Elon Musk und eine Gruppe von Investoren haben ein Gebot in Höhe von 97,4 Milliarden Dollar für die Übernahme der gemeinnützigen Gesellschaft, die OpenAI kontrolliert, abgegeben und damit die Bemühungen des Unternehmens um neue Finanzmittel in Höhe von 40 Milliarden Dollar erschwert. Das Angebot, das von Musks KI-Firma xAI, Vy Capital und dem Hollywood-Mogul Ari Emanuel unterstützt wird, zielt darauf ab, den Vorstoß von OpenAI-CEO Sam Altman herauszufordern, die Kontrolle der Non-Profit-Organisation über den gewinnorientierten Teil des Unternehmens zu beenden. Altman wies das Angebot in den sozialen Medien schnell zurück und bot scherzhaft an, X für 9,74 Milliarden Dollar zu kaufen. Der Schritt von Musk könnte jedoch den Preis erhöhen, den OpenAI zahlen muss, um volle Unabhängigkeit zu erlangen. Der gemeinnützige Vorstand, der trotz minimaler Vermögenswerte die rechtliche Kontrolle hat, könnte nun unter Druck geraten, eine niedrigere Bewertung zu rechtfertigen. In der Zwischenzeit ist OpenAI dabei, sich eine Investitionsrunde in Höhe von 40 Milliarden Dollar unter der Leitung von SoftBank zu sichern, die das Unternehmen mit 300 Milliarden Dollar bewertet. Damit würde OpenAI neben Musks SpaceX und der Muttergesellschaft von TikTok, ByteDance, zu einem der wertvollsten Privatunternehmen der Welt aufsteigen. Musk, ein ehemaliger Mitbegründer von OpenAI, befindet sich seit langem in einer Fehde mit Altman über die Zukunft der KI. Sein Angebot kommt zu einem Zeitpunkt, an dem OpenAI in Delaware und Kalifornien einer behördlichen Prüfung unterzogen wird, weil das Unternehmen von einem gemeinnützigen zu einem gewinnorientierten Unternehmen geworden ist. Da Musk nun US-Präsident Donald Trump berät, könnte sein Einfluss in Washington die Bemühungen von OpenAI erschweren, während Altman sich um staatliche Unterstützung für seine KI-Initiativen bemüht.
a.tv kompakt: Stromausfall in der Nacht
Weitere Kurznachrichten vom 30.06.2026: Tatjana Dörfler wird Kulturreferentin der Stadt Augsburg, Wahlvereinigung Pro Augsburg wird aufgelöst, Hotel Krone erhält Denkmalschutz und Restaurant Alex erföffnet.
SOS-Aktion von LKW-Hersteller
Die Firma Kögel mit Sitz in Burtenbach stellt seit über 90 Jahren Trailer für Lkws her. Doch durch eine neue EU-Regelung für die Transportbranche sieht sich das Unternehmen in seiner Existenz bedroht. Gemeinsam mit sieben anderen Aufliegerherstellern geht Kögel nun auch gerichtlich gegen die EU-Verordnung vor.
Neuendorf über Nagelsmann: "Nicht zur Tagesordnung übergehen"
Der DFB-Präsident Bernd Neuendorf berichtet von intensiven Gesprächen mit den Verantwortlichen um Bundestrainer Julian Nagelsmann nach dem blamablen 3:4 im Elfmeterschießen im Sechzehntelfinale gegen Paraguay. Beim DFB soll nun eine umfassende Aufarbeitung des WM-Debakels erfolgen – mit ungewissem Ausgang für den Bundestrainer.
Asbest-Unfall: Autobahn 1 bei Nettersheim lahmgelegt
Gefährliche Fracht, massiver Stau: Auf der A1 bei Nettersheim hat ein umgestürzter Lkw eine Ladung Asbest verloren. Die Folge ist eine Vollsperrung - und ein kilometerlanger Stau.
Leichtsinn und Nichtschwimmer - Schon wieder tödliche Badeunfälle
Bei den Temperaturen der letzten Tage hieß es für viele nichts wie an den See, an den Fluss oder ins Freibad, entsprechend voll war es überall. Doch während die einen Abkühlung suchten, hatten die Rettungskräfte alle Hände voll zu tun. Es kam vermehrt zu Badeunfällen, auch tödlichen. Die Retter waren im Dauereinsatz, auch mit Hubschrauberunterstützung. Vor allem im Landkreis Aichach Friedberg scheinen sich Badeunfälle aktuell zu häufen.
Deutschland ist raus bei der WM: So reagieren die Ludwigsburger
Deutschland ist ausgeschieden, doch wie groß ist die Enttäuschung wirklich? Wir waren in der Innenstadt unterwegs und haben nachgefragt: Wer ist traurig, was hat gefehlt und wem drücken die Ludwigsburger jetzt die Daumen?
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