Große Premiere für Timothée Chalamet und Kylie Jenner. Erstmals zeigte sich Hollywoods neues Power-Couple gemeinsam auf dem Red Carpet. Rights: Ausschließlich digitale Rechte
NGG-Warnstreik legt Erdnuss-Produktion lahm
Seit sechs Uhr morgens läuft bei Intersnack in Schwerte nichts mehr. Die Gewerkschaft NGG ruft rund 350 Beschäftigte zum 24-stündigen Warnstreik auf. Die Beschäftigten wollen knapp sechs Prozent mehr Lohn oder mindestens 230 Euro extra im Monat. Die Chefs bieten bisher nur zwei Prozent mehr und eine Einmalzahlung. Samir Boudih von der NGG sagt, das Angebot reicht der Gewerkschaft nicht. Wegen des Streiks steht die Produktion für einen Tag still. Mitte August gehen die Tarifverhandlungen weiter. Mitte August gehen die Tarifverhandlungen weiter.
Schüsse in Solingen: Ladenbesitzer lebensgefährlich verletzt
Ein Unbekannter schießt mitten in der Fußgängerzone von Solingen-Ohligs auf einen Ladenbesitzer. Dieser wird dabei lebensgefährlich verletzt und kommt ins Krankenhaus. Nur ein paar Meter weiter entdecken Passanten ein Einschussloch an einer Shisha-Bar, die ebenfalls dem Opfer gehört. Polizisten sperren die Fußgängerzone in Ohligs großräumig ab und suchen weiter nach dem flüchtigen Schützen. Die Fahndung läuft auf Hochtouren. Trotzdem betonen die Beamten: Für die Menschen in der Stadt besteht keine Gefahr, auch wenn der Täter noch nicht gefasst ist.
Razzia in JVA Willich - Beamte sollen mit Drogen gedealt haben
Polizisten durchsuchten die JVA Willich 1 in Nordrhein-Westfalen. Sie verdächtigen zwei Justizvollzugsbeamte, Drogen verkauft und dafür Bestechungsgeld kassiert zu haben. Sie sammeln Beweise und werten sie aus. Wie viele Beweise sie schon gefunden haben oder ob es noch mehr Verdächtige gibt, ist bisher nicht bekannt. Schon im Juni haben Mitarbeiter der JVA in einem Brandbrief Alarm geschlagen: Sie klagen über zu viel Stress und interne Probleme. Auch der Rechtsausschuss hat sich schon öfter mit Schwierigkeiten im Strafvollzug beschäftigt.
11 Jahre nach Germanwings-Absturz: Hinterbliebene klagen gegen die Bundesrepublik
Am 24. März 2015 steuert der Copilot eine Germanwings-Maschine absichtlich in den französischen Alpen in den Boden. Alle 150 Menschen an Bord sterben. 30 Hinterbliebene der Opfer verlangen jetzt vor dem Landgericht Braunschweig bis zu 110.000 Euro Entschädigung pro Person von der Bundesrepublik. Sie werfen den Behörden vor, den Copiloten nicht ausreichend überprüft zu haben – und machen den Staat so mitverantwortlich für das Unglück. Julius Reiter, der Anwalt der Hinterbliebenen, spricht für die Kläger und kritisiert die Einschätzung des Gerichts. Das Landgericht Braunschweig sieht die Haftung des Bundes bisher nur als zweifelhaft an. Die nächste Verhandlung findet am 28. August statt. Frühere Klagen gegen die Lufthansa sind schon gescheitert, weil die Kontrolle des Copiloten als Aufgabe des Staates gilt.
Wohnen, Bildung, Wirtschaft? Das erwarten Passanten vom neuen Kabinett
Nach dem Rücktritt von Jens Spahn hat Bundeskanzler Friedrich Merz sein Kabinett umgebaut. Wir wollten von Passanten wissen: Welche Themen sollte die Bundesregierung jetzt als Erstes angehen?
FIFA will Rechte an WM verkaufen
FIFA-Chef Gianni Infantino will offenbar Anteile an der Fußball-WM an private Investoren verkaufen. Milliarden sollen fließen. Die FIFA spricht von Demokratisierung, die UEFA kritisiert: Fußball sei keine Handelsware.
Krankenhaus in Los Angeles wird zur immersiven Kunstausstellung
Das Projekt „Hospital of Emotions“ verwandelt ein früheres Krankenhaus in Los Angeles in eine begehbare Kunstschau über Trauer, Resilienz und persönliche Erinnerungen.