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Peking: Humanoide Roboter laufen zum ersten Mal einen Halbmarathon

In Peking sind mehrere humanoide Roboter einen Halbmarathon gelaufen. Einige sind gleich nach dem Start umgekippt. Der erste Roboter kam nach über 2,5 Stunden ins Ziel.

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Rekordfahrt in der Salzwüste

Er ist der einzige Mensch, der jemals die Schallmauer in einem Auto durchbrochen hat. Jetzt kommt für den Briten Andy Green ein neuer Weltrekord hinzu.

Notfallseelsorge: Hilfe in der Krise

Die Notfallseelsorge ist eine Form der psychosozialen Krisenhilfe. Seit über 30 Jahren unterstützt sie Menschen in akuten Krisensituationen – sofort, unabhängig von der Konfession und als Teil der organisierten Notfallhilfe. Alarmiert wird sie über die Leitstellen der Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst. Sie begleitet Opfer, Angehörige, Beteiligte und Einsatzkräfte nach schweren Notfällen wie Unfällen, Bränden, Suiziden oder plötzlichen Todesfällen. Auch beim Überbringen von Todesnachrichten steht sie der Polizei zur Seite. Geschichte: Notfallseelsorge gibt es im Grunde so lange wie die Kirche, da die Sorge um Menschen in Not schon immer als christliche Aufgabe galt. Ein genaues Gründungsdatum gibt es nicht. Viel entstand an verschiedenen Orten unabhängig voneinander – häufig initiiert von Pfarrern, die gleichzeitig im Rettungsdienst oder in der Feuerwehr aktiv waren. Wichtige Impulse kamen nach der Hamburger Sturmflut 1962. In den 1980er- und 90er-Jahren entwickelten sich daraus moderne Notfallseelsorge-Systeme. Manche wurden als Teil der Gemeindearbeit verstanden, andere als eigener seelsorglicher Dienst – beides existiert bis heute. Feuerwehren und Rettungsdienste sahen die Kirchen zunehmend als verlässliche Partner. Seit 1998 gibt es den jährlichen Bundeskongress für Notfallseelsorge und Krisenintervention. Die Notfallseelsorge hat unterschiedliche Wurzeln: Einige Initiativen konzentrierten sich vor allem auf Betroffene und Angehörige, andere stärker auf die Einsatzkräfte. Bis heute arbeitet die Notfallseelsorge meist leise im Hintergrund – sichtbar wird sie oft erst bei großen Katastrophen. Bundesweite Statistik: Die bundesweiten Zahlen der Evangelischen Notfallseelsorge zeigen, wie oft Menschen in schweren Momenten Unterstützung brauchen: Im Jahr 2023 gab es knapp 30.500 Einsätze, bei denen rund 92.000 Betroffene begleitet wurden. Insgesamt sind dafür mehr als 8.200 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende im Einsatz.

Nach Polizeisperre auf A 4 bei Glauchau: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Polizisten

Im April krachte ein gestohlener Audi in eine Straßensperre, nun befassen sich Staatsanwälte mit den Akten. Nicht nur dem Dieb, auch einem Polizisten droht Ärger. Die „Freie Presse“ beantwortet alle wichtigen Fragen zur juristischen Aufarbeitung.

Klima oder Wetter? Das ist der Unterschied

Häufig werden die Begriffe „Klima“ und „Wetter“ trotz ihrer unterschiedlichen Bedeutung verwechselt. Das Wetter bezeichnet den Zustand der Atmosphäre an einem bestimmten Zeitpunkt und Ort. Damit ist das Wetter in Form von Regen, Sonnenschein, Sturm oder Schnee gemeint. Unter Klima versteht man alle Wettererscheinungen, die im Durchschnitt an einem Ort über einen gewissen Zeitraum hinweg auftreten. Dazu werden Wetterdaten aus einem Betrachtungszeitraum von mindestens 30 Jahren herangezogen. Wenn es also Wochen lang heftig regnet, dann ist das erstmal nur ein Wetterereignis. Der Unterschied zwischen Klima und Wetter liegt dem Umweltbundesamt zufolge in den verschiedenen Zeiträumen. Das Wetter beschreibt nur den aktuellen Zustand. Beim Klima spricht man von einem Mittelwert aus einer längeren Zeitspanne von mindestens 30 Jahren.

„Ich bekomme viele Drohungen“: Trump bestätigt heimlichen Flugzeugwechsel nach NATO-Gipfel

US-Präsident Donald Trump hat am Dienstag auf der Joint Base Andrews im US-Bundesstaat Maryland öffentlich bestätigt, dass er nach dem NATO-Gipfel in Ankara im Juli heimlich das Flugzeug gewechselt hat. Hintergrund waren offenbar glaubwürdige Raketendrohungen aus dem Iran. Auch äußerte er sich zu einer dritten Amtszeit.

Karin Prien: Die Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Porträt

Karin Prien wird 1965 in Amsterdam geboren. Sie kommt aus einer jüdischen Familie. Ihre deutschen Großeltern waren vor den Nazis in die Niederlande geflohen. Als Kind zieht Prien mit ihren Eltern nach Neuwied in Rheinland-Pfalz, wo sie 1984 ihr Abitur macht. Mit 26 Jahren nimmt sie die deutsche Staatsbürgerschaft an. Ab 1984 studiert Prien Rechts- und Politikwissenschaften in Bonn. 1991 schließt sie ihr Postgraduiertenstudium mit Schwerpunkt „Internationales Handelsrecht“ in Amsterdam ab. 1994 macht sich Prien als Rechtsanwältin selbstständig. Seit 2008 ist sie Fachanwältin für Handels- und Gesellschaftsrecht. Politische Karriere 1981 tritt Karin Prien als Schülerin in die CDU ein. 2011 bis 2017 ist sie Abgeordnete der Hamburger Bürgerschaft. Sie wird wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion, 2012 schulpolitische Sprecherin. 2015 bis 2017 ist Prien stellvertretende Fraktionsvorsitzende. Zudem ist sie Fachsprecherin für Schule, Flüchtlinge und Verfassung sowie Geschäftsordnung und Wahlprüfung. 2017 wechselt Prien als Bildungsministerin in die Landesregierung von Schleswig-Holstein. Seit 2018 ist sie Sprecherin des jüdischen Forums der CDU. Im gleichen Jahr wird sie stellvertretende Landesvorsitzende, 2022 stellvertretende Bundesvorsitzende der CDU. Im Mai 2025 wird Prien unter Bundeskanzler Friedrich Merz Ministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Damit ist sie die erste jüdische Bundesministerin. Privatleben Karin Prien ist verheiratet und hat drei erwachsene Söhne.

Das neue Mercedes-AMG GT Coupé - die aktive Hinterachslenkung

Herzstück des Systems sind zwei elektromechanische Lenkungsaktuatoren (Elektromotoren mit Spindeltrieb), die keine mechanische Verbindung zum Lenkrad haben. Sie ersetzen die konventionellen Spurlenker an der Hinterachse. Dieses „By-Wire“-System verstellt elektronisch gesteuert die Hinterräder in einem vordefinierten Kennfeld. Die Spurwinkeländerung beträgt jeweils in eine Richtung bis zu 2,5 Grad am Hinterrad. Bis Tempo 100 km/h werden die Hinterräder in entgegengesetzter Richtung zu den Vorderrädern eingeschlagen. Dies entspricht einer virtuellen Verkürzung des Radstands. Vorteil: Das neue AMG GT Coupé lenkt deutlich agiler in Kurven ein, erfordert weniger Lenkarbeit und macht dadurch noch mehr Fahrvergnügen. Weitere Vorteile sind die erhöhte Handlichkeit und der reduzierte Wendekreis in täglichen Fahrsituationen – wie etwa beim Abbiegen oder Einparken. Fährt das Coupé schneller als 100 km/h, schlägt das System die Hinterräder parallel zu den Vorderrädern ein (maximaler Lenkwinkel dann 0,7 Grad). Dies entspricht einer virtuellen Verlängerung des Radstandes und verbessert spürbar die Fahrstabilität. Gleichzeitig baut sich bei Richtungswechseln die Seitenkraft an den Hinterrädern deutlich schneller auf, was die Reaktion auf Lenkbefehle beschleunigt. Die aktive Hinterachslenkung verbessert nicht nur das Handling in Kurven, sondern unterstützt den Fahrer auch bei plötzlichen Ausweichmanövern und erhöht damit die aktive Sicherheit. Das macht den AMG GT im Grenzbereich leichter beherrschbar.

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