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Patrick Schnieder: Der Bundesverkehrsminister im Porträt

1968 wird Patrick Schnieder in Kyllburg in Rheinland-Pfalz geboren. Nach dem Abitur absolviert er den Grundwehrdienst. Ab 1988 studiert er in Bonn Jura und arbeitet anschließend zunächst als Rechtsanwalt. Schnieder engagiert sich politisch: Er ist Mitglied im Verbandsgemeinderat Gerolstein und Kreisvorsitzender der Jungen Union Kreis Daun. Von 1994 bis 1998 gehört er dem Kreistag Daun an, seit 1999 dem Kreistag Bitburg-Prüm. Von 1999 bis 2009 ist Schnieder Bürgermeister der Verbandsgemeinde Arzfeld. Er übt verschiedene Ehrenämter aus: Seit 2007 ist er Mitglied im Verwaltungsrat des luxemburgischen Kulturzentrums CUBE 521, seit 2014 im Vorstand der Handwerkskammer Trier. Seit 2009 sitzt er als direkt gewählter Abgeordneter im Bundestag. Dort gehört er dem Verkehrsausschuss an. In der CDU/CSU-Fraktion hat er verschiedene Ämter inne. So ist er seit 2017 z.B. Vorsitzender der Landesgruppe Rheinland-Pfalz, seit 2018 Parlamentarischer Geschäftsführer. 2022 wird er Vorsitzender der Parlamentariergruppe Belgien-Luxemburg. Bei der Bundestagswahl 2025 holt er mit 40,2 % das beste Erststimmenergebnis in Rheinland-Pfalz. Im Mai 2025 wird Schnieder unter Bundeskanzler Friedrich Merz Bundesverkehrsminister. Privatleben Der CDU-Politiker ist verheiratet und lebt in Arzfeld in Rheinland-Pfalz. Er misst 2,02 m. Weil er aus der Eifel stammt, trägt er deshalb den Spitznamen „Eifelturm“. Danach ist auch sein Podcast „Eifelturm-Talk“ benannt. Darin spricht Patrick Schnieder mit politischen Akteuren. Er ist nicht der einzige Politiker in der Familie: Sein Bruder Gordon Schnieder ist der rheinland-pfälzische CDU-Vorsitzende.

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