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Hessen: Vermisster Junge «sehr wahrscheinlich» tot

Fast einen Monat wurde überall nach einem verschwundenen Sechsjährigen aus Mittelhessen gesucht. Ein Kanufahrer macht am Ostersonntag eine schlimme Entdeckung.

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Zucker: Infos über die Alltagsdroge

Was haben Alkohol, Nikotin und Zucker gemeinsam? Der Körper will immer mehr davon. Knapp 35 Kilogramm verbraucht jeder Deutsche allein an Haushaltszucker pro Jahr. Das berichtet Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung. Zucker blockiert die Fettverbrennung. Wissenschaftler haben Nachweise dafür gefunden, dass zu viel Zucker uns nicht nur dick, sondern auch krank machen kann. Der australische Regisseur Damon Gameau nahm für seinen Dokumentarfilm 60 Tage lang täglich 160 Gramm Zucker zu sich. Das hat er durch den versteckten Zucker in Fertigprodukten gemacht. Das Ergebnis: deutlich verschlechterte Blutfett- und Leberwerte sowie eine Gewichtszunahme von 8,5 Kilogramm. Die Ärzte bescheinigten ihm, dass er auf dem besten Wege sei, einen Typ-2-Diabetes zu entwickeln. Laut der Weltgesundheitsorganisation sollten nicht mehr als 25 g oder acht Würfel Zucker pro Tag verzehrt werden. Die ist aber teils schon mit einem Glas Fruchtsaft erreicht. Es ist nicht einfach, den versteckten Zucker aus dem Alltag herauszufiltern. Professorin Susanne Klaus vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam rät, auf verarbeitete Lebensmittel zu verzichten und möglichst selbst zu kochen. Außerdem empfiehlt sie, den Zucker im Kaffee, die Marmelade auf dem Brötchen, den Nachtisch beim Mittagessen und den Süßkram am Abend zu vermeiden.

Zu wenig Personal für zu viele Kinder: Das sollen die Eltern wissen

Kita-Träger sind grundsätzlich verpflichtet, sich an die gesetzlichen Vorgaben zu halten. Wenn das nicht funktioniert, dann müssen sie das ans zuständige Landesjugendamt melden. Meist werden dann Betreuungszeiten vorläufig gekappt und Gruppen geschlossen, mitunter auch ganze Einrichtungen. Wenn festgestellt wird, dass ein Kind dadurch zu Schaden kam, dass die Aufsichtspflicht verletzt wurde, drohen den Mitarbeitenden oder Trägern arbeitsrechtliche, zivil- und auch strafrechtliche Konsequenzen. Das können Abmahnungen oder Kündigungen sein, auch Ansprüche auf Schmerzensgeld oder Schadensersatz sind denkbar. Wenn die Kita ausfällt, können Eltern Beiträge nicht zurückfordern. Elternbeiträge werden pauschal erhoben, es gibt keinen Anspruch auf eine festgelegte Gegenleistung – das ist gesetzlich geregelt. Der Landeselternbeirat der Kitas beklagt dieses System und rät Familien, wenigstens an ihre Kommunen heranzutreten und um freiwillige Erstattung zu bitten – auch, wenn das in aller Regel abgelehnt wird. Mehr dazu im Video.

So viel kostet eine Scheidung: Kosten und gesetzliche Regeln

Die Scheidung der Ehe kann nicht nur emotional, sondern auch finanziell zermürbend sein. Wie lange dauert es, sich scheiden zu lassen? Ehepaare sind dazu verpflichtet, mindestens ein Jahr vor dem Scheidungsantrag bereits getrennt zu leben. Wird das Trennungsjahr nicht eingehalten, kann das Gericht den Scheidungsantrag zurückweisen. In der Regel dauere die Scheidung mit Versorgungsausgleich etwa sechs bis acht Monate, sagt Stefan Specks, Anwalt für Familienrecht in Düsseldorf. Addiert ergibt das also mindestens anderthalb Jahre. Was kostet die Scheidung? Die Scheidungskosten setzen sich aus Gerichts- und Anwaltskosten zusammen. Je nach Dauer und Konflikten können die Kosten variieren. Gesetzlich dürfen die Scheidungskosten nicht unter 3.000 Euro, auch nicht über eine Million Euro liegen. Die Kosten für Gericht und Anwälte hängen vom Verfahrenswert ab, der vom Richter im letzten mündlichen Verhandlungstermin festgelegt wird. Dafür werden die letzten drei Nettoeinkommen beider Ehepartner zusammengezählt. Pro Kind werden etwa 250 Euro vom Einkommen abgezogen, und zusätzlich werden etwa zwei bis fünf Prozent des Vermögens hinzugerechnet. Beim Versorgungsausgleich werden die Altersvorsorge-Ansprüche, die während der Ehe erworben wurden, hälftig aufgeteilt. Wie wird das Vermögen nach der Scheidung geteilt? Wenn sich Paare nicht einigen können, wie Vermögensgegenstände aufgeteilt werden, greift der Zugewinnausgleich. Dieser zählt das Vermögen, das während der Ehe erwirtschaftet wurde und macht hiervon Halbe-Halbe. Vermögen, das in die Ehe eingebracht wurde, wird dabei nicht berücksichtigt. Auch Geschenktes und Geerbtes fällt in das Anfangsvermögen, das nicht aufteilt wird. Wenn dieses aber während der Ehe an Wert zugenommen hat, beispielsweise bei einer Immobilie, wird die Wertsteigerung im Zugewinnausgleich mitberücksichtigt. Was passiert mit dem Kind bei einer Scheidung? In der Regel sollten Eltern mit dem Kind gemeinsam klären, wo es wohnen möchte. Ist keine Einigung möglich, kann ein Antrag auf Umgangsregelung beim Familiengericht gestellt werden. Dort wird nach Wohl des Kindes entschieden. Der Elternteil, der das Kind betreut, erhält Betreuungsunterhalt, während der andere Elternteil monatlich festgelegten Barunterhalt zahlen muss. Die Höhe richtet sich nach Einkommen, Alter und Anzahl der Kinder.

Krebsvorsorge und Krebsfrüherkennung: Was wird ab wann übernommen?

Krebs zu erkennen, bevor er entsteht, ist das Ziel der Krebsvorsorge und Krebsfrüherkennung. In Deutschland können sich die Erwachsenen auf verschiedene Krebsarten untersuchen lassen. Dazu gehören Brustkrebs, Darmkrebs, Gebärmutterhalskrebs, Hautkrebs und Prostatakrebs. Je früher die Erkrankung erkannt und behandelt wird, desto größer sind die Heilungschancen. Die Krebsvorsorge beinhaltet je nach Alter und Geschlecht spezielle Untersuchungen.

Im neuen Job positiv auffallen

Sich gut ins Team integrieren, netzwerken, die eigenen Kompetenzen unter Beweis stellen: Die Probezeit kann für viele anstrengend sein. Alles perfekt zu machen – das wird aber kaum jemand schaffen. In der Probezeit sollte man sich nicht am Ziel fühlen, sondern sich bewusst machen, dass man als Neuzugang unter Beobachtung steht. „Das ist sozusagen ein Live-Assessment-Center“ sagt Christine Kentzler von der Personal- und Managementberatung Kienbaum. Nun gehe es darum, das, was man als Bewerber im Auswahlverfahren versprochen hat, im täglichen Geschäft zu zeigen und umzusetzen. Nicht alle werden in Details eingearbeitet. Oft genug würden neue Mitarbeiter ins kalte Wasser geworfen. Da zeige sich dann, wer damit gut klarkommt, proaktiv ist und Verantwortung übernimmt.

Diese Versicherungen brauchen Mieter

Wenn jemand eine neue Wohnung mietet und bezieht, dann sollte dabei auch an Versicherungen gedacht werden. Wenn der Mieter einen Schaden in der Mietwohnung verursacht, übernimmt in den meisten Fällen die Haftpflichtversicherung die Kosten dafür. Die Privathaftpflicht übernimmt die Schäden an der gemieteten Immobilie. Kann der Verursacher nicht ermittelt werden, kommen die Wohngebäudeversicherung des Hauseigentümers ins Spiel. Verliert der Mieter die Schlüssel, übernimmt die Versicherung die Kosten für den Austausch der Schlösser oder für das Auswechseln einer kompletten Schließanlage. Je nachdem mit welchen Inhalten der Vertrag abgeschlossen wurde, kann die Höhe der Kostenübernahme begrenzt sein oder der Mieter muss mit einer Selbstbeteiligung rechnen. Wofür die private Haftpflichtversicherung des Mieters hingegen nicht aufkommt sind Schäden durch Abnutzung und Verschleiß, etwa Dübellöcher in der Wand oder Kratzer im Boden. Ebenfalls nicht im Versicherungsumfang stehen Schäden an Heizungsanlagen, Glasschäden, Einbauküchen aus Standardfertigung sowie Schäden infolge von Schimmelbildung. Mieter, die einen Hund besitzen, benötigen darüber hinaus auch eine separate Hundehalter-Haftpflichtversicherung. Täglich wird in Deutschland in Wohnungen eingebrochen – im Schnitt 300 Mal. Und durch Brände werden jeden Tag rund 630 Wohnungen beschädigt. So lautet die Bilanz der Hausratversicherer. Wer das eigene Inventar in seiner Mietwohnung schützen möchte, kommt um eine Hausratversicherung nicht herum. Sie leistet, wenn Möbel und Wohnungseinrichtung durch folgende Gefahren beschädigt wurden. Zwischen Mieter und Vermieter kann es aus unterschiedlichen Gründen zu Streitfällen kommen. Es droht einiges juristisches Konfliktpotenzial – von der Eigenbedarfskündigung bis zur Schönheitsreparatur. Kommt es zum Rechtsstreit, müssen die meisten Kosten im Voraus bezahlt werden. Eine Rechtsschutzversicherung mit integriertem Mietrechtsschutz sorgt dann für finanziell gleich starke Gegner und ist somit absolut sinnvoll für Mieter. Eine Rechtsschutzversicherung übernimmt im Konfliktfall die Kosten für: Anwälte, das Gericht, Sachverständige, die durch das Gericht beauftragt wurden sowie eine Mediation (außergerichtliche Streitbeilegung).

AfD verliert Stichwahlen in Niedersachsen - Hannover bleibt grün

In drei Stichwahlen hat die AfD Chancen auf ein erstes kommunales Spitzenamt in Niedersachsen. Alle drei gehen klar verloren. In Hannover setzt sich der Amtsinhaber durch.

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