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Warum trug Macron in Davos drinnen eine Sonnenbrille?

Der französische Präsident Emmanuel Macron sorgte für Aufsehen, als er beim Davos-Gipfel vor den Staats- und Regierungschefs eine blaue, verspiegelte Pilotenbrille trug. Seine ungewöhnliche Brillenwahl, die international Beachtung fand, ist auf eine Augenerkrankung zurückzuführen, die er als „völlig harmlos“ bezeichnet. Macron sprach die Erkrankung einige Tage zuvor nach einem Besuch auf dem Militärstützpunkt Istres in Südfrankreich an. „Bitte entschuldigen Sie das unschöne Aussehen meines Auges. Es ist natürlich etwas völlig Harmloses“, sagte er bei seinem Besuch auf dem Militärstützpunkt. Ein Arzt erklärte gegenüber dem französischen Nachrichtensender RTL, Macron habe eine Bindehautblutung, die er als „gutartige Erkrankung“ bezeichnete. Dennoch stieß Macrons Entscheidung, die Brille zu tragen, online auf Kritik. Einige nannten ihn einen „Kéké“, was auf Französisch so viel wie Angeber bedeutet. Andere machten sich über den Präsidenten lustig und zogen Vergleiche zu Tom Cruises Look in Top Gun und Henry Winklers Figur Fonzie aus Happy Days. In seiner Rede auf dem fünftägigen Gipfeltreffen warnte Macron vor einer Hinwendung zur Autokratie und vor einer „Welt ohne Regeln, in der das Völkerrecht mit Füßen getreten wird“.

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