Niedrigwasser im Rhein: Trockenheit bedroht NRW-Wirtschaft
Weil der Rhein weiterhin zu wenig Wasser führt, kann die MS Rheinland, das Flaggschiff der KölnTourist, im Sommer 2023 nicht mehr ablegen. Statt Fahrgäste zu befördern, bleibt das Schiff am Ufer und wird jetzt nur noch als Biergartenschiff genutzt. Viele Schiffe können wegen des niedrigen Wasserstands nur noch einen kleinen Teil ihrer üblichen Ladung transportieren. Die Menge an Gütern, die über den Rhein geht, schrumpft spürbar – das trifft die regionale Wirtschaft direkt. Unternehmen und Politiker schauen seit Wochen besorgt auf die Entwicklung. Michael Schmitz, Chef der KölnTourist, macht sich große Sorgen um den Rheinpegel und die Folgen für sein Unternehmen. Experte Krischer sagt, dass die Schifffahrt massiv eingeschränkt ist und viele Firmen dadurch in Schwierigkeiten geraten. Steffen Bilger fordert bei einer Niedrigwasser-Konferenz in Bonn mehr Geld und technische Verbesserungen für die Schiffe. Die Probleme auf dem Rhein treffen nicht nur den Tourismus, sondern auch die Industrie, die auf Nachschub angewiesen ist. Unternehmen und Politik diskutieren über mögliche Maßnahmen zur Bewältigung der Niedrigwasser-Probleme.
BVB-Neuzugang Karetsas in Pommesbude vorgestellt
BVB-Neuzugang Konstantinos Karetsas wird mit einem ganz besonderen Video vorgestellt.
Asiatische Hornisse weiter auf dem Vormarsch
Hornissenjäger Klaus Maresch holt in Köln ein riesiges Nest der Asiatischen Hornisse aus einem Baum. Der frühere Imker ist mittlerweile ständig unterwegs, weil sich die gefährlichen Insekten in NRW immer weiter ausbreiten. Zuerst schneidet Maresch störende Äste ab, dann tötet er die Hornissen, verschließt das Nest und nimmt es vorsichtig aus dem Baum. Die Asiatische Hornisse breitet sich blitzschnell aus, weil sie hier keine natürlichen Feinde hat. Ein einziges Volk frisst pro Saison rund elf Kilo Insekten – darunter viele Honigbienen. In einem Nest leben bis zu 6000 Hornissen, und es entstehen bis zu 500 neue Königinnen, von denen etwa zehn Prozent im nächsten Jahr eigene Nester bauen. Maresch hat im letzten Jahr rund 300 Nester entfernt und jetzt schon 150 Anfragen und Einsätze – und die Hochsaison steht erst noch bevor. Klaus Maresch warnt: Wer ein Nest selbst entfernen will, bringt sich in Lebensgefahr – im Umkreis von drei bis fünf Metern können die Hornissen in Massen angreifen. "Jedes entfernte Nest verhindert bis zu 50 neue im nächsten Jahr", sagt er. Maresch erzählt auch, dass sogar tiefgekühlte Nester beim Transport wieder lebendig werden können – das macht die Arbeit noch gefährlicher. Immer mehr Experten wie Klaus Maresch müssen ausrücken, um die gefährlichen Nester der Asiatischen Hornisse zu beseitigen. Die Ausbreitung der Asiatischen Hornisse in NRW führt zu einem erhöhten Bedarf an professioneller Hilfe bei der Entfernung der Nester. Wer ein Nest entdeckt, soll auf keinen Fall selbst eingreifen, sondern sofort einen Fachmann informieren.
Nahe Grenze: Großbrand in niederländischem Waldgebiet
Dichte Rauchwolken, evakuierte Camper und blockierte Züge: Wie die Feuerwehr mit Löschhubschrauber und Brandschneise gegen ein Feuer in der Nähe von Venlo kämpft.
Nahe Grenze: Großbrand in niederländischem Waldgebiet
Dichte Rauchwolken, evakuierte Camper und blockierte Züge: Wie die Feuerwehr mit Löschhubschrauber und Brandschneise gegen ein Feuer in der Nähe von Venlo kämpft.
Oststeinbek erhält knapp 100 Millionen Euro Gewerbesteuern
Knapp 100 Millionen Euro mehr in der Kasse als erwartet ist in der kleinen Gemeinde Oststeinbek (Schleswig-Holstein) der Fall: Ein Windparkanlagen-Betreiber hatte fälschlicherweise in Niedersachsen Gewerbesteuer gezahlt, denn dort befinden sich die Windparks, die Firma war zu der Zeit allerdings in Oststeinbek ansässig und dahin müssen die Steuern eigentlich gehen, so die Entscheidung des Bundesfinanzhofs.
Oetinger-Chefin fordert Elternführerschein
Die Lesekompetenz von Kindern in Deutschland geht weiter zurück – eine Entwicklung, die zunehmend alarmiert. Julia Bielenberg vom Oetinger Verlag warnt im Interview mit dem Handelsblatt: „Das Bildungsniveau geht seit Jahren katastrophal nach unten.“