Eine von den Universitäten Stanford und Maryland durchgeführte Studie mit dem Titel „Explaining the Evolution of Gossip“ weist darauf hin, dass Klatsch und Tratsch eine wichtige Rolle beim Aufbau zwischenmenschlicher Beziehungen spielt. Der Studie zufolge verbringen die Menschen durchschnittlich 52 Minuten pro Tag mit Klatsch und Tratsch, sei es über positive oder negative Kommentare von Abwesenden. Diese Praxis trägt zur Stärkung der Bindungen und zum Aufbau von Vertrauen zwischen den einzelnen Personen bei, da sie es den Menschen ermöglicht, zu erkennen, wem sie vertrauen können. Damit Klatsch und Tratsch nützlich sind, müssen sie jedoch wahr sein. Lügen und Gerüchte können diese Bindungen zerstören und Misstrauen hervorrufen. Die Forscher schufen den „evolutionären Zyklus des Klatsches“ und testeten ihn an einem Computermodell mit virtuellen Robotern. Die Roboter begannen, Kooperationsstrategien zu entwickeln, und 90 Prozent von ihnen begannen zu tratschen, da dies dazu beitrug, die Beziehungen zu anderen Teilnehmern zu stärken. Die Forschung zeigte, dass Klatsch die Menschen dazu bringt, altruistischer zu handeln und sich Gedanken über ihr Verhalten zu machen, um nicht zur Zielscheibe des Klatsches zu werden.
Impulse 2026: Christine Dubravac Widholm Birksvorsteherin Wien Brigittenau
🎥 Impulse 2026 aus dem 20. Bezirk – Brigittenau startet durch! Bei den Impulsen 2026 im 20. Bezirk wurde klar: Die Brigittenau bleibt einer der dynamischsten Bezirke Wiens. Rückblickend war das Wahljahr intensiv, aber erfolgreich – viele Projekte wurden vorbereitet und gehen 2026 in die Umsetzung. Was kommt heuer? • Spatenstich für den neuen Schulcampus am Nordwestbahnhof • Fertigstellung der großen Umgestaltung am Maria-Restituta-Platz • Klimafitte Modernisierung der U6-Station Handelskai • Zahlreiche Schulsanierungen und kleinere Projekte im Grätzl Der Bezirk im Wandel Trotz Urbanität bleibt die Brigittenau grün: 27 Parkanlagen, Donaukanal, Donaupromenade und viele Mikroparks prägen das Bild. Die „Insellage“ zwischen Donaukanal und Donau macht den Bezirk einzigartig – kompakt, vielfältig, schnell erreichbar. Kultur & Leben Kulturell ist viel los: Ein aktives Bezirksmuseum, kleine Galerien, Initiativen und Veranstaltungen sorgen für ein lebendiges Miteinander. Großprojekt Spital Die Notambulanz bleibt geöffnet, daneben entsteht ein modernes Modulspital. Danach wird das bestehende Haus saniert und wieder voll in Betrieb gehen. Warum Brigittenau? Urban, grün, vielfältig – und ständig in Bewegung. Wer vorbeischaut, sieht jedes Mal etwas Neues.
Eheschließungen auf Rekordtief
Immer weniger Menschen in Deutschland heiraten. Laut Statistischem Bundesamt ist die Zahl der Eheschließungen auf einem historischen Tiefstand. Warum das so ist und welche Folgen das hat.
Baden-Württemberg erlaubt 24/7-Märkte
Sonntags einkaufen? In Baden-Württemberg soll das bald möglich sein. Der Landtag hat ein neues Ladenöffnungsgesetz beschlossen: Kleine, personalfreie Supermärkte dürfen rund um die Uhr öffnen.
Ölkonzern: Greenpeace mit Protest gegen Olympiasponsor
Vor dem Mailänder Dom platzieren Demonstranten eine Installation der olympischen Ringe, die mit schwarzem Öl überzogen sind – als Symbol für befleckte Winterspiele. Der Protest richtet sich gegen ein Olympia-Sponsoring durch einen Energiekonzern.
Ölkonzern: Greenpeace mit Protest gegen Olympiasponsor
Vor dem Mailänder Dom platzieren Demonstranten eine Installation der olympischen Ringe, die mit schwarzem Öl überzogen sind – als Symbol für befleckte Winterspiele. Der Protest richtet sich gegen ein Olympia-Sponsoring durch einen Energiekonzern.
Bodycams für Schaffner gefordert
Nach dem Tod des Zugbegleiters Serkan C. fordert die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft besseren Schutz für Schaffner, etwa durch Bodycams. Während die Polizei Spuren und Videos auswertet, schweigt der 26-jährige Verdächtige weiterhin zur Tat.
Teilerfolg für Arzt im Abtreibungsstreit
In Lippstadt hat ein Chefarzt einen Teilerfolg vor Gericht erzielt. Es ging um ein generelles Abtreibungsverbot und den Einfluss der katholischen Kirche auf die Arbeit eines Gynäkologen. Nach der Urteilsverkündung zeigte sich der Kläger erleichtert.