Die deutsche Sprache ist reich an Sprichwörtern. Sie tragen häufig wichtige Lebensweisheiten in sich und stammen aus alter Zeit. Wer sie beherrscht, kann einen gebildeten Eindruck hinterlassen. Hier sind fünf Beispiele: "Wer zuerst kommt, mahlt zuerst." Dieses Sprichwort geht auf alte Mühlen zurück, wo frühes Erscheinen einen Vorteil brachte. Wer jemanden dazu ermutigen möchte, zeitig aufzustehen, verwendet: „Morgenstund hat Gold im Mund“. Denn: Die ersten Stunden des Tages sind oft besonders produktiv. Diese Redewendung stammt aus der römischen Mythologie. "Alle guten Dinge sind drei" weist auf die Bedeutung der Zahl Drei im Mittelalter hin. Gerichts- und Volksversammlungen fanden damals traditionell dreimal im Jahr statt. "Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein", warnt vor bösen Absichten, die einen selbst treffen können. Diese Weisheit findet sich ursprünglich in der Bibel. Das letzte Sprichwort kommt aus der Seefahrt und beschreibt Gefahr: "Die Ratten verlassen das sinkende Schiff." Heute bedeutet es, dass Menschen sich aus schwierigen Situationen zurückziehen.
Benimm-Regeln in den Öffis
Laut telefonieren, stark riechendes Essen verzehren oder zu Stoßzeiten mit dem Rad in die U-Bahn? Was davon darf man in den Wiener Öffis und was ist ein No-Go? Reporterin Iris Rothmüller hat es sich angeschaut.
Jugger: Nerd-Hobby oder echter Sport?
Schon einmal vor den Sportart Jugger gehört? Wie biem Fußball muss auch hier ein Ball ins Tor. Der Haken: Die Spieler:innen bekämpfen sich währenddessen mit Schaumstoffwaffen. Andreas Weidinger hat es ausprobiert.
Andy Burnham: Wie tickt er?
Wer ist der neue britische Premierminister? Wie tickt Andy Burnham und was hat er vor?
Ethikrat-Chef fordert Debatte über Leihmutterschaft
Der Fall Jens Spahn hat die Debatte über Leihmutterschaft neu entfacht. Ethikrat-Chef Helmut Frister fordert eine offene Diskussion. Er spricht von einer gesellschaftlichen Doppelmoral und sieht Reformbedarf in der Fortpflanzungsmedizin.
EU-Verordnung: Kampf um Sikahirsche
Die EU stuft den Sikahirsche als invasive Art ein. Bis spätestens 2027 soll sie deswegen aus Österreich verschwinden. Müssen Züchter nun ihre Herde töten. Diese Frage und weitere beanwortet Klaus Hackländer von der BOKU Wien.
17 Titel in fünf Jahren: Wie Spanien den Weltfußball beherrscht
Weltmeister, Europameister, Olympiasieger... Spanien räumt im Fußball seit Jahren überall ab, und zwar die Männer, Frauen und im Nachwuchs. Und ein Ende der Dominanz ist nicht in Sicht. Nie zuvor hatte ein Land gleichzeitig die WM-Titel bei Männern und Frauen inne - so wie derzeit Spanien. Wir blicken auf die unfassbare Titelbilanz der Südeuropäer.
Unternehmensinsolvenzen nehmen weiter zu
Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland befindet sich bereits auf hohem Niveau und ist weiter gestiegen. Wie das Bundeswirtschaftsministerium meldet, wurden seit Mai 2025 bis April 2026 insgesamt 24.599 Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Das bedeutet einen Anstieg um 8,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dem um zwei Monate aktuelleren IWH-Insolvenztrend zufolge wurden seit Juli 2025 bis Juni 2026 18.368 Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften gemeldet, was einem Anstieg um 8,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Erst vergangene Woche hatten wir darüber bericchtet, dass die Zahl der insolventen Unternehmen, die gerettet werden können, immer weiter sinkt.