Nach dem Dreifachmord in Weitefeld fehlt vom mutmaßlichen Täter jede Spur. Die Polizei schließt nicht aus, dass der Mann verletzt oder tot ist.
Mexikanischer Drogenboss «El Mencho» tot: Kartellmitglieder reagieren mit Wut
Narco-Lieder feiern seine Machenschaften. «Der Herr der Hähne» war jahrelang auf der Flucht. Nun ist der Anführer des Kartells Jalisco nach Behördenangaben tot. Kartellmitglieder reagieren mit Wut.
Zucker: Infos über die Alltagsdroge
Was haben Alkohol, Nikotin und Zucker gemeinsam? Der Körper will immer mehr davon. Knapp 35 Kilogramm verbraucht jeder Deutsche allein an Haushaltszucker pro Jahr. Das berichtet Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung. Zucker blockiert die Fettverbrennung. Wissenschaftler haben Nachweise dafür gefunden, dass zu viel Zucker uns nicht nur dick, sondern auch krank machen kann. Der australische Regisseur Damon Gameau nahm für seinen Dokumentarfilm 60 Tage lang täglich 160 Gramm Zucker zu sich. Das hat er durch den versteckten Zucker in Fertigprodukten gemacht. Das Ergebnis: deutlich verschlechterte Blutfett- und Leberwerte sowie eine Gewichtszunahme von 8,5 Kilogramm. Die Ärzte bescheinigten ihm, dass er auf dem besten Wege sei, einen Typ-2-Diabetes zu entwickeln. Laut der Weltgesundheitsorganisation sollten nicht mehr als 25 g oder acht Würfel Zucker pro Tag verzehrt werden. Die ist aber teils schon mit einem Glas Fruchtsaft erreicht. Es ist nicht einfach, den versteckten Zucker aus dem Alltag herauszufiltern. Professorin Susanne Klaus vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam rät, auf verarbeitete Lebensmittel zu verzichten und möglichst selbst zu kochen. Außerdem empfiehlt sie, den Zucker im Kaffee, die Marmelade auf dem Brötchen, den Nachtisch beim Mittagessen und den Süßkram am Abend zu vermeiden.
Zu wenig Personal für zu viele Kinder: Das sollen die Eltern wissen
Kita-Träger sind grundsätzlich verpflichtet, sich an die gesetzlichen Vorgaben zu halten. Wenn das nicht funktioniert, dann müssen sie das ans zuständige Landesjugendamt melden. Meist werden dann Betreuungszeiten vorläufig gekappt und Gruppen geschlossen, mitunter auch ganze Einrichtungen. Wenn festgestellt wird, dass ein Kind dadurch zu Schaden kam, dass die Aufsichtspflicht verletzt wurde, drohen den Mitarbeitenden oder Trägern arbeitsrechtliche, zivil- und auch strafrechtliche Konsequenzen. Das können Abmahnungen oder Kündigungen sein, auch Ansprüche auf Schmerzensgeld oder Schadensersatz sind denkbar. Wenn die Kita ausfällt, können Eltern Beiträge nicht zurückfordern. Elternbeiträge werden pauschal erhoben, es gibt keinen Anspruch auf eine festgelegte Gegenleistung – das ist gesetzlich geregelt. Der Landeselternbeirat der Kitas beklagt dieses System und rät Familien, wenigstens an ihre Kommunen heranzutreten und um freiwillige Erstattung zu bitten – auch, wenn das in aller Regel abgelehnt wird. Mehr dazu im Video.
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Verkehrsunfallstatistik: Die Zahlen für Nordrhein-Westfalen
Rund 643.000 Unfälle ereigneten sich 2024 in NRW. Das sind laut Verkehrsunfallbilanz etwa 2.000 mehr als im Vorjahr. 485 Personen kamen dabei ums Leben. Die Zahl der Motorradfahrer ist sprunghaft auf 86 Tote angestiegen: 28 mehr als 2023. Insgesamt gab es 10.291 Schwerverletzte. Rund 880 weniger als 2023. Mit E-Scootern sind 2024 mehr Menschen als im Vorjahr zu Schaden gekommen. Die Bilanz: 8 Tote, rund 2.600 Verletzte. 2023 gab es 4 Tote und etwa 2.100 Verletzte. NRW-Innenminister Herbert Reul ordnete die Entwicklung ein: Je mehr E-Scooter genutzt würden, desto mehr passiere auch. Jedoch seien rund 260 Opfer unter 14 Jahre alt gewesen. „Kinder unter 14 dürfen solche Geräte gar nicht benutzen“, sagte er und appellierte an die Eltern. Die Cannabis-Legalisierung hat die Unfallzahlen offenbar zunächst nicht beeinflusst: 2024 wurden 412 Unfälle unter Einfluss der Droge verursacht. Im Vorjahr waren es 7 weniger. Die Zahl der illegalen Autorennen liegt bei 2.270: Dabei gab es 578 Unfälle und 15 Tote. Bei den Fußgängern sind weniger Unfälle, Verletzte und Tote zu verzeichnen. Dennoch starben 89 Personen. Rund 13.500 Unfälle gab es mit Radfahrenden, ein Rückgang um gut 1.000 Fälle. Verstorben sind 37 Personen. Die Pedelec-Unfälle sind um 434 auf rund 7.280 Fälle gestiegen. 43 Menschen kamen dabei ums Leben.
Staubilanz für Nordrhein-Westfalen: So viele Tage steht NRW im Stau
Staus sind in Nordrhein-Westfalen leider vorprogrammiert. Der ADAC hat seine Staubilanz für das Jahr 2024 in NRW bekannt gegeben. Insgesamt knapp 172.000 Staus zählte der ADAC auf den NRW-Autobahnen 2024. Auf den mehr als 2.250 Autobahnkilometern betrug die Dauer aller Verkehrsstörungen 154.964 Stunden. Das sind den Angaben zufolge acht Prozent mehr als 2023 (143.606). Autofahrer steckten damit fast 6.457 Tage in Stau und stockendem Verkehr fest. In NRW gibt es laut ADAC einen hohen Sanierungsbedarf. Obwohl NRW nur rund 17 Prozent der deutschen Autobahnkilometer hat, fanden dort 2024 bis zu 66 Prozent aller Baustellen statt. Zwischen Mai und Dezember gab es monatlich über 600 Baustellen, im November sogar 685. Besonders belastet waren in NRW im vergangenen Jahr diese zehn Autobahnen: A1, A2, A3, A4, A40, A42, A46, A52, A57 und A59. 2024 gehörten sechs Abschnitte aus dem Raum Köln und dem Ruhrgebiet zu den 15 größten Stauschwerpunkten Deutschlands. Bundesweit bleibt NRW damit weiter Stauland Nummer eins.
Stau auf der Autobahn: Was ist Pflicht, was verboten?
Nordrhein-Westfalen ist bekannt für seine unzähligen Staus auf den Autobahnen. Morgens und am frühe Abend zum Berufsverkehr gibt den meisten Stau in NRW. Das ergibt für die Autofahrer so einige Wartestunden im Fahrzeug. Doch auch wenn im Stau alles still steht, gibt es einige Regeln zu beachten. So ist zum Beispiel die Bildung einer Rettungsgasse Pflicht. Wenn man dies nicht tut kann es nach dem Bußgeldkatalog teuer werden.