Der Ozean ist eine Symphonie von Geräuschen, von den melodischen Gesängen der Wale bis zu den leisen Schlägen und dem Stöhnen der Fische. Doch Meeresforscher haben lange Zeit angenommen, dass Haie, eine Gruppe von über 500 Arten, unter Wasser nicht absichtlich Geräusche erzeugen. Manche Fische nutzen Muskelkontraktionen, um ihre Schwimmblase, ein mit Gas gefülltes Organ, das den Auftrieb unterstützt, als eine Form der Kommunikation in Schwingung zu versetzen, aber Haie haben dieses Organ nicht. Haie sind getarnte Jäger, die mit einer Haut ausgestattet sind, die den durch ihre Bewegungen erzeugten Lärm dämpft. Eine neue Studie, die in der Fachzeitschrift Royal Society Open Science veröffentlicht wurde, deutet jedoch darauf hin, dass eine häufige Art aus Neuseeland mit ihren Zähnen absichtlich Geräusche erzeugen könnte. Carolin Nieder, die leitende Bioakustikerin an der Woods Hole Oceanographic Institution, erkannte nicht sofort, was sie da hörte, als ein Hai anfing zu klicken“. „Als ich das Geräusch zum ersten Mal hörte, dachte ich, dass es sich wie elektrische Funken anhört. Ich wusste, dass Haie stumm sind und keine aktiven Geräusche von sich geben, also habe ich das Klicken zunächst nicht registriert, aber dann passierte es immer wieder“, erklärte Nieder. Das Klicken stammte von einem gefleckten Mündungshai, einer Art, die Dr. Nieder auf ihre Hörfähigkeit hin testete. Diese Art, die zwischen 27 und 60 Zentimeter groß werden kann, kommt in allen neuseeländischen Gewässern vor und ist auf den Speisekarten von Fisch- und Pommesbuden als „Zitronenhai“ bekannt. Das in der Studie festgestellte Klickverhalten ist der erste dokumentierte Fall, in dem ein Hai absichtlich Geräusche unter Wasser macht. Der Mitautor der Studie, Eric Parmentier von der Universität Lüttich, vermutet, dass das Geräusch vom kräftigen Zusammenschnappen der flachen, plattenartigen Zähne des kleinen Hais herrühren könnte. Die Forscher glauben, dass es auch andere Haie gibt, die Geräusche erzeugen, aber sie bitten die Menschen dringend, einen respektvollen Abstand einzuhalten und keine Reaktionen zu provozieren.
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Bundeshaushalt 2027: Mehr Schulden Und Steigende Ausgaben Geplant
Die Bundesregierung plant für das Jahr 2027 deutlich höhere Ausgaben und eine steigende Neuverschuldung. Nach aktuellen Eckwerten soll der Bundeshaushalt ein Volumen von rund 543 Milliarden Euro erreichen – ein spürbarer Anstieg im Vergleich zum Vorjahr. Auch bei den Schulden ist ein deutlicher Zuwachs vorgesehen. Im Kernhaushalt sollen etwa 110 Milliarden Euro neue Kredite aufgenommen werden, mehr als noch im Jahr 2026. Insgesamt fällt die Verschuldung noch höher aus, da zusätzlich Sondervermögen für Infrastruktur und Verteidigung genutzt werden. Ein großer Teil der Ausgaben fließt in die Verteidigung. Der entsprechende Etat soll deutlich steigen, um die Bundeswehr weiter auszubauen. Auch Investitionen in Infrastruktur, etwa für Straßen, Brücken und das Bahnnetz, sind geplant. Die höhere Verschuldung hängt unter anderem mit der wirtschaftlichen Lage zusammen. Schwächere Konjunkturdaten geben dem Staat mehr Spielraum für neue Kredite innerhalb der Schuldenbremse. Gleichzeitig steht die Regierung vor der Herausforderung, Finanzierungslücken zu schließen und Einsparungen zu finden. Zusätzlich sind neue Einnahmequellen im Gespräch, etwa Abgaben auf Plastik oder zuckerhaltige Produkte. Dennoch bleibt unklar, wie genau alle geplanten Ausgaben langfristig finanziert werden sollen. Insgesamt zeigt sich: Der Haushalt für 2027 setzt auf hohe Investitionen, bringt aber gleichzeitig steigende Schulden und offene finanzielle Fragen mit sich.
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