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Schranken-Ärger in Oberbayern: Bahnübergang für 4 Jahre dicht

Wer ins oberbayerische Wiesham will, muss sich ab heute auf einen Umweg einstellen. Der zunächst händisch betriebene Bahnübergang dort wird für vier Jahre gesperrt. Wie reagieren die Anwohner und Landwirte? Wir haben uns vor Ort umgehört.

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Trump hat am Montag gemeinsam mit Hegseth und Vance der gefallenen US-Soldaten gedacht. Großbritannien hat am Montag den heißesten Mai-Tag seiner Geschichte erlebt. In der belgischen Gemeinde Buggenhout ist am Dienstag ein Zug mit einem kleinen Schulbus zusammengestoßen. Über 900 Verdachtsfälle und 220 Tote hat der Ebola-Ausbruch im Kongo bereits gefordert. Jazzlegende Sonny Rollins ist im Alter von 95 Jahren gestorben. Die Nachrichten des Tages – kurz zusammengefasst.

Mexiko Empfängt Irans WM-Team Nach US-Absage

Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum erklärte, dass die iranische WM-Mannschaft während des Turniers in Mexiko bleiben dürfe, da die USA nicht bereit gewesen seien, sie zu beherbergen. Auf einer Pressekonferenz sagte Sheinbaum, Mexiko habe „kein Problem“ damit, die Mannschaft zu beherbergen, und fügte hinzu: „Wir haben keinen Grund, ihnen die Möglichkeit eines Aufenthalts in Mexiko zu verweigern.“ Die Präsidentin erklärte, die FIFA sei an sie herangetreten, nachdem die USA dem Iran eine Übernachtung verweigert hatten, obwohl die Mannschaft während des Turniers drei Spiele dort bestreiten sollte. Das US-Außenministerium teilte in einer Erklärung mit, Präsident Donald Trump habe die iranische Mannschaft zur Teilnahme am Turnier begrüßt, ging aber nicht auf Sheinbaums Äußerungen ein. Die FIFA bestätigte später, dass das Trainingslager der iranischen Mannschaft in das Centro Xoloitzcuintle in Tijuana, Mexiko, verlegt worden sei. Ursprünglich war Tucson, Arizona, als WM-Quartier vorgesehen, und alle drei Spiele sollten in den USA stattfinden. Das neue Basislager wird während des Turniers, das am 11. Juni beginnt, für Trainingseinheiten vor und nach den Spielen genutzt.

Klimacamp startet: Über 1000 Aktivisten kommen nach Hamm

Die Bundesregierung will neue Gaskraftwerke bauen, damit auch dann Strom aus der Steckdose kommt, wenn Windräder und Solaranlagen wegen schlechtem Wetter nicht genug liefern. Das betrifft ganz Deutschland – auch Regionen in Nordrhein-Westfalen. Klimaschützer finden die neuen Gaskraftwerke falsch und sagen: Das ist ein Rückschritt für die Energiewende. Sie wollen bundesweit protestieren und zeigen, welche Folgen fossile Energie für das Klima hat. Gerade schlagen im Lippepark in Hamm mehr als tausend Aktivisten ihre Zelte auf. Sie protestieren gezielt gegen die geplanten Gaskraftwerke in Hamm-Uentrop und Werne-Stockum. Die Aktionswoche läuft mit Workshops, Diskussionen und am Samstag einer großen Demo – inklusive Weltrekordversuch: Die Teilnehmer wollen ein riesiges menschliches Windrad bilden. Mit ihrem Klimacamp wollen die Aktivisten die Bundesregierung unter Druck setzen und die Diskussion um die Energiepolitik neu anstoßen. Ob ihr Protest wirklich etwas an den Plänen ändert, ist aber noch offen.

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86 Millionen für Sanierung der Sporthochschule Köln

Nordrhein-Westfalen steckt über 86 Millionen Euro in die Modernisierung und energetische Sanierung der Deutschen Sporthochschule Köln. Die Bauarbeiten starten bald und sollen dafür sorgen, dass die Hochschule in Müngersdorf bis 2033 klimaneutral wird. Vor allem die Sporthallen werden erweitert und klimafreundlich umgebaut. Auch das Schwimmzentrum und die Bibliothek bekommen eine energetische Frischzellenkur. Die Hochschule könnte dadurch jedes Jahr bis zu 669 Tonnen CO2 und 250.000 Euro an Energiekosten sparen. Ministerpräsident Hendrik Wüst sagt, die Investition sei ein wichtiger Schritt für den Klimaschutz. Die Sporthochschule soll damit zeigen, wie nachhaltige Entwicklung in Nordrhein-Westfalen funktionieren kann. Die Bauarbeiten gehen in Kürze los und laufen bis 2033. Danach soll die Hochschule als Vorzeigeprojekt für nachhaltige Sanierung im Land gelten.

Post und Verbraucherschutz warnen vor Nachsende-„Preisfallen“

Wer einen Nachsendeauftrag buchen möchte, läuft Gefahr, auf der Seite eines Drittanbieters mit überteuerten Leistungen zu landen.

München-Nürnberg Express: Pannenzug muss evakuiert werden

Der München-Nürnberg-Express sorgt seit Jahren für Frust bei Pendlern: Wegen technischen Problemen bei den neuen Skoda-Zügen kommt es immer wieder zu Verspätungen und Zugausfällen. Am Sonntag musste ein solcher Zug nun auf der Strecke zwischen Ingolstadt und Nürnberg evakuiert werden. Gegen 17 Uhr kam er auf offener Strecke zum Stehen – wohl wegen eines defekten Stromabnehmers. Nach ca. zwei Stunden ohne Klimaanlage wurden die 300 Fahrgäste von der Feuerwehr gerettet. Verlässlichere Züge sollen laut Verkehrsministerium erst 2028 eingesetzt werden.

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