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Regisseur von 'No Other Land' nach Verhaftung durch israelische Siedler freigelassen

Der palästinensische Regisseur Hamdan Ballal wurde freigelassen, nachdem er angeblich von israelischen Siedlern verprügelt und vom israelischen Militär festgehalten wurde, wie sein Co-Regisseur von 'No Other Land', Yuval Abraham, mitteilte. Der Oscar-Preisträger wurde freigelassen, nachdem Aktivisten berichtet hatten, dass Siedler sein Heimatdorf Susya im besetzten Westjordanland angegriffen, ihn verprügelt und Eigentum zerstört hatten.  Während er in einem Krankenwagen behandelt wurde, wurden er und ein weiterer Palästinenser in Gewahrsam genommen, so das Center for Jewish Nonviolence. Nach Angaben der israelischen Behörden handelte es sich bei dem Vorfall um „gegenseitiges Steineschleudern“ zwischen Palästinensern und Israelis, wobei drei Palästinenser und ein israelischer Zivilist zur Befragung festgenommen wurden. Abraham berichtete zunächst, dass Ballal Kopf- und Bauchverletzungen erlitten habe. Seine Freilassung erfolgt inmitten der laufenden israelischen Militäroperationen im Gazastreifen nach einer gescheiterten Verlängerung des Waffenstillstands. Ballal war Co-Regisseur von 'No Other Land', einem Dokumentarfilm über die Zerstörung von Masafer Yatta im Westjordanland. Der Film wurde bei der Oscarverleihung 2025 als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet.  Abraham hat seitdem die USA dafür kritisiert, dass sie den Film ausgezeichnet, Ballal aber nicht öffentlich unterstützt haben, nachdem dieser angegriffen wurde.  In seiner Dankesrede forderte Abraham ein Ende der Zerstörung des Gazastreifens und die Freilassung der israelischen Geiseln und betonte die Botschaft des Films, dass trotz der systembedingten Ungleichheit Einigkeit herrsche.

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Lkw gegen Schulbus: Kleinkind in Lebensgefahr

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Kanzler Merz beim Wahlkampf-Endspurt

Kurz vor den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin hat Bundeskanzler Merz die Hauptstadt besucht.

NABU fordert radikale Kehrtwende zum Schutz der Ostsee

Überdüngung, Sauerstoffmangel und Todeszonen: Das Ökosystem Ostsee ist gefährdet. Der NABU fordert eine radikale Kehrtwende – der bestehende Aktionsplan Ostsee reicht aus Sicht der Umweltschützer:innen nicht aus.

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Kino-Flops Der 1980er Jahre, Die Zu Beliebten Klassikern Wurden – Teil 2

Die 1980er Jahre brachten zahlreiche unvergessliche Filme hervor, doch nicht alle davon waren sofortige Erfolge. Während viele Filme Schwierigkeiten hatten, ihr Publikum während der ursprünglichen Kinolaufzeit zu finden, erlebten einige später durch Heimkino und Fernsehen eine Wiedergeburt und bauten sich dabei eine treue Fangemeinde auf. Hier sind weitere Filme der 80er, die an den Kinokassen floppten, sich aber später zu Kultklassikern entwickelten … John Carpenters „Big Trouble in Little China“ hatte eigentlich das Zeug zum Blockbuster. Mit Kurt Russell als charmant-ahnungslosem Jack Burton, übernatürlicher Martial-Arts-Action und unzähligen zitierwürdigen Dialogen war der Film seiner Zeit weit voraus. Stattdessen spielte er kaum die Hälfte seines Budgets von 25 Millionen Dollar wieder ein. Das Publikum wusste mit der wilden Genre-Mischung zunächst nichts anzufangen, doch Kabelfernsehen und Heimkino verhalfen dem Streifen schließlich zu seinem Status als einer von Carpenters beliebtesten Filmen. „Possession“ war ein weiterer Film, der das Publikum ratlos zurückließ. Der von Andrzej Żuławski inszenierte Psychohorror mit Isabelle Adjani in der Hauptrolle verband verstörende Bilder mit intensivem emotionalen Drama – eine Mischung, die für das Mainstream-Publikum zu ungewöhnlich war. An den Kinokassen blieb der Erfolg aus, doch Horrorfans schätzten später Adjanis legendäre Darstellung und machten den Film zum Kultklassiker. „Clue“ schien für den Erfolg prädestiniert zu sein. Mit einer erstklassigen Besetzung und einem messerscharfen Drehbuch bot die Krimikomödie beste Voraussetzungen. Doch die Entscheidung, in verschiedenen Kinos unterschiedliche Enden zu zeigen, verwirrte das Publikum, und der Film spielte seine Kosten nicht wieder ein. Erst durch die Veröffentlichung für das Heimkino konnten die Zuschauer das volle Erlebnis genießen, während die unzähligen zitierwürdigen Dialoge halfen, den Film als Kultklassiker zu etablieren. „Heathers“ verpasste dem klassischen Highschool-Film einen düsteren, satirischen Anstrich. Mit Winona Ryder und Christian Slater in den Hauptrollen erwiesen sich der rabenschwarze Humor und der zynische Blick auf das Teenagerleben für viele Zuschauer der späten 80er Jahre als zu rebellisch. Obwohl der Film an den Kinokassen kaum Spuren hinterließ, machten ihn seine scharfen Dialoge und kompromisslos düsteren Themen schließlich zu einem der beliebtesten Filme des Jahrzehnts.

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