In einem kleinen Gehöft in der Nähe von Kempten wurde ein schockierendes Bild von Tierleid entdeckt. Über 300 Tiere, darunter Minischweine, Schafe, Ziegen, Kaninchen, Meerschweinchen und 180 Zebrafinken, waren in einem fürchterlichen Zustand. Die beiden alten Besitzer waren hoffnungslos überfordert und konnten die Tiere nicht mehr pflegen. Der Tierschutzverein Augsburg musste eingreifen und die Tiere retten. Der Fall ist ein Beispiel für das Problem von Animal-Hording, bei dem Tierliebe zum Tierleid wird. Der Vorsitzende des Tierschutzvereins Augsburg Heinz Paula betont, dass Prävention der Schlüssel zum Schutz der Tiere ist. Durch Kastration, regelmäßige Pflege und Versorgung können solche Fälle verhindert werden.
Ex-Milan-Stürmer Niang hat "klaren Favoriten" für CL-Finale
Der ehemalige England- und Italien-Legionär M'Baye Niang hat für das Finale der Champions League zwischen PSG und Arsenal einen klaren Favoriten. Demnach seien die Franzosen stärker einzuschätzen und sind brillant anzusehen.
Weltrekordversuch: Niedersachse plant 100-Kilometer-Lauf mit der Schubkarre
Tilo Koch aus Stuhr (Niedersachsen) will einen ungewöhnlichen Weltrekord aufstellen: Der 47-Jährige möchte mit einer 22 Kilogramm schweren Schubkarre innerhalb von 24 Stunden mehr als 100 Kilometer entlang des Nord-Ostsee-Kanals laufen – von Brunsbüttel bis Kiel. Der Polizist hatte bereits vergangenes Jahr das legendäre 24-Stunden-Inliner-Rennen von Le Mans absolviert. Die Idee für die verrückte Schubkarren-Aktion kam ihm beim Aufräumen seines Fahrradschuppens.
Studie zeigt: Vulkanausbruch löst unerwartete Reaktion in der Atmosphäre aus
Der Ausbruch des Vulkans Hunga Tonga-Hunga Ha’apai im Jahr 2022 könnte überraschende Auswirkungen auf die Atmosphäre gehabt haben. Satelliten registrierten ungewöhnliche chemische Prozesse, die zu einem verstärkten Abbau von Methan führten.
Urteil im Fall Luise: Familie bekommt Schmerzensgeld
Rund drei Jahre nach dem gewaltsamen Tod der 12-jährigen Luise aus Freudenberg hat das Landgericht Koblenz ein Urteil gefällt. Die beiden Mädchen, die die Tat gestanden hatten, müssen der Familie insgesamt 125.000 Euro Schmerzensgeld zahlen.
Großrazzia gegen Rocker: SEK stürmt Wohnung in Gelsenkirchen
Polizisten durchsuchen wieder Wohnungen von Verdächtigen, die Waffen an die Hells Angels geliefert haben sollen – diesmal in Gelsenkirchen und mehreren anderen Städten in NRW und Niedersachsen. In Gelsenkirchen stürmen Spezialeinheiten ein Mehrfamilienhaus, um Beweise zu finden. Die Ermittler nehmen gezielt Leute ins Visier, die angeblich Waffen für die Rocker besorgt haben. Die Polizei durchsucht insgesamt neun Gebäude und findet dabei eine Schreckschusswaffe und zwei Langwaffen. Acht Männer zwischen 28 und 50 Jahren stehen im Verdacht, mit den Waffen zu tun zu haben. Festgenommen wird aber niemand. Die Polizei erklärt, dass sie wegen der möglichen Gefahr durch die Verdächtigen auch Spezialeinheiten und Kollegen aus Niedersachsen dazugeholt hat. Nachbarn sind schockiert: Sie berichten von lauten Knallen und erzählen, wie unsicher sie sich während der Durchsuchung gefühlt haben. Mit den beschlagnahmten Waffen wollen die Ermittler die Gewalt durch Rocker wie die Hells Angels eindämmen. Die Polizei ermittelt weiter gegen die mutmaßlichen Waffenlieferanten, um noch mehr kriminelle Strukturen aufzudecken und die Region sicherer zu machen.
Kinoflops Der 1970er Jahre, Die Zu Beliebten Klassikern Wurden
Die 1970er Jahre brachten einige der größten Hollywood-Hits hervor, doch es war auch ein Jahrzehnt voller ambitionierter Filme, die vom Publikum damals nicht vollends gewürdigt wurden. Viele floppten an den Kinokassen, einige entwickelten sich jedoch zu beliebten Klassikern. Ein bemerkenswertes Beispiel ist Steven Spielbergs „1941“, eine chaotische Kriegskomödie, die nach Kassenschlagern wie „Der weiße Hai“ und „Unheimliche Begegnung der dritten Art“ erschien. Mit Stars wie John Belushi, Dan Aykroyd und John Candy war der Film Spielbergs Versuch, Slapstick-Komödie im großen Stil zu inszenieren. Obwohl er die Erwartungen an den Kinokassen nicht erfüllte, haben viele Fans „1941“ seither als unterschätzten Film in der Filmografie des legendären Regisseurs wiederentdeckt. Eine weitere überraschende Enttäuschung an den Kinokassen war „Charlie und die Schokoladenfabrik“ aus dem Jahr 1971. Gene Wilders Darstellung des Willy Wonka gilt heute als ikonisch, doch der Film hatte bei seinem Kinostart zu kämpfen und spielte nur mäßige Summen ein. Sein Ruf wuchs Jahre später dank wiederholter Fernsehausstrahlungen in den 1980er-Jahren und machte ihn schließlich zu einem Familienklassiker. Brian De Palmas „Phantom of the Paradise“ erlitt ein ähnliches Schicksal. Die Rockoper vermischte Elemente des „Phantom der Oper“ mit Glam Rock und schwarzem Humor und schuf so etwas weitaus Ungewöhnlicheres, als dem Mainstream-Publikum damals vertraut war. Obwohl der Film kommerziell floppte, entwickelte er sich nach und nach zu einem treuen Kultfilm, der seinen skurrilen Stil bis heute feiert. John Hustons „Der Mann, der König sein wollte“ erhielt 1975 zwar gute Kritiken, wurde aber nicht der große Erfolg, den viele erwartet hatten. Mit Sean Connery und Michael Caine in den Hauptrollen als ehemalige Soldaten auf einem gefährlichen Abenteuer gilt der Film heute weithin als eines der großen Epen der alten Schule.
Über 1000 Camper: Klimacamp übt Protest in Hamm
Mehr als tausend Menschen schlagen aktuell ihre Zelte im Klimacamp in Hamm auf. Mit Sitzblockaden und anderen Aktionen des zivilen Ungehorsams protestieren sie gegen neue Gaskraftwerke in Nordrhein-Westfalen. Die Polizei stellt sich auf viele Teilnehmer ein. Das Bündnis „Ende Gelände“ ist mittendrin. Die neuen Gaskraftwerke sollen nach dem Kohleausstieg bis 2030 die alten Kraftwerke ersetzen. Während in ganz Deutschland immer weniger Menschen zu Klimaprotesten kommen, bleibt der Widerstand in Hamm stark – hier gehen weiterhin viele Aktivisten auf die Straße. Sina Reisch, früher Pressesprecherin von Ende Gelände, sagt: Die Klimabewegung bleibt aktiv. Sie sieht die Proteste als Zeichen dafür, dass viele Menschen sich Sorgen um die Klimakrise machen und fordert mehr Klimagerechtigkeit. Die Aktivisten werfen der Politik vor, mit den neuen Gaskraftwerken auf die falsche Technik zu setzen und sprechen von einer "Lobby-Lüge". Bernhard Hoppe-Biermeyer von der CDU und Holger Gassner aus der Energiebranche halten dagegen: Sie meinen, Gaskraftwerke sind nötig, damit die Industrie sicher planen kann und der Strom nicht ausgeht. Für sie ist der Ausbau ein wichtiger Schritt für Nordrhein-Westfalen. Trotz sinkender Teilnehmerzahlen bei Klimaprotesten im ganzen Land bleibt die Bewegung in Hamm sichtbar. Am Samstag wollen die Aktivisten vor dem Gersteinwerk wieder bundesweit Aufmerksamkeit schaffen und zeigen: Wir sind noch da.