Nach dem Tod von Papst Franziskus kommen ab Mittwoch die Kardinäle in Rom zusammen, um ein neues Oberhaupt der katholischen Kirche zu wählen. Medienverantwortlicher der Bischofskonferenz, Paul Wuthe, kennt die Abläufe der Papstwahl.
Hardy Krüger jr. will Asche des Vaters suchen – Schwester hält dagegen
Vier Jahre nach dem Tod von Hardy Krüger streiten sich seine Kinder Christiane und Hardy Krüger jr. öffentlich. Christiane wirft dem TV-Star vor sich mit dem Tod des Vaters zu vermarkten.
CDU-Fraktion verlässt bei Siegmund-Wahl geschlossen den Saal
Wenn sich in Sachsen-Anhalt der AfD-Politiker Ulrich Siegmund im Dezember als Ministerpräsident zur Wahl stellt, wird die CDU-Fraktion nicht dabei sein.
Dias: "PSG ist das beste Team Europas"
Ruben Dias freut sich über den überzeugenden Sieg gegen Liverpool und blickt voller Vorfreude auf den Champions-League-Kracher gegen PSG. Für den City-Star ist der Pariser Klub derzeit das beste Team Europas.
Flugzeug sendet Code für Entführungsfall - Funkgerät defekt?
Ein Flugzeug sendet in der Luft einen Code, der für eine Entführung steht – danach ist der Pilot nicht mehr per Funk erreichbar. Die Polizei muss nun die Hintergründe ermitteln.
Papst Leo XIV.: Das Oberhaupt der katholischen Kirche im Porträt
Papst Leo XIV. - mit bürgerlichem Namen Robert Francis Prevost - ist der 267. Pontifex. Er ist der erste US-amerikanische Papst. 1955 wird Prevost in Chicago geboren. Seine Eltern haben französisch-spanisch-italienische Wurzeln. Prevost studiert zunächst Mathematik und tritt 1977 dem Augustinerorden bei. 1982 wird er in Rom zum Priester geweiht. Später promoviert er dort auch in Kirchenrecht. Ab Mitte der 80er-Jahre ist Prevost als Missionar in Peru tätig: Er gründet Pfarreien, leitet ein Priesterseminar und ist in der Bischofsausbildung aktiv. 2015 ernennt ihn Papst Franziskus zum Bischof von Chiclayo, einer Diözese im Norden Perus. 2023 wird Prevost Leiter des Dikasteriums für Bischöfe. Die Vatikanbehörde wählt weltweit Bischöfe aus. Im selben Jahr ernennt ihn Papst Franziskus zum Kardinal. Nach dem Tod von Franziskus wird Prevost im Mai 2025 sein Nachfolger. Im vierten Wahlgang, nach nur 24 Stunden Konklave, wird er gewählt. Prevost gibt sich den Papstnamen Leo XIV. Er gilt als einer, der zuhört, vermittelt und Wandel will, ohne zu polarisieren - ein pragmatischer Diplomat laut kirchlichen Kreisen. Er soll ein gemäßigter Reformer sein, ohne Glaubenssätze aufzugeben. So spricht er sich z.B. für mehr Transparenz in der Kirche aus. Die Weihung von Frauen für kirchliche Ämter lehnt er ab. Ihm wird vorgeworfen, in seiner Zeit in Chicago und als Bischof in Chiclayo Missbrauchsfälle nicht konsequent verfolgt zu haben. Prevost bestreitet die Vorwürfe, die Diözese weist die Anschuldigungen zurück.
Rockerclubs: Wer sind die Hells Angels und Bandidos?
Motorradclubs gelten häufig als kriminell und gefährlich. Aus diesem Grund wurden in Deutschland immer wieder Ortsgruppen, je nach Gruppierung Charter oder Chapter genannt, verboten. Die bekanntesten Rockergruppen sind die Hells Angels und die Bandidos. Sie fallen immer wieder durch Rockerkriege, Schießereien und andere Delikte auf. Die Hells Angels wurden 1948 gegründet und sind laut Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) in 32 Ländern mit 6.000 Mitgliedern vertreten. Laut der Hells-Angels-Website sind es sogar 62 Länder. Der Klub wird immer wieder in Verbindung mit Geldwäsche, Bedrohung, illegalen Waffenbesitz und anderen Straftaten gebracht. In Deutschland werden immer wieder einzelne Charter verboten und in den Niederlanden wurde die Gruppierung 2019 sogar komplett verboten. Zu erkennen ist die Gruppe an den Kutten und Jacken mit dem Totenkopf-Symbol der einen Helm und Flügel trägt. Der andere große Motorradklub sind die Bandidos. Diese wurden 1966 vom US-Amerikaner Donald Eugene Chambers in Houston, Texas gegründet. Seit dem hat sich die Gang in 22 Länder verbreitet und hat rund 5.000 Mitglieder. In Deutschland gibt es die Gruppe seit 1999. Das Symbol der Rocker ist ein mexikanischer Bandit mit Machete und Revolver in den Händen. Die Ortsgruppen werden Chapter genannt. Wie auch bei den Hells Angels werden diese immer wieder verboten. In Hagen wurde eine Gruppe nach Schießereien und andere Straftaten verboten. 2017 folgt ein Kuttenverbot für die Gruppen. Dadurch dürfen mehrere Rockergruppen nicht mehr ihre Symbole öffentlich zeigen. Das Gesetz wurde angefochten, 2020 jedoch vom Bundesverfassungsgericht bestätigt. 2021 wurde die Gruppe "Bandidos MC Federation West Central" verboten, die Bandidos sind in Deutschland jedoch nicht vollständig untersagt. Seitdem entstehen in NRW neue Chapter, die als mögliche Nachfolgeorganisationen geprüft werden. Die Rockerszene ist im Umbruch: Viele wechselten zu den Hells Angels, Gewalt und Kriminalität bleiben. Trotz der Verbote verschwinden die Strukturen nicht, sondern organisieren sich neu – was die Arbeit der Polizei erschwert und die Szene unübersichtlicher macht.
Nina Warken: Die Chefin des Bundeskanzleramtes im Porträt
Nina Warken wird am 15. Mai 1979 in Bad Mergentheim geboren. 1998 macht sie Abitur am Matthias-Grünewald-Gymnasium in Tauberbischofsheim. Im Anschluss studiert sie Jura an der Universität Heidelberg. 2003 macht sie das erste Staatsexamen, 2005 das zweite. Seit 2006 arbeitet sie als Rechtsanwältin. 1999 bis 2014 ist sie in der Jungen Union aktiv. Seit 2000 ist sie CDU-Mitglied. 2004 bis 2024 ist sie im Stadtrat von Tauberbischofsheim und von 2014 bis 2019 im Kreistag des Main-Tauber-Kreises. 2006 bis 2014: Sie hat verschiedene Ämter in der CDU, u.a. als Vorsitzende im Bundesfachausschuss Innere Sicherheit der Union. 2013 bis 2017 ist sie im Bundestag. Nach einer kurzen Unterbrechung ist sie seit 2018 wieder Abgeordnete. 2015 bis 2023 ist sie Präsidentin der THW-Landesvereinigung Baden-Württemberg. 2023 wird sie Generalsekretärin der CDU Baden-Württemberg. Mai 2025: Im Kabinett von Friedrich Merz wird sie Bundeswirtschaftsministerin. Nach Spahns Rücktritt als Fraktionschef baut Kanzler Merz sein Kabinett um. Am 29. Juli 2026 wird Warken als Bundesgesundheitsministerin entlassen und zur Chefin des Bundeskanzleramtes ernannt. Damit ist sie die erste Frau, die dieses Amt übernimmt. Privatleben Sie ist mit Sebastian Warken verheiratet. Gemeinsam haben sie 3 Kinder.