Eine von den Universitäten Stanford und Maryland durchgeführte Studie mit dem Titel „Explaining the Evolution of Gossip“ weist darauf hin, dass Klatsch und Tratsch eine wichtige Rolle beim Aufbau zwischenmenschlicher Beziehungen spielt. Der Studie zufolge verbringen die Menschen durchschnittlich 52 Minuten pro Tag mit Klatsch und Tratsch, sei es über positive oder negative Kommentare von Abwesenden. Diese Praxis trägt zur Stärkung der Bindungen und zum Aufbau von Vertrauen zwischen den einzelnen Personen bei, da sie es den Menschen ermöglicht, zu erkennen, wem sie vertrauen können. Damit Klatsch und Tratsch nützlich sind, müssen sie jedoch wahr sein. Lügen und Gerüchte können diese Bindungen zerstören und Misstrauen hervorrufen. Die Forscher schufen den „evolutionären Zyklus des Klatsches“ und testeten ihn an einem Computermodell mit virtuellen Robotern. Die Roboter begannen, Kooperationsstrategien zu entwickeln, und 90 Prozent von ihnen begannen zu tratschen, da dies dazu beitrug, die Beziehungen zu anderen Teilnehmern zu stärken. Die Forschung zeigte, dass Klatsch die Menschen dazu bringt, altruistischer zu handeln und sich Gedanken über ihr Verhalten zu machen, um nicht zur Zielscheibe des Klatsches zu werden.
Weikert gibt Olympia-Ziel vor - und hofft auf "Schub"
Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), erhofft sich bei den anstehenden Winterspielen in Norditalien (6. bis 22. Februar) eine Top-Platzierung im Medaillenspiegel - und auch einen Nutzen hinsichtlich der eigenen Bemühungen, wieder Olympische Sommerspiele in Deutschland auszurichten.
Gastronom schlittert mit Porsche-Hotel in Pleite
Der Salzburger Spitzengastronom Christoph Reinhartshuber muss mit seinem Platzhirsch e.U. Insolvenz anmelden. Zuletzt betrieb er mit seiner Partnerin das Hotel und Restaurant von Iris Porsche in Mondsee (Oberösterreich).
Ukraine-Krieg: So meistert Kyjiw Stromausfälle im Winter
Die Ukraine steht vor einem harten Winter. Russische Angriffe rauben Kyjiw Strom und Heizung. Menschen suchen Notfallzentren auf und trotzen der Kälte.
Radfahrer stürzt über angeleinten Hund – Wer haftet bei solchen Unfällen?
Ein Radfahrer stürzt über einen angeleinten Hund – und das mitten auf einem kombinierten Rad- und Fußweg. Jetzt steht die Frage im Raum: Wer muss für den Schaden am teuren Fahrrad zahlen? Das Landgericht Koblenz klärt, welche Pflichten Hundeausführer wirklich haben – und welche Rolle Rücksicht und Warnsignale auf gemeinsamen Fuß- und Radwegen spielen. Was das für ähnliche Fälle bedeutet, erfahren Sie im „Urteil der Woche“.
Lawinenabgang bei Skipiste fordert einen Toten
Nach einem Lawinenabgang im Tiroler Skiort Ischgl (Bezirk Landeck) ist am Freitagvormittag eine tote Person entdeckt worden. Die Schneemassen gingen laut Polizei in der Nähe einer Skipiste ab und erfassten mindestens einen Wintersportler. Der Sucheinsatz nach möglichen weiteren Vermissten lief weiter.
Prozess um tödliche Autoattacke auf Verdi-Demonstration in München begonnen
Elf Monate nach dem Auto-Anschlag auf eine Verdi-Demonstration in München mit zwei Toten hat der Prozess gegen einen 25 Jahre alten Afghanen begonnen. Ihm wird vorgeworfen, "aus religiöser Motivation" mit seinem Auto in den Demonstrationszug gefahren zu sein.
Schutz vor Phishing: Wichtige Erkenntnisse und Präventionsmethoden
Phishing-Mails gehören zu den verbreitetsten Instrumenten von Cyberkriminellen. Personen und Unternehmen können durch Unwissenheit selbst gefährden.