Der Herzog von Sussex ist von seinem Amt als Mitgründer der afrikanischen Wohltätigkeitsorganisation Sentebale zurückgetreten, die zu Ehren seiner Mutter, Diana, Prinzessin von Wales, gegründet wurde. Der Herzog und der Mitgründer Prinz Seeiso von Lesotho haben sich nach einem Vertrauensbruch zwischen dem Vorstand und der Vorsitzenden der Stiftung, Dr. Sophie Chandauka, zum Rücktritt entschlossen. Chandauka, die im vergangenen Sommer zur Vorsitzenden der Wohltätigkeitsorganisation ernannt wurde, hatte rechtliche Schritte gegen die Organisation eingeleitet, nachdem sie wegen „Bedenken hinsichtlich der Führung von Sentebale“ zum Rücktritt aufgefordert worden war. Die in Simbabwe geborene Vorsitzende beschuldigte den Vorstand des Machtmissbrauchs, des Mobbings, der Frauenfeindlichkeit und der Belästigung und bezeichnete die Wohltätigkeitsorganisation als ein „Eitelkeitsprojekt“. „Schweren Herzens haben wir unsere Rolle als Patron der Organisation bis auf weiteres niedergelegt, in Unterstützung und Solidarität mit dem Kuratorium, das dasselbe tun musste. Es ist erschütternd, dass die Beziehung zwischen den Treuhändern der Organisation und dem Vorstandsvorsitzenden unheilbar zerbrochen ist“, erklärten der Herzog von Sussex und Prinz Seeiso von Lesotho in einer gemeinsamen Erklärung. Der Herzog gründete Sentebale im Jahr 2006, um Kindern und jungen Erwachsenen im südlichen Afrika zu helfen, die mit HIV und AIDS leben. In einer Erklärung bezeichnete der Herzog die Entwicklung der Situation als „unvorstellbar“ und sagte, dass er beabsichtige, seine „Bedenken“ mit der Charity Commission zu teilen. In einer separaten Erklärung teilte die Wohltätigkeitsorganisation mit, dass sie ihren Schwerpunkt von den Auswirkungen von HIV und AIDS auf junge Menschen in Afrika auf „Gesundheit, Wohlstand und Klimaresilienz der Jugend“ verlagert. Chandauka plant, trotz der geplanten Umstrukturierung der Wohltätigkeitsorganisation in ihrer Rolle als Vorstandsvorsitzende zu bleiben.
Nobelpreis für Neutrino-Forschung: FAU Erlangen ist beteiligt
Der Physik-Nobelpreis geht in diesem Jahr an den belgisch-amerikanischen Forscher Francis Halzen. Er wird für seine maßgebliche Rolle bei der Erforschung kosmischer Neutrinos ausgezeichnet. Bereits 1988 stellte Halzen seine Idee für das Forschungsprojekt „IceCube“ vor. Heute arbeiten Wissenschaftler aus aller Welt an der Forschungsstation am Südpol daran, mehr über die Teilchen und ihren Ursprung zu erfahren. Auch die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg ist an dem Projekt beteiligt.
Die Wettervorhersage vom 19.10.2026
So wird das Wetter in Nordrhein-Westfalen: Die aktuelle Wettervorhersage für NRW mit Temperaturen, Niederschlag und Aussichten für die kommenden Tage.
Scheinehen für tausende Euro Schmiergeld?
Die Polizei verdächtigt eine Mitarbeiterin der Kölner Ausländerbehörde, bei einer Schleuserbande mitzumachen. Die Bande soll Indern mit Scheinehen zu Aufenthaltsrechten in Deutschland verholfen haben. Inder heiraten auf Zypern osteuropäische Frauen, die sie vorher nie gesehen haben. Für den Familiennachzug legen sie gefälschte Lohnabrechnungen und Mietverträge vor. Pro Fall kassiert die Bande mehrere tausend Euro. Die Verdächtige sitzt jetzt in Untersuchungshaft. Im Februar startet der Prozess gegen vier mutmaßliche Mitglieder der Bande.
Doppelmord in Memmingen: Angeklagter streitet Vorwurf ab
Über 30 mal soll er auf seine Memminger Opfer mit einem Beil eingeschlagen und sie dadurch getötet haben. Ab heute muss sich ein 45-jähriger dafür vor dem Landgericht Memmingen verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Mord vor. Gleich zu Beginn des Prozesses hat sich der Angeklagte geäußert. Und streitet die Tat ab – Sophia Zollner mit Eindrücken vom ersten Prozesstag.
Energie Botschaften by Jana – Folge 19
In "Energie Botschaften by Jana" verbindet Jana Tarot-, Orakel- und Lenormandkarten sowie Runen zu persönlichen Impulsen für den Alltag. Die Sendung versteht sich nicht als Wahrsagerei, sondern als Einladung zur Selbstreflexion, zu mehr Bewusstsein und zu einem achtsamen Umgang mit den eigenen Lebensthemen.Botschaft finden
Prozess gegen mutmaßliches Drogennetz am Landgericht Augsburg
Drei Männer müssen sich vor dem Landgericht Augsburg verantworten. Es geht um den Handel mit Kokain in Cannabis in großen Mengen, zudem stehen die Vorwürfe von Gewalt und Korruption im Raum. Im Fokus steht dabei ein 27-Jähriger, der in Augsburg mehrere Dönerläden betrieben hat. Er sitzt wie die beiden anderen Angeklagten in Untersuchungshaft. Am Montag wurden Aussagen von Zeugen aufgenommen. Dabei haben unter anderem Polizeibeamte ausgesagt. Mit einem Urteil im Prozess ist frühestens im Januar 2027 zu rechnen.
Revitalisierung des Fischbachs: Neubau eines Überlaufs am großen Dutzendteich
Am großen Dutzendteich wird im Bereich der Bayernstraße ein neuer Überlauf gebaut. Die Bauarbeiten des Servicebetriebs Öffentlicher Raum Nürnberg starteten heute und sollen bis Ende März 2027 andauern. Das Projekt soll den Wasserhaushalt des Fischbachs entlang der Schultheißallee verbessern. Im Sommer führt der Bach hier häufig kein Wasser mehr. Durch Schlamm im Grund des Gewässerbetts, kann das auch zu Geruchsbelästigungen führen. Mit dem Neubau des Überlaufs soll der Fischbach künftig ganzjährig Wasser führen können. Die Baukosten belaufen sich auf rund 700.000€.