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Längster Sauna-Aufguss: Ostfriesen brechen Weltrekord

Für diesen Rekord mussten die Teilnehmer im wahrsten Sinne schwitzen. An der Nordsee hat ein Team in der Sauna eine Bestmarke aufgestellt. Den alten Wert zu brechen reicht den Ostfriesen aber nicht.

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Internetwetter: Aktuelle Wetterdaten aus 50 privaten Stationen in Schleswig-Holstein

In Schleswig-Holstein betreiben Hobbymeteorolog:innen mehr als 50 private Wetterstationen. Seit 2003 sind die Betreiber:innen im Rahmen des landesweiten Internetwetters miteinander vernetzt. Sämtliche Wetterdaten stehen im Internet kostenlos zur Verfügung und werden fortlaufend aktualisiert.

Protest-Kolonne aus NRW fährt durchs Regierungsviertel

Viele Städte und Gemeinden in Deutschland stecken in einer Finanzkrise. Weil der Bund die Sozialleistungen nicht ausreichend bezahlt, fehlen den Kommunen jedes Jahr Milliarden – allein im letzten Jahr lag das Minus bei über 30 Milliarden Euro. Die Schulden wachsen immer weiter. 73 Städte aus acht Bundesländern, darunter 25 aus NRW, verlangen vom Bund endlich volle finanzielle Unterstützung. Sie sagen klar: Die bisherigen Hilfen reichen nicht, um die Schulden abzubauen. Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link warnt: "Unsere Städte können bald nicht mehr handeln." Er erinnert an das riesige Defizit im letzten Jahr. Merz, Sprecher der Kommunen, fordert: "Wer bestellt, muss auch zahlen – der Bund soll die Kosten übernehmen." Link will aber, dass der Bund die Städte sofort komplett entlastet, nicht erst in Zukunft. In NRW türmen sich die Schulden inzwischen auf 64,1 Milliarden Euro – das sind fast 16 Prozent mehr als im Vorjahr. In Städten wie Mülheim an der Ruhr und Oberhausen schuldet jeder Einwohner im Schnitt über 10.000 Euro. Infolge der finanziellen Lage sind Schulen, Straßen und Schwimmbäder in einem schlechten Zustand. Der Bund will künftig 80 Prozent der Kosten für neue Aufgaben der Städte übernehmen. Die Kommunen sagen aber: Das reicht nicht, wir brauchen eine komplette Entlastung. Ob die neuen Pläne die Krise wirklich lösen, ist noch völlig offen.

Aus für Präsidentschaft? Gericht verurteilt Le Pen zu einem Jahr Haft mit Fußfessel

Nur wenige Monate vor der Präsidentschaftswahl ein Schuldspruch: Für Frankreichs Rechtsnationale Marine Le Pen ist das eine Niederlage, aber nicht unbedingt das Ende eines Traums. Wieso?

Solar-E-Auto schafft 1.000 Meilen mit Sonnenenergie

Ein Elektroauto hat erstmals eine mehr als 1.600 Kilometer lange Fahrt quer durch Großbritannien ausschließlich mit Solarstrom absolviert.

Schülerlotsen Landeswettbewerb in Mettmann

Schülerlotsen aus ganz NRW zeigen heute in Mettmann, was sie draufhaben: Beim Landeswettbewerb müssen sie am Zebrastreifen in echten Alltagssituationen reagieren – zum Beispiel, wenn Kinder über die Straße wollen oder Autofahrer ungeduldig werden. Viele Jugendliche aus Nordrhein-Westfalen machen mit. Sie zeigen, dass sie die Regeln kennen und setzen sich für die Sicherheit am Zebrastreifen ein. Emil erzählt, dass Schülerlotsen jeden Morgen Verantwortung übernehmen – noch bevor der Unterricht startet. Zu den Besten im Land zu gehören, bedeutet für ihn, dass Mitschüler sicher zur Schule kommen. Der Wettbewerb zeigt: Schülerlotsen sorgen mit viel Einsatz dafür, dass der Schulweg sicher bleibt und setzen sich jeden Tag für ihre Mitschüler ein.

PFAS im Rhein bedroht Trinkwasser für Millionen

Aus einer Deponie in Leverkusen fließen dauerhaft PFAS-Chemikalien in den Rhein. Diese Stoffe bauen sich in der Umwelt kaum ab und heißen deshalb auch Ewigkeitschemikalien. Das belastete Rheinwasser landet weiter flussabwärts im Trinkwasser von rund fünf Millionen Menschen in den Niederlanden. Currenta, der Betreiber der Deponie, steht in der Kritik: Statt das belastete Sickerwasser gezielt zu filtern, verdünnt er es bisher nur. Die niederländischen Wasserwerke müssen das Rheinwasser deshalb mit immer mehr Aufwand reinigen. Die niederländischen Wasserwerke verlangen, dass PFAS-Chemikalien vor der Einleitung in den Rhein herausgefiltert werden. Currenta testet nach eigenen Angaben Maßnahmen, um die PFAS-Belastung schrittweise zu senken.

Neugeborene leben statistisch länger

Neugeborene in Nordrhein-Westfalen können sich freuen: Ihre Lebenserwartung steigt weiter. Im Vergleich zur letzten Statistik legen sowohl Mädchen als auch Jungen leicht zu. Mädchen in NRW werden im Schnitt 82 Jahre und zehn Monate alt, Jungen 78 Jahre und sechs Monate. Das sind bei den Mädchen rund drei Monate mehr als zuvor, bei den Jungen etwa vier Monate. Beide Gruppen erreichen damit einen neuen Rekordwert im Land. Die höhere Lebenserwartung verändert das Leben in Familien und stellt die Gesellschaft vor neue Aufgaben. Wer länger lebt, braucht oft auch länger medizinische Hilfe und Unterstützung – das fordert unser Gesundheitssystem heraus. Trotz des neuen Rekords bleibt NRW im bundesweiten Vergleich im Mittelfeld. In anderen Bundesländern werden Babys im Schnitt noch ein paar Monate älter.

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