Diese Nachricht dürfte Ross Antony nicht gerade freuen. Statt seiner Show wird am 1. Mai ein anderer Schlagerstar zur besten Sendezeit im MDR zu sehen sein.
Joggen für Anfänger: Tipps für den perfekten Laufeinstieg
Der Laufeinstieg unterscheidet sich je nach Fitnessstand, Gesundheit und Körperbau einer Person. Wenn Sie lange keinen Sport mehr getrieben haben, sollten Sie als Einsteiger langsam vorgehen. Sehnen, Bänder, Gelenke, Muskeln und Ihr gesamtes Herz-Kreislauf-System müssen sich langsam an die neue Belastung gewöhnen. In dem Video finden Sie Tipps, wie Sie langsam in den perfekten Lauf einsteigen.
Japanische Restaurants in Düsseldorf: Hier kann man Sushi, Ramen und Co. lecker essen
Über 8.500 Japaner leben in Düsseldorf. Kein Wunder, dass es hier deutschlandweit die besten japanischen Restaurants gibt - hier unsere Favoriten. Im Takumi bekommt man einen ausgezeichneten Ramen serviert. Wer im Takumi essen möchte, muss sich allerdings etwas gedulden: Bei großem Andrang kommt es zu längeren Wartezeiten - doch es lohnt sich. In der typischen japanischen Einrichtung hat man schnell das Gefühl, in einem Restaurant in Japan zu essen. Nagomi serviert leckeres Sushi in typisch japanischer Einrichtung. Zu einem Hauptgericht kann auch ein original japanischer Sake genossen werden. Neben traditionellem japanischen Sushi und Tempura gibt es in Tokyo Lounge auch moderne Gerichte wie das Teppanyaki. Das Restaurant Nagaya und Yoshi by Nagaya wurde vom Guide Michelin auch 2023 wieder mit einem Stern ausgezeichnet. Das Nagaya eignet sich für Geschäftsessen mit japanischen Geschäftspartnern oder ein besonderes Date. Klassische japanische Gerichte werden in Naniwa mit europäischen Einflüssen neu interpretiert. Probieren Sie eines der über 70 Menüs, die Sie in dieser Variante in noch keinem anderen japanischen Restaurant gekostet haben. Qomo: In noch nicht einmal einer Minute hat der Aufzug die Höhe von 172,50 Meter erreicht und die Tür öffnet sich zum höchsten Restaurant der Landeshauptstadt. Hoch oben im Rheinturm lädt das Qomo zum 360-Grad-Blick über die Stadt ein. Geboten wird zeitgenössische japanische Fusion-Küche der eher gehobenen Art. Neben Sushi und Sashimi werden in Yabase auch klassische Aal-Spezialitäten serviert. Neben Maki und Nigiri bietet das Okinii eine Auswahl asiatischer Speisen.
Die besten und gesündesten Alternativen zu Sonnenblumenöl
Mehr als 17 Kilogramm Speiseöl verbraucht jeder Deutsche im Jahr pro Kopf – zeigen die Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Das Sonnenblumenöl zählt dabei als das beliebteste Speiseöl. Doch seit Wochen ist der kaltgepresste Allrounder aufgrund des Krieges in der Ukraine knapp und schwer zu bekommen. Beim Sonnenblumenöl ist die Ukraine einer der wichtigsten Exporthändler für Deutschland. Dadurch, dass aus der Ukraine derzeit kein Sonnenblumenöl exportiert wird, entstehen die Lücken in den Regalen in den Supermärkten. Sonnenblumenöl kann aber durch anderen Ölarten ersetzt werden. Rapsöl ist reich an ein- und mehrfach ungesättigten Fettsären, es enthält Omega-3-Fettsäuren und Vitamin E. Außerdem gibt es noch Soja-, Distel- und Leinöl, Olivenöl, Walnuss-, Sesam- oder Erdnussöl. Daneben kommen auch feste pflanzliche oder tierische Fette infrage: Kokosfett, Margarine oder Butter.
Deutsche wollen gesund essen: Sie scheitern aber am Alltag
Der Mehrheit der Deutschen ist eine gesunde Ernährung wichtig. Trotzdem schaffen das viele nicht. Das größte Hindernis ist zu wenig Zeit im Alltag. Zu diesem Ergebnis kommt eine Ernährungsstudie der Techniker Krankenkasse. In der repräsentativen Befragung stehen die Ernährungsgewohnheiten der Menschen im Mittelpunkt. Für 92 % ist Gesundheit einer der wichtigsten Aspekte beim Essen. Aber weniger als zwei Drittel der Befragten essen täglich Obst oder Gemüse. Bei den 18-39-Jährigen greift nicht mal die Hälfte (49 %) täglich in die Obstschale. Mehr als jeder Dritte nascht oft nebenbei Chips, Schokolade oder Ähnliches. 40 % beschäftigen sich während des Essens häufig noch mit etwas anderem. Vom Nutri-Score haben zwar fast alle Befragten gehört, mehr als die Hälfte orientiert sich beim Einkauf aber nicht daran. Bei der Befragung gab die große Mehrheit (78 %) an, regelmäßig Fleisch zu essen. 17 % setzen auf eine fleischarme Ernährung. Zwei Prozent ernähren sich vegetarisch und ein Prozent vegan. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt eine pflanzenbetonte Ernährung mit einem geringen Fleischverzehr. Der Grund für unerfüllte Ernährungswünsche: Der eng getaktete Alltag. 43 % fehlt Zeit und Ruhe für gesunde Ernährung. Bei 27 % ist gesunde Ernährung nur schwer mit dem Beruf zu vereinbaren. Neben Gesundheit ist für die Mehrheit der Befragten Nachhaltigkeit, also das Essen regionaler, saisonaler oder Bio-Produkte, wichtig. Dabei kauft weniger als die Hälfte der Befragten ausgewiesene Bio-Produkte. Ebenfalls bei der Hälfte der Befragten scheitert nachhaltige Ernährung am Preis.
Nutztiere in Deutschland: So viel Fleisch essen die Deutschen
Die Landwirtschaft nutzt nach Angaben des Bundesumweltministeriums die Hälfte der gesamten Landesfläche, um einen Großteil unserer Lebensmittel zu produzieren. Davon werden jedoch wiederum 70 Prozent für die Viehzucht genutzt – und genau da liegt das Problem. Rund 52 kg Fleisch isst ein Mensch in Deutschland durchschnittlich pro Jahr. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt einem Erwachsenen Menschen jedoch nur knapp die Hälfte (31,3 Kg) pro Jahr. Das wären 600 Gramm Fleisch pro Woche. Nur knapp 1 % der Schweine in Deutschland werden in ökologischer Wirtschaftsweise gehalten. Dabei ist Schweinefleisch in Deutschland mit am beliebtesten. Doch auch andere tierische Produkte wie Milch und Eier werden in Deutschland massenweise produziert. Zurzeit leben 2,5 Mal so viele Nutztiere wie Menschen in Deutschland (211,8 Millionen). Im Jahr 2022 wurden 752,5 Millionen Tiere geschlachtet. Das entspricht etwa zwei Millionen Tieren pro Tag. Im 1. Halbjahr 2022 waren es in den Schlachtbetrieben allein 25,8 Millionen Schweine, Rinder, Schafe, Ziegen und Pferde sowie 353,2 Millionen Hühner, Puten und Enten. In Supermärkten und Restaurants werden aber auch immer mehr vegetarische und vegane Gerichte und Ersatzprodukte angeboten. Deutschland ist sogar der größte Milch-Erzeuger der EU. 32 Mio. Tonnen Kuhmilch wurden 2021 erzeugt.
Vegetarische Ernährung: Das müssen Sie wissen
Laut dem Verbraucherzentrale Bundesverband ernähren sich hierzulande aktuell rund acht Millionen Menschen fleischlos. Diverse Aussagen sind dazu im Umlauf und wir zeigen, was stimmt und was nicht stimmt. Behauptung: Vegetarische Ernährung ist besser für Klima und Tiere. Bewertung: Richtig. „Es ist tatsächlich so, dass vegetarische Ernährung besser ist für das Klima und auch für viele andere Umweltkategorien, wie zum Beispiel die Nitratbelastung in Gewässern“, erklärt Hyewon Seo vom Umweltbundesamt (UBA). Laut dem WWF kann ein rein vegetarischer Lebensmittelkonsum den Klimafußabdruck Deutschlands um 47 Prozent reduzieren. Nach Angaben der Welternährungsorganisation (FAO) werden weltweit mehr als 33 Milliarden Hühner, 1,6 Milliarden Rinder und jeweils knapp eine Milliarde Schweine und Schafe gehalten. Die Haltung trägt stark zum Treibhausgasausstoß bei. Behauptung: Durch Fleischersatzprodukte wie Soja schaden Vegetarier dem Planeten genauso. Bewertung: Irreführend. Fakten: Millionen Hektar einmaliger Lebensräume sind durch den Sojaanbau in den letzten Jahren vernichtet worden, wie der WWF angibt. 70 Prozent des weltweit angebauten Sojas gehen demnach auf den Fleischverzehr zurück, weil das Soja anstatt für den direkten menschlichen Verzehr für Tierfutter eingesetzt wird. Behauptung: Vegetarische Ernährung schützt Tiere. Bewertung: Stimmt zum Teil. Nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes wurden 2022 in Deutschland mehr als 750 Millionen Nutztiere geschlachtet. Im Vergleich zu 2021 ging die Fleischproduktion um 8,1 Prozent zurück. Da die Tierhaltung zur Fleischproduktion und zur Milch- und Eiproduktion ausbaufähig ist, ist für den Tierschutzbund der Veganismus besser für das Wohl der Tiere. Behauptung: Vegetarische Ernährung ist gesünder und hilft beim Abnehmen. Bewertung: Grundsätzlich richtig. Den Verbraucherzentralen zufolge hat eine vegetarische Ernährung „nachweislich gesundheitliche Vorteile“. Deutsche essen im Durchschnitt rund ein Kilo Fleisch pro Woche, empfohlen werden 300 bis 600 Gramm, so das Umweltbundesamt. Die Weltgesundheitsorganisation WHO stuft verarbeitetes Fleisch als „krebserregend“ und unverarbeitetes rotes Fleisch als „wahrscheinlich krebserregend“ ein. Behauptung: Kinder können sich ohne Fleisch nicht gesund entwickeln. Bewertung: Falsch. „Eine gut zusammengesetzte, gemischt vegetarische Ernährung mit Verzehr von Milchprodukten und Eiern kann gesundes kindliches Wachstum und Entwicklung auch ohne Fleischverzehr ermöglichen“, sagt Berthold Koletzko, Vorsitzender der Ernährungskommission der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin. Wichtig sind pflanzliche Proteinquellen wie Hülsenfrüchte und Nüsse und tierisches Protein aus Milchprodukten.
Vegane und vegetarische Ernährung: So beliebt sind Veggie-Ersatzprodukte 2024
Die Produktion von Fleischersatzprodukten stieg 2024 um vier Prozent auf 126.500 Tonnen - rund 4 Prozent mehr als 2023 mit 121.600 Tonnen. Das teilte das Statistische Bundesamt mit. In fünf Jahren hat sich die Menge damit mehr als verdoppelt. 2019 lag die Produktion noch bei 60.400 Tonnen. Fleischbranche noch deutlich größer: Der Markt für fleischlose Produkte ist weiter gewachsen. Ihr Wert lag 2024 bei 647,1 Millionen Euro – rund 10,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Pro Kopf wurden 2024 etwa 1,5 Kilogramm davon produziert. Im gleichen Zeitraum sank der Wert von Fleisch und Fleischerzeugnissen um 1,1 Prozent auf 44,3 Milliarden Euro. Trotz des Rückgangs ist die Fleischbranche damit noch immer rund 70-mal so groß wie der Markt für vegetarische und vegane Alternativen. Der Pro-Kopf-Verzehr von Fleisch ist zuletzt wieder leicht gestiegen. Laut Statistikamt und der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung lag er bei 53,2 Kilogramm pro Person – etwa 300 Gramm mehr als im Vorjahr.