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ICE in den USA: Die Einwanderungsbehörde im Überblick

ICE ist eine US-Behörde für Einwanderung und Zoll und gehört zum Ministerium für Innere Sicherheit. Sie wurde 2003 nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 gegründet. Ihre zentralen Aufgaben liegen in der Durchsetzung der Einwanderungsgesetze sowie der Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität wie Drogen- und Menschenhandel, Waffenhandel, Finanzkriminalität und Terrorismus. Budget und Personal von ICE: ICE erhielt 2024 ein Budget von 9,8 Milliarden Dollar, das für 2025 unter der Trump-Regierung auf rund 28 Milliarden Dollar erhöht wurde. Bis 2029 stehen der Behörde insgesamt 75 Milliarden Dollar zur Verfügung, mehr als jeder anderen US-Strafverfolgungsbehörde. Gleichzeitig wuchs die Zahl der Beschäftigten stark auf etwa 22.000 Personen, nachdem zuvor rund 10.000 dort arbeiteten. Anfang 2025 wurde die Ausbildung bei ICE für neue Bewerber von 16 auf acht Wochen verkürzt. Die Befugnisse: ICE überwacht unter anderem unerlaubte Migration. Dabei dürfen ICE-Kräfte im Landesinnern Waffen tragen. Die ICE-Mitglieder dürfen Personen kontrollieren, festnehmen, inhaftieren und abschieben. ICE darf jedoch keine Menschen allein wegen ihres Aussehens kontrollieren, keine friedlichen Demonstranten festnehmen und keine unverhältnismäßige Gewalt anwenden. Wie viele Migranten hat ICE abgeschoben? Nach Angaben der US-Regierung hat ICE in weniger als elf Monaten über 600.000 Menschen abgeschoben, weitere 1,9 Millionen sollen freiwillig gegangen sein. Um hohe Abschiebezahlen zu erreichen, geht die Behörde oft sehr hart vor, auch gegen Minderjährige, Schwangere und ältere Menschen. Die Einsätze führen immer wieder zu Gewalt, Todesfällen und Protesten.

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