Eine von den Universitäten Stanford und Maryland durchgeführte Studie mit dem Titel „Explaining the Evolution of Gossip“ weist darauf hin, dass Klatsch und Tratsch eine wichtige Rolle beim Aufbau zwischenmenschlicher Beziehungen spielt. Der Studie zufolge verbringen die Menschen durchschnittlich 52 Minuten pro Tag mit Klatsch und Tratsch, sei es über positive oder negative Kommentare von Abwesenden. Diese Praxis trägt zur Stärkung der Bindungen und zum Aufbau von Vertrauen zwischen den einzelnen Personen bei, da sie es den Menschen ermöglicht, zu erkennen, wem sie vertrauen können. Damit Klatsch und Tratsch nützlich sind, müssen sie jedoch wahr sein. Lügen und Gerüchte können diese Bindungen zerstören und Misstrauen hervorrufen. Die Forscher schufen den „evolutionären Zyklus des Klatsches“ und testeten ihn an einem Computermodell mit virtuellen Robotern. Die Roboter begannen, Kooperationsstrategien zu entwickeln, und 90 Prozent von ihnen begannen zu tratschen, da dies dazu beitrug, die Beziehungen zu anderen Teilnehmern zu stärken. Die Forschung zeigte, dass Klatsch die Menschen dazu bringt, altruistischer zu handeln und sich Gedanken über ihr Verhalten zu machen, um nicht zur Zielscheibe des Klatsches zu werden.
Trockenheit Setzt Dem Rhein Zu: Binnenschifffahrt Droht Stillstand
Der Rhein führt derzeit so wenig Wasser wie lange nicht. Wegen des anhaltenden Niedrigwassers und ausbleibender Niederschläge könnte die wichtige Verkehrsader für die Binnenschifffahrt bald nicht mehr durchgängig befahrbar sein. Der Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt (BDB) warnt deshalb vor einer möglichen Zweiteilung des Flusses. Besonders kritisch ist die Situation am Pegel Kaub zwischen Koblenz und Mainz. Dort wird im Laufe der Woche erstmals ein einstelliger Wasserstand prognostiziert. Nach Einschätzung des BDB könnten die niedrigen Pegelstände dazu führen, dass die gewerbliche Schifffahrt in der Region keinen Gütertransport mehr durchführen kann. Auch die Ausflugs- und Kreuzfahrtschifffahrt wäre betroffen. Durch die Trockenheit könnten zwei voneinander getrennte Schifffahrtsgebiete entstehen. Im Norden bleibt der Verkehr zwischen den ARA-Häfen Amsterdam, Rotterdam und Antwerpen und Nordrhein-Westfalen bis etwa Köln möglich. Weiter südlich gibt es weiterhin Schiffsverkehr auf Nebenflüssen wie Neckar, Mosel und Main. Schiffe können deutlich weniger Ladung transportieren, wodurch die Transportkosten steigen. Besonders betroffen sind Industriebranchen, die auf Massenguttransporte angewiesen sind. Um wichtige Güter während des Niedrigwassers verstärkt über die Straße zu transportieren, wurde das Sonntags- und Feiertagsfahrverbot für Lkw in mehreren Bundesländern bereits aufgehoben. Zudem sollen Möglichkeiten für einen stärkeren Einsatz von Straße und Schiene beraten werden.
Trump über Krieg: „Wir verhandeln nur halbherzig“
Wann endet der Iran-Krieg? Auf diese Frage antwortet US-Präsident Donald Trump dieser Tage demonstrativ gelassen. Obwohl der Iran neue Bedingungen für eine Wiedereröffnung der Straße von Hormuz stellt, erklärt der Republikaner: „Wir verhandeln nur halbherzig mit ihnen.“
Tropenstürme und Monsunregen: Mindestens 15 Tote bei Unwettern auf den Philippinen
Bei schweren Überschwemmungen und Erdrutschen sind auf den Philippinen mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. Auslöser waren mehrere Tropenstürme sowie der Südwestmonsun, die seit über einer Woche für heftige Regenfälle sorgen.
Sie haben ihn! Polizei verhaftet Dorotheum-Räuber
Er hat ganz Wien für mehrere Stunden nach einem Geiselalarm in Atem gehalten – jetzt klickten für das Phantom die Handschellen: Schwerbewaffnete Sondereinsatzeinheiten stürmten in dieser Nacht das Versteck des Dorotheum-Räubers! Das Landeskriminalamt klärte den spektakulären Coup im Blitztempo nach etwas mehr als 80 Stunden. Der Verdächtige ist ein „alter Bekannter“…
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China-U-Boot näherte sich US-Träger unbemerkt – später wurde USS Kitty Hawk für einen Cent verkauft
Ein chinesisches U-Boot tauchte 2006 nur wenige Kilometer von der USS Kitty Hawk entfernt auf, ohne zuvor entdeckt worden zu sein. 15 Jahre später verkaufte die US Navy den einst mächtigen Flugzeugträger für gerade einmal einen Cent.
85 Meter tief – Apnoetaucher wird ohnmächtig und verpasst Rekord
Der Münchner Apnoetaucher Minja Marinković taucht mit einem Atemzug auf 85 Meter – doch der Rekord bleibt knapp unerreicht. Warum der Versuch nicht zählt und wie der Spitzensportler damit umgeht.