Laut Bundesregierung ist beim Thema Drogen in Deutschland eine negative Entwicklung zu beobachten. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) und der neue Bundesdrogenbeauftragte Hendrik Streeck (CDU) warnten am 24. Oktober 2025 bei der Presse- und Lagebildvorstellung beim Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden vor einem deutlichen Anstieg besonders gefährlicher Substanzen. Vor allem Kokain, Crack und synthetische Drogen seien heute so verfügbar wie nie zuvor. Mehr Tote, jüngere Betroffene: Im Jahr 2024 starben 2.137 Menschen an den Folgen des Konsums illegaler Drogen. Im Durchschnitt sechs Todesfälle pro Tag. Obwohl die Gesamtzahl leicht gesunken ist, steigt die Zahl junger Opfer deutlich: Bei den Unter-30-Jährigen gab es einen Anstieg um 14 Prozent. Unübersichtliche Märkte, neue Vertriebswege: Der Drogenmarkt werde unübersichtlicher, warnte Streeck. Neue Substanzen, hohe Wirkstoffgehalte und eine zunehmende Verlagerung des Handels ins Internet und in Messengerdienste erschwerten die Kontrolle. Forderung nach Prävention und internationaler Zusammenarbeit: Streeck betonte, Deutschland müsse schneller und koordinierter auf neue Trends reagieren. Dazu brauche es u.a. besser zugängliche Hilfs- und Präventionsangebote. Innenminister Alexander Dobrindt kündigte ein hartes Vorgehen des Rechtsstaats gegen Schmuggler, Produzenten und Dealer an. Innenminister Dobrindt machte das Gesetz zur Teillegalisierung von Cannabis für eine Verschärfung der Lage mitverantwortlich. Hilfsangebote für Betroffene: In Deutschland gibt es ein breites Netz an Hilfsangeboten für Menschen mit Drogenabhängigkeit. Erste Anlaufstellen sind kommunale und gemeinnützige Sucht- und Drogenberatungsstellen, die kostenlose und anonyme Unterstützung bieten. Medizinische Entgiftungen in Kliniken stabilisieren Betroffene körperlich, bevor sie in eine Langzeittherapie wechseln können, die meist mehrere Monate dauert.
Katze und Hase getötet: Tierquälerei erschüttert Diedorf
Grausame Tierfunde sorgen im Landkreis Augsburg für große Verunsicherung. Eine Katze und ein Hase wurden tot und ohne Kopf entdeckt. Hinweise auf einen Unfall gibt es nicht. Die Polizei ermittelt wegen eines schweren Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz, auch PETA hat sich eingeschaltet und eine Belohnung ausgesetzt. Was steckt hinter den verstörenden Taten und wie groß ist die Gefahr wirklich?
NFL: Kid Rock greift Bad Bunny an! Kampfansage zur Halftime Show
Trump-Anhänger setzen auf eigene Halftime-Show.
Hengstkörung 2026: Traditionsveranstaltung in Neumünster
In Neumünster (Schleswig-Holstein) werden am heutigen Freitag wieder Hengste von ihren Züchter:innen präsentiert und gekört. Es geht darum, welche Hengste zur Zucht zugelassen werden. 97 dreijährige Hengste sind in diesem Jahr bei der Veranstaltung dabei. Die feierliche Verleihung findet am Samstag in den Holstenhallen statt. Bei der Pflastermusterung am Freitag haben die Hengste bereits wichtige erste Punkte gesammelt.
Ärger um Lademöglichkeit für E-Auto: Paar darf nicht zu eigener Wallbox fahren
Klaus-Rüdiger und Karin Wallat aus Hannover-Badenstedt (Niedersachsen) kauften sich vor einiger Zeit ein E-Auto und installierten eine Wallbox zum Laden am Eingang ihres Reihenhauses.
Schulen, Kultur, Verkehr: Kurzthemen mit Amberger OB-Kandidaten (Teil 1)
Ob Schulen, Kultur zentriert an einem Ort oder Radfahrer beziehungsweise E-Scooter in der Fußgängerzone Die Haltung der sechs zur Podiumsdiskussion von Oberpfalz-Medien erschienenen Amberger Oberbürgermeisterkandidaten ist weitgehend identisch zu diesen Themen, unterscheiden sich lediglich in Nuancen.
NRW-Athleten starten in Olympische Spiele
Die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo beginnen heute offiziell um 20 Uhr. Insgesamt kämpfen 13 Athleten aus NRW um Medaillen, darunter die Skeleton-Fahrerin Hannah Neise aus Schmallenberg. Im Gespräch aus dem Olympischen Dorf berichtet Neise von der aufregenden Stimmung im deutschen Haus. Nach ihrem Goldgewinn in Peking 2022 hofft sie, auch in diesem Jahr erfolgreich abzuschneiden und die Zuschauer zu begeistern.
Pflege in NRW: 59% bewerten Situation schlecht
Immer mehr Menschen in Nordrhein-Westfalen verlieren das Vertrauen in die Pflege. Laut einer aktuellen Umfrage der DAK bewerten 59 Prozent die Pflegesituation als schlecht und fast jeder Zweite rechnet mit einer weiteren Verschlechterung in den nächsten zehn Jahren. Die größte Sorge der Befragten sind die hohen Kosten. Pflegebedürftige müssen in NRW im Heim im Schnitt mehrere tausend Euro im Monat selbst zahlen, was viele als potenzielles Armutsrisiko empfinden. 71 Prozent fordern eine Deckelung der Heimkosten, während Bund und Länder an einer Reform arbeiten, jedoch noch kein konkretes Konzept vorliegt.