Der Ozean ist eine Symphonie von Geräuschen, von den melodischen Gesängen der Wale bis zu den leisen Schlägen und dem Stöhnen der Fische. Doch Meeresforscher haben lange Zeit angenommen, dass Haie, eine Gruppe von über 500 Arten, unter Wasser nicht absichtlich Geräusche erzeugen. Manche Fische nutzen Muskelkontraktionen, um ihre Schwimmblase, ein mit Gas gefülltes Organ, das den Auftrieb unterstützt, als eine Form der Kommunikation in Schwingung zu versetzen, aber Haie haben dieses Organ nicht. Haie sind getarnte Jäger, die mit einer Haut ausgestattet sind, die den durch ihre Bewegungen erzeugten Lärm dämpft. Eine neue Studie, die in der Fachzeitschrift Royal Society Open Science veröffentlicht wurde, deutet jedoch darauf hin, dass eine häufige Art aus Neuseeland mit ihren Zähnen absichtlich Geräusche erzeugen könnte. Carolin Nieder, die leitende Bioakustikerin an der Woods Hole Oceanographic Institution, erkannte nicht sofort, was sie da hörte, als ein Hai anfing zu klicken“. „Als ich das Geräusch zum ersten Mal hörte, dachte ich, dass es sich wie elektrische Funken anhört. Ich wusste, dass Haie stumm sind und keine aktiven Geräusche von sich geben, also habe ich das Klicken zunächst nicht registriert, aber dann passierte es immer wieder“, erklärte Nieder. Das Klicken stammte von einem gefleckten Mündungshai, einer Art, die Dr. Nieder auf ihre Hörfähigkeit hin testete. Diese Art, die zwischen 27 und 60 Zentimeter groß werden kann, kommt in allen neuseeländischen Gewässern vor und ist auf den Speisekarten von Fisch- und Pommesbuden als „Zitronenhai“ bekannt. Das in der Studie festgestellte Klickverhalten ist der erste dokumentierte Fall, in dem ein Hai absichtlich Geräusche unter Wasser macht. Der Mitautor der Studie, Eric Parmentier von der Universität Lüttich, vermutet, dass das Geräusch vom kräftigen Zusammenschnappen der flachen, plattenartigen Zähne des kleinen Hais herrühren könnte. Die Forscher glauben, dass es auch andere Haie gibt, die Geräusche erzeugen, aber sie bitten die Menschen dringend, einen respektvollen Abstand einzuhalten und keine Reaktionen zu provozieren.
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Alexander Zverev: Meilensteine in der Karriere des deutschen Tennisspielers
Am 20. April 1997 ist Alexander Zverev in Hamburg geboren. Tennis liegt in der Familie: Auch sein Bruder Mischa und sein Vater Alexander waren Profis. Zverev ist Rechtshänder und spielt eine beidhändige Rückhand. Einen seiner ersten großen Erfolge feiert er bei den Australian Open 2014. Er gewinnt das Juniorenturnier gegen den US-Amerikaner Stefan Kozlov mit 6:3. 6:0. 2015: Im Alter von 18 Jahren schafft Zverev es erstmals in die Top 100 der Weltrangliste. 2016: Seinen ersten Turniersieg auf einer ATP-Tour sichert er sich im Finale von St. Petersburg gegen den Schweizer Stan Wawrinka. Im Mai 2017 feiert er in Rom seinen ersten Titel bei einem Turnier der 1.000er Kategorie. Im Finale besiegt er Novak Djokovic und klettert damit in die Top Ten der Weltrangliste. 2018 schafft es zum ersten Mal ins Finale der ATP Finals und gewinnt mit 6:4 und 6:3 gegen Djokovic. 2019: Bei den Australian Open erreicht er erstmals das Viertelfinale, in Wimbledon scheidet er in der ersten Runde aus. 2020: Bei den Australian Open steht er zum ersten Mal in einem Grand-Slam-Halbfinale, muss sich dort aber dem Österreicher Dominic Thiem geschlagen geben. Bei den US Open treffen die beiden im Finale erneut aufeinander. Wieder geht Thiem als Sieger hervor. 2021: Bei den Sommerspielen in Tokio gelingt Zverev sein bisher größter Erfolg: Er wird der erste deutsche Olympiasieger im Tennis. 2022: Bei den French Open hat er gute Aussichten auf seinen ersten Grand-Slam-Titel. Im Halbfinale muss er jedoch verletzt aufgeben. Eine weitere Verletzung zieht er sich bei Wimbledon 2024 zu. Hier ist im Achtelfinale Schluss. Dennoch schließt er das Jahr als sein erfolgreichstes ab. Er holt 69 Siege und belegt Platz zwei der Weltrangliste. 2025: Abseits des verlorenen Australian-Open-Finales und des Sieges bei den BMW Open verläuft sein Jahr durchwachsen. Nach dem Erstrundenaus in Wimbledon spricht Zverev über mentale Probleme. Er macht eine einmonatige Pause, kehrt im Juli 2025 zurück und feiert in Toronto seinen 500. Sieg auf der ATP-Tour. 2026: Bei den Australian Open schafft er es bis ins Halbfinale und kommt seinem ersten Grand-Slam-Titel sehr nahe. Dort muss er sich aber Carlos Alcaraz in fünf Sätzen geschlagen geben. Am 7. Juni 2026 gewinnt Zverev seinen ersten Grand-Slam-Titel. Im Finale der French Open besiegt er den Italiener Flavio Cobolli mit 6:1, 4:6, 6:4, 6:7 (5:7), 6:1. Damit ist er der erste Deutsche nach Boris Becker 1996 der solch einen Erfolg feiert.
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