Wenn Ihnen das Putzen Ihres Hauses zu viel wird, könnte die 20/10-Methode die Lösung sein. Die von der Autorin Rachel Hoffman entwickelte Methode ist einfach, aber effektiv und hilft, Ordnung zu halten, ohne dabei einen Burnout zu bekommen. Die Methode ist einfach: 20 Minuten lang putzen, dann 10 Minuten Pause machen. Im Gegensatz zu anderen Produktivitätstechniken wie der Pomodoro-Methode bietet dieses System häufigere Pausen, so dass es einfacher ist, motiviert zu bleiben. Um die Effizienz zu maximieren, konzentrieren Sie sich bei jeder 20-Minuten-Sitzung auf einen bestimmten Bereich, z. B. einen unordentlichen Schreibtisch oder einen Stapel Wäsche. Pausen zwischen den Reinigungsarbeiten beugen einem Burnout vor. Im Gegensatz zu geistig anspruchsvollen Aufgaben ist das Putzen eher körperlich und repetitiv, so dass 20-minütige Arbeitsphasen ausreichen, um Fortschritte zu erzielen, ohne zu erschöpfen. Die 10-Minuten-Pause ist entscheidend, nutzen Sie sie, um Ihren frisch geputzten Raum zu genießen. Setzen Sie sich an Ihren nun aufgeräumten Schreibtisch oder entspannen Sie sich auf dem Stuhl, den Sie gerade freigeräumt haben. Diese kleine Belohnung sorgt für unmittelbare Befriedigung und motiviert zum Weitermachen. Probieren Sie die 20/10-Methode eine Woche lang aus und passen Sie sie bei Bedarf an. Wenn Ihnen 10-minütige Pausen zu lang oder 20-minütige Arbeitssitzungen zu kurz erscheinen, passen Sie das Timing an Ihren Arbeitsablauf an. Der Schlüssel liegt darin, ein Gleichgewicht zwischen Anstrengung und Pause zu schaffen, um den Schwung beizubehalten. Indem Sie die Aufräumarbeiten in überschaubare Abschnitte unterteilen, wirkt die 20/10-Methode weniger beängstigend und ist auf Dauer nachhaltiger.
Mann wegen Missbrauchs von 361 Kindern angeklagt - Jüngste Opfer waren 9
Die finnische Staatsanwaltschaft hat einen 27-jährigen Mann wegen sexuellen Missbrauchs von 361 Kindern über soziale Medien angeklagt. Die Straftaten wurden laut Angaben der Behörde zwischen 2019 und 2022 begangen, die Opfer waren zwischen neun und 15 Jahre alt.
„Maschendrahtzaun”-Star Regina Zindler verstorben
Mit nur einem Fernsehauftritt schrieb sie deutsche Popkultur-Geschichte. Regina Zindler, die durch den legendären „Maschendrahtzaun“-Streit bekannt wurde, ist im Alter von 78 Jahren gestorben. Die gebürtige Sächsin erlag nach Angaben aus ihrem Umfeld einer schweren Krebserkrankung.
Studie: Kostet uns die Rente mit 63 jährlich 9,5 Milliarden Euro?
Die Bertelsmann Stiftung hat sich angeschaut, wie sich ein späterer Renteneintritt auf Deutschland auswirkt. Die Forscher fragen: Ist es noch zeitgemäß, nach 45 Arbeitsjahren früher in Rente zu gehen? Die Studie zeigt: Wer länger arbeitet, entlastet die Rentenkasse um 9,5 Milliarden Euro pro Jahr. Außerdem könnten jedes Jahr rund 125.000 zusätzliche Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt bleiben – das ist gerade jetzt mit dem Fachkräftemangel ein großes Thema. Gerhard und andere Betroffene machen sich Sorgen, dass sie nicht mehr selbst entscheiden dürfen, wann sie in Rente gehen. Die FDP sieht dagegen vor allem die Vorteile: Mehr Geld für die Rentenkasse und mehr Fachkräfte. Für viele Arbeitnehmer klingt eine immer spätere Rente aber abschreckend. Viele Menschen fürchten trotzdem, dass der vorzeitige Ruhestand bald abgeschafft wird. Die Diskussion um das Renteneintrittsalter bleibt hitzig und verunsichert Arbeitnehmer in ganz Deutschland.
UNO-Krimi für Österreich: Heute fällt Entscheidung
Österreich hat sich zum vierten Mal für einen Sitz im UNO-Sicherheitsrat beworben. Am heutigen Mittwochnachmittag (16 Uhr MESZ) wird die Entscheidung getroffen. Bereits am Montag flog Außenministerin Beate Meinl-Reisinger zur UNO-Generalversammlung nach New York.
Bei Wiener Einkaufsstraße: Taube mit Gewehr erlegt
Ein Knall, ein Blick über die Wohnhausanlage direkt an einer der belebtesten Wiener Einkaufsstraßen – und plötzlich ist für einen Anrainer klar: Auf dem Balkon gegenüber fällt ein Schuss. Jetzt musste sich ein Pole (55) vor dem Wiener Landesgericht verantworten. Er soll mit dem Gewehr eine Taube erlegt haben.
Jobabbau: Betriebsrat liest WKO-Chefin die Leviten
Wie berichtet, wird in der Bundesorganisation der Wirtschaftskammer Österreich bis Ende 2027 jeder vierte Job gestrichen. Laut WKO-Chefin Martha Schultz solle der Abbau mittels Sozialplan und in enger Abstimmung mit dem Betriebsrat erfolgen. Doch gerade dieser steigt nun auf die Barrikaden.
Familienhund soll versteigert werden
Das Amtsgericht Siegburg entscheidet: Labradorrüde Boon soll nach der Trennung von Susanne Stieger und ihrem Ex-Partner versteigert werden. Wer am meisten bietet, bekommt den Hund – egal, wie eng die Bindung ist. Für Boons Zukunft zählt jetzt nur noch das Geld. Susanne Stieger erzählt, wie sehr sie an Boon hängt. Seit fünf Jahren gehört der Hund zu ihrem Leben – für sie ist er Familie und ihr Therapiehund im Job. Weil ihr Ex-Partner als Unternehmer mehr Geld hat, bittet sie jetzt mit einer Spendenaktion um Hilfe, damit sie Boon behalten kann. Nach der Trennung wollten beide Boon eigentlich abwechselnd betreuen. Doch als der Hund immer wieder krank wurde und ihr Ex-Partner sich nicht an die medizinischen Vorgaben hielt, kümmerte sich Susanne Stieger allein um Boon. Der Streit landete vor Gericht – dort zählt aber nur, wer mehr Geld bietet, nicht, wer die engere Bindung zu Boon hat. Die Versteigerung steht kurz bevor. Susanne Stieger sammelt weiter Spenden, um genug Geld für Boon zusammenzubekommen. Wie viel ihr Ex-Partner bieten wird, weiß sie nicht. Für Susanne und ihren Hund bleibt die Zukunft ungewiss.