Elon Musk und eine Gruppe von Investoren haben ein Gebot in Höhe von 97,4 Milliarden Dollar für die Übernahme der gemeinnützigen Gesellschaft, die OpenAI kontrolliert, abgegeben und damit die Bemühungen des Unternehmens um neue Finanzmittel in Höhe von 40 Milliarden Dollar erschwert. Das Angebot, das von Musks KI-Firma xAI, Vy Capital und dem Hollywood-Mogul Ari Emanuel unterstützt wird, zielt darauf ab, den Vorstoß von OpenAI-CEO Sam Altman herauszufordern, die Kontrolle der Non-Profit-Organisation über den gewinnorientierten Teil des Unternehmens zu beenden. Altman wies das Angebot in den sozialen Medien schnell zurück und bot scherzhaft an, X für 9,74 Milliarden Dollar zu kaufen. Der Schritt von Musk könnte jedoch den Preis erhöhen, den OpenAI zahlen muss, um volle Unabhängigkeit zu erlangen. Der gemeinnützige Vorstand, der trotz minimaler Vermögenswerte die rechtliche Kontrolle hat, könnte nun unter Druck geraten, eine niedrigere Bewertung zu rechtfertigen. In der Zwischenzeit ist OpenAI dabei, sich eine Investitionsrunde in Höhe von 40 Milliarden Dollar unter der Leitung von SoftBank zu sichern, die das Unternehmen mit 300 Milliarden Dollar bewertet. Damit würde OpenAI neben Musks SpaceX und der Muttergesellschaft von TikTok, ByteDance, zu einem der wertvollsten Privatunternehmen der Welt aufsteigen. Musk, ein ehemaliger Mitbegründer von OpenAI, befindet sich seit langem in einer Fehde mit Altman über die Zukunft der KI. Sein Angebot kommt zu einem Zeitpunkt, an dem OpenAI in Delaware und Kalifornien einer behördlichen Prüfung unterzogen wird, weil das Unternehmen von einem gemeinnützigen zu einem gewinnorientierten Unternehmen geworden ist. Da Musk nun US-Präsident Donald Trump berät, könnte sein Einfluss in Washington die Bemühungen von OpenAI erschweren, während Altman sich um staatliche Unterstützung für seine KI-Initiativen bemüht.
Umfrage: Auto gewinnt an Beliebtheit - Jeder Dritte meidet Bahnfahrten
Bahnfahrten werden bei den Bundesbürgerinnen und Bundesbürgern laut einer Umfrage zunehmend als unzuverlässig eingestuft. Inzwischen versuche mehr als jeder Dritte (35 Prozent), „Bahnfahrten wenn irgend möglich zu vermeiden“, teilte die Versicherung HUK-Coburg mit.
Rathaus-Bilanz – Frank Pintsch blickt zurück
Sechs Jahre lang war Frank Pintsch Ordnungsreferent der Stadt Augsburg. In seine Amtszeit fielen große Ausnahmesituationen wie die Corona-Pandemie und der Brand in der Karolinenstraße. Im Gespräch blickt Pintsch auf prägende Momente, Krisenmanagement und die Arbeit seines Referats zurück. Ob er auch in der neuen Stadtregierung weiter Ordnungsreferent bleibt, ist noch offen.
a.tv kompakt: Regierungsbildung schreitet voran
Weitere Kurznachrichten vom Montag, 27.04.2026: Schwerer Unfall am Klinkerberg in Augsburg, Förderung für Geburtshilfestation in Dillingen, Panther-Trainer bleibt, Ausbau der Mittelschwabenbahn.
Im Video: Möwen-Imitatoren wetteifern um den besten Kreischlaut
Aus ganz Europa reisen Teilnehmer nach Belgien, um sich bei einem schrillen Wettbewerb im Möwengekreische zu messen.
Kidical Mass – Kinder radeln für sichere Straßen
Mit Fahrradklingeln, Musik und bunten Plakaten sind Kinder und Eltern bei der Kidical Mass durch Augsburg gefahren. Die Aktion macht auf die Bedürfnisse der jüngsten Verkehrsteilnehmer aufmerksam und fordert kindergerechtere Straßen, besonders rund um Schulen und Kitas. Organisiert wird die Demonstration unter anderem vom ADFC Augsburg. Ziel ist mehr Sicherheit im Verkehr und ein stärkeres Bewusstsein dafür, wie Kinder die Stadt erleben.
Kneippheilbad oder doch wieder nur Kurort: Bad Grönenbach kämpft um seinen Titel
Wer an Orte denkt, die mit Pfarrer Sebastian Kneipp in Verbindung stehen, dem wird wohl zuallererst Bad Wörishofen einfallen. Kein Wunder, denn dort lebte und wirkte Sebastian Kneipp viele Jahre bis zu seinem Tod. Doch auch in der Gemeinde Bad Grönenbach, wo er sich in jungen Jahren auf das Gymnasium und das spätere Theologiestudium vorbereitete, hinterließ Kneipp seine Spuren. Da war es nur folgerichtig, dass die Gemeinde 1996 zum Kneippheilbad ernannt wurde. 2027 wird dieser Titel jedoch neu geprüft. Für die Gemeinde vor allem aus touristischer Sicht ein Prozess mit hohem Stellenwert.
30. Ausgabe GoTo Görisried – Steht das Festival jetzt vor dem aus?
Eine Blasmusik Party, elektronische Musik und Schlager Stars die aus Mallorca bis ins Allgäu kommen. Das Gotogö ist durch ein breit gefächertes Programm über das Allgäu hinaus bei vielen beleibt. Doch ausgerechnet zur 30 Ausgabe des Festivals, haben sich die Gerüchte Rund um das Ende des Festivals in Görisried bestätigt. Sarah Hübner war vor Ort und hat getestet, ob die Stimmung deshalb getrübt ist und ob das GOTOGÖ eine Zukunft hat.