Die deutsche Sprache ist reich an Sprichwörtern. Sie tragen häufig wichtige Lebensweisheiten in sich und stammen aus alter Zeit. Wer sie beherrscht, kann einen gebildeten Eindruck hinterlassen. Hier sind fünf Beispiele: "Wer zuerst kommt, mahlt zuerst." Dieses Sprichwort geht auf alte Mühlen zurück, wo frühes Erscheinen einen Vorteil brachte. Wer jemanden dazu ermutigen möchte, zeitig aufzustehen, verwendet: „Morgenstund hat Gold im Mund“. Denn: Die ersten Stunden des Tages sind oft besonders produktiv. Diese Redewendung stammt aus der römischen Mythologie. "Alle guten Dinge sind drei" weist auf die Bedeutung der Zahl Drei im Mittelalter hin. Gerichts- und Volksversammlungen fanden damals traditionell dreimal im Jahr statt. "Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein", warnt vor bösen Absichten, die einen selbst treffen können. Diese Weisheit findet sich ursprünglich in der Bibel. Das letzte Sprichwort kommt aus der Seefahrt und beschreibt Gefahr: "Die Ratten verlassen das sinkende Schiff." Heute bedeutet es, dass Menschen sich aus schwierigen Situationen zurückziehen.
Medienscout Convention: Workshops gegen Falschinformationen & co
Jugendliche kommen in Dortmund zur Medienscouts Convention zusammen. In den Workshops sprechen sie über Falschinformationen, Radikalisierung und Sextortion. Die Landesanstalt für Medien richtet das Treffen aus. Die Schüler lernen dort, wie sie mit digitalen Risiken umgehen. Die Jugendlichen geben ihr neues Wissen an Mitschüler weiter und machen ihre Schulen so fit im Umgang mit Medien.
Bis zu 600.000 Euro: Rekord-Schmerzensgeld für Missbrauch
Melanie F. wird von ihrem Pflegevater, ein Priester, als Jugendliche missbrauchte. Sie sagt, die Erlebnisse belasten sie bis heute. Das Oberlandesgericht macht die Kirche erstmals grundsätzlich verantwortlich und stellt bis zu 600.000 Euro Schmerzensgeld in Aussicht.
Zwei Wochen Tankrabatt - Kritik an Weitergabe
DIW und Ifo kommen zum Schluss, dass der Steuernachlass noch immer nicht komplett bei den Verbrauchern ankommt. Auch das Bundeskartellamt sieht Defizite - insbesondere bei einer Kraftstoffart.
92 geschmuggelte Reptilien im Koffer entdeckt
Zöllner finden am Flughafen 37 Giftschlangen und 55 Echsen im Koffer eines Mexikaners. Einige Schlangen stecken in Shampoo-Flaschen, die Echsen in Socken. Knapp 30 Tiere überleben den stundenlangen Transport nicht. Viele der beschlagnahmten Reptilien sind selten oder streng geschützt. Ein Wischtest an den Händen des Mannes zeigt Spuren von Kokain und bringt die Zöllner auf die Spur. Sie lassen ihn nicht einreisen, er fliegt zurück in die Türkei.
Kirchen-Kiosk: Zwischen Gesprächen, Bier & Zigaretten
Die Kirchengemeinde übernimmt einen Kiosk in Gelsenkirchen. Schwester Birgit betreibt ihn ehrenamtlich und verkauft auch Bier und Zigaretten. Der Kiosk wird zum Treffpunkt für Menschen ohne Kirchenbindung. Der Kiosk dient in Gelsenkirchen als Treffpunkt für Begegnung und Austausch.
Krankenkassen-Sparpaket abgemildert – Bundestag beschließt Korrekturen
Der Bundestag beschloss nach langen Debatten eine Notfallreform - und bessert dabei das jüngste Krankenkassen-Sparpaket nach.
Nach Bas-Rücktritt: Klingbeil verteidigt Union-Kritik
Nach dem Rücktritt von Bärbel Bas verteidigt SPD-Chef Lars Klingbeil seine Kritik an der Union.