glomex Logo
News

Regisseur von 'No Other Land' nach Verhaftung durch israelische Siedler freigelassen

Der palästinensische Regisseur Hamdan Ballal wurde freigelassen, nachdem er angeblich von israelischen Siedlern verprügelt und vom israelischen Militär festgehalten wurde, wie sein Co-Regisseur von 'No Other Land', Yuval Abraham, mitteilte. Der Oscar-Preisträger wurde freigelassen, nachdem Aktivisten berichtet hatten, dass Siedler sein Heimatdorf Susya im besetzten Westjordanland angegriffen, ihn verprügelt und Eigentum zerstört hatten.  Während er in einem Krankenwagen behandelt wurde, wurden er und ein weiterer Palästinenser in Gewahrsam genommen, so das Center for Jewish Nonviolence. Nach Angaben der israelischen Behörden handelte es sich bei dem Vorfall um „gegenseitiges Steineschleudern“ zwischen Palästinensern und Israelis, wobei drei Palästinenser und ein israelischer Zivilist zur Befragung festgenommen wurden. Abraham berichtete zunächst, dass Ballal Kopf- und Bauchverletzungen erlitten habe. Seine Freilassung erfolgt inmitten der laufenden israelischen Militäroperationen im Gazastreifen nach einer gescheiterten Verlängerung des Waffenstillstands. Ballal war Co-Regisseur von 'No Other Land', einem Dokumentarfilm über die Zerstörung von Masafer Yatta im Westjordanland. Der Film wurde bei der Oscarverleihung 2025 als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet.  Abraham hat seitdem die USA dafür kritisiert, dass sie den Film ausgezeichnet, Ballal aber nicht öffentlich unterstützt haben, nachdem dieser angegriffen wurde.  In seiner Dankesrede forderte Abraham ein Ende der Zerstörung des Gazastreifens und die Freilassung der israelischen Geiseln und betonte die Botschaft des Films, dass trotz der systembedingten Ungleichheit Einigkeit herrsche.

Related Videos

2026-08-09_BFC_Zwickau

Wiens Untergrund schlägt Google, Audi und TikTok

Die multimediale Ausstellung „Über Unten" der Stadt Wien – Wien Kanal am Gaudenzdorfer Gürtel wurde bei den internationalen Eventex Awards 2026 mit zehn Medaillen ausgezeichnet und gewann Gold beim VAMP Award 2026. In einem 33 Meter langen Ausstellungsrohr führt eine Zeitreise von den römischen Anfängen über die Cholera-Epidemien bis zur modernen Abwassertechnik. Eintritt frei, keine Anmeldung nötig.

Messi nimmt in Heimatstadt Rosario Abschied von seinem Vater

Lionel Messi nahm am Sonntag auf dem Friedhof El Prado in Rosario an einer privaten Trauerfeier für seinen Vater und langjährigen Agenten Jorge Messi teil. Er war zuvor mit achtundsechzig Jahren gestorben.

"Dann hatten wir Essen eigentlich in der Tasche": Saarbrücken dreht Partie gegen RWE - dank Kumpel-Duo

Saarbrücken startet nach 19 Abgängen optimal in die neue Saison - mit einem 5:2 nach 0:2-Rückstand gegen Aufstiegskandidat Rot-Weiss Essen. Vorlagengeber Florian Pick und Neuzugang Christian Kühlwetter hatten entscheidenden Anteil.

Alleniunfall bei Michelsrombach endet tödlich

Dramatischer Einsatz am Sonntagnachmittag: Gemeldet war eine eingeklemmte Person nach einem Verkehrsunfall. Doch als die Rettungskräfte auf der L3378 zwischen Fulda-Lehnerz und Hünfeld-Michelsrombach eintreffen, brennt der Pkw lichterloh - und auch auf den Wald haben die Flammen übergeschlagen. Der Fahrer erliegt im Krankenhaus seinen Verletzungen.

Likes für Sonnenbrand

Auf TikTok sorgt der Trend „Sweet Sunburn“ für Kritik: Wer sich stärker verbrennt, bekommt mehr Likes. Die Challenge rund um Sonnenbrand und Bräunungslinien ist gefährlich und kann Hautkrebs fördern.

Wieder Streit um Straße von Hormus

Bei den Verhandlungen zwischen Iran und den USA rückt statt des Atomprogramms zunehmend die Straße von Hormus in den Fokus. Trotz Fortschritten stellt Teheran Bedingungen, die für Washington kaum akzeptabel sein dürften.

Inhalt melden

Du bist im Begriff, eine Beschwerde auf der Grundlage des EU Digital Services Act einzureichen. Bitte erkläre hier, auf welchen Inhalt sich deine Meldung bezieht und warum der Inhalt deines Erachtens rechtswidrig ist. Bitte gib zudem nachfolgend deinen Namen an, es sei denn die Meldung betrifft eine Straftat nach Artikeln 3 bis 7 der Richtlinie 2011/93/EU (Missbrauch von Kindern, Kinderpornografie).