TikTok ist in die App-Stores von Apple und Google in den USA zurückgekehrt, nachdem die Durchsetzung eines Verbots durch US-Präsident Donald Trump verzögert wurde. Die App, die dem chinesischen Unternehmen ByteDance gehört, war am 18. Januar entfernt worden, um einem Gesetz nachzukommen, das entweder ihren Verkauf oder ein Verbot aus Gründen der nationalen Sicherheit vorschreibt. Das Gesetz gab Anlass zur Sorge, dass die chinesische Regierung über die App auf die Daten von Millionen von Amerikanern zugreifen und die öffentliche Meinung beeinflussen könnte. Am 20. Januar unterzeichnete Trump eine Durchführungsverordnung, mit der die Durchsetzung dieses Gesetzes um 75 Tage verschoben wurde. Dieser Schritt ermöglichte es TikTok, vorübergehend verfügbar zu bleiben, und nun ist die App wieder in den US-App-Stores zu finden. TikTok hat mehr als 170 Millionen Nutzer in den USA, und trotz der Bedenken bestreitet der Eigentümer alle Vorwürfe, dass er Daten mit der chinesischen Regierung geteilt hat. Trump hat eine mögliche Lösung für das Problem vorgeschlagen: TikTok könnte in einen gemeinsamen Besitz überführt werden, wobei die Hälfte des Besitzes an US-Unternehmen übertragen wird. Er äußerte sich auch zuversichtlich, dass der chinesische Präsident Xi Jinping einer solchen Vereinbarung zustimmen würde, da sie sowohl China als auch den USA zugute käme. Das Verbot und die Kontroverse um TikTok haben die Aufmerksamkeit auf das umfassendere Thema des Datenschutzes und der nationalen Sicherheit gelenkt, insbesondere in Bezug auf ausländisches Eigentum an beliebten digitalen Plattformen in den USA.
Ökonomen: Russlands Wirtschaft in der Krise
Die russische Wirtschaft steckt aus Sicht von Ökonomen wegen hoher Zinsen, ukrainischer Angriffe und Internetsperren in einer Krise. Laut der jüngsten Prognose des Wiener Instituts für Internationale Wirtschaftsvergleiche (wiiw) stagniert das Wirtschaftswachstum dieses Jahr bei 0,6 Prozent - nach jeweils 4,9 und einem Prozent in den Jahren 2024 und 2025. Schuld an der aktuellen Lage sei vor allem die zu restriktive Geldpolitik der Notenbank in Moskau, die die Wirtschaft abwürge, weil sie Kredite zu teuer mache, heißt es laut der Deutschen Presse-Agentur von dem Institut. Die Investitionstätigkeit brach demnach im ersten Quartal um 14 Prozent ein. Auch die ukrainischen Attacken auf russische Energieanlagen und die daraus entstandenen Probleme mit der Kraftstoffversorgung schaden offenbar der Wirtschaft. Internetsperren sorgten für zusätzliche Probleme in der stark digitalisierten Wirtschaft, hieß es.
Barcola über Olise: "Lebt in seiner eigenen Welt"
Michael Olise glänzt bei der WM für Frankreich mit starken Leistungen. Seine Mitspieler Bradley Barcola und Jules Koundé schwärmen von der entspannten Art des Bayern-Stars.
Elf Wochen bis zur Wiesn: Lorenz Stiftl wird Wiesnwirt im Paulaner Festzelt
In elf Wochen startet das Oktoberfest. Zum ersten Mal betreibt Lorenz Stiftl als Wiesnwirt ein großes Bierzelt: das Paulaner Festzelt mit rund 8300 Plätzen.
Spannung vorm MedAT
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Rentenreform 2028: Teurer, später, unsicherer
“Kinder kriegen die Leute immer." Hat Adenauer 1957 gesagt – als er das Rentensystem miterfand, das gerade neu verhandelt wird. Damals zahlten sechs Menschen die Rente eines Rentners. Heute sind es 1,8. Eine Kommission hat jetzt Empfehlungen vorgelegt: später in Rente, mehr einzahlen, weniger Garantien. Was das wirklich für dich bedeutet – und was die 48-Prozent-Zahl, die so beruhigend klingt, tatsächlich heißt.