Nach dem Anschlag in München herrscht heute große Trauer am Tatort. Über den Täter werden immer mehr Details bekannt. Führte er ein Doppelleben? Reporter Klaus Kiefer live über die aktuelle Lage in München.
Mit Ewigkeits-Chemikalien belastet: Kik ruft Kleidungsstücke zurück
Weil ein potenzielles Gesundheitsrisiko für Verbraucher besteht, hat der Textildiscount Kik einen Rückruf für zwei Kleidungsstücke aus seinem Filial- und Onlinesortiment gestartet.
Nicolás Maduro: Vom Busfahrer zum Präsidenten von Venezuela
Nicolás Maduro arbeitete früher als Busfahrer und wurde später Präsident von Venezuela. Unter seiner sozialistischen Regierung verschlechterten sich die Lage der Demokratie und Wirtschaft deutlich. Am 3. Januar 2026 wurde Maduro bei einem US-Angriff auf Caracas festgenommen und gestürzt. Laut US-Justizministerin Pam Bondi sollen er und seine Frau in New York vor Gericht kommen. Politischer Aufstieg: Maduros Karriere begann vor rund 40 Jahren. Nach einem Aufenthalt in Kuba schloss er sich der Bewegung vom ehemaligen Präsidenten von Venezuela Hugo Chávez an. Er wurde Abgeordneter, Präsident der Nationalversammlung von Venezuela, später Außenminister und für kurze Zeit Vizepräsident. 2013 ernannte Chávez ihn zu seinem Nachfolger. Mit Hilfe von Chávez ins Präsidentenamt: 2013 gewann Maduro die Wahl knapp. Er war weniger beliebt als Chávez. Das Land rutschte in eine schwere Krise: Armut nahm zu, Millionen flohen, Gegner wurden verhaftet. Proteste wurden gewaltsam niedergeschlagen. Eine bekannte Gegnerin ist Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado. Internationale Ermittlungen und Proteste: 2015 verlor Maduros Partei die Parlamentsmehrheit. 2017 entmachtete er das Parlament mit einer regierungstreuen Versammlung. Bei Protesten starben über 100 Menschen. Der Internationale Strafgerichtshof leitete Ermittlungen ein. 2018 überlebte Maduro einen Drohnen-Anschlag. Umstrittene Wahlen: Die Wahl 2018 fand ohne echte Opposition statt und wurde international nicht anerkannt. Die USA verhängten Sanktionen unter Donald Trump. 2021 führte Maduro Reformen ein, die die hohe Inflation in Venezuela bremsten, und machte Zugeständnisse an die Opposition. Viele Menschen hofften deshalb auf eine freie Präsidentschaftswahl im Jahr 2024.
LIVE: Walrettung in der Lübecker Bucht
In der Lübecker Bucht läuft aktuell ein Einsatz zur Rettung eines Wals. Einsatzkräfte und Fachleute koordinieren Maßnahmen, um das Tier zu sichern und, wenn möglich, zurück ins offene Wasser zu begleiten. Der Livestream begleitet die Arbeiten vor Ort und gibt Einblicke in Ablauf, Herausforderungen und Hintergründe der Rettungsaktion.
Stuttgarter Kult-Eiscafé feiert 40. Jubiläum
Das Eiscafé Pinguin am Eugensplatz in Stuttgart feiert 40. Jubiläum! Im Jahr 1986 von Adolf Weeber und seiner Frau Christa eröffnet, zählt die Eisdiele heute zu einer von Stuttgarts beliebtesten Anlaufstellen für Eis. Mittlerweile wird sie von seinen Töchtern weitergeführt. Auch seine Enkel arbeiten in dem Familienunternehmen mit. Wart Ihr dieses Jahr auch schon zu Besuch bei dem Kult-Laden?
Was ist eine Gewerkschaft? Aufgaben, Zusammensetzung und Ziel
Gewerkschaften setzen sich für Arbeitnehmer ein. Dabei vertreten sie ihre Mitglieder gegenüber ihres Arbeitgebers und der Politik. Sie bieten u.a. den Service des Rechtsschutzes und stehen für Fragen, die die Arbeitnehmer zu ihrer Arbeit und ihren Arbeitsbedingungen haben, zur Verfügung. Der Gewerkschaftsbund, eine Verbindung aus mehreren Gewerkschaften, hält den Kontakt zu den Arbeitgebern, um die bestmöglichen Arbeitsbedingungen und Tarifverträge für die Beschäftigten auszuhandeln.
Riesiges Gerüst im Ulmer Münster!
Vermutlich wird das Gerüst sieben Jahre im Münster in Ulm stehen.
Verspätung und Ausfall: Diese Recht haben Fahrgäste im ÖPNV
Wenn S-Bahnen, Straßenbahnen oder Busse sich verspäten oder ausfallen, können Fahrgäste zum Teil Rechte in Anspruch nehmen. Fahrgastrechtegesetz im Nahverkehr (Eisenbahnen, S-Bahnen, Privatbahnen) Kommen Fahrgäste zwischen 60 und 119 Minuten später an, haben sie folgende Optionen: • 25 % Ticket-Erstattung • 100 % Ticket-Erstattung bei Verzicht auf Beförderung • Bei Abbruch der Beförderung: kostenloser Rücktransport, Ticket-Erstattung für nicht genutzte Strecke Bei Verspätungen um mehr als 120 Minuten werden 50 % des Fahrkartenpreises erstattet. Tipp der Verbraucherzentralen: Im Zug oder am Bahnhof eine Verspätungsbescheinigung ausstellen lassen. Wie komme ich an die Erstattung? In der Regel bieten die Unternehmen ein standardisiertes Fahrgastrechte-Formular auf ihren Webseiten an. Keine Entschädigungen gibt es laut Europäischem Parlament bei • „Außergewöhnlichen Umstände wie extremen Witterungsbedingungen oder großen Naturkatastrophen“ • „Störungen durch Gesundheitskrisen wie Pandemien“ • „Verspätungen durch bestimmte Handlungen von Dritten“ Verspätet sich ein Nahverkehrszug um min. 20 Minuten, darf man einen Fernverkehrszug nehmen – solang dieser kein Sonderzug und nicht reservierungspflichtig ist. Bei „erheblich ermäßigten“ Fahrkarten, wie das Länderticket oder das Semesterticket, gilt das nicht. Das Ticket für den Fernverkehrszug muss vor Fahrtantritt gekauft werden. Der Mehraufwand wird erstattet. Wenn man vom Bahnhof nicht mehr wegkommt Wird kein Ersatzverkehr geboten, muss das Unternehmen eine Unterkunft und die Beförderung dorthin organisieren. Bei einer Weiterfahrt mit einem Taxi werden max. 80 Euro erstattet. Voraussetzungen dafür: • Die geplante Ankunft liegt zwischen 0 und 5 Uhr und verspätet sich um mehr als 60 Minuten oder • der letzte fahrplanmäßige Zug kommt nicht bis Mitternacht an Wann Entschädigungen ausgeschlossen werden können: • Der Betrag liegt unter vier Euro (Bagatellgrenze) • Für Folgeschäden wie einen verpassten Flug Mobilitätsgarantie NRW für Busse, Straßen- und U-Bahnen Die Garantie verspricht, dass der Fahrgast auch bei erheblichen Verspätungen und Ausfällen sein Ziel erreichen soll. Dabei ist nicht die Ankunftszeit am Zielort, sondern die verspätete Abfahrt entscheidend. Diese muss bei min. 20 Minuten liegen. In diesen Fällen können Betroffene einen Fernverkehrszug, ein Taxi oder ein Verkehrsmittel eines Sharing-Systems nutzen. Dafür müssen sie in Vorleistung gehen. Bei Taxi-und Sharingdiensten ist die Uhrzeit zu beachten: Zwischen 5 und 20 Uhr werden bis zu 30 Euro übernommen, zwischen 20 und 5 Uhr bis zu 60 Euro. Als Nachweis wird eine Quittung oder ein Fahrschein mit dem Preis benötigt. Zudem muss das ursprüngliche Nahverkehrsticket vorliegen. Den Antrag zur Erstattung findet man online und in den Kundencentern. Dieser muss innerhalb von 14 Tagen eingereicht werden.