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Kann man einen zu hohen Blutdruck spüren?

Bluthochdruck, auch Hypertonie genannt, ist in vielen Fällen eine stille Erkrankung. Studien zeigen, dass die meisten Menschen selbst bei erhöhtem Blutdruck keine eindeutigen Symptome verspüren. Aus diesem Grund wird die Erkrankung von einigen Forschern als „stiller Killer“ bezeichnet. Untersuchungen zeigen, dass manche Menschen über Kopfschmerzen, Schwindel, Herzklopfen, verschwommenes Sehen oder ein Gefühl von Müdigkeit berichten. Diese Anzeichen sind jedoch nicht zuverlässig, um Bluthochdruck zu diagnostizieren. Fachleute erklären, dass die Wahrnehmung von Symptomen von Person zu Person stark variiert und dass ein Unwohlsein nicht zwangsläufig bedeutet, dass der Blutdruck in diesem Moment erhöht ist. Die Beschwerden können auch mit Stress, Ernährung, Schlafmangel oder anderen Faktoren zusammenhängen. Die Auswirkungen eines nicht kontrollierten Bluthochdrucks sind schleichend: Über Jahre hinweg erhöht er das Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfälle, Nierenversagen und Gefäßerkrankungen. Deshalb bleibt die regelmäßige Messung des Blutdrucks die einzige sichere Methode, um Bluthochdruck zu erkennen – sei es bei ärztlichen Untersuchungen, in Apotheken mit automatischen Messgeräten oder mit zuverlässigen Geräten für den Gebrauch zu Hause. Experten betonen, dass zur Blutdruckkontrolle eine ausgewogene Ernährung, eine reduzierte Salzzufuhr, Bewegung, das Halten des Idealgewichts und, falls erforderlich, die Einnahme von Medikamenten, die von medizinischem Fachpersonal verschrieben werden, gehören. Auch ohne Symptome ist die Aufrechterhaltung eines gesunden Blutdrucks unerlässlich, um schwerwiegende Komplikationen zu vermeiden und Herz, Gehirn und Nieren zu schützen.

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