TikTok ist in die App-Stores von Apple und Google in den USA zurückgekehrt, nachdem die Durchsetzung eines Verbots durch US-Präsident Donald Trump verzögert wurde. Die App, die dem chinesischen Unternehmen ByteDance gehört, war am 18. Januar entfernt worden, um einem Gesetz nachzukommen, das entweder ihren Verkauf oder ein Verbot aus Gründen der nationalen Sicherheit vorschreibt. Das Gesetz gab Anlass zur Sorge, dass die chinesische Regierung über die App auf die Daten von Millionen von Amerikanern zugreifen und die öffentliche Meinung beeinflussen könnte. Am 20. Januar unterzeichnete Trump eine Durchführungsverordnung, mit der die Durchsetzung dieses Gesetzes um 75 Tage verschoben wurde. Dieser Schritt ermöglichte es TikTok, vorübergehend verfügbar zu bleiben, und nun ist die App wieder in den US-App-Stores zu finden. TikTok hat mehr als 170 Millionen Nutzer in den USA, und trotz der Bedenken bestreitet der Eigentümer alle Vorwürfe, dass er Daten mit der chinesischen Regierung geteilt hat. Trump hat eine mögliche Lösung für das Problem vorgeschlagen: TikTok könnte in einen gemeinsamen Besitz überführt werden, wobei die Hälfte des Besitzes an US-Unternehmen übertragen wird. Er äußerte sich auch zuversichtlich, dass der chinesische Präsident Xi Jinping einer solchen Vereinbarung zustimmen würde, da sie sowohl China als auch den USA zugute käme. Das Verbot und die Kontroverse um TikTok haben die Aufmerksamkeit auf das umfassendere Thema des Datenschutzes und der nationalen Sicherheit gelenkt, insbesondere in Bezug auf ausländisches Eigentum an beliebten digitalen Plattformen in den USA.
Spott statt Hilfe bei Adipositas
Mehr als jeder zweite Erwachsene ist übergewichtig. Menschen mit Adipositas leiden oft unter Spott und Ausgrenzung, Frauen noch stärker als Männer. Viele Betroffene fühlen sich bei der Suche nach Hilfe allein gelassen und zahlen Behandlungen selbst.
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Als amtierender Präsident des Bundesrates ist Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) am Mittwoch nach Brüssel gereist. Auf dem Programm standen ein Besuch der EU, des NATO-Hauptquartiers und eine Privataudience beim belgischen König. Es ging im wesentlichen um EU-Gelder für die Regionen und um die Bereiche Verteidigung und Raumfahrt. SAT.1 REGIONAL-Reporter Helge Trohl hat mit Andreas Bovenschulte unter anderem über den EU-Haushalt gesprochen und wie wichtig sein Besuch in Brüssel für die Bundesländer ist.
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