Fußball-Ikone David Beckham ließ es anlässlich seines 50. Geburtstages ordentlich krachen und brachte die Nachbarschaft um den Schlaf.
Wir brauchen Zoos – Haus des Meeres zeigt, warum
Sind Zoos noch zeitgemäß? Das Haus des Meeres in Wien zeigt, wie moderner Artenschutz heute aussieht. Expeditionen nach Mexiko und Madagaskar, die Wiederansiedlung des Tequila-Kärpflings, Erhaltungszucht bedrohter Arten wie der Bayerischen Kurzohrmaus und des Donaustörs, Forschung an Korallen und Lisztaffen — und Umweltbildung für Millionen Menschen. Zoodirektor Jeff Schreiner über Tierwohl, Auswilderung und die entscheidende Frage: nicht ob wir Zoos brauchen, sondern welche.
Fast 1.500 Flüge gestrichen: Chaos an britischen Flughäfen nach technischer Störung
In Großbritannien hat eine technische Störung bei der Flugsicherung NATS ein Flugchaos ausgelöst. Seit Dienstag wurden rund 1.470 Flüge gestrichen. Vor allem London-Heathrow ist betroffen, auch Gatwick, Stansted, Manchester und Dublin meldeten Einschränkungen. Airlines wie Ryanair und Wizz Air übten scharfe Kritik an NATS.
Forscher verlässt Claude-Firma und warnt vor KI
Ein Forscher der KI-Firma Anthropic ist mit einer drastischen Warnung zurückgetreten: Die großen Entwickler Künstlicher Intelligenz handelten unverantwortlich „und spielen mit unseren Leben“.
Könnte Russland Tatsächlich Krieg Gegen Europa Führen?
Die Diskussion über die mutmaßliche hybride Kriegsführung Russlands gegen Europa hat neuen Auftrieb erhalten, nachdem Deutschland das Land offiziell für einen gescheiterten Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig verantwortlich gemacht hat. Im vergangenen Monat entdeckten Flughafenmitarbeiter in Leipzig – einem wichtigen zivilen Fracht- und NATO-Logistikzentrum in Ostdeutschland – eine mit Sprengstoff beladene Drohne sowie einen Zünder. Nach Angaben der Bundesregierung identifizierten polizeiliche Ermittlungen im Zusammenhang mit dem gescheiterten Angriff zwei russische Verdächtige. Der Vorfall hat die Aufmerksamkeit erneut auf hybride Angriffe Russlands gelenkt, die seit dem umfassenden Einmarsch in die Ukraine im Jahr 2022 andauern. Hybride Kriegsführung ist eine militärische Strategie, die konventionelle Gefechtstaktiken mit nicht-militärischen Methoden wie Cyberangriffen, Sabotage und Desinformation kombiniert, um einen Gegner zu destabilisieren, ohne einen umfassenden Krieg auszulösen. Neben dem gescheiterten Angriff in Leipzig bringen Behörden Russland mit einer wachsenden Zahl von Sabotageakten, Cyberangriffen und anderen Methoden hybrider Kriegsführung in ganz Europa in Verbindung. In Dänemark warnten die Behörden kürzlich vor mutmaßlichen russischen Versuchen, dänische Staatsbürger für die Planung von Sabotageakten gegen dänische Rüstungsunternehmen mit Verbindungen zur Ukraine zu rekrutieren. Unterdessen warnte der italienische Außenminister Antonio Tajani, dass Italien täglich unter Cyberangriffen leide, und äußerte Bedenken hinsichtlich einer möglichen russischen Einmischung in nationale Wahlen. Einige Sicherheitsexperten und Diplomaten geben jedoch zu bedenken, dass die Bezeichnung „hybrid“ die Gefahr berge, den Ernst der russischen Bedrohung und das Ausmaß der bereits erfolgten Eskalation zu unterschätzen. Gegenüber „Politico“ erklärte Camille Grand, ehemaliger stellvertretender NATO-Generalsekretär: „Wir befinden uns tatsächlich in einem hybriden Krieg, der allerdings gar nicht mehr so ‚hybrid‘ ist.“ Trotz der sich häufenden Hinweise auf Russlands risikoreiches Vorgehen scheuen sich europäische Staats- und Regierungschefs sowie Vertreter der Behörden offenbar davor, den Eindruck zu erwecken, Russland stehe kurz vor einem direkten militärischen Schlag gegen europäische Länder. Europäische Spitzenpolitiker haben öffentlich auf die hybriden Bedrohungen reagiert. Nachdem Russland im Zusammenhang mit dem Vorfall in Leipzig identifiziert worden war, kündigte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen an, den Druck auf Russland nicht nur aufrechtzuerhalten, sondern zu erhöhen. Doch trotz dieser öffentlichen Reaktionen werfen solche Vorfälle die Frage auf, was Europa Russland – abgesehen von Sanktionen und der Ausweisung von Diplomaten – tatsächlich entgegensetzen kann, ohne eine direkte militärische Konfrontation zu riskieren.
Abschlusstraining des FC Bayern vor dem Spiel gegen FK Bodø/Glimt.
Abschlusstraining des FC Bayern vor dem Spiel gegen FK Bodø/Glimt.
Die Psychologie Dahinter, Warum Wir Prokrastinieren
Es mag unmöglich erscheinen, das Aufschieben von Aufgaben (Prokrastination) zu überwinden, doch je besser wir die zugrundeliegende Psychologie verstehen, desto besser können wir damit umgehen. Viele von uns kennen Prokrastination als das Hinauszögern von Aufgaben, die erledigt werden müssen – ganz gleich, ob sie schwierig oder einfach sind. Langeweile ist ein Grund, warum viele von uns Dinge aufschieben. Wenn eine Tätigkeit als unangenehm oder langweilig empfunden wird, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass man sie so lange wie möglich vor sich herschiebt. Manchmal schieben wir Aufgaben auf, weil wir an unseren eigenen Fähigkeiten zweifeln. Ist das Gefühl der Selbstwirksamkeit gering, fehlt oft die Begeisterung für die anstehende Aufgabe. Geht es um das Hinauszögern bestimmter Termine – etwa einer ärztlichen Untersuchung –, können Angst oder Sorge vor dem Ergebnis die Ursache für das Aufschieben sein. Auch Perfektionismus kann eine Rolle spielen: Manche Menschen schieben eine Aufgabe so lange auf, bis sie glauben, sie besser bewältigen zu können. Zudem kann Prokrastination durch Ablenkungen im Umfeld ausgelöst werden. Dies gilt besonders in der heutigen Zeit, geprägt von Smartphones und sozialen Medien. Chronisches Aufschieben ist ein Problem, das weltweit 20 bis 25 % aller Erwachsenen betrifft und häufig mit Depressionen, Angstzuständen, geringem Selbstwertgefühl sowie ADHS in Verbindung gebracht wird.
Das Abschneiden Von Schimmel Bei Frischen Lebensmitteln Macht Sie Nicht Sicher Für Den Verzehr
Viele von uns glauben, dass man Obst oder Gemüse bedenkenlos essen kann, wenn man die verschimmelte Stelle einfach abschneidet; neuen Forschungsergebnissen zufolge stimmt das jedoch möglicherweise nicht. Im Rahmen der Studie, die in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift des BfR veröffentlicht wurde, wurden 1.000 Personen zu ihrer Einstellung gegenüber Schimmelpilzgiften und ihrem Umgang damit befragt. Bei Schimmelpilzgiften handelt es sich um toxische Substanzen, die von bestimmten Schimmelpilzen freigesetzt werden und in alltäglichen Lebensmitteln wie Brot, Obst, Gewürzen und Käse vorkommen können. Die Ergebnisse zeigten, dass rund 95,5 % der Befragten angaben, verschimmelten Joghurt oder Fleisch fast immer wegzuwerfen. Hingegen gaben etwa 30,6 % der Befragten an, bei Obst und Gemüse üblicherweise die verschimmelte Stelle abzuschneiden und den Rest zu verzehren. Bei wasserreichen Lebensmitteln wie frischem Obst und Gemüse können sich Schimmelpilzgifte über die sichtbare Stelle hinaus ausbreiten. Das Abschneiden des Schimmels macht das Lebensmittel daher nicht unbedingt sicher. Aus diesem Grund empfehlen die Studienautoren, solche Lebensmittel bei Schimmelbefall komplett zu entsorgen, anstatt sie nur teilweise abzuschneiden.