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Regisseur von 'No Other Land' nach Verhaftung durch israelische Siedler freigelassen

Der palästinensische Regisseur Hamdan Ballal wurde freigelassen, nachdem er angeblich von israelischen Siedlern verprügelt und vom israelischen Militär festgehalten wurde, wie sein Co-Regisseur von 'No Other Land', Yuval Abraham, mitteilte. Der Oscar-Preisträger wurde freigelassen, nachdem Aktivisten berichtet hatten, dass Siedler sein Heimatdorf Susya im besetzten Westjordanland angegriffen, ihn verprügelt und Eigentum zerstört hatten.  Während er in einem Krankenwagen behandelt wurde, wurden er und ein weiterer Palästinenser in Gewahrsam genommen, so das Center for Jewish Nonviolence. Nach Angaben der israelischen Behörden handelte es sich bei dem Vorfall um „gegenseitiges Steineschleudern“ zwischen Palästinensern und Israelis, wobei drei Palästinenser und ein israelischer Zivilist zur Befragung festgenommen wurden. Abraham berichtete zunächst, dass Ballal Kopf- und Bauchverletzungen erlitten habe. Seine Freilassung erfolgt inmitten der laufenden israelischen Militäroperationen im Gazastreifen nach einer gescheiterten Verlängerung des Waffenstillstands. Ballal war Co-Regisseur von 'No Other Land', einem Dokumentarfilm über die Zerstörung von Masafer Yatta im Westjordanland. Der Film wurde bei der Oscarverleihung 2025 als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet.  Abraham hat seitdem die USA dafür kritisiert, dass sie den Film ausgezeichnet, Ballal aber nicht öffentlich unterstützt haben, nachdem dieser angegriffen wurde.  In seiner Dankesrede forderte Abraham ein Ende der Zerstörung des Gazastreifens und die Freilassung der israelischen Geiseln und betonte die Botschaft des Films, dass trotz der systembedingten Ungleichheit Einigkeit herrsche.

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Waffenruhe im Iran: Börsen im Höhenflug, Gas- und Ölpreis stürzen ab

Während US-Präsident Donald Trump mit drastischen Drohungen eine militärische Eskalation heraufbeschwor, soll Irans oberster FührerNachdem sich der Iran und die USA kurz vor Ablauf eines Ultimatums von US-Präsident Donald Trump auf eine zweiwöchige Waffenruhe und die Öffnung der Straße von Hormuz geeinigt haben, sind die Öl- und Gaspreise massiv eingebrochen. Dies sorgte bei den europäischen Aktienanlegern am Mittwoch für große Erleichterung. Doch auch Bedenken machen sich breit. laut mehreren Quellen hinter den Kulissen persönlich eine Waffenruhe ermöglicht haben. Doch neue Berichte stellen genau diese Darstellung infrage – und zeichnen ein völlig anderes Bild der Machtverhältnisse in Teheran.

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EU verschenkt wieder Zehntausende Interrail-Tickets

Mit dem Zug kreuz und quer durch Europa: In den nächsten zwei Wochen können sich junge Europäerinnen und Europäer für kostenlose Interrail-Tickets bewerben. Mehr als 40.000 Tickets verschenkt die Europäische Kommission über das Programm "DiscoverEU" wieder an 18-Jährige. Knapp 7.000 davon können junge Menschen aus Deutschland ergattern.

Säure statt Süßes: Ostercoups der Säure-Einbrecher

Blickt man auf die bisherige Vorgehensweise jener Bande, die schon seit 2022 für ihre Einbruchsserie in Wien Salpetersäure verwendet, verwundert es nicht, dass auch die Osterfeiertage für einige Coups genutzt wurden. Bisher gemeldet wurden zwei Wohnungen in zwei Meidlinger Häusern. Von weiteren Fällen ist auszugehen.

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Zwei kleine europäische Kurzhaar-Kätzchen, Marie und Sophie, wurden nachts in Witten ausgesetzt. Marie ist schwer verletzt mit einem Oberschenkelhalsbruch und benötigt eine Operation, deren Kosten das Tierheim Witten übernimmt. Verdacht besteht, dass die Tiere ausgesetzt wurden, um Tierarztkosten zu vermeiden. Ähnliche Fälle gab es zuvor mit der Bulldogge Kaido in Soest und dem Kater Pino in Detmold. Haustiere auszusetzen ist verboten und kann strafrechtlich verfolgt werden. Die Kätzchen sollen nach der Pflege an erfahrene Katzenhalter vermittelt werden, die auch die Kosten tragen können.

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