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Spanien bietet undokumentierten Migranten einen legalen Weg zum Bleiben

Spanien hat ein unerwartetes Dekret verabschiedet, das Hunderttausenden undokumentierten Migranten einen vorübergehenden legalen Weg ermöglicht, im Land zu bleiben und zu arbeiten. Die sozialistische Regierung erklärte, die Maßnahme werde den sozialen Zusammenhalt stärken und eine Wirtschaft stützen, die stark auf ausländische Arbeitskräfte in der Landwirtschaft, dem Tourismus und in der Dienstleistungsbranche angewiesen ist. Migranten ohne gültige Papiere, die vor Dezember 2025 eingereist sind, mindestens fünf Monate in Spanien gelebt haben und keine Vorstrafen haben, können sich ab diesem Frühjahr bewerben. Erfolgreiche Antragsteller erhalten eine einjährige, verlängerbare Aufenthaltserlaubnis, die es ihnen ermöglicht, nach Jahren des Überlebens in Unsicherheit und informeller Beschäftigung legal zu arbeiten. Die Entscheidung steht im deutlichen Gegensatz zu den verschärften Einwanderungsrichtlinien, die in den Vereinigten Staaten und weiten Teilen Europas angesichts des zunehmenden populistischen Drucks eingeführt wurden. Oppositionsparteien kritisierten den Schritt umgehend, während Konservative den Zeitpunkt in Frage stellten und die extreme Rechte ankündigte, ihn vor Gericht anzufechten. Ökonomen weisen darauf hin, dass die Regelung nur für Migranten gilt, die sich bereits in Spanien aufhalten, sodass ein starker Druck auf Arbeitsplätze oder Wohnraum unwahrscheinlich ist. Die Befürworter argumentieren, das Dekret sei pragmatisch und human und spiegele Spaniens Geschichte vergangener Legalisierungen sowie die Lehren wider, die während der Pandemie gezogen wurden.

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