TikTok ist in die App-Stores von Apple und Google in den USA zurückgekehrt, nachdem die Durchsetzung eines Verbots durch US-Präsident Donald Trump verzögert wurde. Die App, die dem chinesischen Unternehmen ByteDance gehört, war am 18. Januar entfernt worden, um einem Gesetz nachzukommen, das entweder ihren Verkauf oder ein Verbot aus Gründen der nationalen Sicherheit vorschreibt. Das Gesetz gab Anlass zur Sorge, dass die chinesische Regierung über die App auf die Daten von Millionen von Amerikanern zugreifen und die öffentliche Meinung beeinflussen könnte. Am 20. Januar unterzeichnete Trump eine Durchführungsverordnung, mit der die Durchsetzung dieses Gesetzes um 75 Tage verschoben wurde. Dieser Schritt ermöglichte es TikTok, vorübergehend verfügbar zu bleiben, und nun ist die App wieder in den US-App-Stores zu finden. TikTok hat mehr als 170 Millionen Nutzer in den USA, und trotz der Bedenken bestreitet der Eigentümer alle Vorwürfe, dass er Daten mit der chinesischen Regierung geteilt hat. Trump hat eine mögliche Lösung für das Problem vorgeschlagen: TikTok könnte in einen gemeinsamen Besitz überführt werden, wobei die Hälfte des Besitzes an US-Unternehmen übertragen wird. Er äußerte sich auch zuversichtlich, dass der chinesische Präsident Xi Jinping einer solchen Vereinbarung zustimmen würde, da sie sowohl China als auch den USA zugute käme. Das Verbot und die Kontroverse um TikTok haben die Aufmerksamkeit auf das umfassendere Thema des Datenschutzes und der nationalen Sicherheit gelenkt, insbesondere in Bezug auf ausländisches Eigentum an beliebten digitalen Plattformen in den USA.
Fake-Tickets sorgen für Chaos beim Bad Bunny Konzert
Immer mehr gefälschte Konzerttickets sind im Umlauf. Nun hat es am vergangenen Wochenende auch das Konzert von Bad Bunny in Düsseldorf getroffen, wo zahlreiche Fans mit Fake-Tickets nicht in die Arena gelassen wurden.
Fünftes Spiel, fünfter Sieg – Vikings ungeschlagen!
62:10-Sieg! Die Vienna Vikings setzen in der AFLE-Saison die nächste Duftmarke und triumphieren klar gegen die London Warriors. In der „Home of Football“-Nachbesprechung äußert sich „Krone“-Redakteur Felix Cerny zur Dominanz der Wiener, die bevorstehende „Bye-Week“ und definiert die Unterschiede bzw. die Zusammenhänge zwischen dem nationalen und internationalen Team der Vikings.
Schwere Vorwürfe gegen Trump-Vertraute
Neue Enthüllungen der Washington Post: Tulsi Gabbard soll jahrelang politische Ratschläge eines religiösen Gurus erhalten haben.
Aachener Domspringen bei bestem Sommerwetter
Internationale Stabhochspringer zeigen direkt vor dem Aachener Dom ihr Können. Zwischen Dom und Rathaus springen sie bei freiem Eintritt und sommerlichen Temperaturen. Sportler aus verschiedenen Ländern messen sich und wollen den Meetingrekord von 6,01 Metern knacken. Zuschauer und Veranstalter sind begeistert vom hohen sportlichen Niveau und der besonderen Kulisse, die das Domspringen so einzigartig macht. Das Meeting findet derzeit statt; es ist noch nicht bekannt, ob ein neuer Rekord erreicht wird.
Bronzestatuen im Visier von Dieben
Bronzestatuen verschwinden immer öfter aus Parks und von öffentlichen Plätzen in Düsseldorf und anderen Städten in NRW. Diebe gehen gezielt vor und nehmen die Kunstwerke einfach mit. Die Polizei zählt deutlich mehr Diebstähle als früher. Die Täter zersägen die Statuen, machen sie unkenntlich und verkaufen sie als Schrott. Der Materialwert ist hoch: Das Hermannsdenkmal bringt als Kupfer rund 140.000 Euro, kleinere Bronzefiguren bringen als Rohstoff zwischen 500 und 6.000 Euro. Figuren mit 40 bis 60 Kilo Gewicht sind als Material 800 bis 1.000 Euro wert. Geza Lévi, Bronze-Experte der Kunstauktionen Düsseldorf, sagt: Die Diebe interessieren sich nur für den Materialpreis. Bronzefiguren stehen meist ungeschützt, ohne Überwachung und ohne Kameras im öffentlichen Raum. Für eine große Bronze kassieren die Täter als Schrottwert 1.000 bis 2.000 Euro – das macht den Diebstahl in wenigen Minuten attraktiv. Obwohl die Polizei mehr kontrolliert, bleibt der Schutz der Kunstwerke schwierig. Viele Statuen stehen weiterhin ungeschützt und sind dadurch besonders gefährdet, gestohlen zu werden.
Lehrer in NRW fühlen sich bundesweit am stärksten erschöpft
Lehrer in Nordrhein-Westfalen fühlen sich so erschöpft wie sonst nirgends in Deutschland – das zeigt das neue Deutsche Schulbarometer. Fast jede zweite Lehrkraft sagt: Das Verhalten der Schülerinnen und Schüler macht den Job besonders anstrengend. Im letzten Jahr haben deshalb 650 Lehrer in NRW hingeschmissen. Fast 7.800 Stellen bleiben unbesetzt. Bildungsexperten fordern mehr Hilfe für die Schulen – zum Beispiel durch Sozialarbeiter oder Schulpsychologen. Trotz dieser Forderungen bleibt die Lage schwierig. 28 Prozent der Lehrkräfte würden sofort den Job wechseln, wenn sie könnten.
Gießerei-Brand in Isselburg setzt Nachbarn unter Wasser
Meterhohe Flammen schlagen aus einer Gießerei in Isselburg, dichter Rauch zieht durch die Straßen. Feuerwehrleute kämpfen im Großeinsatz gegen das Feuer, das sogar angrenzende Wohnhäuser bedroht. Die Flammen sind kilometerweit zu sehen. Anwohner hörten kurz vor dem Brand ein lautes Scheppern. Die Brandursache wird von der Polizei untersucht. In der Lagerhalle lagern stark entzündliche Lösungsmittel, die das Feuer noch weiter anfachen. Patrycia wohnt direkt neben dem Firmengelände. Sie erzählt, dass ihr Nachbar sie geweckt hat. Ihre Waschküche steht unter Wasser, vermutlich durch das Löschwasser der Feuerwehr. Teppiche sind durchnässt, Wasser läuft durch die Heizung ins Haus. Während das Feuer wütet, bringen ihre Kinder die Haustiere in Sicherheit. Polizisten suchen nach der Brandursache. Der Schaden bei der Firma liegt bei weit über 100.000 Euro. Zum Glück wird niemand verletzt. Die Anwohner packen jetzt an und räumen auf.