Zwei Tage nach der Bluttat von Aschaffenburg, bei der ein Kleinkind und ein Mann starben, vermischen sich in der Stadt inzwischen Trauer und Wut, vor allem auf die Politik.
Lawinenabgänge in Tirol fordern ein Todesopfer
Gefordert waren die Einsatzkräfte am Aschermittwoch wieder wegen Lawinenabgängen in Tirol. Von der Leitstelle gingen am Vormittag Meldungen aus Kirchberg (Bezirk Kitzbühel) und aus Fiss (Bezirk Landeck) ein. Bis zum Nachmittag gab es mehr als 30 Lawinenabgänge.
Schock-Aussage von Opfer im Marius-Prozess: „Er war wie besessen“
In einem Hotelzimmer in Oslo soll Marius Borg Høiby eine Frau im Intimbereich berührt und gefilmt haben, während das mutmaßliche Opfer schlief. Die Betroffene wählte vor Gericht eindrückliche Worte: „Er wirkte besessen.“
„Gibt Leute, die uns hassen“: Sie holen in Esslingen den Müll ab
Der Tag beginnt früh. „Ich wohne in Kirchheim unter Teck und stehe um 4.30 Uhr auf“, sagt Paul. Seit vielen Jahren ist er Müllwerker, der 40-Jährige fährt für die Alba, eines von sechs Abfall-Abfuhrunternehmen im Kreis Esslingen. Der Himmel ist noch dunkel, als sich Paul mit seinem Team startklar macht. Die Lichter des Müllwagens blinken. Hinten springen er und sein Kollege Christian – 23 Jahre alt – auf, ständig bereit, für die nächste Biomülltonne wieder abzusteigen. Vorne im Fahrzeug sitzt Boris und manövriert den Wagen durch die engen Straßen.
Sieben Verletzte (darunter drei Kinder) wegen Rauchgas und Katzenbissen
Ein ausgedehnter Wohnungsbrand in OÖ forderte am Mittwochvormittag gleich sieben Verletzte. Darunter waren drei junge Kinder, drei Einsatzkräfte und die Wohnungsinhaberin. Alle kamen mit eher leichten Verletzungen davon. Vier Personen erlitten Rauchgasvergiftungen, die übrigen wurden von geretteten Katzen verletzt.
Rettungskräfte Suchen Nach Vermissten Skifahrern Nach Lawine In Kalifornien
10 Skitourengeher werden in Nordkalifornien nach einem Lawinenabgang am Castle Peak in der Sierra Nevada, ausgelöst durch einen Wintersturm, weiterhin vermisst. Das Sheriffbüro von Nevada County meldete zunächst, dass eine Gruppe von 16 Skifahrern – vier Skiführer und zwölf Kunden – von der Lawine erfasst worden war; diese Zahl wurde später auf 15 korrigiert. Such- und Rettungsteams konnten sechs Personen mit unterschiedlichen Verletzungen retten, wie die Behörden mitteilten. Die Rettungsarbeiten laufen laut Behördenangaben unter „äußerst gefährlichen“ Bedingungen, um die übrigen Skifahrer in Sicherheit zu bringen. „Aufgrund der extremen Wetterbedingungen dauerte es mehrere Stunden, bis die Rettungskräfte die Skifahrer sicher erreichten und in Sicherheit brachten, wo sie von der Feuerwehr Truckee medizinisch untersucht wurden“, so das Sheriffbüro. Zwei der sechs Skifahrer wurden zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Retter arbeiteten unter schwierigen Bedingungen, unter anderem aufgrund der Lawinengefahr, wie Brandon Schwartz, Leiter des Sierra Avalanche Center, erklärte. Insgesamt 46 Einsatzkräfte, darunter Experten des Skigebiets Boreal Mountain und des Abenteuerzentrums Alder Creek, sind an der Suche beteiligt. Das Sierra Avalanche Center warnte, dass „auch am Mittwoch weiterhin hohe Lawinengefahr besteht“ und riet dringend davon ab, sich in, in der Nähe oder unterhalb von Lawinengebieten aufzuhalten.
EU Leitet Untersuchung Gegen Musks X Wegen Sexualisierter Deepfakes Ein
Elon Musks Social-Media-Plattform X wird von der Europäischen Union wegen Datenschutzbedenken im Zusammenhang mit sexualisierten Bildern, die von ihrem KI-Chatbot Grok erstellt wurden, untersucht. Die irische Datenschutzkommission teilte mit, dass sie X darüber informiert habe, eine Untersuchung gemäß den strengen Datenschutzbestimmungen der EU einzuleiten. Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund zunehmenden Drucks auf die Social-Media-Plattform, gegen die auch in Frankreich und Großbritannien ermittelt wird. Grund dafür ist das Verhalten von Grok. Im Januar löste der Chatbot weltweit Empörung aus, nachdem er begonnen hatte, den Wünschen von X-Nutzern nachzukommen, Personen mithilfe seiner KI-gestützten Bildgenerierungs- und Bearbeitungsfunktionen zu entkleiden. Der Chatbot generierte Tausende von sexuell expliziten Deepfake-Bildern, die hauptsächlich Frauen zeigten, oft in transparenten Bikinis oder freizügiger Kleidung. Auf einigen Bildern waren sogar Minderjährige zu sehen. Obwohl die Plattform einige Einschränkungen einführte, um die Kritik zu besänftigen, waren die europäischen Behörden mit den Maßnahmen nicht zufrieden. Die DPC untersucht mutmaßlich erstellte und verbreitete nicht einvernehmliche intime Bilder mit personenbezogenen Daten europäischer Nutzer. Der stellvertretende DPC-Kommissar Graham Doyle sagte, die Kommission werde „die Einhaltung einiger grundlegender Verpflichtungen des Unternehmens X gemäß der DSGVO im Hinblick auf die vorliegenden Sachverhalte prüfen“.
Winterblues: Welche Jobs besonders betroffen sind
Müdigkeit, Antriebslosigkeit, gedrückte Stimmung – vielen Menschen setzen die dunklen Wintermonate spürbar zu. Gleichzeitig fühlen sich laut einer aktuellen Studie rund 70 Prozent der Österreicher regelmäßig gestresst, die Hauptursache ist der Job. Wie sehr Lichtmangel und Dauerbelastung unsere Psyche beeinflussen, erklärt die klinische Psychologin, Gesundheits- und Arbeitspsychologin Karin Flenreiss-Frankl im krone.tv-Talk.