Der Herzog von Sussex ist von seinem Amt als Mitgründer der afrikanischen Wohltätigkeitsorganisation Sentebale zurückgetreten, die zu Ehren seiner Mutter, Diana, Prinzessin von Wales, gegründet wurde. Der Herzog und der Mitgründer Prinz Seeiso von Lesotho haben sich nach einem Vertrauensbruch zwischen dem Vorstand und der Vorsitzenden der Stiftung, Dr. Sophie Chandauka, zum Rücktritt entschlossen. Chandauka, die im vergangenen Sommer zur Vorsitzenden der Wohltätigkeitsorganisation ernannt wurde, hatte rechtliche Schritte gegen die Organisation eingeleitet, nachdem sie wegen „Bedenken hinsichtlich der Führung von Sentebale“ zum Rücktritt aufgefordert worden war. Die in Simbabwe geborene Vorsitzende beschuldigte den Vorstand des Machtmissbrauchs, des Mobbings, der Frauenfeindlichkeit und der Belästigung und bezeichnete die Wohltätigkeitsorganisation als ein „Eitelkeitsprojekt“. „Schweren Herzens haben wir unsere Rolle als Patron der Organisation bis auf weiteres niedergelegt, in Unterstützung und Solidarität mit dem Kuratorium, das dasselbe tun musste. Es ist erschütternd, dass die Beziehung zwischen den Treuhändern der Organisation und dem Vorstandsvorsitzenden unheilbar zerbrochen ist“, erklärten der Herzog von Sussex und Prinz Seeiso von Lesotho in einer gemeinsamen Erklärung. Der Herzog gründete Sentebale im Jahr 2006, um Kindern und jungen Erwachsenen im südlichen Afrika zu helfen, die mit HIV und AIDS leben. In einer Erklärung bezeichnete der Herzog die Entwicklung der Situation als „unvorstellbar“ und sagte, dass er beabsichtige, seine „Bedenken“ mit der Charity Commission zu teilen. In einer separaten Erklärung teilte die Wohltätigkeitsorganisation mit, dass sie ihren Schwerpunkt von den Auswirkungen von HIV und AIDS auf junge Menschen in Afrika auf „Gesundheit, Wohlstand und Klimaresilienz der Jugend“ verlagert. Chandauka plant, trotz der geplanten Umstrukturierung der Wohltätigkeitsorganisation in ihrer Rolle als Vorstandsvorsitzende zu bleiben.
Ursache für Zugunglück unklar
In Spanien ereignete sich das schwerste Zugunglück seit 13 Jahren. In der Provinz Cordoba stießen zwei Züge zusammen, mindestens 39 Menschen starben, Dutzende wurden verletzt. Die Ursache des Unglücks ist noch unklar. Ermittlungen laufen.
Tödlicher Unfall in Kleve: Mann verstorben
Bei einem brutalen Unfall in Kleve ist ein Mann gestorben. Er wurde so schwer verletzt, dass die Rettungskräfte ihn nicht mehr retten konnten. Vanessa, eine Nachbarin, war als Ersthelferin sofort zur Stelle und versuchte, dem Mann zu helfen. Der Fahrer und die Beifahrerin des Fahrzeugs liegen im Krankenhaus und kämpfen um ihr Leben. Die Umstände des Unfalls sind noch unklar, jedoch wird vermutet, dass der Fahrer während eines Überholmanövers von der Straße abkam. Die Polizei ermittelt weiterhin.
Führerscheine aus 1999-2001 müssen umgetauscht
Führerscheine, die zwischen 1999 und 2001 ausgestellt wurden, müssen heute umgetauscht werden. Der Umtausch kann im Bürgeramt oder in der zuständigen Führerscheinstelle erfolgen. Der neue EU-Scheckkarten-Führerschein ist fälschungssicher und wird in einer Datenbank erfasst, um Missbrauch zu verhindern. Bis 2033 müssen alle vor 2013 ausgestellten Führerscheine umgetauscht werden, insgesamt etwa 28 Millionen. Wer die heutige Deadline verpasst hat, sollte schnell handeln. Bei Kontrolle mit einem alten Führerschein droht ein Bußgeld von bis zu 10€, und der Umtausch kostet etwa 40€ Bearbeitungsgebühr.
Händler melden Umsatzrückgang in NRW
Fast die Hälfte aller befragten Händler in NRW meldet geringere Umsätze als im Vorjahr. Nur knapp 19% konnten einen Zuwachs verzeichnen, während 61% mit dem Weihnachtsgeschäft unzufrieden sind. Politische Spannungen und Bürokratiebelastungen beeinflussen das Einkaufsverhalten der Konsumenten negativ. Herausforderungen wie Preisentwicklungen und der Attraktivitätsverlust der Innenstädte sowie zunehmender Ladendiebstahl stellen weitere Probleme für das kommende Jahr dar.
Massenkarambolage auf A42 bei Essen
Auf der A42 bei Essen kam es am Morgen zu einer Massenkarambolage mit 26 Fahrzeugen. 25 Personen wurden leicht verletzt, fünf von ihnen mussten vorsorglich ins Krankenhaus. Die Unfallstelle befindet sich auf einer Brücke über den Rhein-Herne-Kanal in Fahrtrichtung Kamp-Lintfort. Glatteis war offenbar der Auslöser, wodurch ein Fahrzeug ins Schleudern geriet und weitere Autos aufeinanderfuhren. Die Fahrbahn blieb bis in den Vormittag gesperrt, was zu kilometerlangen Staus im Berufsverkehr führte. Abschleppwagen waren im Einsatz, um die Fahrzeuge zu bergen.
Streit um Grönland eskaliert
Die Trump-Regierung droht mit Strafzöllen auf EU-Importe im Streit um Grönland. Die transatlantische Partnerschaft ist belastet, und die EU steht vor einer Bewährungsprobe. Der Kanzler sucht nach einem einheitlichen Kurs gegen den Druck aus Washington.
Snowboard Welt-Elite zeigt bei den Laax Open 2026 im Slopestyle spektakuläre Tricks
Der LAAX OPEN, Europas prestigeträchtigster Freestyle-Wettkampf, findet an diesem Wochenende in der Schweiz statt. Wie alle vier Jahre ist er die letzte Chance, sich für die Olympischen Spiele zu qualifizieren. 250 Athletinnen und Athleten treten in den Disziplinen Freeski Slopestyle, Snowboard Slopestyle und Snowboard Halfpipe an. Am heutigen Sonntag stand Snowboard Slopestyle auf dem Programm. Der Franzose Romain Allemand landete bereits in seinem ersten von zwei Runs einen perfekten Lauf und sicherte sich damit seinen ersten Weltcupsieg. Bei den Frauen beendete die 21-jährige Japanerin Kokomo Murase die LAAX OPEN 2026 mit einem stilvollen Run und gewann den Titel.