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Tödlicher Sturz in Hamburg: Vier Verdächtige in Untersuchungshaft

Ein Jugendlicher stürzt aus dem achten Stock eines Hamburger Hochhauses in die Tiefe und stirbt. Ein Gericht erlässt Haftbefehle gegen vier Verdächtige.

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Entwicklungsministerin zum Iran-Krieg

Der Krieg im Iran wirkt weit weg, doch die Folgen spüren wir längst auch in Deutschland. Steigende Spritpreise, wirtschaftlicher Druck und globale Unsicherheit hängen eng mit der Lage rund um die Straße von Hormus zusammen – eine der wichtigsten Öl-Routen der Welt. Wird sie blockiert, hat das direkte Auswirkungen auf unseren Alltag. Gleichzeitig verschärft sich die humanitäre Krise im Nahen Osten: Im Libanon sind über 1 Million Menschen innerhalb des Landes auf der Flucht. In Gaza fehlt es weiterhin an Zugang zu Hilfsgütern und Perspektiven für den Wiederaufbau. Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) betont: Diplomatie und internationale Zusammenarbeit sind jetzt entscheidend.

Wir vermissen dich, Björn

Unser Kollege Björn Reichert ist tot. Wenn Sie unsere Sendung schon länger schauen, dann werden Sie keinen Redakteursnamen häufiger gehört haben. Der Satz "und jetzt die Nachrichten von Björn Reichert" haben wir tausende Male anmoderiert. Björn war ein wahnsinnig toller Nachrichtenmann - er liebte News: auf den Punkt, verständlich und vor allem wahr. So hat er die Nachrichten über 16 Jahre für Sie gemacht. Für uns war er viel mehr: ein Kollege, ein Freund - einer, der uns weitergeholfen hat, wenn wir nicht mehr weiter wussten. Als Björn erfahren hat, dass er an einer tödlichen Krankheit litt, war er unglaublich tapfer und er wollte, dass auch wir - seine SAT.1 NRW-Familie - klar und offen damit umgehen. Er hatte die ganze Redaktion vor einem Monat noch einmal zu einem gemeinsamen Grillen eingeladen - da hatten wir noch über einen seiner letzten Wünsche gesprochen. Er wollte unbedingt für Sie noch einmal einen Nachrichtenfilm schneiden. Das hat er leider nicht mehr geschafft. Sollte er uns jetzt irgendwo hören, wissen wir, dass es dort ab jetzt gute Nachrichten gibt. Wir vermissen dich, Björn.

Dachgeschoss-Brand in Euskirchen

In Euskirchen brach gestern Abend ein Feuer in einer Dachgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses aus. Eine Person starb in der Brandwohnung, ihre Leiche wurde vor Ort gefunden. 20 weitere Bewohner konnten sich selbst retten und kehrten in ihre Wohnungen zurück. Die Ursache des Feuers in der Küche ist noch unklar. Die Polizei prüft die Identität der verstorbenen Person, bei der es sich vermutlich um die 64-jährige Bewohnerin handelt. Die Straße vor dem Haus ist gesperrt, Kirmesbuden sind aufgebaut, der Rettungseinsatz wurde dadurch nicht behindert. Brandermittler sind vor Ort, um die Brandursache zu klären.

Trainerposten beim 1. FC Köln: Wagner in "engem Austausch"

Wird René Wagner für die nächste Saison vom Interimscoach zum Trainer des 1. FC Köln befördert? Der 53-Jährige befindet sich in einem "engem Austausch" mit Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler, der ihn zuletzt gelobt hatte. Sollte er weitermachen dürfen, werde Wagner seinen "Ansatz nicht verändern".

Bundesrat stoppt 1000-Euro-Prämie

Der Bundesrat hat ein Gesetz gestoppt, das Arbeitnehmern in Nordrhein-Westfalen eine steuerfreie Sonderzahlung von 1.000 Euro ermöglicht hätte. Betroffen sind unter anderem Justine Danisch aus Neuss, die sich auf die Prämie gefreut hatte, und ihr Arbeitgeber David Zülow. Der Grund für die Ablehnung ist, dass Länder und Kommunen durch die Steuerfreiheit rund 120.000 Euro an Einnahmen verlieren würden. Bürgermeister Martins Mertens aus Rommerskirchen begrüßt die Entscheidung, da die Kommunen dringend auf diese Einnahmen angewiesen sind. Die Arbeitnehmer hoffen dennoch auf eine zukünftige Unterstützung vom Staat. Die steuerfreie Sonderzahlung bleibt vorerst gestrichen und wird nicht ausgezahlt.

Bochums Coach Rösler: "Die Saison war nach den ersten acht Spielen verloren"

Bochums Headcoach Uwe Rösler über das Karriereende von Kevin Vogt und den Ehrgeiz gegen Hannover 96 gewinnen zu wollen.

Laumann oder Lauterbach? Verwechslung im NRW-Landtag

Im NRW-Landtag kam es gestern zu einem humorvollen Versprecher: Gesundheitsminister Karl Josef Laumann wurde fälschlicherweise als Karl Lauterbach angesprochen. Die Namensähnlichkeit führte zu der Verwechslung während der Sitzung. Laumann reagierte gelassen und erklärte die Unterschiede zwischen sich und dem ehemaligen Bundesgesundheitsminister Lauterbach. Dabei hob er auch die unterschiedlichen Ernährungsgewohnheiten hervor. Der stellvertretende Landtagspräsident Christof Rasche hatte die Sitzung geleitet und gab zu, den Versprecher nicht erklären zu können. Der Vorfall wurde von allen Beteiligten mit Humor aufgenommen und hatte keine weiteren Folgen.

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