Der palästinensische Regisseur Hamdan Ballal wurde freigelassen, nachdem er angeblich von israelischen Siedlern verprügelt und vom israelischen Militär festgehalten wurde, wie sein Co-Regisseur von 'No Other Land', Yuval Abraham, mitteilte. Der Oscar-Preisträger wurde freigelassen, nachdem Aktivisten berichtet hatten, dass Siedler sein Heimatdorf Susya im besetzten Westjordanland angegriffen, ihn verprügelt und Eigentum zerstört hatten. Während er in einem Krankenwagen behandelt wurde, wurden er und ein weiterer Palästinenser in Gewahrsam genommen, so das Center for Jewish Nonviolence. Nach Angaben der israelischen Behörden handelte es sich bei dem Vorfall um „gegenseitiges Steineschleudern“ zwischen Palästinensern und Israelis, wobei drei Palästinenser und ein israelischer Zivilist zur Befragung festgenommen wurden. Abraham berichtete zunächst, dass Ballal Kopf- und Bauchverletzungen erlitten habe. Seine Freilassung erfolgt inmitten der laufenden israelischen Militäroperationen im Gazastreifen nach einer gescheiterten Verlängerung des Waffenstillstands. Ballal war Co-Regisseur von 'No Other Land', einem Dokumentarfilm über die Zerstörung von Masafer Yatta im Westjordanland. Der Film wurde bei der Oscarverleihung 2025 als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet. Abraham hat seitdem die USA dafür kritisiert, dass sie den Film ausgezeichnet, Ballal aber nicht öffentlich unterstützt haben, nachdem dieser angegriffen wurde. In seiner Dankesrede forderte Abraham ein Ende der Zerstörung des Gazastreifens und die Freilassung der israelischen Geiseln und betonte die Botschaft des Films, dass trotz der systembedingten Ungleichheit Einigkeit herrsche.
WM 2026: Marsch durch Miami - Schottland-Fans eskalieren
Die schottischen Anhänger machen bei der Weltmeisterschaft jetzt Miami unsicher und prägen das Stadtbild wie in Boston.
Klopp schwärmt von Tuchel: "Herausragender Trainer"
Jürgen Klopp lobt die Arbeit von Thomas Tuchel in England. Der Trainer leiste dort hervorragende Arbeit, die Panik nach dem torlosen Remis gegen Ghana hält der Ex‑Liverpool‑Coach deshalb für übertrieben.
Ex-US-Diplomatin Sherman warnt: Iran geht gestärkt aus Krieg hervor
Im Gespräch mit der Euronews-Morgensendung „Europe Today“ begrüßt die frühere US-Diplomatin Wendy Sherman die neuen Verhandlungen. Zugleich warnt sie, der Iran stehe derzeit deutlich stärker da.
Update für Sechszylindermodelle des Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupés
Mercedes-AMG hat die Sechszylindermodelle des AMG GT 4-Türer Coupés aufgewertet. Sie sind an der neuen Frontschürze zu erkennen, die das bisherige Design der Achtzylindermodelle aufgreift. Die beiden äußeren optischen Lufteinlässe und der große zentrale Lufteinlass unter der Kühlerverkleidung bilden ein Jet-Wing-Profil. Es betont die Breitenwirkung, und die Kühleröffnungen leiten die Luftströme gezielt zu den Funktionselementen wie Kühlern oder Bremsen. Serienmäßig sind jetzt das elektrische Schiebedach sowie die Möglichkeit zum kabellosen Laden von Smartphones zwischen den Rücksitzen an Bord. Das intelligente, digitale Infotainmentsystem MBUX (Mercedes-Benz User Experience) erhielt ebenfalls ein Update mit neuer Optik, neu gestalteten, AMG‑spezifischen Anzeigen sowie individuell konfigurierbaren Funktionen. In Verbindung mit dem optionalen Burmester® Surround-Soundsystem oder dem Burmester® High-End 3D-Surround-Soundsystem hält mit Dolby Atmos auch ein neues Klangerlebnis Einzug. Die Basis für das sportliche Fahrerlebnis bildet der unverändert 270 kW (367 PS) oder 320 kW (435 PS) starke 3,0-Liter-Reihensechszylindermotor mit doppelter Aufladung und Integriertem Starter-Generator.
Behind the scenes: Schloß Thalheim
Im Rahmen einer Veranstaltung hatten wir die besondere Gelegenheit, Schloss Thalheim einen Besuch abzustatten – und dabei auch einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Was sich hinter den historischen Mauern verbirgt, übertrifft die Erwartungen bei Weitem: sorgfältig restaurierte Räume, weitläufige Barockgärten und eine Atmosphäre, die Geschichte und modernen Komfort auf einzigartige Weise verbindet. Ein Ort, der nachhaltig beeindruckt.
Trinkwasser wird knapp - Strenge Regeln in OWL
Die Trinkwasser-Ampel in Löhne steht auf Rot. Die Stadt führt strenge Regeln für den Wasserverbrauch ein, um die Versorgung zu sichern. Pools befüllen, Rasen sprengen oder das Auto mit Trinkwasser waschen ist verboten. Wer sich nicht daran hält, riskiert ein Bußgeld von bis zu 1.000 Euro. Der Wasserverbrauch in Löhne ist so hoch, dass die Nachlieferung nicht mehr ausreicht. An Spitzentagen steigt die Abgabemenge in Ostwestfalen um mehr als 25 Prozent. Die Stadtverwaltung kontrolliert die Einhaltung der Regeln und warnt vor möglichen weiteren Einschränkungen, wie der Abschaltung ganzer Versorgungszonen. Jürgen Lübbert hat vorgesorgt und fast 3.000 Liter Regenwasser gespeichert. Zusätzlich nutzt er einen eigenen, knapp 30 Meter tiefen Brunnen. So kann er weiterhin seinen Rasen sprengen. Sein jährlicher Wasserverbrauch liegt bei etwa 95 Kubikmetern. Lübbert betont, dass er das Wasser nur für den eigenen Gebrauch nutzt. Die Lage bleibt angespannt: Viele Bürger müssen Wasser sparen, während Einzelne wie Jürgen Lübbert durch eigene Maßnahmen weniger betroffen sind. Die Stadt fordert die Bürger auf, Wasser zu sparen, bis die Trinkwasser-Ampel wieder auf Grün steht.
Europa: rote Hitzewarnungen, Rekordhitze in Frankreich, 40 Tote durch Ertrinken
Durch den beschleunigten Klimawandel häufen sich extreme Wetterereignisse weltweit und richten immer größere Schäden an, von Hitze bis zu Fluten.