur eine kurzfristige Waffenruhe sei, sondern ein dauerhafter Frieden, der den Krieg in der Ukraine beenden solle. Diese Haltung unterstreiche seine Bereitschaft, eine Lösung zu finden, die nicht nur in seinem, sondern auch im Interesse der internationalen Gemeinschaft läge. Donald Trump äußerte sich auch zu einem möglichen Gespräch mit Putin und erklärte, dass dieser, wenn er sich weiterhin gegen ein Abkommen zur Beendigung des Krieges stelle, „sein eigenes Land zerstören“ und „große Probleme bekommen werde“. Der US-Präsident betonte jedoch, dass er sich bereits während seiner ersten Amtszeit mit Putin getroffen und einen guten Draht zu ihm gehabt habe und er deswegen einem Treffen mit ihm zustimmen würde. Auch habe ihm der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj versichert, dass er bereit sei, ein Friedensabkommen zu unterzeichnen, um den Krieg zu beenden, der mit der russischen Invasion im Februar 2022 begonnen hatte. Inmitten der derzeitigen politischen Lage bleibt die Frage offen, ob ein Dialog zwischen diesen beiden Staatsoberhäuptern zu einer tatsächlichen Lösung des Konflikts führen kann.
Russischer Regierungsflieger in Köln gelandet
Eine russische Regierungsmaschine fliegt über Umwege nach Köln. Hintergrund ist wohl die Schließung des russischen Konsulats.
Tanken immer teurer: Benzinpreis eilt von Rekord zu Rekord
Auch Diesel verteuert sich und kommt seinem bisherigen Höchststand aus dem April immer näher.
«Notfall-Sicherheitsprotokoll» – Von der Leyen will eigenen Artikel 4 für EU
Reicht die Nato aus, um die Sicherheit Europas zu gewährleisten? EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen scheint daran zu zweifeln und unternimmt einen weitreichenden Vorstoß.
Von der Leyen hält Rede zur Lage der EU
Alina Nahler (PULS 24) über die Rede von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zur Nation.
EL: Sturm Graz gegen Stade Rennes gefordert
Lukas Kapun von JOYN Sport zu diesen Themen: Sturm Graz in Europa League gegen Stade Rennes gefordert, Eishockey-Traditionsklub VSV gerettet, UEFA-Champions-League-Endspiele 2028 in München und 2029 in Barcelona.
Deutschland Und USA Rücken Bei Rüstung Enger Zusammen
Bei einem Treffen in Washington haben Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius und sein US-Amtskollege Pete Hegseth eine neue Vereinbarung zur Rüstungskooperation unterzeichnet. Dabei soll die Rüstungsindustrie beider Länder künftig enger zusammenarbeiten. Ziel ist es, leistungsfähige Systeme für amerikanische, deutsche und verbündete Streitkräfte schneller und in größerem Umfang bereitzustellen. Der Besuch von Pistorius fällt dabei durch einen ungewöhnlich freundlichen Ton zwischen den beiden Ministern auf. Hegseth lobte Deutschland ausdrücklich für die gestiegenen Verteidigungsausgaben, die Rüstungsimporte aus den USA und seine Rolle in der Nato. Pistorius erklärte, Deutschland wolle den USA einen Teil der Last abnehmen und langfristig die Hauptverantwortung für die konventionelle Abschreckung in Europa übernehmen. Nach Angaben von Pistorius hat Deutschland seine Verteidigungsausgaben im Vergleich zu 2025 um 25 Prozent auf 147 Milliarden US-Dollar erhöht und innerhalb der vergangenen zehn Jahre etwa verdreifacht. Berlin will die neue Zusammenarbeit auch für den Kauf von Hightech-Waffen nutzen, darunter der Kampfjet F-35 und der Transporthubschrauber CH-47F Chinook. Auch deutsche Technologien spielen bei der Kooperation eine Rolle. Dazu zählt insbesondere die Drohnentechnologie, die teilweise gemeinsam mit der Ukraine entwickelt wird. Bereits heute gibt es US-Rüstungsprojekte mit deutscher Beteiligung, etwa bei Außenhüllen für den F-35 in Weeze und bei Lenkflugkörpern für das Patriot-System in Schrobenhausen. Ob der neue Ton zwischen Berlin und Washington dauerhaft anhält, bleibt noch offen. Für den Moment sieht das Umfeld von Pistorius jedoch ein neues Momentum in den Beziehungen.
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