Das Pony ist frisch gestriegelt: Der neue Ford Mustang GT hat satte 450 PS unter der Haube. Die überarbeitete Kommandozentrale ist High Tech pur: Das geliftete US-Car trägt ein volldigitales Cockpit mit zahlreichen Einstellmöglichkeiten und Apps. 46.000 Euro sind als Einstiegspreis ein Schnäppchen, oder tut es da auch der alte Mustang von 2007? Der hat zwar nur 303 Pferde, macht aber kaum weniger Laune. Noch dazu gibt es ihn gebraucht bereits ab rund 15.000 Euro. GRIP-Testfahrer Niki Schelle testet die beiden Pony Cars im direkten Vergleich: In Südfrankreich checkt er dazu Power, Fahrwerk, Sound und Technik. Welches Pony überzeugt ihn am Ende mehr?
Der neue Porsche Macan - Das Design
Die coupéhafte Dachlinie des Macan und das markante Heck mit seiner Porsche-typischen Form zitieren die unverwechselbar straffe Flyline des 911. Diesmal allerdings nicht als bloße Reminiszenz an die Ikone. Vielmehr ist die Form mitsamt dem Heckspoiler eine wegweisende Innovation im rein elektrischen SUV-Segment.Im Windkanal in Weissach, unter einem Dach mit der Designabteilung Style Porsche, wird die Stromlinie des komplett neu entwickelten Macan sichtbar. Er ist der erste Porsche auf Basis der gemeinsam mit Audi kreierten Premium Platform Electric (PPE). Diese Plattform profitiert von den Synergien in der Entwicklung, ist aber gleichzeitig hochflexibel und ermöglicht es Porsche dadurch, eigene technische und markenspezifische Ansprüche umzusetzen. Die vollständige Elektrifizierung der volumenstarken Baureihe bildet einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu dem Ziel, im Jahr 2030 mehr als 80 Prozent der Neufahrzeuge vollelektrisch auszuliefern – abhängig von der Nachfrage und der Entwicklung der Elektromobilität in den Weltregionen. Weil sich Luftwiderstand direkt in Reichweite übersetzen lässt – zehn Prozent weniger auf der einen Seite bedeuten 21 Kilometer mehr auf der anderen – verfügt auch der Unterboden über variable Elemente. Der Fahrzeugboden ist plan und geschlossen wie der eines Rennwagens, sogar im Bereich der hinteren Räder. Aber die dortigen Verkleidungen sind flexibel und sorgen selbst beim Ausfedern für geringen Luftwiderstand. Eine raffinierte Lösung im Zusammenspiel mit den strömungsgünstig weitgehend geschlossenen Felgen und den bei Porsche erstmals aerodynamisch optimierten Reifenkonturen. Beim typischen Cruisen auf der Landstraße nimmt der Macan automatisch seine ideale Stromlinie an. Dann fährt der Heckspoiler in die Position Eco, die Luftklappen schließen, das Fahrwerksniveau senkt sich. Für diese Situation haben Wiegand und sein Team einen Luftwiderstandsbeiwert von 0,25 ermittelt – den besten, den ein Porsche-SUV je hatte.
Der neue Audi RS 3 - gesteigerte Fahrdynamik durch optimiertes Kurvenverhalten
Dass der RS 3 auf der Geraden schnell ist, zeigt sein Beschleunigungswert, der nach wie vor Bestwert im Kernwettbewerb ist. Das Kurvenverhalten dagegen lässt sich nur schwer in Zahlen ausdrücken. Hier ist vielmehr das Gefühl entscheidend und da war die einhellige Meinung: Da geht noch was. Und zwar so viel, dass Frank Stippler einen neuen Rundenrekord auf der Nürburgring-Nordschleife aufgestellt hat. Der Renn- und Entwicklungsfahrer von Audi Sport fuhr eine Zeit von 7:33,123 Minuten und unterbot den bis dato aktuellen Bestwert in dieser Klasse um mehr als fünf Sekunden. Damit ist der RS 3 wieder das schnellste Kompaktfahrzeug auf der 20,832 Kilometer langen Rennstrecke in der Eifel. Basis für die immens hohe Fahrdynamik ist das Zusammenspiel des Torque Splitters mit seiner vollvariablen Momentenverteilung zwischen den Hinterrädern, der elektronischen Stabilisierungskontrolle, der radselektiven Momentensteuerung (Brake Torque Vectoring) und den adaptiven Dämpfern des RS-Sportfahrwerks. Diese für die Querdynamik relevanten Komponenten sind im modularen Fahrdynamikregler vernetzt, wo die Daten-Synchronisation erfolgt. Dank eines weiterentwickelten Algorithmus reagieren sie jetzt noch sensitiver auf die jeweiligen Fahrsituationen. Abhängig vom gewählten Audi drive select-Modus lässt sich der RS 3 so früher und kontrollierter agilisieren. Bei niedrigem Reibwert sorgt das Zusammenspiel dieser Systeme zudem für eine erhöhte Stabilität.
Det sucht Siebensitzer (Folge 436)
GRIP-Gebrauchtwagenexperte Det Müller soll einer Familie mit Drillingen einen großen Van mit sieben Sitzplätzen besorgen. Doch diese Fahrzeugklasse ist begehrt und deshalb teuer. Mit einem Budget von nur 9.000 Euro wird die Suche nach einem geeigneten Untersatz in gutem Zustand noch schwieriger. Aber Det findet tatsächlich drei passende Fahrzeuge: einen Dacia Lodgy, einen Chevy Orlando und einen Mazda 5.
Det verkauft Diesel (Folge 438)
Wegen Abgas-Skandal und drohender Fahrverbote für Dieselfahrzeuge in Innenstädten sind viele Autobesitzer verunsichert. Nicht wenige entscheiden sich, ihren Selbstzünder zu verkaufen. Aber lässt sich damit in Zeiten der Diesel-Hysterie ein fairer Preis erzielen? Und: Interessieren sich die Gebrauchtwagenhändler überhaupt dafür?
Autoaktion in Frankfurt (Folge 438)
In der Frankfurter Klassikstadt gibt es diesmal eine ganz besondere Auktion: Hier kommen 35 Oldtimer, Youngtimer und mobile Raritäten in einer so genannten No-Reserve-Auktion unter den Hammer. Das bedeutet: Die begehrten Fahrzeuge werden vor Ort auf jeden Fall und ohne einen Mindestpreis verkauft. Das kommt eher selten vor, entsprechend groß ist das Interesse.
Vorschau: JP checkt Aston Martin Vantage (Folge 440)
JP Kraemer ist im Auftrag von GRIP unterwegs und checkt den neuen Aston Martin Vantage in Portugal - sehr zum Leidwesen der Fahrzeug-Reifen! "GRIP - Das Motormagazin": Sonntag, 13. Mai 2018, um 18:00 Uhr bei RTL II.
Vorschau: Ford Mustang alt vs. neu (Folge 439)
Der neue Ford Mustang ist da. Testfahrer Niki Schelle nimmt ihn unter die Lupe und checkt, was sich seit dem jüngsten Modell von 2007 verändert hat. "GRIP - Das Motormagazin" bei RTL II: Sonntag, 6. Mai 2018, um 18:00 Uhr.