Nach dem Selbstmord seiner Ex-Freundin hat die Staatsanwaltschaft München die Ermittlungen gegen Ex-Bayern-Spieler Jerome Boateng eingestellt. Der 36-Jährige wird nach dem Grundsatz "im Zweifel für den Angeklagten" nicht angeklagt.
Frontalcrash auf der L600 bei Leimen: Motorradfahrer nach Kollision mit Auto verletzt
Leimen: Am Donnerstagnachmittag kam es auf der L600 zwischen Leimen und Lingental zu einem schweren Verkehrsunfall. Gegen 16:30 Uhr kollidierten aus bislang ungeklärter Ursache ein Pkw und ein entgegenkommendes Motorrad frontal. Der Motorradfahrer wurde bei dem Zusammenstoß leicht verletzt. Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde er zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus nach Heidelberg gebracht. Zum genauen Unfallhergang sowie zur Höhe des entstandenen Sachschadens machte die Polizei bislang keine Angaben. Für die Bergungs-, Abschlepp- und Reinigungsarbeiten musste die L600 zunächst in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt werden. Ab etwa 18 Uhr war die Strecke wieder einseitig befahrbar, bevor die Sperrung gegen 19 Uhr vollständig aufgehoben wurde. Die Ermittlungen zur Unfallursache hat das Polizeirevier Wiesloch aufgenommen.
Südkorea: Sex-Massagen für Schiedsrichter
Der südkoreanische Fußballverband soll ausländischen Schiedsrichter sexuelle Dienstleistungen bezahlt haben. Die Vorwürfe betreffen mindestens sieben Spiele und sind bislang nicht bewiesen.
1.600 Schweine sterben im Feuer
Im bayerischen Landkreis Aichach-Friedberg ist in der Nacht ein Schweinestall komplett niedergebrannt. Keines der 1.600 Tiere konnte gerettet werden.
Fidschi: Wissenschaftler finden, dass Bullenhaie mit ihren Verwandten verkehren
Fidschi – 04. August 2026. Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass Bullenhaie eine leichte Vorliebe dafür haben, Zeit mit ihren Verwandten zu verbringen, und geben damit einen neuen Einblick in ihr Sozialverhalten. Wissenschaftler untersuchten erwachsene Bullenhaie im Shark Reef Marine Reserve in Fidschi mithilfe genetischer Daten und sechs Jahren an Beobachtungen. Die Studie ergab, dass die meisten Haie nicht eng miteinander verwandt waren, einzelne Tiere jedoch etwas häufiger dazu neigten, sich mit Verwandten zusammenzuschließen und mit ihnen zu interagieren als mit nicht verwandten Artgenossen. Forschende der University of Exeter, des Fiji Shark Lab und der Lancaster University prägten dafür den Begriff „kinfluence“, um zu beschreiben, wie Familienbeziehungen Sozialstruktur und Verhalten beeinflussen können. Hauptautorin Natasha D. Marosi erklärte, frühere Untersuchungen hätten gezeigt, dass Bullenhaie ihre sozialen Partner aktiv nach Faktoren wie Geschlecht, Alter und Größe auswählen. Die neue Studie habe nun offengelegt, dass auch familiäre Verbindungen eine Rolle spielen, wenngleich der Effekt nicht so stark sei wie der Einfluss dieser anderen Faktoren. Wie die Beziehungen der Haie gemessen wurden Gemessen wurden die Beziehungen zwischen den Haien über Nähe-Assoziationen, bei denen sich die Tiere innerhalb einer Körperlänge zueinander befanden, sowie über soziale Verhaltensweisen. Dazu zählten paralleles Schwimmen, „Lead-Follow“-Formationen und synchronisiertes Schwimmen. Die Forscherinnen und Forscher stellten fest, dass familiäre Bindungen zu diesen Verhaltensweisen beitragen könnten. Dies gelte besonders bei Paaren männlicher Haie, wie es in der Analyse hieß. Als mögliche Erklärung schlugen sie vor, dass Haie Verwandte über frühe Erfahrungen erkennen könnten, wenn Geschwister und Cousins in Flüssen und Ästuaren Zeit miteinander verbringen. Familienbande prägen soziale Netzwerke Die Ergebnisse stellen die Vorstellung infrage, Haie seien vollständig einzelgängerische Tiere, und zeigen, dass soziale Netzwerke von Bullenhaien durch eine Kombination aus Familienbindungen, Geschlecht, Größe und Alter geprägt werden. Damit erweitern die Befunde das Bild vom Sozialleben dieser Art und verweisen auf mehrere Faktoren, die das Zusammenleben beeinflussen.
US: Tiere im Oregon Zoo knabbern sich zum Nationalen Wassermelonentag durch ein Melonenfest
Die Tiere im Oregon Zoo feierten am 3. August den Nationalen Wassermelonentag mit einem frischen Wassermelonen-Schmaus und genossen die saisonale Leckerei auf ganz unterschiedliche Weise. In dem Video ist zu sehen, wie Zoobewohner von Elefanten bis zu Orang-Utans an der Feier teilnehmen, indem sie in frische Wassermelonen beißen, sie zerdrücken und verspeisen. Die saisonale Frucht ist dabei mehr als nur ein schmackhafter Snack. Der Oregon Zoo nutzt Gegenstände wie Wassermelonen als Teil seiner Maßnahmen zur Umweltanreicherung, indem er anregende Umgebungen, Objekte und Aktivitäten bereitstellt, die das Wohlbefinden der Tiere fördern. Unter den Teilnehmern ist die Familie der Östlichen Spitzmaulnashörner besonders für ihre Fähigkeiten bekannt, Wassermelonen zu zerquetschen. „Ich liebe es, dass King ein Zerdrücker ist und Jozi ein Aufspießer“, sagte Chad Harmon, der den Afrika-Bereich des Zoos leitet. „Zwei völlig unterschiedliche Techniken, die funktionieren.“
USA: Kriegsschiff der Navy bei massiver Versenkung im Pazifik von Raketen getroffen
Vereinigte Staaten – 17. Juli 2026 Das außer Dienst gestellte Schiff USS Peleliu wurde während einer Live-Fire-Versenkschießübung im Rahmen der Übung Rim of the Pacific 2026 von zwei Harpoon-Anti-Schiffs-Marschflugkörpern getroffen. Das amphibische Angriffsschiff wurde am 17. Juli 2026 von Raketen getroffen, die vom schnellen Jagd-U-Boot USS Columbia der Los-Angeles-Klasse abgefeuert wurden. Die USS Peleliu diente mehr als 35 Jahre in der Navy. Mit einer Verdrängung von nahezu 40.000 Tonnen ließ das Schiff von seinem Flugdeck eine Vielzahl von Luftfahrzeugen starten, während es Kampfeinsätze und humanitäre Missionen über die halbe Welt hinweg durchführte. Die Versenkungsübung war Teil von RIMPAC 2026, der weltweit größten internationalen maritimen Übung. An RIMPAC 2026 beteiligten sich 30 Nationen, 30 Schiffe, fünf U-Boote, 15 nationale Landstreitkräfte, mehr als 190 Luftfahrzeuge und über 30.000 Angehörige. RIMPAC 2026 fand vom 24. Juni bis 31. Juli in und um die Hawaii-Inseln statt. Die Übung bietet Ausbildungsmöglichkeiten und unterstützt zugleich kooperative Beziehungen zwischen den Teilnehmenden mit Fokus auf maritime Sicherheit und Schutz.
US: Glücklicher Beamter entgeht Katastrophe, als abgelenkter Fahrer in stehendes Fahrzeug rast
El Paso, Vereinigte Staaten – 25. Juli 2026: Eine Verkehrskontrolle auf der Interstate 10 wäre beinahe tragisch ausgegangen, als ein abgelenkter Fahrer in ein angehaltenes Fahrzeug prallte und nur knapp daran vorbeischrammte, einen Motorradbeamten des Polizeidepartments El Paso zu treffen. Der Beamte führte die Kontrolle mit eingeschaltetem Blaulicht durch, als der Fahrer seine Geschwindigkeit nicht unter Kontrolle brachte und in das stehende Fahrzeug krachte. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Fahrzeug rund 500 Fuß weit über den Seitenstreifen geschoben. Der Beamte wurde verletzt, und der Fahrer des angehaltenen Fahrzeugs wurde mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Lebensbedrohliche Verletzungen wurden nicht gemeldet. Der Unfallverursacher erhielt eine Anzeige wegen „Failure to Control Speed Causing a Collision“ – also wegen nicht angepasster Geschwindigkeit mit anschließender Kollision. Der Vorfall gilt als Erinnerung daran, dass Verkehrskontrollen zu den gefährlichsten Teilen der Arbeit eines Polizeibeamten gehören. Bodycam-Video veröffentlicht, Hinweis auf „Move Over“-Gesetze Das Polizeidepartment El Paso veröffentlichte Bodycam-Aufnahmen des Unfalls und erinnerte Autofahrer daran, die texanischen Gesetze „Move Over or Slow Down“ zu befolgen. Demnach müssen Fahrer, wenn es sicher möglich ist, die Spur wechseln oder andernfalls deutlich langsamer fahren, falls ein Wechsel nicht möglich ist. Außerdem wurden Verkehrsteilnehmer daran erinnert, aufmerksam zu bleiben und Ablenkungen am Steuer zu vermeiden. Die Polizei betonte, dass schon kurze Unachtsamkeit bei Einsätzen am Fahrbahnrand schwere Folgen haben kann.