Der Herzog von Sussex ist von seinem Amt als Mitgründer der afrikanischen Wohltätigkeitsorganisation Sentebale zurückgetreten, die zu Ehren seiner Mutter, Diana, Prinzessin von Wales, gegründet wurde. Der Herzog und der Mitgründer Prinz Seeiso von Lesotho haben sich nach einem Vertrauensbruch zwischen dem Vorstand und der Vorsitzenden der Stiftung, Dr. Sophie Chandauka, zum Rücktritt entschlossen. Chandauka, die im vergangenen Sommer zur Vorsitzenden der Wohltätigkeitsorganisation ernannt wurde, hatte rechtliche Schritte gegen die Organisation eingeleitet, nachdem sie wegen „Bedenken hinsichtlich der Führung von Sentebale“ zum Rücktritt aufgefordert worden war. Die in Simbabwe geborene Vorsitzende beschuldigte den Vorstand des Machtmissbrauchs, des Mobbings, der Frauenfeindlichkeit und der Belästigung und bezeichnete die Wohltätigkeitsorganisation als ein „Eitelkeitsprojekt“. „Schweren Herzens haben wir unsere Rolle als Patron der Organisation bis auf weiteres niedergelegt, in Unterstützung und Solidarität mit dem Kuratorium, das dasselbe tun musste. Es ist erschütternd, dass die Beziehung zwischen den Treuhändern der Organisation und dem Vorstandsvorsitzenden unheilbar zerbrochen ist“, erklärten der Herzog von Sussex und Prinz Seeiso von Lesotho in einer gemeinsamen Erklärung. Der Herzog gründete Sentebale im Jahr 2006, um Kindern und jungen Erwachsenen im südlichen Afrika zu helfen, die mit HIV und AIDS leben. In einer Erklärung bezeichnete der Herzog die Entwicklung der Situation als „unvorstellbar“ und sagte, dass er beabsichtige, seine „Bedenken“ mit der Charity Commission zu teilen. In einer separaten Erklärung teilte die Wohltätigkeitsorganisation mit, dass sie ihren Schwerpunkt von den Auswirkungen von HIV und AIDS auf junge Menschen in Afrika auf „Gesundheit, Wohlstand und Klimaresilienz der Jugend“ verlagert. Chandauka plant, trotz der geplanten Umstrukturierung der Wohltätigkeitsorganisation in ihrer Rolle als Vorstandsvorsitzende zu bleiben.
Magie in der Krypta Glucks Orpheus und Eurydike neu entfacht
Magisch. Mystisch. Mitten in der Krypta. Glucks „Orpheus und Eurydike“ erstrahlt in der selten gespielten Wiener Originalfassung von 1762 – wunderbar inszeniert von Anna Borodina und getragen vom einzigartigen Ambiente dieses besonderen Ortes. Das Ensemble Concordia Mundi bringt den antiken Mythos mit großer Nähe und Empfindsamkeit auf die Bühne. Hans‑Jörg Gaugelhofer als Orpheus und Alice Waginger als Eurydike/Amor berühren mit intensiven Momenten und klarer Stimmkraft. Ein besonderes Highlight: Ineke Hellingman, die als Klavier‑ und Cembalo‑Solistin ein ganzes Orchester bravourös ersetzt – präzise, kraftvoll, voller Ausdruck. Dazu der Kinderchor In höchsten Tönen!, der dem Werk eine lichte, hoffnungsvolle Farbe schenkt. Ein Musiktheater zwischen Barock und Klassik, das in der Krypta zu einem magischen Erlebnis wird – klar, unmittelbar und zutiefst menschlich. Ein Abend, der nachklingt. https://www.inhoechstentoenen.com/
17:30 SAT.1 REGIONAL für Hamburg und Schleswig-Holstein – Die Sendung vom 09.04.2026
+++ Preis-Check an der Ostsee - Wird der Urlaub in Schleswig-Holstein immer teurer? +++ Einblick in den Polizeidienst - Spezial-Programm wirbt um Nachwuchs +++ Hip-Hop in der Elphi - Hamburger Crossover-Projekt rockt den großen Saal +++
Hightech in der Produktion - BMW Group lässt Neufahrzeuge automatisiert fahren
Die BMW Group treibt im Rahmen der BMW iFACTORY die Digitalisierung und Automatisierung ihrer Produktionsprozesse konsequent voran. Seit 2022 erprobte sie dazu in ihrem größten europäischen Werk in Dingolfing das automatisierte Fahren von Neufahrzeugen im Werksumfeld. Das Pilotprojekt wurde jetzt nach erfolgter CE-Zertifizierung in den Serienbetrieb überführt. Neben Dingolfing wird aktuell Leipzig befähigt, das Projekt „Automatisiertes Fahren im Werksumfeld“ (AFW) im Serienbetrieb einzusetzen. Weitere Standorte des BMW Group Produktionsnetzwerkes werden sukzessive folgen. Neben dem BMW 5er und 7er in Dingolfing kommt die Technologie jetzt auch beim MINI Countryman und weiteren BMW Modellen in Leipzig zum Einsatz. In Dingolfing fahren die Neufahrzeuge vollautomatisch und fahrerlos über eine mehr als einen Kilometer lange Strecke von den beiden Montagehallen über die sogenannte Kurzprüfstrecke bis in den Finish-Bereich des Werks. Möglich macht dies eine entlang der Strecke installierte Sensorik, die größte LIDAR-Infrastruktur Europas, sowie ein extern generiertes Umfeld-Modell und ein externer Bewegungsplaner. Unabhängig von der Fahrzeugausstattung steuert dieser die automatisierten Bewegungen der Fahrzeuge und nutzt dafür modernste Cloud-Architektur. Teile der Technologie stammen dabei von dem jungen Schweizer Unternehmen Embotech AG, mit dem die BMW Group bereits frühzeitig über ihre Venture Client Einheit, die BMW Start Up Garage, zusammengearbeitet hatte.
Wer schnappt sich die McDonald's-Kampagne?
Nach dem 90-minütigen Videodreh für einen großen McDonald's-Social-Media-Job stellen die Models ihre persönlichen "McDonald's-Momente" vor. Wer hat mit seinem Video überzeugt und den lukrativen Auftrag ergattert?
Freund äußert sich zu Guerreiro und Kofane
Während der Vertrag mit Bayerns Rapha Guerreiro zum Saisonende auslaufen wird, hat der deutsche Rekordmeister scheinbar ein Auge auf Leverkusens Kofane geworfen. Sportdirektor Christoph Freund äußert sich zu beiden.
Nordflanke unter Druck: Britisch-norwegische Operation gegen russische U-Boote
Großbritannien und Norwegen kündigten im Dezember neue gemeinsame Marinepatrouillen zum Schutz von Unterseekabeln vor Russland an, wobei eine Flotte von mindestens 13 Kriegsschiffen kritische Infrastrukturen im Nordatlantik schützen soll.
Mindestlohn: Spargelbranche fordert Ausnahmen
Sprit und Düngemittelpreise treiben die Kosten für den Spargelanbau in die Höhe. Doch auch der Mindestlohn lässt die Preise wachsen. Die Branche fordert jetzt Ausnahmen für Saisonarbeiter.